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Ulle kehrt zurück zum Team-Telekom View next topic
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Forum: Sportplatz · Replies: 2
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KrazyKraut
Kameramann


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Joined: 10 Apr 2003
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PostPosted: 05.10.2003 12:29 Reply with quoteBack to top

Ullrich kehrt zurück - Pevenage der große Verlierer

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Berlin - Am "Tag der Deutschen Einheit" machte Jan Ullrich seine Wiedervereinigung mit Telekom perfekt. Der Olympiasieger kehrte neun Monaten nach der Trennung zu den Bonnern zurück, die ab 2004 als Team T-Mobile im Profi-Radsport mitmischen.

"Er erhält einen Drei-Jahres-Vertrag. Es gibt Möglichkeiten, ihn im Konzern auch darüber hinaus zu beschäftigen. Darüber wird noch zu reden sein", sagte Telekom-Teamsprecher Olaf Ludwig.

Ullrich, der im turbulenten Jahr 2003 nach dem Vertragsende bei Telekom fünf Monate für Coast und vier für Bianchi fuhr, soll pro Saison mindestens 2,5 Millionen Euro erhalten.


Verlierer Pevenage

Der große Verlierer der Transaktion ist Rudy Pevenage, der als Bauherr der Ullrich-Karriere gilt. Der 49-jährige Belgier folgte seinem Schützling zum Jahreswechsel Hals über Kopf von Telekom zu Coast und zog damit einen tiefen Graben zu Team-Chef Walter Godefroot: "Nie mehr mit Pevenage."
Da ein Versöhnungs-Versuch in der vergangenen Woche fehl schlug, erhält der Ullrich-Intimus keine Festanstellung bei T-Mobile.
Er soll als persönlicher Betreuer firmieren und könnte damit zu einem zweiten Peter Becker degradiert zu werden. Der Ullrich-Trainer aus DDR-Zeiten ist inzwischen aus dem Berater-Stab des gebürtigen Rostockers verschwunden.

"Er wird nicht mein persönlicher Angestellter"

"Wie das geregelt wird, weiß ich noch nicht. Mein persönlicher Angestellter wird er aber nicht. Auf jeden Fall bleibt er an meiner Seite", sagte Ullrich auf die künftige Rolle Pevenages angesprochen der "Welt am Sonntag".

Pevenage, unter dessen Regie Ullrich im Juli ein großes Comeback und zum fünften Mal Rang zwei bei der Tour de France schaffte, ist noch unschlüssig: "Ich nehme mir ein paar Tage Zeit zu überlegen. Jan hätte auch in einer mit Saeco fusionierten Mannschaft fahren können, aber das Team schien ihm zu schwach."
Außer Pevenage konnte Ullrich seine persönlichen Wunschpartner zu T-Mobile mitnehmen: Bruder Stefan als Mechaniker, Birgit Krohme als Physiotherapeutin sowie die Profis Tobias Steinhauser und André Korff.

Bianchi vor dem Aus

"Ich bin überzeugt, dass ich mit T-Mobile meine Ziele am besten erreichen kann. Für mich ist es ein Wechsel zu T-Mobile, keine Rückkehr zu Telekom", teilte Ullrich auf seiner Homepage mit.
Das Team sei vom Sponsor bis zu den Fahrern nicht mehr mit jenem vergleichbar, das er im vorigen Jahr verlassen habe.
Bianchi war trotz langer Suche nicht in der Lage, einen zweiten Geldgeber von einem Engagement zu überzeugen und Ullrich eine schlagkräftige Mannschaft für die Tour 2004 zu garantieren. Bianchi droht nur vier Monate nach seiner Vorstellung bei der deutschland tour das Aus.

Ullrich geht auf Nummer sicher

"Es ist mir nicht leicht gefallen, Bianchi zu verlassen. Die Truppe wuchs durch die Umstände zusammen. Ich wartete mit meiner Absage bis zum letzten Moment", erklärte Ullrich und betonte, letztlich hätten nicht ausschließlich finanzielle Gründe den Ausschlag gegeben.
Eines der fünf Angebote an ihn sei sogar höher gewesen als jenes von T-Mobile. Die Planungssicherheit habe den Ausschlag gegeben. "Nach den Erfahrungen im Frühjahr möchte ich auch das kleinste Risiko ausschließen", unterstrich Ullrich, der bei Telekom quasi in sein "Kinderzimmer" zurückkehrt.

Rückkehr zu den Anfängen

"Ich weiß, dass bei T-Mobile genug Freunde von mir sind, die genau wie ich wollen, dass ich 2004 die Tour de France gewinne", sagte Ullrich der "Welt". "Sie werden bis zum Umfallen für mich fahren. Davon bin ich überzeugt."
Bei den Bonnern begann er seine Profi-Karriere 1995 und verließ das Team im Dezember 2002 auch unter dem Vorwurf der Bevormundung ("Babysitter-System").
Bei Godefroot als Sport-Chef und Pevenage als Ullrichs Betreuer sind Differenzen programmiert. "Beim Team haben wir derzeit vier Sportliche Leiter unter Vertrag. Eine sinnvolle Integration ist unter diesen Voraussetzungen nicht möglich. Pevenage wird bei den Rennen nicht in einem Begleitwagen sitzen", sagte Ludwig.

Team Telekom 2003 in Ullrichs Schatten

Ullrichs zweiter Platz bei der Tour und sein Zweikampf mit Lance Armstrong hatten in diesem Jahr die sportlichen Rückschläge nach zwei Knieoperationen und einer Drogen-Affäre vergessen gemacht.
Durch den starken Auftritt des 29-Jährigen im mintgrünen Bianchi-Trikot hatte das Team Telekom erstmals seit mehreren Jahren bei der Tour nicht mehr so im Mittelpunkt des Medien-Interesses gestanden.
Der Kasache Aleksander Vinokourov bot als Dritter zwar eine vorzügliche Leistung, stand jedoch ebenso im Schatten von Ullrich wie Erik Zabel.

Quelle: Sport1.de

Also, ich freue mich riesig darüber das Ulle wieder beim Team-Telekom/T-Mobile Team ist, denn nur dort hat er die Helfer, die ihm im Kampf um den Tour de France Titel helfen können!

MfG

K.K.

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Neo
Guest





PostPosted: 05.10.2003 12:41 Reply with quoteBack to top

KrazyKraut wrote:
Also, ich freue mich riesig darüber das Ulle wieder beim Team-Telekom/T-Mobile Team ist, denn nur dort hat er die Helfer, die ihm im Kampf um den Tour de France Titel helfen können!

seh ich auch so. 2004 kann er dann richtig angreifen, wenn er wieder so eine form hat wie dieses jahr. hätte er da mehr unterstützung gehabt, hätte es vielleicht schon dieses jahr mit dem zweiten tour-sieg geklappt. aber wenn er 2004 tour-sieger wird, dann hab ich auch nix dagegen... happy
Mrs Guevara
Maskenbildner


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Joined: 10 May 2003
Posts: 47
Location: Zeuthen

PostPosted: 05.10.2003 22:06 Back to top

also ich finde ulle sollte erst 2005 toursieger werden. biggrin

EDIT by Neo:
und wieso das bitte? eine begründung wäre hilfreich...
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