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Fluglotse erstochen - war es Blutrache? View next topic
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Tontechniker


Joined: 06 Jan 2003
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PostPosted: 25.02.2004 14:40 Reply with quoteBack to top

Ich krieg gleich die Krise boese

nzz.ch wrote:


Flugverkehrsleiter in Kloten erstochen

Zusammenhang mit Flugzeugkatastrophe offen

Am Dienstagabend ist in Kloten ein 36-jähriger dänischer Flugverkehrsleiter der Skyguide in seinem Haus erstochen worden. Weil das Opfer zum Zeitpunkt des Flugzeugzusammenstosses über Überlingen im Juli 2002, das 71 Menschenleben gefordert hatte, als Flugverkehrsleiter im Dienst gestanden hatte, wurde über einen Zusammenhang zwischen der Bluttat und dem Flugzeugunglück spekuliert, insbesondere, dass es sich um einen Racheakt handeln könnte. Wie die Kantonspolizei am späten Abend betonte, ist ein solcher Zusammenhang aber noch völlig offen. Über das Motiv des gebrochen deutsch sprechenden Täters, der bis Redaktionsschluss flüchtig war, konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Täter flüchtet zu Fuss

Die Tat geschah in einem Einfamilienhausquartier am Rebweg im Norden Klotens, wo der verheiratete Familienvater ein Reiheneinfamilienhaus bewohnte. Die Ehefrau war zum Tatzeitpunkt im Haus anwesend. Wie Kantonspolizei- Sprecher Martin Sorg am späten Abend an einer Medienorientierung vor der Liegenschaft sagte, erschien um 17 Uhr 45 ein unbekannter Mann an der Haustüre. Nach einem kurzen Wortwechsel stach der Fremde mit einem Messer auf den Flugverkehrsleiter ein. Dieser erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Die Ehefrau war Zeugin des Wortwechsels. Laut Auskunft von Martin Sorg war das Unglück von Überlingen aber nicht Gegenstand des kurzen Gesprächs. Der Täter flüchtete zu Fuss, gemäss einer ersten Meldung der Polizei in Richtung Lufingen, gemäss einer zweiten Meldung in unbekannte Richtung.

Skyguide «schockiert und bestürzt»

Nachbarn alarmierten Polizei und Sanität. Sofort wurde eine Grossfahndung nach dem Täter ausgelöst, alle Polizei- und Grenzstellen sowie die Flughäfen wurden benachrichtigt. Die Liegenschaft wurde abgesperrt, und es wurde mit den üblichen Untersuchungen und der Spurensicherung begonnen. Die Witwe erhielt psychologische Betreuung. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb am Dienstag erfolglos. Da der Unbekannte gebrochen deutsch sprach, wurde vermutet, dass es sich um einen Osteuropäer handeln könnte. Der Gesuchte ist etwa 50 bis 55 Jahre alt, 170 Zentimeter gross und von kräftiger Statur. Seine Haare sind schwarz-grau, kurz gewellt und kräftig. Er hatte einen Dreitagebart. Er trug eine schwarze Hose und einen schwarzen Mantel. Personen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 01 247 22 11, in Verbindung zu setzen. Heute Mittwochmorgen will die zuständige Bezirksanwaltschaft V für Gewaltdelikte weiter über den Fall informieren.

In einer Medienmitteilung teilte Skyguide mit, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seien «schockiert. entsetzt und zutiefst bestürzt». In Gedanken seien sie bei der Familie des Verstorbenen und den Freunden.



Das Flugzeugunglück von Überlingen

ekk. Beim Zusammenstoss zweier Flugzeuge am 1. Juli 2002 über dem Bodensee in der Nähe von Überlingen waren alle 71 Insassen der beiden Maschinen ums Leben gekommen. Nach dem Flugunfall gab es eine lang andauernde Kontroverse über die Verantwortung für die Tragödie, da in den Unfall die für das Gebiet über dem Bodensee zuständige Schweizer Flugsicherung Skyguide verwickelt war. Es kam zu heftigen Schuldzuweisungen an Skyguide. Ende November 2003 hatten sich Skyguide und die Anwälte einer ersten Gruppe von Hinterbliebenen auf die umgehende Auszahlung von Entschädigungen geeinigt. Der Untersuchungsbericht der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen soll Ende März 2004 vorliegen.

Eine russische Tupolew 154 der Bashkirian Airlines und eine Frachtmaschine vom Typ Boeing 757 des Paketdienstleisters DHL waren am 1. Juli 2002 über dem Bodensee auf Kollisionskurs geraten. Zum Zusammenstoss kam es kurz nach 23 Uhr 35 in 11 300 Meter Höhe. An Bord der russischen Tupolew befanden sich 12 Besatzungsmitglieder, 5 Erwachsene sowie 52 Kinder und Jugendliche aus der russischen Republik Baschkortostan. In der DHL-Frachtmaschine verloren der Pilot und der Co-Pilot das Leben. An den Sicherungs- und Bergungsarbeiten beteiligten sich nach dem Unglück neben rund 800 Polizisten auch 560 ehrenamtliche Helfer der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Lebensrettungsgesellschaft. Mit Helikoptern, die über der Gegend kreisten, wurde während des ganzen Tages nach dem Unfall nach Wrack- und Leichenteilen gesucht. Ganze Landstriche wurden systematisch durchkämmt und Fundstellen abgesichert. In Überlingen löste das Flugzeugunglück bei der Bevölkerung einen nachhaltigen Schock aus.


Jo dann führen wir doch gleich die Blutrache wieder ein rolleyes - erwiesen ist wie gesagt noch nix doch der Verdacht das da einer was im Zusammenhang mit dem Absturz rächen wollte liegt sowas von auf der Hand... boese

Skyguide musste als Reaktion darauf den Traffic über Zürich um 40% reduzieren weil zu viele Mitarbeiter mit derartigem Stress net klar kamen und Sicherheit halt vorgeht
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Rady
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PostPosted: 25.02.2004 17:45 Reply with quoteBack to top

Cooldown wrote:
....
Jo dann führen wir doch gleich die Blutrache wieder ein ...


Ich wage mal zu behaupten: Schon passiert!! rolleyes

_________________

*Ich will lieber stehend sterben als knieend leben,
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Tontechniker


Joined: 06 Jan 2003
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PostPosted: 26.02.2004 17:21 Reply with quoteBack to top

www.nzz.ch wrote:


Tötung des Fluglotsen möglicherweise ein Racheakt


Verdächtiger verlor Frau und Kinder

Die Tötung des Fluglotsen vom vergangenen Dienstag in Kloten war möglicherweise ein Racheakt eines 48-jährigen Mannes. Dieser hatte bei der Flugzeugkatastrophe von Überlingen am Bodensee im Juli 2002 Frau, Tochter und Sohn verloren. Bisher liegt aber weder ein Geständnis vor, noch konnte die Identität bestätigt werden.

(sda/ap/spi.) An einer Pressekonferenz der Kantonspolizei Zürich zur Tötung eines Fluglotsen am Dienstagabend in Kloten wurden Details zur Festnahme des Tatverdächtigen bekannt gegeben. Wie vermutet steht das Tötungsdelikt an dem 36-jährigen Skyguide-Mitarbeiter in Zusammenhang mit der Flugzeugkatastrophe von Überlingen am 1. Juli 2002.

Laut der Kantonspolizei handelt es sich beim Tatverdächtigen um einen Mann, der bei dem Unglück gleich drei Angehörige verloren hatte, seine Ehefrau, eine Tochter und einen Sohn. Auf den von verschiedenen Quellen veröffentlichten Passagierlisten der Tu-154 der Bashkirian Airlines sind zwei Frauen aufgeführt, die jeweils mit Sohn und Tochter in dem Flugzeug waren. Die eine Familie soll in Ufa, die andere in Moskau zugestiegen sein.

Verdächtiger seit 18. Februar in der Schweiz

Der Verhaftete befand sich laut Gossner seit vergangenem 18. Februar in der Schweiz. Er wurde dank internationalen Ermittlungen und der Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Kloten in einem «Beherbergungsbetrieb» in der Umgebung des Tatorts am späten Mittwochnachmittag dingfest gemacht, wie der Zürcher Kripo-Chef Georges Dulex sagte. Der Mann war an der Trauerfeier in Überlingen im vergangenem Sommer durch besonderes «Aufgebracht-Sein» aufgefallen, wie Gossner sagte. Dabei reiste er vermutlich ein erstes Mal in die Schweiz.

[...]

Tatwaffe sicher gestellt
Die mutmassliche Tatwaffe - ein 22 Zentimeter langes Klappmesser mit einer 14 Zentimeter langen Klinge - wurde am späten Mittwochabend in der Nähe des Tatortes gefunden. Es befindet sich noch in der kriminaltechnischen Untersuchung, so dass von der Polizei keine Angaben darüber gemacht wurden, ob darauf Fingerabdrücke gefunden worden sind. Die Waffe wurde dank einem Hinweis aus der Bevölkerung gefunden.


Tjo dann genügen theoretisch die Fingerabdrücke um ihn auch ohne Geständnis zu überführen rolleyes Die Indizien sprechen tatsächlich für Blutrache - nur das Alibi des Täters muss noch abgeklärt werden...

Wie Info 3 noch berichtete soll der Mann sich auch an den Trauerfeiern letzten Sommer verdächtig benommen haben, indem er bei Skyguide Erkundigungen über den Controller einholte... sowas sollte natürlich hellhörig machen

Der ungekürzte Beitrag findet sich hier

Ich meine es ist brutal und tragisch das quasi die ganze Familie nur du nicht durch diesen Absturz ausgelöscht wurden aber nicht mal so kann ich Blutrache nachvollziehen - ich bin beruhigt das Andere von den News befragten Baskierischen Betroffene das auch so sehen
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Tontechniker


Joined: 06 Jan 2003
Posts: 241

PostPosted: 29.02.2004 16:15 Back to top

Bin ja gegen nen Überwachungsstaat wie die Amis ihn allmählich errichten aber was dieser Artikel an den Tag liefert gibt mir dann doch zu denken - scheint so als hätten die Sicherheitsbehörden und zivile Betroffene (Angehörige, Betreuer, etc) etwas zu arg geschlafen sad
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