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Woody
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Diesmal will Kleinschmidt mitmischen
Die Dakar-Siegerin von 2001 geht zuversichtlich in die härteste Rallye der Welt
Am Freitag beginnt die 27. Dakar-Rallye. Sie führt in 16 Etappen über 8956 Kilometer von Barcelona in die westafrikanische Stadt.
Barcelona/Hamburg · 29. Dezember · dpa ·
Bis vor drei Jahren waren Frauen bei der berühmt-berüchtigten Wüsten-Rallye Dakar mehr oder weniger nur schmückendes Beiwerk. Doch mit ihrem Erfolg bei der härtesten und längsten Rallye der Welt am 21. Januar 2001 und dem zweiten Platz im Folgejahr drang Jutta Kleinschmidt in die Domäne der Männer ein.
Nach ihrem Wechsel von Mitsubishi zu VW blieben in den vergangenen beiden Jahren zwar Podestplätze aus. Doch bei der 27. Auflage des Klassikers, der an Silvester erstmals in Barcelona startet und am 16. Januar in Dakar endet, will sie mit ihrer italienischen Beifahrerin Fabrizia Pons wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. "Diesmal rechnen wir uns schon etwas aus. Das Auto wurde in vielen Bereichen weiterentwickelt", sagte die 42 Jahre alte Wahl-Monegassin zuversichtlich mit Blick auf ihre bereits 15. Dakar-Teilnahme. Besondere Hoffnungen setzt die gelernte Diplomphysikerin in den neu entwickelten 2,5 Liter Fünfzylinder-Dieselmotor mit 260 PS für den allradgetriebenen Touareg.
VW-Motorsportdirektor Kris Nissen schickt drei weitere starke Touareg mit den Piloten Bruno Saby (Frankreich), Juha Kankkunen (Finnland) und Robby Gordon (USA) ins Rennen. Zweite aussichtsreiche Deutsche ist Andrea Mayer (Hiemenhofen). Sie erzielte bei ihrem achten Dakar-Start in diesem Jahr als Fünfte ihr bisher bestes Ergebnis. Auch diesmal ist die Allgäuerin wieder im Mitsubishi-Kader. Während ihre Teamkollegen Stéphane Peterhansel (Frankreich), Dakar-Sieger 2004, Hiroshi Masuoka (Japan), Luc Alphand (Frankreich) und Nani Roma (Spanien) den Pajero Evolution steuern, startet sie im Mitsubishi L200. In der Pick-Up-Version sieht die Journalistin Vorteile: "In der Technik gibt es zum Pajero kaum Unterschiede. Bei der Dakar kommt es auf eine große Zuverlässigkeit an. Ich würde mich freuen, wenn es wieder so gut läuft wie 2004", sagte Andrea Mayer.
Ihre Wüsten-Premiere erlebt Ellen Lohr. Die Pilotin, die 1992 in Hockenheim auf Mercedes den ersten und einzigen Sieg einer Frau bei der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) erzielt hat, wagt nach 20 Jahren Tourenwagen-Sport das letzte große Motorsport-Abenteuer.
"Wir sind eine kleine, aber auch schon etwas professionelle Truppe, die nun Neuland betritt. Ich bin froh, dass wir diesen Einsatz auf die Beine stellen konnten. Die Dakar war mein Ziel. Ich möchte durchkommen und in Zukunft noch weitere fahren," sagte die 39- Jährige, die einen privaten Buggy steuert. |
Das ist mal ein Autorennen!!
hf Woody  |
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Woody
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Rallye Dakar
1. Etappensieg! Jetzt will VW Mitsubishi ablösen
Deutsch-amerikanische Koproduktion: Gordon und von Zitzewitz im VW flogen zum ersten Etappensieg
Foto: Reuters
Barcelona - Bislang gab es bei der Rallye Dakar ein ungeschriebenes Gesetz: Ob letztes Jahr Stéphane Peterhansel, Hiroshi Masuoka (2002 und 2003) oder Jutta Kleinschmidt - nur wer in einem Mitsubishi saß, konnte das härteste Rennen der Welt gewinnen.
Diese Serie könnte dieses Jahr enden. Denn VW ist mit dem Touareg glänzend in die 9039 km lange Rallye gestartet. VW-Neuverpflichtung Robby Gordon gewann mit Co-Pilot Dirk von Zitzewitz die erste Prüfung am Strand von Barcelona (6 km). Mit Bruno Saby/Michel Perin (4.), Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (6.) und Juha Kankunen/Juha Repo (13.) hat Volkswagen noch 3 weitere heiße Eisen im Feuer. "Mr. Dakar" Hiroshi Masuoka flog mit seinem Mitsubishi auf Platz 2.
"Das war ein wunderbarer Auftakt. Es hat richtig Spaß gemacht", strahlte Spitzenreiter Gordon, der als erster Ami eine Etappe der Dakar-Rallye gewann. Auch "Lady Dakar" Jutta Kleinschmidt war mit ihrem 6. Platz (10 Sekunden hinter Gordon) zufrieden: "Für die Autos waren die künstlich angelegten Sprungkuppen sehr steil. Ein tolles Spektakel für die Fans, aber an den Sprüngen habe ich Gas weggenommen. Ich wollte kein Risiko eingehen. Die Rallye beginnt schließlich erst in Afrika."
Kleinschmidt, Gordon & Co. feierten nach ihrem Start nach Maß Silvester im Teamhotel in Barcelona. Lange dauerte die Party aber nicht, denn schon gestern früh ging's weiter nach Granada, wo heute die 2. Prüfung (10 km) gefahren wird.
Insgesamt gingen 686 Fahrzeuge, 223 davon Begleitfahrzeuge, an den Start. waren. Der Rest verteilt sich auf drei Wettbewerbs-Kategorien: 164 Autos, 230 Motorräder und 69 Lastwagen. Von den insgesamt 9039 Kilometern sind 5433 als Wertungsprüfungen ausgeschrieben.
Morgen wird in Marokko von Rabat nach Agadir die erste Etappe auf afrikanischem Boden ausgefahren.
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GO VW^^
hf Woody  |
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Woody
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| www.stern.de wrote: |
27. Rallye Dakar
Jutta Kleinschmidt prescht nach vorn
Jutta Kleinschmidt ist der Spitze bei der 27. Rallye Dakar wieder ein Stück näher gekommen. Sie verbesserte sich am im VW Race- Touareg um einen Rang auf den dritten Platz. Die Führung liegt bei Bruno Saby ebenfalls auf VW.
40 Sekunden hinter dem Franzosen belegt dessen Landsmann, der ehemalige Ski-Weltcupsieger Luc Alphand im Mitsubishi Pajero Platz zwei. Der französische Vorjahressieger Stéphane Peterhansel verbesserte sich mit dem ersten Tagessieg für Mitsubishi vom 14. auf den 5. Platz vor dem finnischen VW-Piloten Juha Kankkunen. Die Allgäuerin Andrea Mayer (Hiemenhofen), 2004 Dakar-Fünfte, fuhr nach ihrem Einsatz am Dienstag als Pannenhelferin für ihren japanischen Mitsubishi-Partner Hiroshi Masuoka wieder auf Rang 17 vor. |
Coole Pics der Ralley hier: Stern
hakuna matata Woody  |
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Blauling
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Rallye Dakar fordert zweites Todesopfer
München - Innerhalb von 24 Stunden hat sich bei der Rallye Dakar ein zweiter tödlicher Unfall ereignet. Auf der elften Etappe verstarb der italiniensiche Motorradspezialist Fabrizio Meoni nach einem Herzinfarkt.
Ohne ersichtlichen Grund war Meoni gestürzt und reglos liegengeblieben. Trotz aller Wiederbelebungsversuche konnten die Ärzte Meoni nicht mehr retten.
Meoni hatte 2001 und 2002 die Rallye gewonnen und lag in der Motorrad-Gesamtwertung hinter Cyril Despres auf dem zweiten Platz |
sport1.de |
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Woody
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| netzeitung.de wrote: |
Rallye Dakar in Zahlen
11. Jan 2005 18:46
Jutta Kleinschmidt hat auf der elften Etappe der 27. Rallye Dakar ihren ersten Tagessieg gefeiert. Die Kölnerin bleibt aber weiter Dritte.
Stand nach der 9. von 14 Prüfungen
Automobile:
1. Stephane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (Frankreich) Mitsubishi Pajero 33:41:14 Std.;
2. Luc Alphand/Gilles Picard (Frankreich) Mitsubishi Pajero Evo. 34:01:04;
3. Jutta Kleinschmidt/Fabrizia Pons (Köln/Italien) VW Race-Touareg 34:49:17;
4. Giniel de Villiers/Jean- Marie Lurquin (Südafrika/Frankreich) Nissan Pick-Up 37:51:48; 5. Nani Roma/Henri Magne (Spanien/Frankreich) Mitsubishi Pajero 42:11:48; 6. Bruno Saby/Michel Périn (Frankreich) VW Race-Touareg 42:19:36; 7. Thierry Magnaldi/Jean-Paul Forthomme (Frankreich) Honda 44:18:02; 8. Jun Mitsuhashi/Sylvain Poncet (Japan/Frankreich) Nissan Pick-Up 45:40:25; 9. José Luis Monterde/Rafael Tornabell (Spanien) BMW X5 45:54:24; 10. Robby Gordon/Dirk von Zitzewitz (USA/Karlshof) VW Race-Touareg 48:07:06... ausgeschieden: Andrea Mayer (Hiemenhofen) sowie Hiroshi Masuoka/Andreas Schulz (Japan/München) alle Mitsubishi
Motorräder:
1. Cyril Despres (Frankreich) KTM 35:13:04 Std.;
2. Marc Coma (Spanien) KTM 35:27:54;
3. Isidre Pujol Esteve (Spanien) KTM 35:35:27;
4. Alfie Cox (Südafrika) KTM 35:37:32; 5. David Fretigné (Frankreich) Yamaha 35:53:21; 6. Andy Caldecott (Australien) KTM 36:02:27; 7. Giovanni Sala (Italien) KTM 36:40:04; 8. Carlo de Azevedo (Chile) KTM 36:55:39; 9. Chris Blais (USA) KTM 37:18:09; 10. Jean Brucy (Frankreich) KTM 38:17:48 (nz)
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| www.handelsblatt.com wrote: |
Kleinschmidt holt "unglücklichen" Etappensieg
Jutta Kleinschmidts erster Etappensieg bei der diesjährigen Rallye Dakar gab nur wenig Anlass zur Freude. Der Triumph der "Wüstenkönigin" wird vom Tod des zweimaligen Motorrad-Champions Fabrizio Meoni überschattet.
Bei der 27. Rallye Dakar hat sich Jutta Kleinschmidt über ihren ersten Etappensieg nicht wirlich freuen können. Der Erfolg der gebürtigen Kölnerin auf dem elften Teilstück des Wüstenspektakels wird vom Tod des Italieners Fabrizio Meoni überschattet. Der Motorradfahrer, verheiratet und Vater von zwei Kindern, starb auf dem elften Teilstück bei einem schweren Unfall durch einen Genickbruch und versetzte dem Rallye-Tross erneut einen Schock. Erst einen Tag zuvor war der spanische Motorradfahrer Jose Manuel Perez nach einem Unfall am vergangenen Donnerstag seinen inneren Verletzungen in einem Krankenhaus in Alicante erlegen.
Kleinschmidt war am Dienstag auf der 695km langen Etappe von Atar nach Kiffa in Mauretanien, deren Wertungsprüfung wegen des schlechten Wetters von den Veranstaltern schon im Vorfeld von 656 auf 400km verkürzt worden war, in 5:29:37 Stunden 1:04 Minuten schneller als der frühere Ski-Weltcupsieger Luc Alphand und 2:42 Minuten schneller als Vorjahressieger und Spitzenreiter Stephane Peterhansel (beide Frankreich und Mitsubishi).
"Der Tagessieg ist ein ganz tolles Gefühl", sagte Kleinschmidt, die aber wie ihre Beifahrerin Fabrizia Pons (Italien) in Gedanken bei Meoni war. Platz vier in der Tageswertung belegte der Franzose Bruno Saby in einem weiteren VW Touareg (19:26 Minuten zurück).
Andrea Mayer ausgeschieden
Nicht mehr im Rennen ist seit Dienstag die Vorjahresfünfte Andrea Mayer (Hiemenhofen). Nach einem Elektrikproblem an ihrem Mitsubishi L200 war die 37-Jährige erst um 5.00 Uhr morgens am Haken eines Service-Trucks im Biwak eingetroffen. Da die Zeit nicht mehr für eine Reparatur reichte, entschloss sich die Mitsubishi-Teamleitung, Andrea Mayer aus dem Rennen zu nehmen.
"Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Es waren sehr unglückliche Unstände, die unser Problem verursacht hatten", sagte Mayer, an deren Auto die Elektrik-Box beim Überfahren eines Steins beschädigt worden war. Auch ihr Teamkollege, der zweimalige Dakar-Sieger Hiroshi Masuoka mit dem früheren Mayer- und Kleinschmidt-Beifahrer Andreas Schulz (München) als Co-Pilot, musste nach Motorproblemen aufgeben. Der vierte VW mit dem viermaligen Rallye-Weltmeister Juha Kankkunen, der sich am Tag zuvor überschlagen hatte, wurde ebenfalls zurückgezogen.
Kleinschmidt in der Gesamtwertung weiter auf Platz drei
In der Gesamtwertung belegt Kleinschmidt mit 1:08:03 Stunden Rückstand auf Peterhansel weiterhin den dritten Rang. Vor dem Südafrikaner Giniel De Villiers (Nissan/4:10:34) auf Rang vier hat die einzige weibliche Dakar-Siegerin (2001) bereits mehr als drei Stunden Vorsprung. Alphand liegt als Zweiter 19:50 Minuten hinter seinem Teamkollegen Peterhansel.
Der Tod des zweimaligen Dakar-Siegers Meoni trat durch einen Genickbruch ein, den er sich bei dem schweren Sturz zugezogen hatte. Das erklärte am Abend das KTM-Team, das als Reaktion auf den Unfall seinen Werksfahrern empfahl, die Rallye abzubrechen. Der 47-jährige Meoni, der 2001 und 2002 als Sieger in Dakar angekommen war, lag bis zu seinem Sturz hinter dem Franzosen Cyril Despres (Frankreich) auf dem zweiten Platz der Motorrad-Gesamtwertung.
Wiederbelebungsversuche erfolglos
Der Franzose David Fretigne hatte den blutüberströmten Italiener gefunden. Meoni war am Dienstagmorgen gegen 10.15 Uhr mit seinem Motorrad in der Wüste ohne ersichtlichen Grund gestürzt und regungslos liegengeblieben. Die Rennleitung schickte sofort einen Rettungshubschrauber los, der um 10.36 Uhr am Unglücksort eintraf. Die Ärzte konnten Meoni aber trotz aller Bemühungen nicht mehr retten und gaben nach 45 Minuten ihre Wiederbelebungsversuche auf. Um 11.11 Uhr stellten sie den Tod fest.
Meoni ist der 45. Todesfall in der 27-jährigen Geschichte der Dakar-Rallye und der elfte Motorradfahrer, der ums Leben kam. Er gewann in den 16 Jahren seiner Karriere außer der Dakar noch etliche andere Wüstenrallyes, unter anderem fünfmal in Ägypten, viermal in Tunesien und einmal in Dubai.
Ebenso wie der verunglückte Perez hatte auch Meoni beim Start am Silvestertag in Barcelona, seinem 47. Geburtstag, angekündigt, dass dies seine letzte Dakar sein sollte. Erst im September 2004 war der Franzose Richard Sainct, dreimaliger Dakar-Sieger, bei der Pharaonen-Rallye in Ägypten tödlich verunglückt.
Marathonetappe über 586 Wertungskilometer
Die zweite Marathonprüfung der Rallye wird am Mittwoch mit der zwölften Etappe von Kiffa in Malis Hauptstadt Bamako fortgesetzt. Vor den insgesamt 819km mit 586km Wertungsprüfung dürfen die Serviceleute nicht an den Autos arbeiten.
Bei den Motorrädern siegte am Dienstag der Spanier Marc Coma mit 1:12 Minuten Vorsprung vor Spitzenreiter Cyril Despres aus Frankreich (beide KTM). In der Gesamtwertung übernahm Coma (14:50 Minuten zurück) den zweiten Rang von Meoni. |
Woody  |
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Woody
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| Netzeitung.de wrote: |
KTM empfiehlt Abbruch der Rallye Dakar
12. Jan 14:08
KTM hat seinen Fahrern nahe gelegt, die Rallye Dakar nicht zu Ende zu fahren. Der österreichische Motorradhersteller will sein Renn-Engagement nun überdenken.
Nach dem zweiten tödlichen Unfall bei der diesjährigen Rallye Dakar hat Motorradhersteller KTM seinen Piloten empfohlen, das Rennen abzubrechen. «Aufgrund dieses tragischen Ereignisses gibt es seitens der KTM-Unternehmensleitung die Empfehlung an alle KTM- Teams und Werksfahrer, die Rally Dakar abzubrechen», heißt es auf der KTM-Homepage.
Die Österreicher stellen es «jedoch den einzelnen Fahrern und Teams sowie deren Sponsoren frei, ob sie die Rally fortsetzen möchten». KTM-Sportchef Heinz Kinigadner hat sich persönlich jedoch für einen Abbruch ausgesprochen. «Ich persönlich bin der Meinung, dass alle KTM-Fahrer nach Hause fahren sollten».
Die 12. Etappe am Mittwoch wurde für die Motorradfahrer nach dem Tod von Fabrizio Meoni gestrichen. Laut KTM sei es ein brutaler Crash gewesen. Als der Helikopter 20 Minuten später eintraf, lag der Italiener mit Genickbruch in einer Blutlache, sein Herz hatte bereits aufgehört zu schlagen.
Tödliche Unfälle häufen sich
Die tragischen Ereignisse bei der Rallye Dakar hat bei KTM inzwischen zu einem Umdenken geführt. Der Hersteller will sein Renn-Engagement überdenken. «Ich denke, das gesamte KTM-Engagement ist nach diesen zwei Todesfällen in Frage gestellt. Eine Entscheidung wird aber sicher erst in einiger Zeit fallen», kündigte Kinigadner.
Mit Richard Sainct bei der Pharaonen-Rallye und am Dienstag mit dem 47 Jahre alten Meoni hat KTM binnen vier Monaten zwei seiner besten und erfahrensten Rallye-Piloten verloren. Einen Tag vor Meoni war zudem der spanische Privatfahrer Jose Manuel Perez gestorben. (nz) |
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Woody
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Posted:
19.01.2005 11:48 |
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| news.marathonrally.com wrote: |
Dakar 2005: Mitsubishi mit zehntem Dakar-Triumph
Nach 9.000 Kilometern endete die am Silvestertag in Barcelona gestartete Rallye Dakar mit einem Doppelsieg von Mitsubishi. Wie im Vorjahr drückte der Franzose Stéphane Peterhansel der härtesten Motorsport-Veranstaltung der Welt seinen Stempel auf. Am Steuer seines Pajero Evolution übernahm er die Führung mit dem zweiten seiner insgesamt vier Tagessiege auf der siebten und längsten Dakar-Prüfung und gab sie bis ins Ziel am berühmten Lac Rose nicht mehr ab. "Das ist ein grossartiger Erfolg", jubelte Peterhansel. "Ich musste deutlich mehr kämpfen als im Vorjahr, weil die Rally schwieriger war und der Abstand zu meinen Verfolgern geringer." Peterhansel hat die Dakar nun bereits sechs Mal mit dem Motorrad und zweimal mit Mitsubishi gewonnen.
Der härteste Rivale des Franzosen um den Gesamtsieg war sein Landsmann und Teamkollege Luc Alphand. Der ehemalige Ski-Weltcup-Sieger bestritt die Dakar erstmals im Pajero Evolution und kam vom Start weg bestens mit dem 270 PS starken Geländewagen zurecht: Alphand markierte mit Ausnahme der letzten drei Prüfungen, auf denen das Mitsubishi Führungsduo des Tempo herausnahm, jeweils Plätze unter den besten Fünf und feierte einen Tagessieg. "Ich wollte auf das Podium fahren und freue ich mich über den grossartigsten zweiten Platz meiner Karriere."
Basis für den Doppelsieg von Mitsubishi war neben perfektem Teamwork einmal mehr der Pajero Evolution. Seit seiner Dakar-Premiere im Jahr 2003 ist der mittlerweile von einem 4-Liter-V6-Benzinmotor angetriebene Allrad-Protoyp bei der Afrika-Rallye unbesiegt und machte in diesem Jahr den Hattrick perfekt - genau 20 Jahre nach dem ersten Dakar-Sieg eines Pajero 1985 durch Patrick Zaniroli und Jean da Silva.
Den Erfolg des Mitsubishi Werksteams rundete der Spanier Nani Roma mit seinem sechsten Platz ab. Nach seinem Sieg mit dem Motorrad im Vorjahr bestritt der 32 Jahre alte Spanier die Dakar erstmals auf vier Rädern. Begleitet von dem erfahrenen Beifahrer Henri Magne, der seine erste Dakar im Jahre 1982 bestritt, steigerte sich Roma von Tag zu Tag und belegte auf den Etappen 13 und 14 die Plätze fünf und vier.
Hiroshi Masuoka mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz sowie Andrea Mayer mit ihrem Beifahrer Jean-Michel Polato erreichten das Ziel hingegen nicht. Beide mussten nach der zehnten Etappe aufgrund von Defekten aufgeben.
Masuoka und sein Deutscher Beifahrer Andreas Schulz - beide zweifache Dakar-Sieger - hatten auf der fünften Prüfung ein Schlagloch übersehen und sich die Aufhängung beschädigt. Vom 110. Platz starteten sie im Pajero Evolution ihre eindrucksvolle Aufholjagd und hatten sich innerhalb von nur vier Tagen bis auf die sechste Position vorgearbeitet, als Motorprobleme sie nach dem Ruhetag in Atar einbremsten.
Bei Andrea Mayers Mitsubishi L200 traf ein Stein den Kurbelwellensensor so unglücklich, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. Im Schlepptau des Service-Lkw erreichte die Vorjahresfünfte erst um 5.00 Uhr morgens das Biwak in Atar. Beide Autos hätten zwar repariert werden können, das hätte aber soviel Zeit in Anspruch genommen, dass die Service-Unterstützung für die beiden führenden Pajero gefährdet gewesen wäre. Teamchef Dominique Serieys traf daher die schwierige Entscheidung, die Fahrzeuge aus dem Wettbewerb zu nehmen.
Mit einem Doppelsieg und drei Pajero Evolution unter den besten Sechs hat das Team um Dominique Serieys alles erreicht. "Das war eine harte Rallye unter extremen Bedingungen. Über die Hälfte der 164 gestarteten Autos hat das Ziel nicht erreicht. Bei einem so unbarmherzigen Wettbewerb einen Doppelsieg einzufahren ist fantastisch. Zumal es der zehnte Jubiläums-Triumph war und wir nun seit fünf Jahren ungeschlagen sind", freute sich der Serieys stellvertretend für das gesamte Team.
Artikel vom 16.01.2005, Autor: Dakar Live Team / MMSP-Presse |
Jutta Kleinschmidt/VW wurde 3.!!! Respekt
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