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Die WRC 2005 View next topic
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Forum: Sportplatz · Replies: 16
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Kamikazekatze
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PostPosted: 11.02.2005 12:52 Reply with quoteBack to top

Ich hoffe es gibt hier den einen oder anderen Rally-Begeisterten smile. Ich selbst habe die Freude an Rally eher durch zufall entdeckt... ist auf alle Fälle abwechslungsreicher als andere Rennsportarten, wo man nur im Kreis fährt. Was meiner Meinung nach fehlt wäre eine "Live Berichterstattung" im dt. Fernsehen, aber ich glaube da fehlt eher das Interesse des Publikums oder die Kapazität zu *schulterzuck* naja schade drum, bleibt es eben bei abendlichen Zusammenfassungen biggrin

2. Rally -- Schweden 11.02.-13.02.2005

Quote:
Rätselraten im Servicepark

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Der leichte Wetterumschung in Schweden macht die Situation für die Piloten nicht einfacher. Sie erwartet eine schwieriges Wochenende beim zweiten WM-Lauf.

Besonders nachdenklich wirkte der Weltmeister. Vorjahressieger Sebastien Loeb muss Dank seiner WM-Führung am Freitagamorgen als erster Fahrer auf die Strecke und eine Spur durch den frisch gefallenen Schnee legen. Ein Zeitverlust ist vorprorammiert und der Franzose fürchtet um seine Siegchancen.

"Es wird sehr schwierig, vor allem als Erster auf die Strecke zu gehen. Gestern sah es noch sehr gut aus. Wir hatten keinen Schnee und die Bedingungen war für alle gleich. Jetzt ist es für mich schwerer geworden und sollte es so bleiben, wird es unmöglich für mich sein, hier zu gewinnen", so Loeb.

Ganz anders sieht es Marcus Grönholm, der mit wenig Schnee rechnet und die später startenden Fahrer im Nachteil sieht. Diese würden auf den aufgebrochenen Schotterstrecken viel Zeit verlieren. "Wenn es so kommt, dann ist Loeb im Vorteil", glaubt der Finne, der sich vor allem um seine Reifen Sorgen macht, da Partner Pirelli die gewünschten Pneus mit kürzeren Spikes nicht mehr rechtzeitig liefern konnte. "Jetzt müssen wir mal die ersten Prüfungen abwarten."

Die Reifenfrage könnte sich rasch zu einem Sicherheitsrisiko entwickeln. Der Schotter reisst die Spikes aus den Profilblöcken und durch den ständigen Wechsel zwischen losem Untergrund und Eisplatten sind Ausrutscher vorprogrammiert. Viele Piloten rechnen auch mit einer Vielzahl von Reifenschäden, welche durch den übermäßigen Verschleiß entstehen könnten. "Wenn jemand abfliegt, dann aber richtig", sagt Skoda-Pilot Jane Tuohino voraus. "Nur wenn Schnee liegt, wird es gehen, aber sonst hat man sich nach 20 Kilometern die Reifen ruiniert."

"Hinter dem Wetter steht weiter ein großes Fragezeichen und natürlich wie die Reifen funktionieren werden", meint Harri Rovanperä. "Ok, es hat in der vergangenen Nacht geschneit, aber es müsste viel kälter werden damit sich die Bedingungen verbessern. Ich hoffe wir bekommen morgen mehr Schnee und kein Regen. Es ist jedenfalls keine normale Rallye Schweden, denn wir haben nicht die Snowbanks, welche uns mehr Sicherheit geben. Wir müssen nun viel vorsichtiger sein und mehr Informationen in unseren Aufschrieb packen."

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
WM-Stand 11.02.05 - Fahrer
**************************
Platz  Fahrer                      Team       Punkte
  1    Sebastien Loeb (FRA)        Citroën      10   
  2    Toni Gardemeister (FIN)     Ford          8   
  3    Gilles Panizzi (FRA)        Mitsubishi    6   
  4    Markko Märtin (EST)         Peugeot       5   
  5    Marcus Grönholm (FIN)       Peugeot       4   
  6    Manfred Stohl (AUT)         Citroën       3   
  7    Harri Rovanpera (FIN)       Mitsubishi    2   
  8    Roman Kresta (CZE)          Ford          1   
  9    Anthony Warmbold (GER)      Ford          0   
  -    Stéphane Sarrazin (FRA)     Subaru        0   
  -    Alexandre Bengué (FRA)      Skoda         0

WM-Stand 11.02.05 - Teams
*************************
Platz    Team       Punkte
  1      Citroen      10   
  2      Ford         10   
  3      Mitsubishi    9   
  4      Peugeot       9   
  5      Skoda         1


Also ich bin ja gespannt wer heut in Führung geht und vorallem wer die Schweden Rally für sich entscheiden wird smile

Mein Favorit ist ganz klar Petter Solberg im schicken Subaru rolleyes (der leider - durch schnee - einen kleinen Unfall hatte bei der Rally in Monte Carlo [auch noch am 3. Tag] und somit aus der Wertung für diese Rally rausfiel nein ) *ihm mal die daumen drück*

Die Zusammenfassung des 1. Durchlaufs kommt heute auf Eurosport um 22:10 [Eurosport verschiebt bloss ab und an die Zeiten... also evtl. nochmal im Teletext nachschauen]

ciao
Kamikatze smile

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Kamikazekatze
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PostPosted: 12.02.2005 15:08 Reply with quoteBack to top

Wie erwartet hat Eurosport den austrahlungstermin um 60 minuten verschoben, war trotzdem spannend mit anzusehen smile [und mein Favorit hat sich ja gut gehalten im vorderem Bereich wink]

Quote:
Heiße Kämpfe im kühlen Norden

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Die erste Etappe der Rallye Schweden entwickelte sich zu einem echten Leckerbissen. Wechselhafte Bedingungen wirbelten das Klassement kräftig durcheinander.

Während am Morgen die Piloten noch auf der erhofften Schneedecke driften konnten, brachen beim zweiten Durchgang am Nachmittag die Strecken auf und loser Schotter machte Mensch und Material schwer zu schaffen. Die Spikes brachen aus den Profilblöcken und sorgten für teils abenteuerliche Fahrverhalten der Boliden.

Mit den schwierigen Bedingungen gegen Ende der heutigen Etappe kam Petter Solberg am besten zurecht. Der Norweger verlor durch einen Abstimmungsfehler zunächst seine Führung an Marcus Grönholm, eroberte diese aber auf der sechsten Prüfung wieder zurück. Vor dem abschließenden Zuschauerrundkurs führt Solberg das Feld mit 0.1 Sekunden vor Marcus Grönholm an. Der Finne konnte aber noch einmal kontern und holte sich im Etappen-Finale die Führung wieder zurück. Am Abend trennen die beiden Kontrahenten lediglich zwei Zehntelsekunden.

"Bis jetzt ist es meine beste Schweden-Rallye die ich jemals gefahren bin", freute sich Solberg über den tollen Kampf an der Spitze. "Die Bedingungen haben sie gegenüber dem Training komplett gewandelt, aber es läuft ganz gut." - Auch Marcus Grönholm freute sich über einen gelungenen Tag. "Lediglich um die Reifen mache ich mir etwas Sorgen, speziell wenn wir die Prüfungen zum zweiten Mal befahren", so der Spitzenreiter.

Vorjahressieger Sebastien Loeb startete am Nachmittag noch eine Schlußattacke. Der Franzose verpasste in der vierten Prüfung einen Abzweig und rutschte zunächst auf Position vier ab, konnte sich aber mit drei schnellen Zeiten wieder nach vorne fahren und Mitsubishi-Pilot Gigi Galli vom letzten Podiumsplatz verdrängen. Doch der Italiener blieb am Franzosen dran und konterte mit seiner ersten Bestzeit in der Rallye-Weltmeisterschaft. Dadurch verkürzte Galli den Rückstand zunächst auf nur noch 2.9 Sekunden, fiel aber im Zuschauerrundkurs wieder leicht ab.

"Das Ergebnis ist für mich eine große Überraschung", so Gigi. "Das Auto und die Reifenwahl waren perfekt und ich bin ein wenig geschockt von meiner Leistung, aber wirklich glücklich. Jetzt muss ich ins Ziel kommen, denn noch habe ich meinen Job für Mitsubishi nicht beendet."

Auch auf den weiteren Rängen geht es heiß her. Francois Duval wehrt sich mit allen Mitteln gegen Markko Märtin, der zunächst über das Fahrverhalten seines 307 WRC klagte, aber am Nachmittag immer besser in Schwung kam. Dicht hinter Märtin kann Toni Gardemeister den Finnen Harri Rovanperä vom siebten Rang verdrängen, der auch von Mattias Ekström unter Druck gesetzt wird.

Der DTM-Champion gehört wie Giggi Galli zu den Überraschungen des ersten Tages in Schweden. Bei seinem Debüt im Werksteam kann Ekström die Zeiten der Konkurrenz mitgehen und platziert sich als bester Skoda-Pilot auf dem neunten Rang.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 1. Durchlauf
***************************
Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1     M. Grönholm (FIN)       Peugeot      0:58:20.800     
  2     P. Solberg (NOR)        Subaru       0:58:21.000   00:00.200   
  3     S. Loeb (FRA)           Citroën      0:58:31.000   00:10.200   
  4     G. Galli (ITA)          Mitsubishi   0:58:39.700   00:18.900   
  5     F. Duval (BEL)          Citroën      0:58:48.800   00:28.000   
  6     M. Märtin (EST)         Peugeot      0:58:57.700   00:36.900   
  7     T. Gardemeister (FIN)   Ford         0:59:18.200   00:57.400   
  8     H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi   0:59:19.100   00:58.300   
  9     M. Ekstrom (SWE)        Skoda        0:59:24.600   01:03.800   
 10     J. Tuohino (FIN)        Skoda        0:59:27.900   01:07.100   
 11     H. Solberg (NOR)        Ford         0:59:29.700   01:08.900   
 12     R. Kresta (CZE)         Ford         0:59:30.000   01:09.200   
 13     D. Carlsson (SWE)       Peugeot      0:59:46.400   01:25.600   
 14     J. Paasonen (FIN)       Skoda        1:00:07.600   01:46.800   
 16     C. Atkinson (AUS)       Subaru       1:00:21.700   02:00.900   
 17     S. Sarrazin (FRA)       Subaru       1:00:57.700   02:36.900


Eurosport strahlt heute um 22:45 die Zusammenfassung des 2. Durchlaufes aus (jedenfalls nach eigenen Angaben), ich lege die Hoffnung, das Solberg an Grönholm vorbeizieht wink [und sich nicht durch den amtierenden Weltmeister Loeb überholen lässt wink]

ciao
Kamikatze

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Kamikazekatze
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PostPosted: 13.02.2005 13:54 Reply with quoteBack to top

Boah, war das gestern spannend O.O von Etappe zu Etappe wimmelte es ja nur von Führungswechsel... es bleibt spannend , denn der kleine Vorsprung (12 sekunden) kann durch einen kleinen Fehler schonwieder dahinschmelzen also ich freu mich scho auf heut abend smile

Quote:
Winterkrimi in Schweden

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Die zweite Etappe der Rallye Schweden hatte es in sich. Auf allen Positionen wurde verbissen um die Bestzeiten gekämpft, vor allem an der Spitze ging es heiß her.

Petter Solberg hat es erneut geschafft. Mit der Bestzeit von 13:36.0 Minuten schiebt sich der Norweger im Ziel der 13. Prüfung wieder an Marcus Grönholm vorbei und übernimmt die Führung in der Gesamtwertung. Das Katz und Mausspiel der beiden Spitzenreiter geht damit munter weiter und Grönholm drohte bereits: "Morgen gehts hier richtig rund und ich werde alles geben um Petter noch einzuholen."

Auch Solberg fand Gefallen am Zweikampf mit dem Peugeot-Piloten. "Das ist einfach unglaublich und macht Riesenspaß", so der Norweger, der auch auf dem abschließenden Zuschauerrundkurs die Bestzeit setzen konnte. "Aber es kann noch viel passieren und mein Vorsprung ist nicht unbedingt so groß das wir ein wenig zurücknehmen können. Es wird spannend."

Im Duell der beiden Skandinavier hatte Vorjahressieger Sebastien Loeb nichts mehr zu melden. Der Franzose kann zwar mit schnellen Zeiten weiter auftrumpfen, fällt aber mit einem Rückstand von 24.0 Sekunden leicht ab. Plötzlich auftretende Probleme mit dem Motor seines Xsara WRC dürften die Laune des Weltmeisters am Abend nicht unbedingt anheben. "Es scheint eine defekte Zylinderkopfdichtung zu sein. Es kommt Rauch aus dem Auspfuff und ich hoffe nur, dass wir überhaupt noch ins Ziel kommen", erklärte Loeb.

Heiß geht es auch hinter dem Podium zur Sache. Markko Märtin schiebt sich erneut auf Platz vier nach vorn, nachdem Gigi Galli durch einen Getriebedefekt und eine gebrochene Antriebswelle wertvolle Sekunden verlor und auch auf der abschließenden Zuschauerprüfung deutlich einbüßte. "Das ist natürlich enttäuschend, aber wenigstens sind wir noch im Rennen", so Galli. "In der Super-Special haben wir uns mehrmals gedreht, denn wir hatten nur noch Hinterradantrieb."

Zuvor hatte es Francois Duval erwischt, der seine Spikereifen auf dem losen Schotter der schneefreien Pisten aufschlitzte. Pech für den Belgier: In der elften Prüfung musste er gar einen Vorderreifen auf der Prüfung wechseln und fing sich einen Rückstand von über fünf Minuten ein.

Toni Gardemeister findet auf Rang fünf keine Zeit zum Verschnaufen und muss sich mit allen Mitteln gegen die Attacken von Henning Solberg und Harri Rovanperä zur Wehr setzen, die 3.2 bzw. 4.1 Sekunden zurückliegen. "Es war verdammt rutschig und wir hatten einige haarsträubende Drifts", erklärt Gardemeister. "Ich greife voll an, aber es ist so leicht einen Fehler zu machen. Es ging teilweise über den puren Schotter, wir hatten kein Eis mehr unter dem Schnee."

Abgefallen ist dagegen Mattias Ekström. Der Skoda-Pilot musste sich mit einer defekten Servolenkung seines Fabia WRC durch die Prüfungen kämpfen und fiel vom achten auf Rang 16 ab. Stark verbessern konnte sich auf der heutigen Etappe Subaru-Youngster Chris Atkinson. Der Australier kommt bei seiner ersten Schneerallye immer besser in Fahrt und belegt am Abend den zehnten Rang.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 2. Durchlauf
***************************
Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1     P. Solberg (NOR)        Subaru       2:14:27.900     
  2     M. Grönholm (FIN)       Peugeot      2:14:40.500    00:12.600   
  3     S. Loeb (FRA)           Citroën      2:15:02.200    00:34.300   
  4     M. Märtin (EST)         Peugeot      2:16:33.700    02:05.800   
  5     T. Gardemeister (FIN)   Ford         2:17:46.500    03:18.600   
  6     H. Solberg (NOR)        Ford         2:17:49.700    03:21.800   
  7     H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi   2:17:50.600    03:22.700   
  8     D. Carlsson (SWE)       Peugeot      2:18:16.800    03:48.900   
  9     C. Atkinson (AUS)       Subaru       2:18:19.700    03:51.800   
 10     J. Tuohino (FIN)        Skoda        2:18:27.900    04:00.000   
 11     R. Kresta (CZE)         Ford         2:18:43.200    04:15.300   
 12     J. Paasonen (FIN)       Skoda        2:21:22.100    06:54.200   
 12     M. Ekstrom (SWE)        Skoda        2:21:22.100    06:54.200


Nach Angaben von Eurosport kommt die Zusammenfassung des 3. und letzten Durchlaufes um 23:00. Es lohnt sich wink [hey, gestern haben sie die Zusammenfassung nicht verschoben juggle ]

ciao
Kamikatze

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Kamikazekatze
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PostPosted: 14.02.2005 11:01 Reply with quoteBack to top

Netter Abschluss gestern biggrin

Mein Favo hat gewonnen, auch wenn nicht gerade so, wie ich es wollte (schade das Grönholm rausgefallen ist naja), aber trotzdem war der Sieg jetzt erstmal wichtig smile)

Quote:
Solberg gewinnt in Schweden

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Petter Solberg hat es geschafft. Im dramatischen Finale der Rallye Schweden behielt der Norweger die Nerven und gewinnt den zweiten Lauf der Rallye-WM.

"Solberg, my Petter Solberg..." - Der Schlachtruf der norwegischen Fans dürfte am Abend noch lauter erklingen, denn ihr Liebling hat es geschafft. Mit einer blitzsauberen Leistung gewinnt Petter Solberg die Rallye Schweden und setzt sich im mit Spannung erwarteten Finale gegen Marcus Grönholm durch.

"Es ist einfach nur unglaublich. Ich habe von diesem Sieg schon seit Jahren geträumt", meinte Solberg nach der Zieldurchfahrt und feierte in gewohnter Manier ausgelassen seinen ersten Erfolg in Schweden. Der Norweger beendete damit auch die fast achtjährige Durststrecke seines Teams im hohen Norden. 1997 gelang Kenneth Eriksson der letzte Sieg eines Subarus in Schweden.

Die Sieg-Hoffnungen von Marcus Grönholm hatten sich am Morgen rasch in Rauch aufgelöst. Der Finne schied durch einen Überschlag vorzeitig aus und hatte den Weg für Solberg frei gemacht. Einzig Weltmeister Sebastien Loeb hatte die Pace an der Spitze mitgehen können, doch auch er musste die Show Solberg überlassen. Motorenprobleme am Xsara WRC des Vorjahressiegers kündigten sich bereits am Ende der zweiten Etappe und trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und zurückhaltender Fahrweise rollte der Franzose kurz vor dem Start der vorletzten Prüfung endgültig aus.

Markko Märtin nutzte die Probleme seiner Gegner und übernahm den zweiten Rang, den er bis ins Ziel verteidigen sollte. Hinter dem Esten kann sich Toni Gardemeister über den dritten Platz freuen, seine zweite Podiumsplatzierung in diesem Jahr. Mit diesem Ergebnis übernahm Gardemeister auch die Führung in der Gesamtwertung der Rallye-Weltmeisterschaft.

Hinter dem Spitzentrio kann Harri Rovanperä seinen vierten Rang verteidigen. Der Finne kämpfte sich mit einem Getriebedefekt über die letzten 11.25 Wertungskilometer und hielt der Attacke von Ford-Pilot Henning Solberg stand. Dieser musste sich mit einem Rückstand von 3.4 Sekunden geschlagen geben. "Am Ende war es doch noch ein gutes Wochenende für mich und Risto", freute sich Rovanperä. "Eigentlich hatte ich am Anfang nicht mit solch einem Ergebnis gerechnet, aber meine Vertrauen in das Auto wuchs immer mehr und jetzt freue ich mich schon auf Mexiko."

Auf den weiteren Plätzen folgen Daniel Carlsson, Gigi Galli und Roman Kresta, den Probleme von Jane Tuohino und Chris Atkinson nach vorne spülten. Letzterer hat sich enorm steigern können, patzte jedoch auf der drittletzten Prüfung und verlor durch einen Ausritt über zwölf Minuten.

Bester Skoda-Pilot wurde Jani Paasonen auf Rang zehn, dicht gefolgt von Mattias Ekström, der in Schweden sein Debüt im tschechischen Werksteam feierte und durch Probleme an der Servolenkung weit zurückgeworfen wurde.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 3. Durchlauf (Endstand)
**************************************
Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1     P. Solberg (NOR)         Subaru      3:00:52.100     
  2     M. Märtin (EST)          Peugeot     3:03:03.200    02:11.100   
  3     T. Gardemeister (FIN)    Ford        3:04:06.800    03:14.700   
  4     H. Rovanpera (FIN)       Mitsubishi  3:04:18.500    03:26.400   
  5     H. Solberg (NOR)         Ford        3:04:21.900    03:29.800   
  6     D. Carlsson (SWE)        Peugeot     3:04:34.600    03:42.500   
  7     G. Galli (ITA)           Mitsubishi  3:04:56.100    04:04.000   
  8     R. Kresta (CZE)          Ford        3:05:31.700    04:39.600   
  9     J. Paasonen (FIN)        Skoda       3:06:03.200    05:11.100   
 10     A. Warmbold (GER)        Ford        3:07:56.400    07:04.300   
 11     F. Duval (BEL)           Citroën     3:08:11.700    07:19.600   
 12     C. Atkinson (AUS)        Subaru      3:17:43.600    16:51.500

~~~~~~~

WM-Stand 14.02.05 - Fahrer
**************************
Platz  Fahrer                      Team       Punkte
  1    Toni Gardemeister (FIN)     Ford         14   
  2    Markko Märtin (EST)         Peugeot      13   
  3    Petter Solberg (NOR)        Subaru       10   
  -    Sebastien Loeb (FRA)        Citroën      10   
  5    Harri Rovanpera (FIN)       Mitsubishi    7   
  6    Gilles Panizzi (FRA)        Mitsubishi    6   
  7    Marcus Grönholm (FIN)       Peugeot       4   
  -    Henning Solberg (NOR)       Ford          4   
  9    Daniel Carlsson (SWE)       Peugeot       3   
  -    Manfred Stohl (AUT)         Citroën       3   
 11    Gianluigi Galli (ITA)       Mitsubishi    2   
  -    Roman Kresta (CZE)          Ford          2   
 13    François Duval (BEL)        Citroën       0   
  -    Anthony Warmbold (GER)      Ford          0   
  -    Jari Paasonen (FIN)         Skoda         0   
  -    Chris Atkinson (AUS)        Subaru        0   
  -    Stéphane Sarrazin (FRA)     Subaru        0   
  -    Alexandre Bengué (FRA)      Skoda         0   
  -    Mathias Ekstrom (SWE)       Skoda         0

WM-Stand 14.02.05 - Teams
*************************
Platz    Team       Punkte
  1      Ford         20   
  2      Peugeot      17   
  3      Mitsubishi   17   
  4      Citroen      11   
  5      Subaru       10   
  6      Skoda         3


Die nächste Rally findet am 11.03.-13.03. in Mexiko statt. Bis dahin wird dieses Thema wohl schweigen wink

Eurosport liefert noch eine Analyse zur Rally Schweden, und zwar vom 15.02. zum 16.02. um 0:15.

ciao
Kamikatze

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PostPosted: 11.03.2005 13:01 Reply with quoteBack to top

3. Rally -- Mexico 11.03.-13.03.2005

Quote:
Peugeot im Shakedown vorn

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Markko Märtin hieß der schnellste Mann im heutigen Shakedown vor dem Start der Rallye Mexiko. WM-Spitzenreiter Toni Gardemeister kam noch nicht in Fahrt.

Statt Regen gab es Sonne. Frühlingshafte Temperaturen und trockene Pisten erwarteten die Piloten beim Auftakt der Rallye Mexiko. Während des heutigen Shakedowns nutzten die Fahrer die letzte Möglichkeit um ihr Auto auf den ersten Schotterevent des Jahres abzustimmen.

Am besten gelang dies den beiden Peugeot-Piloten Markko Märtin und Marcus Grönholm. Mit 6:13.3 Minuten holte sich der Este die Bestzeit auf der 7.7 Kiolmeter langen Strecke und war 1.4 Sekunden schneller als sein Teamkollege aus Finnland.

6:15.3 Minuten ließ sich Weltmeister Sebastien Loeb als drittschnellster Fahrer notieren, 0.9 Sekunden dahinter landete Petter Solberg mit dem brandneuen Subaru Impreza WRC2005 auf Rang vier. Loebs Teamkollege Francois Duval landete auf dem fünften Platz, dicht gefolgt von Antony Warmbold im schnellsten Ford Focus.

Mit einer Zeit von 6:17.4 Minuten sorgte Armin Schwarz beim ersten Auftritt im runderneuerten Fabia für die siebtschnellste Zeit und lag gleichauf mit Subaru-Youngster Chris Atkinson, der in Mexiko zum ersten Mal eine Schotterrallye in einem WRC fährt. WM-Spitzenreiter Toni Gardemeister ließ es noch betont locker angehen und wurde mit 6:21.9 Minuten lediglich Zwölfter.

Aufregung gab es im Anschluß an den Shakedown. Einige Autos hatten auf den welligen Pisten so hart aufgesetzt, dass der Unterboden in Mitleidenschaft gezogen wurde. Mit einer FIA-Genehmigung tauschte Mitsubishi die Ölwanne an den Auto von Gilles Panizzi und Harri Rovanperä und bei Skoda tauscht man vorsorglich den Motor im Fabia von Jani Paasonen.

Abwarten heißt es bei Citroen. Dort will man nach einem Steinschlag den Motor im Xsara von Sebastien Loeb sicherheitshalber tauschen, doch ein Streit über das Reglement verzögert die Arbeiten, denn eigentlich sollten 2005 die Motoren der WRCs zwei Rallyes halten. Jetzt diskutiert man, ob ein Tausch nach dem Shakedown mit einer 20 Sekunden Zeitstrafe belegt wird und ob diese bereits in Mexiko gilt, oder erst beim kommenden Lauf in Neuseeland.

Quelle: rallye-magazin.de - 10.10.05


Quote:
Geldstrafe für Seb Loeb

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Die Rallye Mexiko fängt ja gut an. Weltmeister Sebastien Loeb muss eine Geldstrafe an die FIA zahlen, darf aber den Motor seines Xsara WRC trotz Verbotes wechseln.


Lage wurde diskutiert, doch dann stand es endlich fest. Jedes Auto, welches im Shakedown der Rallye Mexiko beschädigt wurde, darf repariert werden, auch wenn es sich dabei um einen Tausch des Motors handelt. Dieser ist nach den neuen FIA-Regeln eigentlich verboten, aber durch Zahlung einer Geldstrafe sieht der Verband von weiteren Sanktionen ab.

Diese Entscheidung betrifft Weltmeister Sebastien Loeb, das Mitsubishi-Duo Harri Rovanperä und Gilles Panizzi, Skoda-Werkspilot Jania Passonen und den JWRC-Starter Conrad Rautenbach, der seinen Saxo beim zu starken Schneiden einer Kurve beschädigte.

Da Citroen erst die Entscheidung der Stewarts abwarten wollte, ehe man mit den Arbeiten am beschädigten Xsara des Weltmeisters begann, musste Loeb bei der Eröffnungsveranstaltung zu Fuß gehen. Doch darin hat der Franzose bereits Übung, auch im Vorjahr liefen er und Co-Pilot Daniel Elena über die Rampe, da auch zu diesem Zeitpunkt noch am Auto gearbeitet wurde. Hoffentlich kein schlechtes Omen, denn Loeb fiel vorzeitig mit einer defekten Ölwanne aus.

In der kommenden Woche will die FIA nochmals über das Reglement diskutieren, um in Zukunft eine klare Regel für derartige Fälle aufzustellen. Das Vorgehen in Mexiko soll keinesfalls zum Standard weden.

Quelle: rallye-magazin.de -11.10.05


kann heute abend nicht zuhause sein, da im Kino, aber das macht nichts... denn aufgrund der Zeitverschiebung ist die Zusammenfassung des heutigen Tages (nach Eurosportangaben) morgen um 8:30... also früh aufstehen ^^"

ciao
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PostPosted: 12.03.2005 11:18 Reply with quoteBack to top

*args* habs heut morgen nicht geschaft früh genug aufzustehen, wecker hats versucht aber den habe ich wohl genervt ins Nirvana katapultiert [bzw. ausgeschaltet *gg*] um so erfreulicher, was ich heut lesen durfte wink

Quote:
Solberg gewinnt erste Etappe

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Petter Solberg und Subaru feiern in Mexiko ein gelungenes Debüt ihres brandneuen Impreza WRC2005. Der Norweger gewinnt die erste Etappe des dritten WM-Laufes.


"Zehn Rallyes will ich gewinnen - Mexiko ist eine davon", tönte Solberg am Morgen und ließ seiner Ankündigung sofort Taten folgen. Mit einer kontrollierten Offensive setzte sich der Norweger vom Start weg an die Spitze und behauptete diese Position bis ins Ziel. "Dabei bin ich noch nicht einmal volles Risiko eingegangen, sondern will mich erst an das neue Auto gewöhnen", klärt der Norweger auf.

Ein Satz den die Konkurrenz sicher ungern vernommen hat, denn im Etappenziel liegt Solberg mit bereits 20.5 Sekunden in Front. Sein ärgster Verfolger Marcus Grönholm konnte zwar die letzte Bestzeit des Tages setzen, aber ein echtes Mittel gegen die Pace des Spitzenreiters scheint auch er nicht gefunden zu haben.

Teamkollege Markko Märtin konnte sich am Abend zumindestens an Francois Duval vorbeiquetschen und ist nun neuer Drittplatzierter. Bei Citroen dürfte das die Stimmung nicht sonderlich verbessert haben, am Morgen strandete Weltmeister Loeb mit einem abgerissen Hinterrad auf der zweiten Prüfung. Der Franzose beteuerte zwar, dass er nichts berührt hatte, musste dennoch einen enormen Zeitverlust verkraften eher den rettenden Service erreichte. Eine weitere Zeitstrafe wegen Überziehung der Reperaturzeit warf ihn endgültig aus dem Rennen um den Sieg. Am Abend liegt Loeb mit 4:21.1 Minuten zur Spitze weit zurück.

Einen sensationellen fünften Rang belegt Chris Atkinson beim Schotter-Debüt in einem World Rally Car. "Es läuft nicht schlecht", freute sich der Australier im Etappenziel. "Die Prüfungen sind rutschiger, als es beim Recce der Fall war. Wie Petter habe ich beim Service einige Veränderungen am Setup vorgenommen und konzentriere mich hier aufs Fahren." Konzentriert ist auch der Roman Kresta, der in Mexico zum ersten Mal auf die Ansage seines neues Co-Piloten Jan Mozny hört. Obwohl der Tscheche für die Herstellerwertung nicht nominiert wurde ist er nach sechs Prüfungen schnellster Ford-Pilot als Gesamtsechster.

Dahinter belegt mit nur 2.8 Sekunden Rückstand Harri Rovanperä den vorletzten Punkterang vor dem Ford-Dreier, angeführt vom Spanier Dani Sola. Knapp dahinter reiht sich Antony Warmbold ein, der sogar nach der dritten Wertungsprüfung schnellster Ford-Pilot war. Doch der Rückstand des hinter ihm liegenden Meisterschaftsführenden Toni Gardemeister beträgt hauchdünne 0.7 Sekunden.

Auch bei Skoda verlief es nicht nach Plan. Zwar trumpfte Jani Paasonen mit einer schnellen Zeit auf der ersten Prüfung auf, doch wenig später folgte ein Ausritt und der Rückfall im Klassement. Nur wenig besser erging es Teamkollege Armin Schwarz beim Debüt des neuen Fabias. Der Franke kommt nicht in Schwung und liegt abgeschlagen auf Rang zwölf. Besser erging es dagegen Michael Kahlfuss, der im Gruppe N-Mitsubishi nach dem ersten Tag einen guten 19. Gesamtrang belegt.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 1. Durchlauf
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Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1     P. Solberg (NOR)        Subaru       1:23:56.000     
  2     M. Gronholm (FIN)       Peugeot      1:24:16.500    00:20.500   
  3     M. Martin (EST)         Peugeot      1:24:26.900    00:30.900   
  4     F. Duval (BEL)          Citroen      1:24:29.900    00:33.900   
  5     C. Atkinson (AUS)       Subaru       1:24:46.600    00:50.600   
  6     R. Kresta (CZE)         Ford         1:25:12.800    01:16.800   
  7     H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi   1:25:15.600    01:19.600   
  8     D. Sola (ESP)           Ford         1:25:25.300    01:29.300   
  9     A. Warmbold (GER)       Ford         1:25:32.200    01:36.200   
 10     T. Gardemeister (FIN)   Ford         1:25:32.900    01:36.900   
 11     G. Panizzi (FRA)        Mitsubishi   1:25:52.600    01:56.600   
 12     A. Schwarz (GER)        Skoda        1:26:50.100    02:54.100   
 13     S. Loeb (FRA)           Citroen      1:28:17.100    04:21.100   
 14     J. Paasonen (FIN)       Skoda        1:48:59.000    25:03.000


Nach Angaben von Eurosport die Zusammenfassung von heute morgen früh - wieder um 8:30... vielleicht schaffe ich es dann ja zeitig aufzustehen juggle

ciao
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PostPosted: 13.03.2005 19:13 Reply with quoteBack to top

Quote:
Solberg baut Führung aus

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Petter Solberg konnte am zweiten Tag der Rallye Mexico seine Führung weiter ausbauen und markierte drei Bestzeiten. Dahinter folgt das Peugeot-Duo.


"Es ist sehr schwer und man muss an einigen Stellen besonders aufpassen", erläutert der Norweger die Verhältnisse bei der ersten Schotter-Rallye des Jahres. "Habe nun ein Tempo gefunden, mit dem ich sehr zufrieden bin." Der Vorsprung des Subaru-Piloten auf Marcus Grönholm beträgt vor der letzten Etappe 29.6 Sekunden.

Sein Teamkollege Markko Märtin belegt den ungefährdeten dritten Rang vor dem Meisterschafts- führenden Toni Gardemeister, der in der letzten Prüfung das Tempo drosselte und kein unnötiges Risiko mehr einging. Dafür konnte Mitsubishi-Pilot Harri Rovanperä seinen Rückstand auf Gardemeister auf nur noch 11.4 Sekunden verkürzen, was auf ein spannendes Finish morgen in den letzten beiden Prüfungen hindeutet.

Der Deutsche Antony Warmbold verlor in der letzten Prüfung des zweiten Tages rund 49.8 Sekunden auf Sebastien Loeb und somit auch die sechste Position an den Monte-Sieger. Der Ford-Pilot muss morgen außerdem noch auch auf den hinter ihn liegenden Gilles Panizzi aufpassen, der bedrohlich nahe auf seine Chance wartet.

Der Oberreichenbacher Armin Schwarz ist nach der zweiten Etappe Gesamtneunter und schnellster Skoda-Pilot. Sein Rückstand auf den vor ihm liegenden Panizzi beträgt jedoch schon 59.6 Sekunden. Auch Michael Kahlfuss profitierte von den zahlreichen Ausfällen am heutigen Tag. Im Mitsubishi Lancer Evo 6 belegt er nach zwölf Wertungsprüfungen den 17. Gesamtrang und führt die Gruppe N-Wertung an.

Das Feld der Junior-WM ist auf nur noch drei Fahrzeuge geschrumpft. In Führung liegt Suzuki-Pilot Guy Wilks vor Luca Cecchetini. Vorjahresmeister Per-Gunnar Andersson traf in der vorletzten Wertungsprüfung einen Stein und musste wegen starkem Ölverlust aufgeben. Der Schwede hofft jedoch morgen wieder dabei zu sein, um wichtige Meisterschaftspunkte zu erkämpfen.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 2. Durchlauf
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Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1     P. Solberg (NOR)        Subaru       3:01:30.500     
  2     M. Gronholm (FIN)       Peugeot      3:02:00.100    00:29.600   
  3     M. Martin (EST)         Peugeot      3:02:54.400    01:23.900   
  4     T. Gardemeister (FIN)   Ford         3:05:42.000    04:11.500   
  5     H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi   3:05:43.400    04:12.900   
  6     S. Loeb (FRA)           Citroen      3:06:19.400    04:48.900   
  7     A. Warmbold (GER)       Ford         3:06:50.800    05:20.300   
  8     G. Panizzi (FRA)        Mitsubishi   3:07:15.400    05:44.900   
  9     A. Schwarz (GER)        Skoda        3:08:15.000    06:44.500



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PostPosted: 14.03.2005 11:25 Reply with quoteBack to top

Gestern wenig Zeit gehabt, deshalb nur den bericht + die Tabelle (sry ^^)

Habe es auch da nicht geschaft zeitig aufzustehen boese aber Dienstag kommt auf Eurosport um 23:15 nochmal eine Zusammenfassung der Mexico-Rally *smile* die werde ich jetzt bestimmt nich verpassen ^^

Quote:
Solberg gewinnt auch in Mexiko

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Petter Solberg hat sein Versprechen wahr gemacht und gewinnt die Rallye Mexiko. Damit feiert der Subaru-Pilot eine perfekte Premiere seines neuen Impreza.

Solberg war am gesamten Wochenende der dominierende Mann im Feld und kontrollierte souverän das Geschehen. Am letzten Tag nahm der Norweger das Tempo deutlich zurück und sicherte seine Führung bis ins Ziel ab. Mit einem Vorsprung von 34.5 Sekunden feiert Solberg seinen zweiten Saisonsieg und ein perfektes Debüt des neuen Impreza WRC2005.

"Ich habe heute nichts mehr riskiert", erklärte Solberg, der mit dem Erfolg in Mexiko auch die Führung in der Gesamtwertung übernehmen konnte. "Unser neues Auto ist schon jetzt sehr gut und ich komme immer besser damit zurecht." - Kleiner Wehrmutstropfen für Subaru: Chris Atkinson, fulminant in das Wochenende gestartet, fiel mit fehlendem Öldruck auf der letzten Prüfung erneut vorzeitig aus.

Auf Rang zwei erreicht Marcus Grönholm das Ziel in Léon, vor seinem Teamkollegen Markko Märtin. "Es war heute fast schon ein wenig langeweilig, denn wir wollten kein Risiko eingehen und beide Autos auf das Podium bringen", erklärte Marcus Grönholm. "Die Punkte waren für mich und meine Meisterschaftspläne unheimlich wichtig." - Auch Märtin war zufrieden: "Ich bin glücklich über den dritten Rang und meinen zweiten Platz in der Meisterschaft. Das ist mehr als ich erwartet hatte"

Der Mann des Tages war Weltmeister Sebastien Loeb. Nach Motorenproblemen im Shakedown, knickte am Morgen der ersten Etappe das rechte Hinterrad ab und warf den Franzosen fast schon aussichtslos zurück. Doch Loeb steckte nicht auf und kämpfte sich Stück für Stück nach vorn. Auf der letzten Etappe schnappte er sich Mitsubishi-Pilot Harri Rovanperä und verdrängte den Finnen auf Platz fünf. "Ein wirklich gutes Ergebnis für uns nach all den Problemen. Die Punkte sind für die Weltmeisterschaft sehr wichtig", erklärte Loeb.

Toni Gardemeister beendet den mexikanischen WM-Lauf auf dem sechsten Rang, gefolgt von Antony Warmbold, der seine bislang beste Leistung in der Rallye-Weltmeisterschaft ablieferte. "Ich konnte einige guten Zeiten setzen, muss aber noch konstanter werden. Da hab ich noch Probleme", zeigte sich der Ford-Pilot zufrieden. Doch Warmbold musste bis ins Ziel um seinen siebten Rang zittern, denn Gilles Panizzi attackierte Warmbold und am Ende waren es gerade einmal 0.7 Sekunden, die beide Kontrahenten trennten. "Es ist trotzdem ein schönes Ergebnis, denn wir haben beide Autos in den Punkten", freute sich Panizzi.

Das Debüt des neuen Fabia WRC endet mit dem neunten Rang von Armin Schwarz und einem WM-Punkt für Skoda. "Wir hatten eine gute Rallye ohne Probleme mit dem Auto", so Schwarz. Teamkollege Jani Paasonen konnte zwar einige gute Zeiten mit dem weiterentwickelten World Rally Car aus dem Hause Skoda setzen, fiel aber nach einem Fahrfehler am ersten Tag aussichtslos zurück und strandete auf der letzten Prüfung der Rallye.

Erfreulich aus deutscher Sicht: Mitsubishi-Privatier Michael Kahlfuss sichert sich in Mexiko den Sieg in der seriennahen Gruppe-N.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 3. Durchlauf (Endstand)
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Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1     P. Solberg (NOR)         Subaru      3:41:06.200     
  2     M. Grönholm (FIN)        Peugeot     3:41:40.700    00:34.500   
  3     M. Martin (EST)          Peugeot     3:42:44.500    01:38.300   
  4     S. Loeb (FRA)            Citroën     3:44:57.300    03:51.100   
  5     H. Rovanpera (FIN)       Mitsubishi  3:45:04.300    03:58.100   
  6     T. Gardemeister (FIN)    Ford        3:45:11.800    04:05.600   
  7     A. Warmbold (GER)        Ford        3:47:07.200    06:01.000   
  8     G. Panizzi (FRA)         Mitsubishi  3:47:07.900    06:01.700   
  9     A. Schwarz (GER)         Skoda       3:49:11.500    08:05.300   
 10     F. Duval (BEL)           Citroën     3:57:20.400    16:14.200


~~~~~~~

WM-Stand 14.03.05 - Fahrer
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Platz  Fahrer                      Team       Punkte
  1    Petter Solberg (NOR)        Subaru       20   
  2    Markko Martin (EST)         Peugeot      19   
  3    Toni Gardemeister (FIN)     Ford         17   
  4    Sebastien Loeb (FRA)        Citroën      15   
  5    Marcus Grönholm (FIN)       Peugeot      12   
  6    Harri Rovanpera (FIN)       Mitsubishi   11   
  7    Gilles Panizzi (FRA)        Mitsubishi    7   
  8    Henning Solberg (NOR)       Ford          4   
  9    Daniel Carlsson (SWE)       Peugeot       3   
  -    Manfred Stohl (AUT)         Citroën       3   
 11    Gianluigi Galli (ITA)       Mitsubishi    2   
  -    Roman Kresta (CZE)          Ford          2   
  -    Anthony Warmbold (GER)      Ford          2   
 14    François Duval (BEL)        Citroën       0   
  -    Jari Paasonen (FIN)         Skoda         0   
  -    Chris Atkinson (AUS)        Subaru        0   
  -    Stéphane Sarrazin (FRA)     Subaru        0   
  -    Alexandre Bengué (FRA)      Skoda         0   
  -    Mattias Ekström (SWE)       Skoda         0   
  -    Armin Schwarz (GER)         Skoda         0


WM-Stand 14.03.05 - Teams
*************************
Platz    Team       Punkte
  1     Peugeot       31   
  2     Ford          23   
  3     Mitsubishi    23   
  4     Subaru        20   
  5     Citroën       16   
  6     Skoda          4


nächste Rally ist am 8.-10.April und findet dann in Neu Seeland statt. smile

ciao
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PostPosted: 08.04.2005 08:36 Reply with quoteBack to top

4. Rally -- Neu Seeland 08.04.-10.04.2005

Absolute Lieblingsstrecke fast aller Rallye-Fahrer, was wohl an den vielen (schönen) Schotterpisten liegt. Verspricht spannend zu werden wink

Quote:
Reformen treten in Kraft

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Pünktlich zum Start des Shakedowns in Neuseeland begannen auch die letzten Beratungen über neue Regeln in der WM. Diese wurden kurze Zeit später verabschiedet.

Die wichtigste Änderung betrifft den Umgang mit den Motoren. Die Werksteam müssen weiterhin mindestens zwei Rallyes mit einem Triebwerk bestreiten, nach Diskussionen in Mexiko wurden die Bestimmungen nun genauer definiert. Desweiteren können Entscheidungen in Zukunft vom Kommissions-Büro getroffen werden, ohne die Einberufung des gesamten Gremiums.

Kurze Zeit sah es so aus, als ob die Motorenfrage doch nicht geklärt werden könnte. Die Konkurrenten von Citroen und Skoda hatten im Vorfeld der Rallye ein Schreiben verfasst in dem sie deutlich machen, dass Sebastien Loeb eine 20 Sekunden Zeitstrafe bekommen müsste, weil er nach dem Shakedown in Mexiko den Motor wechselte. "Wir wollen keine Verwirrung stiften, aber schon wissen, was Sache ist und ob es eine Strafe gibt", klärt Subaru-Teamchef David Lapworth auf. Der Brief wurde jedoch nicht an die Kommission übergeben.

Ein Großteil der Änderungen war vom World Council zunächst abgelehnt worden, weil es nicht von der kompletten Kommission beraten wurde und damit gegen die FIA-Regeln verstieß. Dies wurde am Anfang der Woche per Faxabstimmung nachgeholt.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Heute um 23:15 kommt dann die Zusammenfassung der ersten Etappe auf Eurosport.

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PostPosted: 09.04.2005 09:05 Reply with quoteBack to top

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Sekundenkampf in Neuseeland

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Die erste Etappe der Rallye Neuseeland hatte es in sich. Verbissen wurde um jede Sekunde gekämpft und am Ende setzte sich Weltmeister Sebastien Loeb durch.


"Ich muss wieder mehr Druck machen!" - Seiner Ansage vor dem Start der Rallye lässt Weltmeister Sebastien Loeb in Neuseeland Taten folgen. Mit 23.1 Sekunden Vorsprung gewinnt der Franzose eine spannende erste Etappe und setzt sich an die Spitze des Klassement. "Das läuft besser als erwartet", so Loeb. "Meine Reifenwahl hat gepasst und ich konnte eine gute Führung herausfahren."

Auf Platz zwei liegt Marcus Grönholm und der Finne meldet für die kommenden Tage volle Attacke an. "Am Morgen waren die Reifen etwas zu hart, am Nachmittag etwas zu weich", ärgerte sich 'Bosse'. "Aber wir liegen nur 20 Sekunden zurück und es gab keine Probleme mit dem Auto. Ich hatte ein gutes Gefühl und bin mir sicher, dass wir um die Führung kämpfen können."

Nur wenige Sekunden hinter Grönholm folgen Francois im zweiten Citroen Xsara und Subaru-Pilot Petter Solberg. Dieser musste heute als erster Fahrer auf die Strecken, prinzipiell ein Nachteil, doch der Norweger konnte dennoch die ersten Bestzeiten des Wochenendes einfahren. "Das hat mich schon überrascht. Es lief besser als erwartet", freute sich Solberg, dem der nächtliche Regen in die Hände spielte.

Für eine weitere Überraschung sorgte sein Teamkollege Chris Atkinson. Der Youngster holte sich seine ersten Bestzeiten im WM-Zirkus und belegt am Abend den fünften Gesamtrang. "Dabei war ich heute morgen eigentlich schlecht gestartet", wundert sich der Australier.

5.4 Sekunden hinter Atkinson platziert sich Toni Gardemeister auf Rang sechs. Dicht hinter dem Finnen lauern Markko Märtin und OMV-Pilot Manfred Stohl auf ihre Chance. Der Österreicher bekommt Druck von Harri Rovanperä, der als bester Mitsubishi-Fahrer auf Rang neun das Ziel erreicht. Shakedown-Überraschung Gigi Galli muss sich nach Kupplungs-Problemen mit dem zehnten Rang zufrieden geben. "Der Motor schaltete in den Sicherheits-Modus und wir mussten drei Prüfungen mit weniger Leistung absolvieren", fluchte der Italiener. "Wir haben alles abgeschaltet, angefangen vom Intercom bis hin zum Funk um überhaupt ins Ziel zu kommen." - Lob kam von Chefingenieur Mario Fornaris: "Trotz der Probleme hat Gigi nur 1 - 1.5 Sekunden pro Kilometer verloren. Eine tolle Leistung."

Bei Skoda traten erneut technische Defekte auf. Mit einem Rückstand von 2:18 Minuten erreicht Armin Schwarz das Ziel auf Rang 12 und mühte sich zu Beginn mit einer fehlerhaften Startautomatik ab. Teamkollege Jane Tuohino kämpfte am Morgen mit einem defekten Steuergerät und erreichte den Start der ersten Prüfung 50 Sekunden zu spät. Die verhängten Strafminuten ließen ihn trotz schneller Zeiten auf den 13. Platz zurückfallen.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 1. Durchlauf
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Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1      S. Loeb (FRA)           Citroen     1:12:01.1     
  2      M. Grönholm (FIN)       Peugeot     1:12:24.2      00:23.1   
  3      F. Duval (BEL)          Citroen     1:12:27.8      00:26.7   
  4      P. Solberg (NOR)        Subaru      1:12:32.8      00:31.7   
  5      C. Atkinson (AUS)       Subaru      1:12:55.4      00:54.3   
  6      T. Gardemeister (FIN)   Ford        1:13:00.8      00:59.7   
  7      M. Martin (EST)         Peugeot     1:13:10.3      01:09.2   
  8      M. Stohl (AUT)          Citroen     1:13:48.3      01:47.2   
  9      H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi  1:13:54.2      01:53.1   
 10      G. Galli (ITA)          Mitsubishi  1:14:01.7      02:00.6


Eurosport strahlt die Zusammenfassung der 2. Etappe (welche in 1-2 Stunden vorbei ist) heute Abend um 19:45 aus. smile *Solberg die Daumen drück* ^^

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Robert
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PostPosted: 09.04.2005 09:23 Reply with quoteBack to top

Ich drücke aus patriotischen Gründen natürlich eher für Manfred Stohl die Daumen. Aber da sieht's diesmal ja nicht sonderlich gut aus. Nach vorne zumindest. Da müsste schon wer ausfallen, oder was Gröberes passieren, dass er sich noch verbessern kann. Aber okay, wenn er Platz 8 behalten könnte, würde er zumindest einen WM Punkt machen. Go Manfred! Go!

Loeb fasziniert mich schon seit letzter Saison. Er wird immer stärker, von einem reinen Asphaltspezialisten zu einem richtig guten Allroundfahrer. Dazu noch das beste Auto von allen. Wer soll ihn denn da noch stoppen?

mfg Robert
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PostPosted: 10.04.2005 10:17 Reply with quoteBack to top

*schmunzel* recht hast du ja (mit Manfred Stohl) aber ich *liebe* einfach das Auto der Subaru's, dass ich sogar darauf verzichte ihm die Daumen zu drücken ;o)

Loeb hat sich ziemlich gut gemausert in der letzten Saison und in der jetzigen schaut es auch noch garnich mal so schlecht aus... wenn ich raten müsste, würde ich sagen, das Loeb diese Etappe gewinnt, bin mir da ziemlich sicher wink

Quote:
Sebastien Loeb setzt sich ab

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Mit einer souveränen Vorstellung auf der zweiten Etappe der diesjährigen Rallye Neuseeland hat sich Weltmeister Sebastien Loeb von seinen Verfolgern absetzen können.


Vor allem seiner starken Leistung im zweiten Durchgang über die längste Wertungsprüfung des Wochenendes hat es Loeb zu verdanken, dass er mit einem Vorsprung von 51.9 Sekunden in die morgige Abschlussetappe startet.

"Wir haben voll attackiert und wären am Morgen beinahe abgeflogen", erklärt Loeb. "Ich habe zu spät eine Rechtskurve angebremst und war mit dem Heck schon in einem Graben. Ich bin voll auf das Gas gestiegen, doch durch den Gegenpendler rutschte ich auf der anderen Straßenseite beinahe in den Graben. Nach der Aktion habe ich etwas langsamer gemacht."

Weltmeister Petter Solberg, der sich im Verlauf des Tages mit Loeb ein spannendes Duell um die Bestzeiten lieferte, konnte zwar zeitweise bis auf Platz zwei vorfahren, musste aber am Nachmittag abreißen lassen. "Die Prüfungen waren beim zweiten Mal sauber gefahren und dafür hatten wir nicht die passenden Reifen dabei", fluchte der Norweger. "Jetzt muss ich froh sein wenn ich als Dritter ins Ziel komme."

Peugeot-Pilot Marcus Grönholm wird die Reifen-Probleme seines ärgsten Widersachers mit Freude vernommen haben. Der Finne kämpfte sich auf den zweiten Rang zurück, hat aber nur 6.8 Sekunden Vorsprung auf den Norweger, zu wenig, um auf den letzten Kilometern am Sonntag einen Gang zurück zu schalten. "Petter hinter uns zu halten wird nicht einfach werden, aber solche Kämpfe mag ich", grinste 'Bosse'.

Francois Duval wird nicht in den Kampf um das Podium eingreifen. Der Belgier soll endlich zählbare Erfolge einfahren und kein Risiko eingehen, so die Anweisung der Teamleitung. Am Abend der zweiten Etappe liegt Duval auf dem fünften Platz, mit genügend Abstand zu seinen Verfolgern.

Diese können sich am letzten Tag dennoch nicht zurücklehnen. Nur 9.9 Sekunden trennen Toni Gardemeister und Markko Märtin voneinander. "Solche Duelle sind besonders gut für meine Motivation", frohlockte der Ford-Pilot. Gegner Märtin blieb gelassen: "Wir werden kein unnötiges Risiko für Platz fünf eingehen." - Subaru-Youngster Chris Atkinson musste die beiden Streithähne ziehen lassen und begnügt sich mit Gesamtrang sieben.

Auch Manfred Stohl konnte seine Platzierung nicht verteidigen. Der Italiener Gigi Galli verbesserte sich auf Platz sieben, gefolgt von Teamkollegen Harri Rovanperä. Der Mitsubishi-Express überließ Stohl lediglich Rang zehn. "Ich bin enttäuscht über unser Reifenproblem am Nachmittag. So konnten wir nicht unsere wirkliche Pace beweisen", ärgerte sich Galli dennoch. "Morgen ist ein neuer Tag und ich will vor allem auf den langen Prüfungen mein Bestes geben."

Armin Schwarz zeigte sich zwar mit den heute erreichten Ergebnissen zufrieden, aber Bremsprobleme am Morgen kosteten wertvolle Sekunden, vor dem letzten Tag liegt der Franke mit einem Rückstand von 6:26.6 Minuten deutlich zurück.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 2. Durchlauf
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Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1      S. Loeb (FRA)           Citroen     2:33:36.4     
  2      M. Gronholm (FIN)       Peugeot     2:34:28.3      00:51.9   
  3      P. Solberg (NOR)        Subaru      2:34:35.1      00:58.7   
  4      F. Duval (BEL)          Citroen     2:34:56.4      01:20.0   
  5      T. Gardemeister (FIN)   Ford        2:35:58.4      02:22.0   
  6      A. Schwarz (GER)        Skoda       2:36:02.0      02:25.6   
  7      M. Martin (EST)         Peugeot     2:36:08.3      02:31.9   
  8      C. Atkinson (AUS)       Subaru      2:36:35.2      02:58.8   
  9      G. Galli (ITA)          Mitsubishi  2:38:08.8      04:32.4   
 10      M. Stohl (AUT)          Citroen     2:40:03.0      06:26.6


Eurosport strahlt die Zusammenfassung der 3. und letzten Etappe heute Abend um 0:00 Uhr aus. *bäh* sad Wiederholung wäre dann morgen 9:30 *seufz* [alles dumme "Termine"]

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PostPosted: 11.04.2005 09:52 Reply with quoteBack to top

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Loeb holt sich Neuseeland-Sieg

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Die Krise bei Citroen scheint beendet zu sein. Weltmeister Sebastien Loeb hat in eindrucksvoller Weise den vierten WM-Lauf in Neuseeland gewonnen.

Keinerlei Riskio ging Sebastien Loeb am letzten Tag der Rallye Neuseeland mehr ein. Mit beruhigenden Vorsprung war der Weltmeister in die Schlussetappe gestartet und kontrollierte das Geschehen von Beginn an. Am Ende holte sich der Franzose seinen ersten Neuseeland-Sieg und beendet die Formkrise von Citroen.

"Jetzt schaut es schon besser aus", freute sich Loeb. "Wir hatten zwei Rallyes mit Problemen, aber nun ist alles gut gelaufen. Über den Sieg freue ich mich wirklich sehr, denn es ist eine der tollsten Rallyes überhaupt."

Rang zwei sicherte sich Marcus Grönholm. Der Finne konnte auf der Schlussetappe den Angriffen von Petter Solberg standhalten und verwies den Norweger auf die dritte Position. Dieser wollte in Neuseeland zwar um den Sieg kämpfen, konnte sich aber nach falscher Reifenwahl auch mit diesem Ergebnis anfreunden. "Ich bin froh die Punkte geholt zu haben. Wir sind keinerlei Risiko eingegangen", meinte der Norweger, der die Führung in der Gesamtwertung verteidigen konnte.

Francois Duval folgte der Citroen-Teamorder und ging während des gesamten Wochenendes auf Nummer sicher. "Rang vier geht in Ordnung. Ich bin froh wichtige Punkte für mich und Citroen geholt zu haben", so der Belgier im Ziel. "Ich hoffe das geht jetzt so weiter."

Spannend wurde es dagegen im Duell um die fünfte Position. Toni Gardemeister verteidigte lange Zeit verbissen seine Position, musste sich jedoch auf der letzten Prüfung Marko Märtin geschlagen geben und erreichte als sechstschnellster Pilot das Ziel. "Ich bin wirklich enttäuscht", ärgerte sich der Finne über die Niederlage. "Punkte sind zwar schön, aber ich wäre lieber vor Märtin ins Ziel gekommen."

Subaru-Youngster Chris Atkinson beendete seinen ersten WRC-Einsatz in Neuseeland auf dem siebten Rang, gefolgt von den beiden Mitsubishi-Piloten Gigi Galli und Harri Rovanperä. Letzterer fielauf der Rückfahrt zum Service mit völlig ruinierten Reifen aus, sodass OMV-Pilot Manfred Stohl auf den neunten Platz vorrücken konnte.

Im Skoda-Lager machte sich Ernüchterung breit. Janne Tuohino musste seinen Fabia WRC gleich zu Beginn des letzten Tages mit einem Turboschaden abstellen, Armin Schwarz erreichte lediglichg auf Platz zehn das Ziel in Auckland. "Nachdem Ausfall von Janne wollte ich nichts mehr riskieren", erklärte der Franke. "Wir hatten eh viel Luft nach vorne und hinten."

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 3. Durchlauf (Endstand)
**************************************
Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1      S. Loeb (FRA)           Citroen     3:34:51.6     
  2      M. Grönholm (FIN)       Peugeot     3:35:41.4      00:49.8   
  3      P. Solberg (NOR)        Subaru      3:36:00.3      01:08.7   
  4      F. Duval (BEL)          Citroen     3:36:57.9      02:06.3   
  5      M. Martin (EST)         Peugeot     3:38:00.7      03:09.1   
  6      T. Gardemeister (FIN)   Ford        3:38:07.9      03:16.3   
  7      C. Atkinson (AUS)       Subaru      3:39:28.8      04:37.2   
  8      G. Galli (ITA)          Mitsubishi  3:41:42.1      06:50.5   
  9      H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi  3:42:36.2      07:44.6   
 10      M. Stohl (AUT)          Citroen     3:43:07.1      08:15.5   
 11      A. Schwarz (GER)        Skoda       3:45:09.6      10:18.0   
 12      A. Warmbold (GER)       Ford        3:49:28.9      14:37.3



~~~~~~~

WM-Stand 11.04.05 - Fahrer
**************************
Platz  Fahrer                      Team       Punkte
  1    Petter Solberg (NOR)        Subaru       26   
  2    Sebastien Loeb (FRA)        Citroen      25   
  3    Markko Martin (EST)         Peugeot      23   
  4    Toni Gardemeister (FIN)     Ford         20   
  -    Marcus Grönholm (FIN)       Peugeot      20   
  6    Harri Rovanpera (FIN)       Mitsubishi   11   
  7    Gilles Panizzi (FRA)        Mitsubishi    7   
  8    François Duval (BEL)        Citroen       5   
  9    Henning Solberg (NOR)       Ford          4   
 10    Daniel Carlsson (SWE)       Peugeot       3   
  -    Manfred Stohl (AUT)         Citroen       3   
  -    Gianluigi Galli (ITA)       Mitsubishi    3   
 13    Anthony Warmbold (GER)      Ford          2   
  -    Chris Atkinson (AUS)        Subaru        2   
  -    Roman Kresta (CZE)          Ford          2   
 16    Stéphane Sarrazin (FRA)     Subaru        0   
  -    Alexandre Bengué (FRA)      Skoda         0   
  -    Mattias Ekström (SWE)       Skoda         0   
  -    Jari Paasonen (FIN)         Skoda         0   
  -    Armin Schwarz (GER)         Skoda         0



WM-Stand 11.04.05 - Teams
*************************
Platz    Team       Punkte
  1     Peugeot       43   
  2     Citroen       31   
  3     Subaru        28   
  4     Ford          26   
  5     Mitsubishi    24   
  6     Skoda          4


nächste Rally ist am 29.April - 01.Mai und läuft dann in Sardinien. smile Kopf an Kopf Rennen von Loeb und Solberg ist wohl schon sicher wink

ciao
Kamikatze
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Kamikazekatze
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PostPosted: 29.04.2005 11:24 Reply with quoteBack to top

5. Rally -- Sardinien 29.04.-01.05.2005

Quote:
Petter Solberg wittert Chance

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Nach seiner Bestzeit im heutigen Shakedown wittert Petter Solberg die Chance auf eine Wiederholung seines Vorjahressieges auf Sardinien.

Im Vorjahr holte sich Petter Solberg den Sieg bei der WM-Premiere in Sardinien. Mit der Bestzeit im heutigen Shakedown untermauert der Norweger seinen Anspruch, diesen Erfolg auch 2005 zu wiederholen. Doch die zuletzt schwächelnden Pirelli-Reifen lassen ihn vorsichtiger werden.

"Wir müssen realistisch bleiben", so Solberg. "Es wird sehr schwer werden unsere Leistung aus dem letzten Jahr zu wiederholen. Ich wäre schon überrascht, wenn es uns doch gelingen sollte. Man muss sich nur mal die Abstände in den letzten Rallyes anschauen um zu sehen wie knapp es in dieser Saison zu geht. Priorität hat die Zielankunft, denn wir wissen aus dem Vorjahr, dass es viele Ausfälle geben wird. Es könnte eine der schwierigsten Schotterrallyes des Jahres werden."

Härtester Konkurrent von Solberg dürfte Weltmeister Sebastien Loeb werden. "Ich mag den Gedanken an einen Sieg", so der Franzose. "Wir haben nicht viel geändert seit Neuseeland, nur ein paar Kleinigkeiten an der Abstimmung. Ich werde kein zu großes Risiko eingehen, sondern meine Pace fahren."

Marcus Grönholm, am Morgen zweitschnellster Pilot im Shakedown, rechnet sich ebenfalls gute Chancen auf einen Erfolg in Sardinien aus. Doch der Finne mag die Prüfungen nicht. "Es ist viel härter als im Vorjahr. An manchen Stellen liegen große Steinbrocken auf den Pisten", ärgerte sich Grönholm. "Wenn alles 100% läuft, dann können wir sicher mit Solberg und Loeb kämpfen. Ein zweiter Platz wäre gut für die Meisterschaft, aber nicht für mein Gemüt."

Quelle: rallye-magazin.de -28.08.05


Heute um 22:15 kommt auf Euronews die Zusammenfassung der ersten Etappe smile

ciao
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Kamikazekatze
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PostPosted: 30.04.2005 19:27 Reply with quoteBack to top

eieieieiei... die unfälle haben mich gestern so mitgenommen, dass ich doch glatt vergessen habe hier überhaupt was reinzuschreiben... gomen! kommt nie wieder vor (jaja, sagen sie alle biggrin)

Eurosport sendete gestern aber in Zusammenarbeit mit allen Vermutung erst um 22:50... kenn wir ja rolleyes

Quote:
Loeb gewinnt erste Etappe

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Der Weltmeister macht da weiter, wo er in Neuseeland aufhörte. Mit einer starken Fahrt gewinnt Loeb die erste Etappe auf Sardinien, während seine Gegner patzten.

Auch auf Sardinien scheint der Weg zum Sieg nur an Sebastien Loeb vorbei zu führen. Mit vier von sechs Bestzeiten gewinnt der Weltmeister die erste Etappe der Rallye Italien und kann gelassen zu sehen, wie seine Gegner von einem Problem ins nächste rutschten.

Zuerst erwischte es Marcus Grönholm, der seinen Peugeot 307 auf das Dach legte, als er einen Bremspunkt verpasste und in einen Graben rutschte. "Wir waren einfach zu schnell. Dabei lief es sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir noch immer führen könnten", fluchte der Finne, der sich am Nachmittag wieder in die Punkteränge fahren konnte. - Auch Petter Solberg, als erster Fahrer auf der Strecke im Nachteil, kämpfte am Nachmittag mit Turboproblemen, kann sich aber mit einem Rückstand von 31.7 Sekunden auf Rang zwei halten.

Aus dem Rennen um das Podium verabschiedete sich unterdessen Francois Duval, der sich mit seinem Xsara WRC kurz vor dem Ziel er fünften Prüfung überschlug. Subaru-Youngster Chris Atkinson strandete am Nachmittag mit einem Aufhängungsschaden und teilte das gleiche Schicksal mit Gigi Galli. Dessen Teamkollege Harri Rovanperä sorgt mit Rang vier aber für zufriedene Gesichter bei Mitsubishi. "Ist auf jeden Fall ein besserer Start als in Neuseeland", freute sich der Finne.

Für die Überraschung des Tages sorgte ein Privatier. Mikko Hirvonen, im vergangenen Herbst noch bei Subaru ausgemustert, kann nicht nur seine späte Startposition ausspielen. Am Abend belegt der Finne in seinem Ford Focus WRC einen starken dritten Rang. "Mein Ziel ist der sechste Rang. Ich denke das ist durchaus drin", stellte Hirvonen klar.

Auch Armin Schwarz konnte sich heute in Szene setzen. Sein Fabia lief endlich einmal problemlos und der Franke beendet die erste Etappe auf dem siebten Rang. "Ich wusste, dass es besser funktionieren würde als in Neuseeland. Die Tests vor der Rallye waren enorm wichtig und gingen in die richtige Richtung", so Schwarz.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 1. Durchlauf
***************************
Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1      S. Loeb (FRA)           Citroen     1:34:51.3     
  2      P. Solberg (NOR)        Subaru      1:35:23.0      00:31.7   
  3      M. Hirvonen (FIN)       Ford        1:35:50.3      00:59.0   
  4      H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi  1:36:09.0      01:17.7   
  5      T. Gardemeister (FIN)   Ford        1:36:25.1      01:33.8   
  6      M. Martin (EST)         Peugeot     1:36:25.8      01:34.5   
  7      M. Grönholm (FIN)       Peugeot     1:37:03.2      02:11.9   
  8      A. Schwarz (GER)        Skoda       1:37:07.6      02:16.3   
 10      M. Stohl (AUT)          Citroen     1:37:19.4      02:28.1   
 11      R. Kresta (CZE)         Ford        1:37:22.9      02:31.6


Eurosport sendet die Zusammenfassung des 2. Durchlaufes nach eigenen Angaben heute um 23:00 (also quasi in gut 3h wink)

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PostPosted: 01.05.2005 12:06 Reply with quoteBack to top

Quote:
Loeb lässt Gegnern keine Chance

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Während sich an der Spitze auch während des zweiten Tages der Rallye Italien nichts änderte, kam es im Verfolgerfeld zu deutlichen Verschiebungen.

Die Überraschung bei Marcus Grönholm dürfte groß gewesen sein. Nach dem Missgeschick auf der ersten Etappe eigentlich aussichtslos zurückgefallen, findet sich der Finne am Ende des heutigen Tages auf einmal auf Position vier wieder. Besser noch, mit einem Rückstand von nur 13.2 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Harri Rovanperä liegt der Peugeot-Pilot auch in Schlagdistanz zum Podium.

Aus dem Kampf um die dritte Position musste sich Toni Gardemeister vorzeitig verabschieden. Der Finne musste seinen Focus WRC mit fehlendem Öldruck auf der letzten Prüfung abstellen. Auch Markko Märtin musste sich dem Druck seines Teamkollegen beugen und am Abend mit Platz fünf begnügen. Eine Position dahinter kann sich Mark Higgins als bester Privatier feiern lassen.

An der Spitze bleibt dagegen alles beim alten. Sebastien Loeb schickt seine Gegner mit einer eindrucksvollen Bestzeit auf der elften Prüfung in den Feierabend und vergrößert seinen Vorsprung auf deutliche 55.2 Sekunden. Petter Solberg, der eigentlich gehofft hatte, den Franzosen in einen Fehler zu hetzen, wird sich wohl auch auf Sardinien mit dem zweiten Rang zufrieden geben müssen.

Für Skoda endete der Tag mit einer herben Enttäuschung. Erst erwischte es Armin Schwarz, der mit Kupplungsproblemen in der sardinischen Sandwüste strandete, dann musste auch noch Teamkollege Janne Tuohino vorzeitig aufgeben. Bereits am Morgen hatte es Mikko Hirvonen getroffen, der auf Platz drei liegend mit einem Aufhängungsschaden am Focus WRC ausrollte.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 2. Durchlauf
***************************
Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1      S. Loeb (FRA)           Citroen     3:13:44.7     
  2      P. Solberg (NOR)        Subaru      3:14:39.9      00:55.2   
  3      H. Rovanpera (FIN)      Mitsubishi  3:16:46.1      03:01.4   
  4      M. Grönholm (FIN)       Peugeot     3:16:59.3      03:14.6   
  5      M. Martin (EST)         Peugeot     3:17:05.2      03:20.5   
  6      M. Higgins (ENG)        Ford        3:21:08.5      07:23.8   
  7      R. Kresta (CZE)         Ford        3:21:22.3      07:37.6   
  9      A. Warmbold (GER)       Ford        3:22:19.1      08:34.4   
 10      M. Stohl (AUT)          Citroen     3:22:39.4      08:54.7


Eurosport strahlt die Zusammenfassung der 3. und letzten Etappe heute um 0:00 Uhr aus. smile

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PostPosted: 03.05.2005 10:41 Back to top

Gestern irgendwie keine Zeit hierfür gehabt, sry meinerseits *g*

Nachdem um 0:30 Eurosport immernoch nich die Zusammenfassung gezeigt hat, bin ich dann doch vorzugsweise todmüde ins Bett entschwunden, naja nächst mal *g*

Quote:
Sebastien Loeb gewinnt erneut

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Auch auf Sardinien war er nicht zu stoppen. Nach einer fehlerfreien Fahrt gewinnt Sebastien Loeb die Rallye Italien und übernimmt die Führung in der Weltmeisterschaft.

Der Weltmeister setzt seines Siegeszug auch auf Sardinien fort. Erneut war gegen die Kombination Loeb, Citroen und Michelin kein Kraut gewachsen und mit einem Vorsprung von 59.6 Sekunden entscheidet der Franzose den fünften WM-Lauf für sich. Für Vorjahressieger Petter Solberg blieb nur die bittere Erkenntnis, dass auf Subaru und Reifenpatner Pirelli „eine Menge Arbeit wartet, um wieder siegfähig zu werden.“

Nach seinem Crash auf der ersten Etappe schaffte es Marcus Grönholm doch noch auf den dritten Rang und holte wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft. „Ein gutes Ergebnis, aber ohne das Missgeschick am Freitag hätte ich auch um den Sieg kämpfen können“, meinte der Finne. Enttäuschung herrschte auch bei Mitsubishi. Harri Rovanperä zeigte im Duell gegen Grönholm Nerven und leistete sich einen seltenen Fahrfehler. Beim Abflug brach die vordere Radaufhängung des Lancer WRC05 - das vorzeitig Ende einer bis dahin tadellosen Fahrt. "Wir haben trotzdem geziegt, dass wir konkurrenzfähig sind", so Rovanperä. "Das wollen wir in Zypern erneut beweisen." - Auch Teamkollege Gigi Galli konnte seine Heimrallye nicht beenden. Ein Getriebeschaden warf den Italiener erneut aus dem Rennen. "Wenigstens konnte ich eine Bestzeit setzen", zog Galli ein knappes Fazit des Wochenendes.

Markko Märtin betrieb mit dem vierten Gesamtrang Schadensbegrenzung. Vor allem am ersten Tag konnte der Este die Pace der Spitze nicht mitgehen und erst nach Änderungen am Setup akzeptable Zeiten einfahren. Toni Gardemeister hatte den Attacken von Märtin nur wenig entgegenzusetzen und muss sich im Ziel mit Rang fünf begnügen. Teamkollege Roman Kresta landet auf Platz sechs und Ford kann den eigenen Rekord im Punktesammeln weiter fortsetzen. Antony Warmbold rettet sich mit Problemen an der Lichtmaschine seines Focus WRC ins Ziel und wird als Siebter bester Privatier.

Juuso Pykalisto sichert sich mit dem achten Platz einen WM-Punkt. Teamkollege Manfred Stohl, nach einer Lebensmittelvergiftung geschwächt in das Wochenende gestartet, erreicht auf der neunten Position das Ziel. Für Skoda und Armin Schwarz endete die Rallye bereits am gestrigen Samstag. Erst stoppten Kupplungsprobleme den Fabia WRC, dann wurde der Franke nach einem Vergehen gegen die Servicebestimmungen am Morgen nachträglich von der Rallye ausgeschlossen.

Quelle: www.rallye-magazin.de


Code:
Stand nach dem 3. Durchlauf (Endstand)
**************************************
Platz     Fahrer                 Team        Zeit           Diff.
  1      S. Loeb (FRA)           Citroen     4:06:33.7     
  2      P. Solberg (NOR)        Subaru      4:07:33.3      00:59.6   
  3      M. Grönholm (FIN)       Peugeot     4:09:41.0      03:07.3   
  4      M. Martin (EST)         Peugeot     4:10:46.0      04:12.3   
  5      T. Gardemeister (FIN)   Ford        4:15:03.0      08:29.3   
  6      R. Kresta (CZE)         Ford        4:16:02.9      09:29.2   
  7      A. Warmbold (GER)       Ford        4:16:33.5      09:59.8   
  9      M. Stohl (AUT)          Citroen     4:17:09.3      10:35.6   
 10      F. Duval (BEL)          Citroen     4:20:03.5      13:29.8   
 11      S. Sarrazin (FRA)       Subaru      4:21:38.1      15:04.4


~~~~~~~

WM-Stand 02.05.05 - Fahrer
**************************
Platz  Fahrer                      Team       Punkte
  1   Sebastien Loeb (FRA)         Citroen      35   
  2   Petter Solberg (NOR)         Subaru       34   
  3   Markko Martin (EST)          Peugeot      28   
  4   Marcus Grönholm (FIN)        Peugeot      26   
  5   Toni Gardemeister (FIN)      Ford         24   
  6   Harri Rovanpera (FIN)        Mitsubishi   11   
  7   Gilles Panizzi (FRA)         Mitsubishi    7   
  8   Roman Kresta (CZE)           Ford          5   
  -   François Duval (BEL)         Citroen       5   
 10   Anthony Warmbold (GER)       Ford          4   
  -   Henning Solberg (NOR)        Ford          4   
 12   Daniel Carlsson (SWE)        Peugeot       3   
  -   Manfred Stohl (AUT)          Citroen       3   
  -   Gianluigi Galli (ITA)        Mitsubishi    3   
 15   Chris Atkinson (AUS)         Subaru        2   
 16   Stéphane Sarrazin (FRA)      Subaru        0   
  -   Alexandre Bengué (FRA)       Skoda         0   
  -   Mattias Ekström (SWE)        Skoda         0   
  -   Jari Paasonen (FIN)          Skoda         0   
  -   Armin Schwarz (GER)          Skoda         0



WM-Stand 02.05.05 - Teams
*************************
Platz    Team       Punkte
  1      Peugeot      43   
  2      Citroen      31   
  3      Subaru       28   
  4      Ford         26   
  5      Mitsubishi   24   
  -      Skoda         4


nächste Rally ist vom 13.-15 Mai und findet dieses mal auf Zypern statt wink

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