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Maestro
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| sf-radio.net wrote: |
Kontakt mit Beagle II im Januar möglich
Die SF-Radio Partnerseite Raumfahrer.net berichtet:
Nachdem bisher alle Kontaktversuche mit dem britischen Marslander Beagle 2 gescheitert sind, besteht weiterhin Hoffnung. Es wurde bisher nur versucht, mithilfe der amerikanischen Raumsonde Mars Odyssey und dem Lovell-Radioteleskop in Jodrell Banks bei Manchester eine Verbindung zum kleinen Lander herzustellen. Doch der eigentlich geplante Kommunikationsweg steht erst Anfang Januar zur Verfügung.
Vor der geplanten Landung von Beagle 2 auf dem Mars, schoss Mars Odyssey das erste Foto des Gebiets, wo der britische Marslander Beagle 2 ursprünglich landen sollte. Doch aus bisher ungeklärten Gründen, konnte man noch keinen Funkkontakt zu dem Marslander herstellen.
Dieses Foto zeigt einen kleinen Ausschnitt der Marsoberfläche des Isidis-Talkessels, nahe der Marsekliptik. Laut Wissenschaftlern des Odyssey-Teams der NASA, sind die sichtbaren und äußerst rätselhaften Krater und Kegel vulkanischer Herkunft. Durch den Zusammenstoß vulkanischer Aktivität und Eis könnte es zu Dampfexplosionen gekommen sein, die wieder die daraus resultierenden Krater erklären könnten. Noch tappen die Wissenschaftler darüber im Dunkeln, ob diese Vorgänge mit Beagle 2 in Verbindung gebracht werden können, doch gibt ihnen dieses Foto weiter Aufschlüsse über die erodierenden Kräfte der Marsoberfläche.
"Odyssey und Jodrell Bank sind nicht unsere wichtigsten Kommunikationswege", sagte Colin Pillinger, leitender Beagle 2-Wissenschaftler in einer Pressekonferenz am gestrigen Morgen. "Die Schwierigkeit ist, dass wir bei der Suche mit Odyssey und Jodrell voraussetzen, dass Beagle mit dem Raumfahrzeug sprechen kann oder on-air ist, so dass das Teleskop nach den Signalen suchen kann."
"Wir hoffen und glauben, dass die beste Kommunikationsmöglichkeit mit Mars besteht, wenn wir warten, bis Mars Express für uns einsatzbereit ist. Mars Express ist unser wichtigster Kommunikationsweg - es ist das Raumfahrzeug, das wir die vergangenen drei oder vier Jahre ununterbrochen getestet haben. Also vermuten wir, dass es der beste Weg ist, mit Beagle 2 zu sprechen."
Mars Express, der wichtigste Teil von Europas erster Marsmission, erreichte den Mars am Weihnachtstag. Derzeit ist der Orbiter noch in einem stark gestreckten Orbit, der ihn sehr weit vom Planeten wegführt. In der nächsten Woche wird der Antrieb erneut gezündet, um die Umlaufbahn zu verkleinern. Und dann wird er in der Lage sein, nach Beagle 2 zu suchen.
"Wir haben immer gewusst, dass dieses Warten anstrengend werden würde: Zu wissen, dass Beagle auf der Oberfläche ist, aber wir das reguläre Kommunikationssystem nicht benutzen können - ein Kommunikationssystem, das lange durchdacht wurde", so David Southwood, Wissenschaftsdirekter der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. "Colin [Pillinger] und sein Team haben Alternativen eingeworfen, die wir ausprobiert haben - die Kooperation mit den Amerikanern, die Mars Odyssey-Sonde für die Verbindung zu benutzen und das große Radioteleskop von Jodrell Banks in Cheshire, England. Dies sind eigentlich nur zusätzliche Möglichkeiten, weil wir uns darüber im Klaren waren, dass die Medien und die Öffentlichkeit sofort wissen möchten, wie es Beagle geht."
"Die nächsten Schritte beginnen am 30. Dezember, wenn Mars Express auf dem marsfernsten Punkt seiner Umlaufbahn die Triebwerke zünden wird, um sich in einen polaren Orbit zu befördern und den Mars dann viel besser erforschen kann. - Am 4. Januar gegen zehn Uhr morgens werden wir zurück am Mars sein und dann besteht die Möglichkeit, mit Beagle in Kontakt zu kommen, wie wir dies eigentlich vorgesehen hatten. Auf dieses Ereignis arbeiten wir hin, um sicherzustellen, dass alles richtig läuft und wir alles getan haben, nach Beagle zu lauschen."
Southwood sagte weiter, dass er derzeit noch nicht an den Verlust des kleinen Marslanders glaube. Er sei zwar frustriert über das Ausbleiben des Kontaktes, doch er habe die Gewissheit, dass dieser nach dem Einschwenken von Mars Experss in die finale Umlaufbahn hergestellt werden könne. Immerhin steht dann die eigentlich erprobte spezielle Mars Express-Beagle-Verbindung zur Verfügung. |
Dann mal daumendrücken das der Kontakt doch noch zustande kommt!!!
MfG
Maestro |
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Maestro
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| sf-radio.net wrote: |
Esa vermutet "Beagle 2" im Krater
Spiegel Online berichtet:
Die Marssonde "Beagle 2" bleibt stumm. Fotos des Landegebiets zeigen: Das Wetter zum Zeitpunkt der Landung war bestens, doch ein ein Kilometer großer Krater könnte zur Falle für das Hightech-Gerät geworden sein.
Die europäische Raumfahrtagentur Esa rätselt weiter über das Schicksal ihres Mars-Landers "Beagle 2". Nach einer neuen Hypothese ist die Sonde in einen Krater gestürzt und sendet deshalb keine Signale aus. Hinweise darauf liefern Fotos des Beagle-Landegebiets, die die Sonde "Mars Global Surveyor" etwa 20 Minuten nach der geplanten Landung geschossen hat. Demnach herrschte zum Zeitpunkt der Landung auf dem Mars gutes Wetter; keiner der gefürchteten Sandstürme war auszumachen.
Die Fotos zeigen allerdings einen etwa ein Kilometer großen Krater im vorausberechneten Landegebiet. Sollte das autoreifengroße Gerät tatsächlich in den Krater gestürzt sein, so "wäre das eine unglaublich unglückliche Situation", sagte der wissenschaftliche Projektleiter Colin Pillinger.
Der Chef der Mission, Mark Sims, wies darauf hin, dass es auch Probleme mit der Uhr des Landegeräts geben könne. Die Uhr sagt dem Gerät, wann es funken soll. Schäden an der Hardware der Uhr schloss Sims aus, denkbar seien aber Softwareprobleme. Das Team werde am Mittwoch versuchen, die Uhr von der Erde aus via Funksignal neu zu stellen.
Falls auch dieser Versuch scheitert, setzen die Wissenschaftler ihre Hoffnungen in das Mutterschiff "Mars Express". Es umkreist den Mars derzeit in fast 200.000 Kilometern Entfernung, soll sich dem Planeten aber bis zum 4. Januar auf rund 200 bis 250 Kilometer annähern. Von dieser Umlaufbahn aus bestehen den Experten zufolge gute Chancen, Kontakt zu "Beagle 2" aufzunehmen.
Laut programmierten Zeitplan funkt die Sonde bis Mittwoch noch drei Mal Richtung Erde. Danach wechselt "Beagle 2" in einen neuen Modus und versucht ab 5. Januar Kontakt zur europäischen Sonde "Mars Express" aufzunehmen.
Inzwischen beteiligen sich auch Forscher der Stanford-Universität in Kalifornien mit einer tellerförmigen Antenne von rund 45 Metern Durchmesser an der Suche nach dem verschollenen Lander. Die Leitung der europäischen Mars-Mission bat zudem Wissenschaftler der australischen Sydney University um Unterstützung. Das 67 Kilogramm schwere Landegerät "Beagle 2" hatte vor mehr als einer Woche planmäßig vom Mutterschiff abgekoppelt und sich in Richtung Mars bewegt. Es sollte vor vier Tagen auf dem Planeten auftreffen; ob die Landung gelang, ist bislang unklar. |
MfG
Maestro |
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Woody
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Beagle 2 verzweifelt gesucht
Noch immer hat die Europäische Weltraumbehörde (ESA) kein Signal vom Marslanderoboter Beagle 2 empfangen. Auch weitere Versuche zur Kontaktaufnahme über die US-Sonde Odyssey scheiterten. Durch die Marsdrehung besteht inzwischen keine Möglichkeit mehr für das Lovell-Teleskop im englischen Jodrell Bank, das sich zuletzt auch an der Suche beteiligte, Kontakt zu Beagle 2 aufzunehmen. Die jüngste Theorie für die Funkstille zwischen ESA und Mars-Landegerät ist, dass Beagle 2 in einen erst jetzt auf Nahaufnahmen entdeckten Krater im Zielgebiet mit einem Kilometer Durchmesser gestürzt ist. Letzte Klarheit darüber gibt es allerdings erst, wenn das Mutterschiff Mars Express am 4.Januar seine endgültige Umlaufbahn um den roten Planeten erreicht hat.
Der Orbiter soll indes in eine niedrigere Umlaufbahn gebracht werden. Bis zum 4.Januar nährt sich das Mutterschiff der Marsoberfläche auf bis zu 200 Kilometer. Dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, Beagle 2 zu finden, um das Hundertfache. Sollte der Roboter tatsächlich in dem Krater liegen, gibt es für ihn keine Möglichkeit aus dem möglicherweise mehrere hundert Meter tiefen "Loch" Signale abzusetzen. Auch die Sonnenlichtkollektoren könnten dann nicht genug Energie aufnehmen. Denkbar ist nach wie vor aber die Variante, dass sich die Zeituhr von Beagle 2 verzogen hat.
Die Aufgabe von Beagle 2 ist es, mit Hilfe von Bodenproben etwa ein Viertel aller wissenschaftlichen Experimente der Marsmission zu ermöglichen. Die Muttersonde Mars Express wiederum kann auf ihrer Umlaufbahn ausführliche Untersuchungen der Marsoberfläche, der Bodenstrukturen und der Atmosphäre des roten Planeten vornehmen. Sollte der Teil der Mission, den Beagle 2 übernehmen sollte, scheitern, hat die britische Regierung aber schon eine Beagle 3-Mission in Aussicht gestellt.
Die fast parallel zum europäischen Unterfangen gestartete Marsmission der US-Weltraumbehörde NASA verläuft bislang planmäßig. Der Landepunkt der Sonde Spirit wurde nochmals korrigiert. Am Samstag, den 3. Januar 2004, soll sie dann im Gusev-Krater auf dem Mars landen. Wissenschaftler glauben, dass sich dort einmal ein See befand. Opportunity, die Schwestersonde von Spirit, soll am 24.Januar auf dem roten Planeten eintreffen. Die Aufgabe beider Sonden ist es, Mineralien zu suchen, die auf Spuren von Wasser auf dem Mars hindeuten könnten. (boi/c't)
Quelle:http://www.heise.de/newsticker/data/boi-30.12.03-004/
jo...es herrscht weiterhin Stille... |
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Maestro
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| sf-radio.net wrote: |
Spirit funkt "sichere Landung"
Spiegel Online berichtet:
Im Kontrollzentrum der US-Raumfahrtbehörde NASA im kalifornischen Pasadena knallten am Sonntagmorgen die Sektkorken. Der amerikanische Landeroboter Spirit hatte per Funksignal seine Landung auf dem Mars gemeldet.
"Wir hatten gehofft, dass sie so landen würde", sagte der Flugdirektor Chris Jones. Geschützt durch seine Prallsäcke schlug Spirit am frühen Sonntag planmäßig um 5.35 Uhr MEZ im Krater Gusev auf. Anschließend hüpfte er wie ein Ball auf dem Marsboden umher. Ein erstes Tonsignal zeigte, dass der Roboter auch diese Phase gut überstanden hatte.
Sollte der amerikanische Rover das Landemanöver ohne Probleme überstanden haben, wird er sich laut Plan langsam entfalten und seine Kameras ausfahren. Auf dem Mars soll Spirit nach Spuren von Leben suchen. Allerdings wird der Rover noch einige Tage an seinem jetzigen Ort bleiben, bevor er seine erste Exkursion beginnt. Für die Gesteinsanalyse hat er auch in Deutschland gebautes Spektrometer mit an Bord.
Nach einer über 480 Millionen Kilometer langen Reise hatte der Roboter am frühen Sonntag den Mars erreicht. Der 173 Kilogramm schwere Roboter war mit einem Hitzeschild, einem Fallschirm und Raketen ausgerüstet, um die Landung so sicher wie möglich zu machen. Acht Sekunden vor dem Aufschlagen waren die Fallschirme gekappt worden und die riesigen Airbags hatten sich geöffnet, die die Instrumente der Landeeinheit vor Beschädigungen schützen sollten. Spirit setzte in einem Krater von der Größe Israels südlich des Mars-Äquators auf, wie der Leiter des Navigationsteams, Louis D'Amario, erklärte.
Zu dem 820 Millionen Dollar teuren US-Projekt gehört auch eine weitere, baugleiche Landeeinheit namens Opportunity, die am 24. Januar auf dem Mars landen soll. Die beiden Rover sollen 90 Tage im Mars-Gestein und in Bodenproben nach Hinweisen auf Wasser suchen.
Zwei Wochen zuvor war der europäische Roboter Beagle 2 auf dem Mars gelandet, doch seitdem gibt es keinen Funkkontakt. Die letzte amerikanische Mars-Mission schlug 1999 fehl. Damals stürzte der Polar Lander wegen eines Software-Fehlers über dem Mars ab. |
MfG
Maestro |
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Woody
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Hey ihr
die berliner Morgenpost schreibt:
Pasadena - Um 5:51 Uhr (MEZ) empfing am Sonntagmorgen eine große Parabolantenne in der kalifornischen Moja-Wüste ein "sehr starkes Signal" der kurz zuvor auf dem Mars gelandeten Forschungssonde "Spirit". Sofort brach im Nasa-Kontrollzentrum in Pasadena großer Jubel aus. Champagner-Korken knallten. "Wir sind wieder da", frohlockte Nasa-Chef Sean O´Keefe, "ich bin sehr, sehr stolz!" Auch die Kollegen von der europäischen Weltraumagentur Esa gratulierten den Amerikanern zur gelungenen Landung von "Spirit" in dem auf der Südhalbkugel gelegenen Gusev-Krater. Diese Tiefebene hat ungefähr die Größe des Bundeslandes Hessen.
Gegen 5:15 Uhr (MEZ) hatte die amerikanische Forschungssonde ihre Reisehülle abgeworfen und war mit einer Geschwindigkeit von 5400 Metern pro Sekunde in die Marsatmosphäre hinein gerast. Noch kurz vorher hatten die Nasa-Spezialisten die Sonde umprogrammiert, so dass sich die Fallschirme 14 Sekunden früher als geplant öffneten. Diese Aktion war in letzter Minute notwendig geworden, weil auf der anderen Seite des Mars heftige Sandstürme tobten. Dadurch war der Staubgehalt in der Atmosphäre global erhöht.
"Die Staubteilchen absorbieren Sonnenlicht, wodurch die Marsatmosphäre zehn bis 15 Prozent wärmer und dünner als normal wurde", erläuterte Missions-Manager Mark Adler. Daher mussten die Fallschirme früher zum Einsatz kommen, um die Sonde hinreichend abbremsen zu können. Im nächsten Schritt wurden Bremsraketen gezündet und rund 15 Meter über dem Marsboden die Fallschirme gekappt. Um 5:35 Uhr (MEZ) prallte die Sonde dann, umhüllt von Airbags, auf der Marsoberfläche auf. Zu diesem Zeitpunkt empfing das Kontrollzentrum ein erstes, schwaches Signal der Sonde, das aber sofort wieder verschwand, während "Spirit" wie ein Gummiball noch hunderte Meter über den Mars hüpfte. Bange Minuten des Wartens folgten, bis sich dann "Spirit" wieder meldete.
Wenig später sendete die Sonde auch schon die ersten Panorama-Bilder von der Umgebung des Landeplatzes. Sie wurden von einer Stereo-Kamera aufgenommen und ermöglichen daher sogar räumliche Eindrücke. "Die Bilder sind außergewöhnlich gut", schwärmte der Nasa-Wissenschaftler John Callas, "es könnte nicht besser sein."
Nach dem Einziehen der Airbags mit Hilfe von Elektromotoren und einem blütenähnlichen Entfalten der Solarzellen kam der 174 Kilogramm schwere und 1,60 Meter lange Mars-Rover zum Vorschein, der glücklicherweise in aufrechter Position zur Ruhe gekommen war.
In den nächsten neun Tagen sollen nun alle seine Systeme getestet, die Batterien mit Solarstrom satt aufgeladen und die Umgebung nach idealen Wegen erforscht werden. Dann wird "Spirit" mit seinen sechs Rädern über den roten Planeten rollen und nach Hinweisen von Wasser und Lebensspuren suchen. Pro Tag ist dann eine Fahrstrecke von maximal zwanzig Metern vorgesehen.
Mit an Bord von "Spirit" sind Messinstrumente aus Deutschland, mit denen die chemische Zusammensetzung von Steinen und Bodenproben analysiert werden soll. Wissenschaftler des Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie hatten die entsprechenden Spektrometer entwickelt. Mit Hilfe eines Roboterarms kann der Marsrover Gesteinsmaterial von Felsen abkratzen sowie Bodenproben nehmen.
Am 25. Januar soll noch eine weitere, mit "Spirit" baugleiche Nasa-Sonde mit dem schönen Namen "Opportunity" auf der Nordhalbkugel des Mars landen. Von der bereits am ersten Weihnachtstag auf dem roten Planeten niedergegangenen europäische Sonde "Beagle 2" gibt es hingegen noch immer kein Funksignal.
Den Esa-Forschern bleibt jedoch eine letzte Hoffnung: Gestern wurde das "Beagle"-Mutterschiff "Mars Express" in eine neue Umlaufbahn dirigiert. "Von dort haben wir eine sehr viel bessere Chance mit "Beagle 2" zu kommunizieren, als die amerikanische Marssonde "Odyssey", die es bisher vergeblich versucht hat", erklärt Esa-Flugdirektor Michael McKay.
Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/wissenschaft/story651449.html
Hoffe das wird noch was mit Beagle 2!!!
hf Woody  |
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Das mit Beagle 2 ist wohl endgültig gelaufen .
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Der britische Mars-Lander Beagle 2 muss wohl endgültig verloren gegeben werden, denn auch beim ersten direkten Überflug von Mars Express in niedriger Höhe konnte heute kein Signal aufgefangen werden.
Auf einer Pressekonferenz um 16:00 Uhr (MEZ) verkündete Prof. David Southwood, der Wissenschaftsdirektor der ESA, die traurige Botschaft: "Ich muss, so befürchte ich, eine traurige Nachricht verkünden. Als wir heute Bedingungen hatten von denen wir dachten, sie seien sehr gut um eine Kommunikationsverbindung zwischen Mars Express, dem Mutterschiff, und Beagle 2, dem Baby, herzustellen, erhielten wir [...] kein Signal von der Oberfläche." Weiterhin betonte Southwood, dass es noch einige Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Lander in den kommenden Tagen geben werde, doch allen Informationen zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, dass dann noch ein Signal von Beagle 2 aufgefangen wird, eher theoretischer Natur - der erste Versuch Europas, auf dem Mars zu landen, ist mit dem heutigen Tag wohl endgültig gescheitert.
Am 19. Dezember hatte sich der kleine Lander wie vorgesehen von Mars Express gelöst und flog von da an im "freien Fall" auf den Mars zu, wo er mit einiger Sicherheit am 25. Dezember gegen 04:00 Uhr (MEZ) auch die Marsoberfläche ereichte. Seitdem waren bereits viele Versuche mit Hilfe des amerikanischen Mars-Orbiters 2001 Mars Odyssey sowie durch das Jodrell Banks-Radioteleskop in England durchgeführt worden, Signale von Beagle 2 zu entdecken. Doch alle diese Kommunikationswege zum Lander waren noch nie getestet worden, so dass das Beagle 2-Team um Prof. Colin Pillinger im Kontrollzentrum in Leicester auf Mars Express setzte - nur diese Kommunikationsverbindung war vorher - zuletzt während des Flugs zum Mars - erfolgreich getestet worden.
Für das britische Team ist der heutige Tag sicherlich eine herbe Enttäuschung, denn wie immer bei solchen Projekten steckt außer dem Geld auch sehr viel Enthusiasmus, Engagement und schlicht harte Arbeit dahinter. Allerdings war allen Beteiligten schon im Vorfeld klar, dass Beagle 2 aufgrund der geringen finanziellen Mittel bewußt mit hohem Risiko arbeitete. Wahrscheinlich muss man für zukünftige Projekte anerkennen, dass sich in einem derartigen Extrem-Bereich wie der Raumfahrt nur bis zu einer gewissen Grenze Gelder einsparen lassen - wird ein vernünftiges Maß an Redundanz und Margen unterschritten, steigt das Risiko offensichtlich enorm an.
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Quelle: dailytrek |
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attic
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Ich will hier keine Verschwörungstheorie aufstellen, aber wer weis schon von uns "Normalos" was da wirklich passiert ist?
Vielleicht ist es so wie sie sagen, vielleicht haben sie auch was gefunden was sie uns nicht sagen wollen, oder die Amis haben ihr Finger mit im Spiel?
Ich halt nicht fiel von dem was die sagen
(jeder mag darüber anders denken, aber dies ist meine Meinung) |
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Auf dieser Seite von der ESA gibts tolle Fotos vom Mars, auch in HQ zum download. |
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| Auf dieser Seite von der ESA gibts tolle Fotos vom Mars, auch in HQ zum download. |
Hier gibts noch mehr Pics. |
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Posted:
24.03.2004 10:37 |
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Auf dem Mars gab es einst einen großen Salzsee, der Leben enthalten haben könnte. Wie die Weltraumbehörde NASA gestern bekannt gab, hat das der Roboter "Opportunity" auf dem Planeten herausgefunden. Demnach entdeckte der Rover mit seinen Instrumenten auf salzhaltigen Gesteinen ein wellenartiges Muster, das von Wasserströmungen verursacht wurde.
Die Abdrücke sowie die Salzkonzentrationen sind der NASA zufolge Beweise dafür, dass die Gesteine von Oberflächenwasser geformt wurden. Damit verdichteten sich die Hinweise darauf, dass der Mars früher einmal ein feuchterer und wärmerer Ort mit "lebensfreundlichen Bedingungen" gewesen sei, sagten NASA-Experten. Der Chef der Weltraumbehörde, Sean O'Keefe, sprach von einer Entdeckung, die große Auswirkungen auf künftige Missionen haben werde.
Wasser auf der Oberfläche
Bereits am 2. März hatte die NASA mitgeteilt, dass die Sonde in ihrem Untersuchungsgebiet, der Ebene Meridiani Planum, auf Spuren von Wasser, gestoßen sei. Zu diesem Zeitpunkt war es aber offen, ob es sich um Wasser auf oder unter der Marsoberfläche handelte. Der NASA zufolge ist diese Frage jetzt beantwortet.
Wie groß und tief der See war, wann er sich bildete und wann das Wasser dann verdunstete, bleibt nach Angaben der Experten aber noch unklar. Vermutungen gingen aber dahin, dass das Wasser mindestens fünf Zentimeter hoch stand. "Opportunity" ist eine von zwei NASA-Sonden, die zur Zeit auf dem Mars nach Spuren von Leben suchen.
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Quelle: dailytrek
Ich bin schon soooo gespannt, ob sie vielleicht noch Fossilien finden werden . |
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