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58/III_Exil
Sato hört eine Stimme, die sie bei ihrem Vornamen ruft und sieht verschwommen einen Alien. Reed findet zwar keine Hinweise, dass da etwas sein könnte, T'Pol jedoch ist der Meinung, dass es vier Lichtjahre entfernt eine zweite Sphäre gibt, die für Anomalien sorgt. Während Sato an der Übersetzung der Datenbank der Xindi sitzt, hört sie wieder diese Stimme und hat plötzlich das Bild von sich in einem Berg vor Augen. Phlox versucht sie zu beruhigen, es sei wohl eine Reaktion auf Stress. Aber während sie ihm beim Füttern seiner Tiere hilft, verwandelt er sich in einen Fremden, der ihr sagt, dass er für seine Telepathie ein einzigartiges Gehirn wie das ihre braucht. Außerdem meint er, er könne der Enterprise helfen, die Xindi zu finden.
Archer ist skeptisch, aber da der Alien, Tarquin, nur drei Lichtjahre entfernt ist, wechselt er Kurs auf seinen Planeten. Tarquin hat Tentakel, die von seinem Gesicht ausgehen, aber er sagt, wenn man ihm etwas gibt, was den Xindi gehörte, kann er sie finden. Als Reed fragt, wieso er denn alleine auf diesem Planeten lebt, erklärt Tarquin, dass die anderen ihn aus Angst vor seiner Telepathie verbannt haben. Er ist bereit, weiter nach den Xindi zu suchen, während sich die Enterprise in der Sphäre in der Umgebung umschaut - aber Sato soll bei ihm bleiben. Sato bittet den zögernden Archer darum bleiben zu dürfen.
Tarquin hat sich bereits in Sato "umgesehen" und weiß von ihrer Liebe zu den Sprachen, ihrer einsamen Kindheit und ihren Lieblingsessen. Er zeigt ihr, wie er seine telepathischen Fähigkeiten mit Hilfe der Ausrüstung, die ihm seine Verwandten gaben, auch über lange Strecken einsetzen kann. Er lässt sie es auch ausprobieren, wobei sie einen Xindi sieht, ohne ihn zu erkennen. Aber als sie herausfindet, dass er schon vier Lebensgefährten hatte und sie sein fünfter werden soll, geht sie ihm aus dem Weg und bleibt in ihrem Zimmer um zu lesen.
Nachdem Anomalien die Enterprise außer Gefecht setzen, machen sich Archer und Tucker daran, ein Shuttlepod mit Trellium-D zu modifizieren, um die Sphäre wiederzufinden. Sie haben Erfolg, aber ihre Sensoren werden beschädigt und sie sind gezwungen, einen der Antriebsdüsen zu zerstören, während sie auf der Sphäre gelandet sind. Als sie aufs Schiff kommen, erfahren sie von T'Pol, dass im Umkreis etwa fünfzig Sphären sind, die eine gravimetrische Energie erzeugen. Diese seien möglicherweise die Ursache für die Existenz der Ausdehnung. Das Schiff fliegt zurück zu Tarquins Planet um Sato abzuholen, aber der Alien deaktiviert die Stromversorgung der Enterprise und versucht dadurch Hoshi zum Bleiben zu zwingen.
Tarquin versucht, Sato gegenüber wie Archer auszusehen, in der Hoffnung, dass sie dann für den Erfolg der Mission länger bei ihm bleibt. Schnell wird ihr aber klar, dass dieser "Archer" sie zu gut kennt und in Wirklichkeit der Telepath ist. Dann droht er, ihre Kollegen zu töten, wenn sie nicht bleibt. Sie nimmt seine einzige Kommunikationsmöglichkeit und droht, diese zu zerstören, womit er ganz alleine wäre, sobald sie weg ist. Er befreit die Enterprise und erlaubt ihr zu gehen. Später taucht er in ihrem Quartier auf und sagt ihr, dass er nicht möchte, dass sie verletzt wird. Er gibt ihr die Koordinaten einer Kolonie, wo die Xindi einen Teil der Waffe bauen, die sie gegen die Erde verwenden wollen...
59/III_Die Ladung
Die Enterprise fliegt auf Grund der Informationen Tarquins (siehe 3x06 Exile) zu den angegeben Koordinaten. Archer, Reed und Major Hayes nehmen eine Fähre und fliegen zur Planetenoberfläche. Dort finden sie eine Basis der Xindi-Faultiere vor. Als das Außenteam in die Basis eindringt, stellen sie fest, dass hier ein bestimmtes Isotop zur Fertigstellung der Waffe gegen die Erde hergestellt wird. Diese Substanz war bereits Teil des Protyps, der über 7 Millionen Menschen auf der Erde tötete. Man kann also davon ausgehen, dass hier ein Teil für die "Feuerwaffe" und nicht für die "Biowaffe" gefertigt wird.
Das Außenteam lauert dem Leiter der Einrichtung in dessen Quartier auf und nehmen ihn gefangen. Der Mann namens "Gralik" scheint ganz offenbar keine Ahnung von einem Bau einer Waffe gegen die Menschen zu haben. Er weiß nicht mal, wer die Menschen sind. Das lässt erkennen, dass die Xindi-Sloth zu den niedrigeren Klassen, der Xindibevölkerung zählen. Offenbar haben ein Großteil der Xindi überhaupt keine Ahnung, welche politischen Wendungen es in der letzten Zeit gab.
Archer, der einige Zeit mit Gralik verbringt, erfährt, dass es vor etlichen Jahren einen schweren Krieg auf dem Xindi-Heimatplaneten gab. Damals gab es noch eine sechste Spezies, die diesen Krieg aber nicht überlebte. Dieser Krieg ging eine lange Zeit und wurde erst beendet, als der Planet aus geographischen Gründen auseinanderbrach. Sicherlich gingen die Xindi aber auch nicht gut mit ihrer Heimatwelt um, was diesen Prozess förderte. Dadurch wurde die sechste Spezies, genannt die "Abians", komplett ausgelöscht. Gralik, der ganz offensichtlich ein unschuldiger Xindi ist, bietet Archer seine Hilfe an, als er erfährt, dass seine eigenen Leute bereits über 7 Millionen Erdenbewohner getötet haben. Er ist sehr mitfühlend und begreift, warum, Archer gegen die Xindi vorgehen muss. Der Captain stellt dabei aber nochmals deutlich heraus, dass er keinesfalls einen Krieg mit den Xindi beginnen will, sondern er versucht diesen zu verhindern.
Zeitgleich auf der Enterprise macht Trip einige Untersuchungen an der Xindi-Waffe, welche man erbeutete bei der Befreiung Rajiins. Es stellt sich heraus, dass die Waffe auch mit biologischen Elementen arbeitet.
Mitlerweile sind einige Xindi-Reptilien und Xindi-Humanoiden angekommen um die Fracht zu verladen. Man hat mittlerweile bemerkt, dass Gralik schon einige Zeit lang weg ist; von der Anwesenheit der Enterprise hat man jedoch noch keine Ahnung. Archer entscheidet, dass es sinnlos ist die Kolonie zu zerstören. Schließlich sind Graliks Leute genauso unschuldig, wie es die 7 Millionen Toten auf der Erde waren. Man lässt Gralik zurückgehen, damit dieser die Humanoiden und Reptilien ablenkt. Archer tauscht währenddessen ein Teil der Fracht aus. In einem der Kanister ist nun ein Peilsender versteckt. Archer erhofft damit den Standort der "Superwaffe" ausmachen zu können.
Als auf der Enterprise ein Test mit der Xindiwaffe schief geht, wird eine Überladung der Waffe ausgelöst und Trip schafft es gerade noch sie ins All zu beamen. Das Schiff der Xindi fliegt mit der Fracht wieder ab und Archer dankt Gralik noch einmal. Die Enterprise hat das Peilsignal aber bereits verloren, da das Xindischiff wieder in einer Vortex verschwunden ist. Gralik rät Archer auf der Suche zu bleiben, da sich diese "Tarnfelder" nicht sehr weiter erstrecken...
(Text: treknews.de | Bilder: memoryalpha.de) |
Exil ist in meinen Augen eine der schwächsten Folgen der 3. Staffel, wenn nicht sogar die schwächste Folge. Brachte die Story, bis auf das Ende, nicht weiter. Alles konstruiert nur um eine Story rund um Hoshie zu bauen. Schade eigentlich, hätte man doch viel mehr aus den wohl 50 Sphären herausholen können. Und der Versuch etwas Action in die Folge zu bringen, indem Archer und Tucker das eigene Shuttle abschiesen, war auch etwas lächerlich.
Bleibt nur zu hoffen das es heute besser weiter geht!
MfG
Maestro |
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*gähn*, die Schöne und das Biest ist ja wirklich schon genug überstrapaziert; da hätte man sich das bei ENT wirklich sparen können. Außerdem finde ich Hoshi auch nicht soooo schön . |
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Hehe, so hat ich das noch garnicht gesehen! Aber recht haste!
MfG
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Leider war auch "Die Ladung" nicht gerade spannend gemacht, dafür hat man jedoch mehr über die Xindi erfahren. Ansonsten gibt es zu der Folge nicht viel zu sagen, bissle mehr Action wäre gut gewesen, aber dann wären ja die Vorurteile der Xindi bestätigt wurden.
MfG
Maestro |
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Posted:
20.12.2004 14:56 |
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Die Folge fand ich viel besser als die vorige. Super spannend war sie nicht, aber wenigstens hat man mal was über die Xindi erfahren, jetzt sind sie halt nicht mehr nur "die Xindi". Das mit dem Xindi-Gewehr fand ich klasse gemacht; dazu braucht man halt so einen Dödel wie Trip .... . |
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