KrazyKraut
Kameramann
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Joined: 10 Apr 2003
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Location: Braunschweig / Niedersachsen
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Posted:
21.09.2004 13:51 |
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Lars von Triers Meisterwerk, minimalistisch effizent inszeniert und mit einer Wirkung die einem als Zuseher doch noch lange in der Erinnerung verweilt!
Inhalt:
In den Rockies der 30er Jahre taucht plötzlich eine Frau wie aus dem Nichts auf und wird zunächst gut von den dortigen Bewohnern aufgenommen. Als sich jedoch heraustellt, dass die junge Frau von der Polizei und ihrem Mafia-Vater gesucht wird, ändert sich ihre Lage dramatisch.
Trailerauswahl
Der Film verschlägt uns in ein Dörfchen namens Dogville, deren wenige Bewohner auf den ersten Anschein ein ganz nettes Völkchen zu sein scheint. Die Hauptfigur in dem Drama ist Grace, die im Verlaufe der 2 Std. 50 Minuten, solange dauert der ganze Film, mit seinen 9 Kapiteln, eine nach und nach immer schlimmer werdenende Tortur durchmachen muss! Der Film benutzt hier einen Erzählstil, der einem Buch doch sehr ähnelt, es gibt einen Sprecher im Hintergrund, der ganze Film ist in Kapitel aufgeteilt und der Zuseher ist seiner eigenen Fantasie überlassen. Denn der ganze Film spielt nur in Dogville und dabei spielt sich alles auf einer Bühne ab, alles ist minimalistisch, die Straßen, die Häuser, alles sieht man nur als Kreideumrisse, in den "Häusern" selbst steht dann auch nur das was wirklich gebraucht wird für die Szene, ein Stuhl, ein Tish, vielleicht noch ein Bett das war es, der Rest alles nur Andeutungen...
Die Idee ist durchaus sehr interessant, wenn man sich damit anfreunden mag, denn es ist mal was ganz anderes, es hat eben alles mehr von einer Bühnenaufführung, aber eben als Filmumsetzung...
Die Geschichte, wie eben in einem Buch wird hier äußerst stark auf die 15 Dorfbewohner eingegangen, ihr Charaktere werden sehr ausführlich Beleuchtet, doch das erschlägt den Zuseher schon fasst, denn dadruch zieht sich der Film doch sehr... Die Geschichte um die Dorfbewohner und die plötzliche auftauchende Fremde Grace enwtickelt sich im verlaufe der knappen 3 Std. doch zusehends zu einem wirklich grausamen Schauspiel, dem Grace da ausgesetzt wird. Und als Zuseher muss man sich oft ziemlich quälen um sich die Tortur der armen Grace antun zu müssen.
Der Film ist wirklich nix für schwache Nerven, denn miterleben zu müssen, wie aus den braven Bewohnern Dogvilles nach und nach ein grausamer Mob wird, bei dem Sklaverei, Verrat und Vergewaltigung an Grace auf der Tagesordnung steht ist wirklich keine einfache Kost.
Schauspielerisch überzeugen alle Darsteller wirklich, die Rollen sind bis in die kleinste Nebenrolle wirklich mit bekannten Darstellern besetzt, besonderes Lob gilt hier der Grace (Nicole Kidman), die das ganze Martyrium einfach mit einer unvergleichbaren Eleganz spielt, sie macht den Film traurig schön...
Fazit: Ein gelungener Experimentalfilm, der mir zwar oft einfach zu lang erschien und teilweise ich einfach mal gern nicht weitschaun wollte, da mich das doch ziemlich anwiderte, aber dennoch ein Film, den man sich doch mal antun sollte... Es ist eben Kunst.
K.K. |
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Meine Straße, mein Dorf, meine Dekadenz, yo!
Es gibt Nutoka & Nutella, öffentliche Schulen & private. Dinge zerfallen in teuer und billig.
Dein Ding, du entscheidest den Style deines Untergangs! |
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