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Der Schiedsrichterskandal!!! View next topic
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Forum: Sportplatz · Replies: 11
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Woody
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PostPosted: 25.01.2005 12:52 Reply with quoteBack to top

Quote:
Naiver DFB
Von Michael Färber

Wetten, daß das Ende der Fahnenstange in der Affäre um den Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer längst noch nicht erreicht ist? An der Antwort darauf braucht nicht lange manipuliert zu werden. Denn nachdem gestern bekannt wurde, daß der Deutsche Fußball-Bund jetzt auch Spiele untersucht, an denen der 25jährige nicht direkt beteiligt gewesen ist, scheint der Fall Hoyzer nur die Spitze des Eisberges darzustellen. Doch ist der Berliner allein schuldig? Oder muß man nicht auch dem DFB kritisch entgegenhalten, angesichts der Entwicklungen bei Sportwetten viel zu lange nur zugeschaut zu haben? Es wirkt schon verwunderlich, erst jetzt, da das Kind in den Brunnen gefallen ist, ein Präventivsystem entwickeln zu wollen, das allen an einem Spiel Beteiligten das Wetten auf diese Partie untersagt. Diese Hürde hat der Pferdesport übrigens schon vor Jahren genommen. Und auch die Verwunderung darüber, welche Möglichkeiten Sportwetten im Internet heutzutage bieten, läßt sich nur durch Naivität der DFB-Oberen erklären. Zumal mit Oddset ein Wettanbieter des World Wide Web den deutschen Fußball auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2006 begleitet. Abgesehen von der Möglichkeit, sich bei anderen Uefa-Mitgliedern, wie zum Beispiel England, über dieses Thema ausreichend zu informieren. Dies ist jedoch offenbar nicht geschehen. Wetten?


Quote:
Wettskandal weitet sich aus
DFB untersucht fünf weitere Spiele - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schiedsrichter Hoyzer

Der Fall Robert Hoyzer (25) hat eine neue Dimension erreicht: Im Anschluß an die fünfstündige Sitzung in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main erklärte das Präsidium um Gerhard Mayer-Vorfelder und Theo Zwanziger, daß bei fünf weiteren Spielen neben dem DFB-Pokalspiel SC Paderborn gegen den Hamburger SV (4:2) ein Manipulationsverdacht bestehe.
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Neben der Pokal-Partie geht es um die Zweitliga-Spiele hlen - Burghausen (1:0) sowie die Regionalliga-Spiele Paderborn - Chemnitz, Eintracht Braunschweig - St. Pauli und Wuppertaler SV - Bremen (A). Zudem wird die Zweitliga-Partie Rot-Weiß Essen - 1. FC Köln (2:2) untersucht, die allerdings nicht von Hoyzer geleitet wurde.

Diese Partie pfiff Manuel Gräfe aus Berlin. Der Unparteiische von Hertha Zehlendorf fiel aus allen Wolken, als er im TV seinen Namen hörte und erkundigte sich beim DFB. Daraufhin reichte DFB-Präsident Zwanziger eine Erklärung nach, daß die Ermittlungen sich nicht gegen das Schiedsrichter-Trio der Partie richten. Offenbar wurden auch auf dieses Spiel, in dem RWE 2:0 führte und Kölns Lukas Podolski noch das 2:2 erzielte (88., 90.), extrem hohe Summen gewettet.

Nach Informationen der Berliner Morgenp
ost soll Hoyzer im Vorfeld versucht haben, einen der Assistenten zur Manipulation zu bewegen. Der habe das aber abgelehnt. An den Linien standen: Markus Häcker (Pentz), der sonst mit Hoyzer Zweitliga-Partien leitet. Und Felix Zwayer, der aus der gleichen Schiedsrichter-Abteilung wie Hoyzer kommt - von Hertha BSC. "Wir geben für diese drei Schiedsrichter eine Ehrenerklärung ab", sagte DFB-Pressechef Harald Stenger.

Unterdessen ist weiter unklar, ob Hoyzer wie er selbst behauptet, beim Bundesligisten ausgetreten ist. Hertha-Sprecher Hans-Georg Felder sagte: "Das müßte er schriftlich vollziehen. Bei uns ist eine entsprechende Kündigung noch nicht eingegangen."

Laut Hamburger Abendblatt (Dienstag-Ausgabe) soll Hoyzer kein Einzelfall sein. Nach Informationen der Zeitung hat der DFB mindestens zwei weitere Unparteiische unter Verdacht, durch Fehlentscheidungen Spiele beeinflußt zu haben. Dabei handele es sich um zwei Schiedsrichter aus Berlin.

Hoyzer, der unter Verdacht steht, über Strohmänner gewettet zu haben, war gestern nicht zu erreichen. In der Bild-Zeitung ließ sich Beschuldigte so zitieren: "Ich habe nie auf von mir geleiteten Spiele gewettet." Er sei "sehr nachdenklich und bestürzt".

Damit so schnell wie möglich juristische Substanz in den Fall kommt, setzen DFB-Präsident Mayer-Vorfelder und der Kontrollausschuß-Vorsitzende Horst Hilpert auf die bundesweite Hilfe von Staatsanwaltschaft und Polizei. "Wir haben der Staatsanwaltschaft das Material zur Verfügung gestellt. Sie hat andere Möglichkeiten als ein Sportgericht. Zudem wissen wir noch nicht, ob der Austritt des Schiedsrichters bei Hertha BSC wirksam ist. Nur dann obliegt er noch der DFB-Gerichtsbarkeit", sagte Meyer-Vorfelder. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Vorermittlungen aufgenommen.

Derweil hat der HSV Einspruch gegen die Wertung des Pokalspiels und die Rote Karte von Emile Mpenza eingelegt. "Wir als Hauptgeschädigter schöpfen alle juristischen Möglichkeiten aus, den uns entstandenen Schaden auszugleichen", sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann.

Es ist damit zu rechnen, daß auch die betroffenen Zweit- und Regionalliga-Klubs in den kommenden Tagen gleichfalls Einspruch einlegen werden. Es droht eine Prozeßflut. "Wiederholungen der Spiele in der Zweiten Liga und in der Regionalliga der laufenden Saison sind möglich, sofern sich die Manipulation als erwiesen herausstellt", verkündete Zwanziger.

Der DFB will prüfen, ob Spielern, Schiedsrichtern und Offiziellen die Teilnahme an Wettspielen untersagt werden kann. Zudem fordert Liga-Boß Werner Hackmann ein Frühwarnsystem: "Das müssen wir mit den Wettanbietern entwickeln."

Des weiteren müssen am Donnerstag sämtliche Schiedsrichter der Bundesliga in die DFB-Zentrale nach Frankfurt am Main, um zu unterschreiben, daß sie sich nicht an Wetten beteiligen.


Quelle: morgenpost.berlin1.de

Das wird noch was werden! Was da noch an Tageslicht kommen wird! Das gibt Ärger! Alle Vereine werden vor den Kadi wandern, der DFB kann/wird
die geschädigten Clubs nicht vernüftig entschädigen, da kommt noch was auf uns zu!
Verstehe nur nicht, warum das Wetten den Schiris und Spielern nicht bereits verboten wurde? Ist doch sonnenklar, das es immer schwarze Schafe gibt!

hf Woody cool

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Woody
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PostPosted: 27.01.2005 21:48 Reply with quoteBack to top

Quote:
Schiedsrichter will als Kronzeuge aussagen

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hoyzer


Der unter Betrugsverdacht stehende ehemalige Fußball-Schiedsrichter Robert Hoyzer hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zugegeben - und weitere Enthüllungen angekündigt. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat nun wegen Betrugsverdachts ein Ermittlungsverfahren gegen den Schiedsrichter eingeleitet. Zukünftig soll die DFL benachrichtigt werden, wenn ungewöhnlich hohe Wetteinsätze zu verzeichnen sind.

cuk/rsc HAMBURG. Der Berliner hat eingeräumt, an der Manipulation von Fußball-Spielen im Profibereich beteiligt gewesen zu sein. Er soll weitere Enthüllungen angekündigt haben. Hoyzer wolle sich zudem der Berliner Staatsanwaltschaft als Kronzeuge bei den weiteren Ermittlungen wegen Wettbetrugs zur Verfügung stellen, berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf Justizkreise. Dem 25-Jährigen wird vergeworfen, an der Manipulation von Fußball-Spielen im Pokal, der zweiten Liga und der Regionalliga beteiligt gewesen zu sein.

„Die in der Öffentlichkeit erhobenen Anschuldigungen gegen mich sind im Kern zutreffend“, erklärte Hoyzer nach einem Gespräch mit seinen Anwälten. Er bedauere sein Verhalten zutiefst und entschuldige sich beim Deutschen Fußball- Bund (DFB), seinen Kollegen und bei allen Fußballfans. „Ich habe heute vollständig und schonungslos mein Verhalten und mein gesamtes umfangreiches Wissen über alle mir in diesem Zusammenhang bekannten Sachverhalte und Personen dokumentiert und stehe der Staatsanwaltschaft und dem DFB zur vollumfänglichen Aufklärung zur Verfügung.“

Hoyzer steht im Verdacht, das umstrittene Pokalspiel zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV und weitere Spiele manipuliert zu haben, auf die zuvor außergewöhnlich hohe Wetten gesetzt worden waren. Hoyzer soll in dem Pokalspiel durch zwei fragwürdige Elfmeter-Entscheidungen und einen Platzverweis gegen den HSV den 4:2-Sieg des Drittligisten aus Ostwestfalen begünstigt haben.

Künftig werden Ansetzungen erst zwei Tage vor dem Spiel bekannt gegeben

Der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses im Deutschen Fußball-Bund (DFB), Volker Roth, hat Robert Hoyzers als „unverzeihlich“ zurückgewiesen. „Hier wurden ideelle Werte verraten und verkauft, das ist unentschuldbar“, sagte Roth. Als ehemaliger Unparteiischer sowie Chef der deutschen und europäischen Schiedsrichter-Gilde habe er zwar schon viel erlebt, aber dieser Vorgang „geht mir unglaublich nahe“, meinte Roth weiter.

Roth sagte dazu auf einer Pressekonferenz des DFB: "Wir sind schockiert, wir hätten so etwas niemals für möglich gehalten. Wir werden die Spielansetzungen künftig, wie es bei der Uefa seit Jahren der Fall ist, erst zwei Tage vor der Begegnung bekannt geben."

Außerdem sollen neue Schiedsrichter der zweiten Liga auch zwei Jahre lang in Regionalligaspielen beobachtet werden. Bei sämtlichenen DFB-Pokalspielen - auch in der ersten Runde - sollen künftig Beobachter sitzen.

Roth hofft, dass die Schiedsrichter-Zunft nun auch durch die Medien unterstüzt wird. "Wir haben es schwer genug", sagte er. Wir wissen, dass das Vertrauen in die Schiedsrichter auf Jahre gestört sein wird."

Für Deutschlands Fußball-Referees wird es indes vorerst kein generelles Wettverbot geben. Das ist das Ergebnis der DFB-Schiedsrichtertagung in Frankfurt. „Ich wollte eine eidesstattliche Erklärung, aber die kann nur durch einen vereidigten Richter vorgenommen werden“, sagte Volker Roth. Der DFB will künftig mit einem „Frühwarnsystem“ und einem Wettverbot für die Referees bei den von ihnen geleiteten Spielen weiteren Manipulationen vorbeugen. Wie das Fußball-Magazin „Kicker“ berichtet, werde die DFL einen Vertrag mit der Firma „Betradar.com“ abschließen. Das Unternehmen zählt zu den führenden Informationslieferanten der Welt für Buchmacher. Zukünftig soll die DFL umgehend benachrichtigt werden, wenn ungewöhnlich hohe Wetteinsätze zu verzeichnen sind.

Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Hoyzer ein

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat wegen Betrugsverdachts ein Ermittlungsverfahren gegen den Schiedsrichter Robert Hoyzer eingeleitet. Dass Hoyzer mit den Ermittlern zusammenarbeiten wolle, sei begrüßenswert, erklärte die Staatsanwaltschaft in Berlin. Sowohl der Deutsche Fußball-Bund (DFB) als auch eine Privatperson aus Passau hätten den Berliner Schiedsrichter angezeigt. Dem DFB zufolge könne nicht ausgeschlossen werden, dass „Herr Hoyzer Kontakt zu Wettkunden aus einem bestimmten, vorwiegend von Kroaten besuchten Lokal in Berlin hatte“, in dem „offensichtlich gezielt auf die von Herrn Hoyzer geleiteten Spiele gesetzt wurde“. Außerdem habe der DFB einen Hinweis der Staatlichen Lotterieverwaltung München und die Aussagen zweier Schiedsrichterkollegen übermittelt. Hinweise auf weitere verdächtige Schiedsrichter hätten die Ermittler nicht.

Bislang hatte auch die Staatsanwaltschaft Braunschweig die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Hoyzer geprüft. Die Unterlagen würden nun nach Berlin geschickt, erklärten die Braunschweiger Ermittler. Am Nachmittag wollte sich der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, zu dem Fall äußern.

Der DFB-Kontrollausschuss will Hoyzer befragen, sobald die Staatsanwaltschaft ihre Vernehmung beendet hat. Das DFB-Gremium hatte nach eigenen Angaben bereits seit August gegen Hoyzer ermittelt. Der Ausschuss sei auf eine Anzeige der Wettgesellschaft Oddset wegen des HSV-Spieles tätig geworden, sagte der Vorsitzende Horst Hilpert. Nach vier Wochen habe Oddset die Anzeige zurück gezogen, der Ausschuss habe Hoyzer jedoch weiter beobachtet.

Das Präsidium von Hertha BSC prüft nach Angaben des Vereins einen Ausschluss Hoyzers. „Darüber hinaus wird Hertha BSC den Schaden feststellen, der ihm durch diesen Vorfall entstanden ist, und gegebenenfalls Ansprüche geltend machen.“

Dem Nachrichtensender „N24“ soll Hoyzer gesagt haben, in die Affäre seien noch „viele andere Leute“ verstrickt. Er ließ offen, ob es sich dabei um Schiedsrichterkollegen, Spieler, Funktionäre oder Außenstehende handelt. Hoyzer sagte aber, dass die Affäre den deutschen Fußball schwer beschädigen werde. Dem Fernseh- Regionalsender TV Berlin sagte Hoyzer, er habe für die Manipulation von Spielen einen fünfstelligen Betrag bekommen.

Dominik Marks als Schiedsrichter für Aachen gegen Ahlen abgesetzt

An Stelle des Berliners Dominik Marks wird Michael Weiner am Sonntag das Zweitliga-Spiel Alemannia Aachen gegen LR Ahlen leiten. Das gab Volker Roth unterdessen bekannt. Roth nannte dies eine „Entscheidung zum Selbstschutz von Marks“. Im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Robert Hoyzer waren in der Öffentlichkeit auch gegen Marks Anschuldigungen erhoben worden. Laut Roth sei es für Marks unter diesen Umständen „unmöglich geworden“, ein Spiel zu pfeifen.


Aha, jetzt plaudert er also doch! biggrin biggrin

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Cooldown
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PostPosted: 27.01.2005 22:51 Reply with quoteBack to top

jaja, wenn man den 25 Mio € Jackpot ned geknackt hat muss man sich halt anders helfen lach
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eilien
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PostPosted: 28.01.2005 00:17 Reply with quoteBack to top

Ha, dass ist ja irgendwie peinlich für den deutschen Fußball, so ein knappes Jahr (1 1/2) vor der WM im eigenen Land tot
Da ich ja selber spiele, könnte ich schwören, dass ich soetwas auch schon ein paar mal miterlebt habe, z.T. wenn der Schiri von der generischen Mannschaft gestellt wurde, aber beweisen kann man natürlich nix, naja. Es war dann aber meistens auch nicht so krass, dass es dann spielentscheidend war, nun mal kein organisiertes Verbrechen lol.

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Woody
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PostPosted: 28.01.2005 15:29 Reply with quoteBack to top

Quote:
Schiedsrichterskandal
Anwalt: Spieler und Schiedsrichter beteiligt


28. Januar 2005 Nach dem überraschenden Geständnis von Schiedsrichter Robert Hoyzer droht dem deutschen Fußball im Jahr vor der WM 2006 ein Skandal noch ungeahnten Ausmaßes.

Der 25 Jahre alte Berliner, der seit knapp einer Woche verdächtigt wird, Fußballspiele verschoben zu haben, hat unter Tränen in der Essener Anwaltskanzlei seines Rechtsbeistands Stephan Holthoff-Pförtner die Manipulationen bestätigt und weitere nicht genannte Personen aus der Fußballbranche beschuldigt.

Ein „sehr sehr immenses Ausmaß”

Völlig überraschend gestand Hoyzer die ihm zur Last gelegten Wettmanipulationen und kündigte weitere Enthüllungen an. Vor TV-Kameras sagte er in der Essener Kanzlei seines Anwalts, Stephan Holthoff-Pförtner, die Vorfälle hätten ein „sehr sehr immenses Ausmaß” für den Fußball. Holthoff-Pförtner sagte, Hoyzer sei „nicht alleine”.

Es habe wohl „ein Zusammenwirken von Personen in mehreren Funktionen” gegeben. Darunter seien sowohl Spieler als auch Schiedsrichter. Der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” sagte der Rechtsanwalt, er schätze seinen Mandanten nur als „ein kleines Rädchen” ein. Der Fall habe ein viel größeres Ausmaß. Hoyzer kündigte an, bei der Aufklärung „schonungslos mit allen zusammenzuarbeiten”.

Blatter kritisiert DFB

Unterdessen reagierte Sepp Blatter als Präsident des Weltverbandes Fifa mit großer Betroffenheit und kritisierte indirekt auch den DFB. „Die Fifa ist schockiert, daß ein junger, viel versprechender Schiedsrichter die Anforderungen in schlimmster Weise verletzt hat, und daß seine Machenschaften während einiger Zeit unentdeckt geblieben sind”, sagte der Schweizer.

In einem Schreiben an den DFB forderte Blatter die lückenlose Aufklärung des Falles. „Etwas mehr als ein Jahr vor der WM 2006 steht der deutsche Fußball und damit auch der DFB im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Sie sind deshalb besonders gefordert, die Ermittlungen der Strafuntersuchungsbehörden weiterhin mit allen Kräften zu unterstützen und gleichzeitig innerhalb der verbandseigenen Strukturen weitere Abklärungen vorzunehmen.”

Weitere Verhöre und Zeugen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat zwar noch keine Anhaltspunkte für eine Verwicklung weiterer Personen, verhört aber nach eigenen Angaben derzeit 14 weitere Schiedsrichter und Assistenten als Zeugen.

Der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, Horst Hilpert, sprach in Frankfurt am Main vom größten Skandal im deutschen Fußball seit 1971. Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger sagte den „Stuttgarter Nachrichten”, daß nicht mehr ausgeschlossen werden könne, daß im ganzen Land Spieler oder Funktionäre verwickelt seien.

„Bislang kein zweites schwarzes Schaf”

„Die in der Öffentlichkeit erhobenen Anschuldigungen gegen mich sind im Kern zutreffend. Ich bedauere mein Verhalten zutiefst und entschuldige mich gegenüber dem DFB, meinen Schiedsrichterkollegen und allen Fußball-Fans”, hieß es in einer schriftlichen Erklärung von Hoyzer, der sich nun als Kronzeuge zur Verfügung stellen will.

Der Kontrollausschuß reagierte auf die Nachricht mit der Vorladung von weiteren 14 Zeugen aus dem Kreis der Schiedsrichter und Assistenten, die vornehmlich in der 2. Bundesliga und der Regionalliga Nord zum Einsatz gekommen waren. Deren Vernehmung in der DFB-Zentrale dauerte am Donnerstag nachmittag an. „Wir gehen aber weiter davon aus, daß es ein Einzelfall ist. Ich habe bislang kein zweites schwarzes Schaf ausgemacht”, erklärte der Kontrollausschuß-Vorsitzende Horst Hilpert.

Kronzeuge weiterer Ermittlungen?

Dies gelte auch für den Berliner Unparteiischen Dominik Marks, der bereits am Dienstag zum Selbstschutz von der Leitung des Zweitligaspiels Alemannia Aachen gegen LR Ahlen entbunden wurde. Im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Hoyzer waren in der Öffentlichkeit auch gegen Marks Anschuldigungen erhoben worden. „Ich sehe nichts, was einen größeren Verdacht gegen Marks auslösen könnte”, sagte Hilpert, der nun erst einmal die Vernehmung von Hoyzer abwarten will.

„Ich habe heute vollständig und schonungslos mein Verhalten und mein gesamtes Wissen über alle mir in diesem Zusammenhang bekannten Sachverhalte und Personen dokumentiert und stehe der Staatsanwaltschaft und dem DFB zur vollumfänglichen Aufklärung zur Verfügung”, kündigte Hoyzer in der von seinen Rechtsanwälten verbreiteten Erklärung an. Die Berliner Staatsanwaltschaft will die Hilfe annehmen. „Wenn er das in die Tat umsetzt, dann wird uns das helfen”, sagte Sprecher Michael Grunwald.

Auf Anzeige des DFB und eines Privatmannes ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen Hoyzer. Der DFB schrieb in der Anzeige, daß „Herr Hoyzer Kontakt zu Wettkunden aus einem bestimmten, vorwiegend von Kroaten besuchten Lokal in Berlin hatte”, wo offenbar gezielt auf von ihm geleitete Spiele gesetzt worden sei. Laut Staatsanwaltschaft übermittelte der DFB auch einen Hinweis der Staatlichen Lotterieverwaltung München und die Aussagen zweier Schiedsrichter-Kollegen.

„Das ist unverzeihlich”

Wer außer ihm in die Affäre verstrickt sein soll, ließ Hoyzer offen. Genauso, ob es sich dabei um Schiedsrichterkollegen, Spieler, Funktionäre oder Außenstehende handelt. Dem Fernseh-Regionalsender TV.BERLIN sagte Hoyzer, er habe für die Manipulation von Spielen einen fünfstelligen Betrag bekommen. Nach Ansicht seines Anwaltes Holthoff-Pförtner sei er aber nur ein „kleines Rädchen”. Der Fall selbst habe ein viel größeres Ausmaß. „Da geht es um ein Zusammenwirken mehrerer Personen in unterschiedlichen Positionen”, erklärte er.

Schiedsrichter-Chef Volker Roth war sichtlich geschockt. „Dieser ganze Vorgang geht mir schon unglaublich nahe. Das ist unverzeihlich”, sagte der frühere Fifa-Referee. Es seien ideelle Werte verraten und verkauft worden, „und das ist unentschuldbar”, meinte Roth. „Wir sind schockiert, wir haben so etwas nie für möglich gehalten. Aber gegen kriminelle Energien kann man nichts machen.” Roth befürchtet, daß das Vertrauen in die Schiedsrichter „über Jahre” gestört sein werde. „Wir müssen da durch, wir haben an die Schiedsrichter appelliert, jetzt nicht überzureagieren”. In der weiteren Bewältigung der Affäre kündigte er an, „gnadenlos und ohne Rücksicht auf Personen aufzuräumen”.

„Konnte und wollte mit dieser Situation nicht mehr leben”

In der Frankfurter Verbandszentrale hatte man bereits seit Sommer Hinweise auf Unregelmäßigkeiten beim DFB-Pokalspiel der ersten Runde zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV. Erste Ermittlungen nach hohen Wetteinsätzen verliefen aber im Sande, nachdem der Anzeiger seine Anschuldigungen zurückgezogen hatte. Erst am Mittwoch vergangener Woche hatten sich vier Schiedsrichter als Zeugen beim DFB gemeldet, daraufhin nahm der Kontrollausschuß unter Vorsitz von Hilpert die Ermittlungen auf. Bis zum Donnerstag hatte Hoyzer alle Vorwürfe bestritten. „Ich stand die letzten Tage unter enormem Druck. Ich konnte und wollte mit dieser Situation nicht mehr leben”, begründete er sein überraschendes Geständnis.

Der DFB will künftig mit einem „Frühwarnsystem” und einem Wettverbot für die Referees weiteren Manipulationen vorbeugen. Wie das Fachmagazin „kicker” berichtet, werde die DFL einen Vertrag mit der Firma „Betradar.com” abschließen. Das Unternehmen zählt zu den führenden Informationslieferanten der Welt für Buchmacher. Zukünftig soll die DFL umgehend benachrichtigt werden, wenn ungewöhnlich hohe Wetteinsätze zu verzeichnen sind.

Außerdem sollen die Schiedsrichteransetzungen künftig nicht zehn, sondern erst zwei Tage vor der Partie bekannt gegeben werden. Zudem werden in Zukunft auch alle DFB-Pokalspiele der ersten Runde von Schiedsrichterbeobachtern begleitet. Dies bestätigte Roth nach einer Krisensitzung der DFB-Schiedsrichter.



hf Woody cool

@EIlien: schöner, neuer Ava!!!

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PostPosted: 31.01.2005 14:47 Reply with quoteBack to top

www.handelsblatt.com wrote:

Fußball

Schiedsrichter Zwayer streitet Vorwürfe ab

Den Vorwurf, in den Bestechungsskandal verwickelt zu sein, hat der Berliner Schiedsrichter Felix Zwayer bestritten. "Ich distanziere mich von diesen Vorwürfen. Es wird versucht, mich auf irgendeine Weise reinzuziehen."

Jegliche Anschuldigungen zu seiner Verwicklung in den Manipulations-Skandal hat der Berliner Schiedsrichter Felix Zwayer von sich gewiesen. "Ich distanziere mich von diesen Vorwürfen. Es wird versucht, mich da auf irgendeine Weise reinzuziehen. Der Ansatz ist haltlos. Es gab niemals irgendwelche Gegenleistungen oder sonstiges. Und ich habe von ihm auch kein Geld erhalten oder mich an einer Manipulation beteiligt", sagte Zwayer der Berliner Tageszeitung Die Welt.

Mit "ihm" meinte Zwayer Robert Hoyzer, der am vergangenen Donnerstag seine Beteiligung an Spielmanipulationen gestanden hatte. Hoyzer hatte nach Angaben der Süddeutschen Zeitung seinen Kollegen Zwayer belastet. Hoyzer habe Zwayer laut SZ selbst einmal ein paar hundert Euro übergeben. Auch habe er Zwayer vor dem Zweitliga-Spiel Rot-Weiß Essen gegen 1. FC Köln (2:2), bei dem dieser als Schiedsrichter-Assistent fungierte, angerufen und aufgefordert "nicht so oft die Fahne zu heben".

SID, 31.01.2005, 12:14


*lol*

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PostPosted: 02.02.2005 22:24 Reply with quoteBack to top

www.fr-aktuell.de wrote:

Razzien im Fußball-Wettskandal
Staatsanwaltschaft lässt Wohnungen durchsuchen


Berlin (ap). Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt im Fußball-Wettskandal derzeit gegen 25 Verdächtige wegen banden- und gewerbsmäßigem Betruges beziehungsweise Beihilfe. Die Tatvorwürfe gehen wesentlich auf das Geständnis des ehemaligen DFB-Schiedsrichters Robert Hoyzer zurück, wie die Staatsanwaltschaft Berlin am Mittwoch mitteilte.

Beschuldigt sind demnach neben Hoyzer die inhaftierten Gebrüder S.
aus dem Berliner Café King sowie die DFB-Schiedsrichter Jürgen Jansen, Felix Zwayer und Dominik Marks. Außerdem würden mehrere Personen aus dem privaten Umfeld der Gebrüder S., darunter ein Schiedsrichterbetreuer.

Weitere Verfahren laufen den Angaben zufolge gegen 14 Spieler der Vereine LR Ahlen, Chemnitzer FC, Energie Cottbus, Dynamo Dresden, Kickers Offenbach und SC Paderborn beziehungsweise einen Spieler, der vor kurzem von Energie Cottbus zu Alemania Aachen wechselte. Spieler des Vereins Hertha BSC Berlin befinden sich nicht unter den Beschuldigten.

Die Beschuldigten seien verdächtig, zumindest zehn Spiele der Bundesliga, der zweiten Bundesliga und den Regionalligen sowie aus dem DFBPokal im Jahr 2004 manipuliert zu haben, damit die Gebrüder S. bei verschiedenen Wettanbietern im In- und Ausland erfolgreich wetten konnten. Nach den derzeitigen Erkenntnissen sollen Schäden in Millionenhöhe entstanden sein, wie die Ermittler erklärten.

Am (heutigen) Mittwoch wurden der Staatsanwaltschaft zufolge in der Zeit von 06.00 Uhr bis 11.30 Uhr in zehn Bundesländern an 32 verschiedenen Durchsuchungsorten bei 19 Beschuldigten mit Erfolg Beweismittel gesichert. Hierbei waren mehr als 150 Polizeibeamte, darunter Beamte des Landeskriminalamtes Berlin, sowie zahlreiche Unterstützungskräfte der örtlichen Polizeibehörden im Einsatz. Es gab keine Festnahmen.

Der beauftragte Vertreter des Deutschen Fußballbundes soll noch heute am Mittwoch "im Anschluss an die nunmehr abgeschlossenen strafprozessualen Maßnahmen die erforderlichen Aktenauskünfte erhalten, damit die dort für notwendig erachteten Maßnahmen zur Sicherung des Spielbetriebes ergriffen werden können".

Die Ermittlungen stehen laut Staatsanwaltschaft insgesamt noch am Anfang, "so dass ein Verfahrensabschluss weder zeitlich, dem Umfang noch dem Ergebnis nach zur Zeit vorausgesagt werden kann".


Na Bravo boese

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PostPosted: 04.02.2005 18:13 Reply with quoteBack to top

n-tv.de wrote:
Erstliga-Partie manipuliert?
SC Freiburg legt Einspruch ein


Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat formal Einspruch gegen die Wertung des mit 0:3 verlorenen Meisterschaftsspiels beim 1. FC Kaiserslautern vom 27. November 2004 eingelegt.

Die Begegnung wurde von Schiedsrichter Jürgen Jansen (Essen) geleitet, der im Zuge des Manipulationsskandals um Robert Hoyzer vom Hauptbeschuldigten ebenfalls belastet worden war. In diesem Spiel soll Jansen zwei Foulspiele des Lauterers Carsten Jancker jeweils vor FCK-Toren nicht gepfiffen haben.

Auch Unterhaching legt Einspruch ein. Die Hachinger monieren das 0:1 in der 2. Liga bei Dynamo Dresden am 21. November 2004. Auch dieses Spiel wurde von Jansen geleitet.

Jansen bestreitet die Vorwürfe. Er will am Freitag vor die Presse treten und mittels Video-Aufzeichnungen seine Unschuld dokumentieren.


So, jetzt geht es los! Das kann noch Kreise ziehen! Oh man!

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PostPosted: 05.02.2005 16:47 Reply with quoteBack to top

netzeitung.de wrote:
Deutschland droht Absturz in Anti-Korruption-Rangliste
05. Feb 10:40

Deutschland droht erstmals nach vier Jahren ein Abrutschen in der Anti-Korruption-Rangliste. Dabei trägt nicht nur der Bundesliga-Wettskandal Schuld.

Nach dem Bundesliga-Skandal sowie den Skandalen um Nebeneinkünfte von Politikern steht Deutschland in Gefahr, in der internationalen Anti-Korruptions-Rangliste zurück zu fallen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Anti-Korruptions-Vereinigung Transparency, Hansjörg Elshorst, der «Neuen Osnabrücker Zeitung».

Letzter Absturz vor vier Jahren

Letztmals war die Deutschland 2000/2001 wegen der Spendenaffäre um den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl abgefallen. Elshorst forderte die Einführung eines eigenen Straftatbestandes «Korruption bei Schiedsrichtern». Strafrechtliche Konsequenzen sollten schon dann bei den Spielleitern greifen, bevor ein Wettbetrug vorliege.

Auch gegen bestechliche Politiker sollten laut Elshorst strafrechtliche Sanktionen eingeführt werden. Den bisherigen Paragrafen nannte Elshorst «lebensfremd». Bisher gelte ein Parlamentarier nur dann als korrupt, wenn er vor einer Abstimmung Geld annehme, nicht aber bei sonstiger Vorteilsnahme. (nz)

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PostPosted: 11.03.2005 12:57 Reply with quoteBack to top

stock-world.de wrote:
Fußball: Haftbefehl gegen Schiedsrichter Marks

11.03.05 09:05

SPORT/Fußball: Haftbefehl gegen Schiedsrichter Marks

FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Im Rahmen der Wett- und Spielmanipulationen im deutschen Fußball ist nun auch Schiedsrichter Dominik Marks verhaftet worden. Dies gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstagabend auf seiner Internetseite bekannt. "Im sogenannten 'Fall Hoyzer' hat die zuständige Sonderkommission des Landeskriminalamtes Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl des Amtsgerichts Tiergarten gegen den DFB-Schiedsrichter Dominik Marks vollstreckt und den Beschuldigten am Mittwoch, den 9. März 2005, vor seiner Berliner Wohnung festgenommen", zitiert der DFB eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Berlin.

Laut Haftbefehl besteht gegen Marks "der dringende Tatverdacht des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betrugs in drei Fällen, der versuchten Verbrechensverabredung und der Geldwäsche. Marks soll Ende 2004 an der Manipulation von drei Fußballspielen beteiligt gewesen sein, auf deren Ergebnisse der Mitbeschuldigte Ante S. Wetten abgeschlossen hatte. In einem weiteren Fall soll Dominik Marks von sich aus über den Mitbeschuldigten Hoyzer dem Mitbeschuldigten Ante S. angeboten haben, ein Spiel zu beeinflussen.

Letztlich soll der Schiedsrichter von Ante S. ein Darlehen über 7.000 EUR angenommen haben, bei dem er wusste, dass das Geld aus den Wettgewinnen manipulierter Spiele stammte. Der dringende Tatverdacht gegen Marks folgt aus glaubhaften Angaben des Beschuldigten Robert Hoyzer, die mit weiteren objektiven Beweismitteln im Einklang stehen."

Wie der DFB unter Berufung auf die Pressestelle des Gerichts weiterhin mitteilte, hat die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin am Donnerstagmittag die Fortdauer der Untersuchungshaft angeordnet, da dringender Tatverdacht und Fluchtgefahr bei dem 29-jährigen Marks vorliegen.


Wird immer doller das Ganze!!! boese

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Fan
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PostPosted: 11.03.2005 15:20 Reply with quoteBack to top

Hat jemand von euch den Durchblick, wann mit den manipulierten Spielen begonnen wurde? Ist das erst so 1-2 Jahren oder eher seit 10?

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Woody
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Location: The Matrix

PostPosted: 11.03.2005 18:11 Back to top

Also aktuell geht es eher um die letzten 1-2 Jahre! Aber wer weiß^^

hf Woody cool

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