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Woody
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Deutsche Adler abgestürzt
Viel Schatten, kaum Licht bei den deutschen Skispringern
Auf die Hoffnung folgte die Ernüchterung: Zum Auftakt der Vier-Schanzen-Tournee siegt Top-Favorit Ahonen, das deutsche Team stürzt mit dem schlechtesten Tourneestart seit 1985 gnadenlos ab. Jetzt geht es um die Ehre.
Die Notlandung des einstigen Überfliegers Martin Schmitt krönte die Blamage des deutschen Springerteams: 94,5 Meter, vorletzter Platz, das Aus nach dem ersten Durchgang. "Das ist ein ganz bitterer Moment für mich, ich bin sehr deprimiert", sagte der viermalige Weltmeister hinterher. "Die Zuschauer haben einen anderen Martin Schmitt verdient und eine bessere deutsche Mannschaft." Die Ehre dieser Mannschaft rettete einer ganz alleine: Michael Uhrmann erreichte mit seinen Sprüngen auf 118 Metern im ersten und 131 Metern im zweiten Durchgang immerhin Rang acht. Nur ein Springer unter den besten Zehn, zuwenig für das erfolgsverwöhnte deutsche Team.
Schwache Teamleistung
"Das war eine grauenvolle Vorstellung", befand Bundestrainer Peter Rohwein. "Uhrmann war im grünen Bereich, aber die Leistung von Schmitt war schlecht." Es war allerdings nicht nur Schmitt, der hinter den Erwartungen zurück blieb. Der Oberstdorfer Lokalmatador und Geheimfavorit Georg Späth kam nur auf Platz 21 und büßte damit beinahe schon alle Chancen auf eine Top-Platzierung im Gesamtklassement ein. "Der Wettkampf war eine Katastrophe", sagte er. "Einen schlechteren Start konnte es nicht geben." Konnte es doch. Für Alexander Herr blieb nach 99,5 Metern im ersten Durchgang nur ein indiskutabler 44. Platz. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben hingegen Michael Neumeyer und Maximilian Mechler auf den Plätzen 16 und 19.
Ahonen peilt Rekord an
Sieger Ahonen steht im Mittelpunkt.
Vorne bestimmten andere die Musik. Janne Ahonen, der finnische Seriensieger dieser Saison, siegte mit Flügen auf 127 und 133,5 Meter vor dem Norweger Roar Ljökelsoy und dem Polen Adam Malysz. Es war der achte Sieg im neunten Saisonspringen. Der Erfolg auf der früher ungeliebten Schanze von Oberstdorf gab Ahonen zusätzliches Selbstvertrauen: "Ich habe Oberstdorf überstanden, jetzt kann ich zum dritten Mal die Tournee gewinnen", sagte er. Sogar den bisher einmaligen Rekord des Deutschen Sven Hannawald hält Ahonen für angreifbar: "Vielleicht schaffe ich sogar den Sieg in allen vier Tourneespringen."
Hannawald beeindruckt
Hannawald wird ihn daran nicht hindern können. Der 30-Jährige leidet an chronischer Erschöpfung und setzt den Rest der Saison aus. Vor zwei Jahren hatte er noch als erster Springer überhaupt alle vier Tourneespringen gewonnen. In Oberstdorf war Hannawald zumindest wieder einmal als Zuschauer dabei. Was er sah, war beeindruckend: "Der Ahonen ist so überlegen", sagte Hannawald, "der kann meinen Rekord knacken." Wann er selbst in den Weltcup-Zirkus zurückkehren will, ist noch unklar. "Es war absolut genial, als Zuschauer wieder mal diese tolle Atmosphäre zu spüren", sagte er. Für ein Comeback sei es aber noch zu früh.
Kritik am Ex-Bundestrainer
An ihm führt derzeit kein Weg vorbei - der Finne Janne Ahonen.
Im deutschen Team geht die Suche nach den Gründen für den bisher enttäuschenden Saisonverlauf weiter. Martin Schmitt hatte schon vor dem Springen erstmals offene Kritik an Wolfgang Steiert geäußert, der im Herbst als Bundestrainer abgelöst worden war. "Ich habe mir im Sommer keine stabile Technik erarbeiten können, weil ich zuviel Augenmerk auf die Athletik gelegt habe und dadurch müde war", sagt er. Während Schmitt in Oberstdorf abstürzte, feierte Steiert einen gelungenen Einstand als neuer russischer Trainer. Sein einziger Springer Dmitri Wassiljew erreichte einen guten 15. Platz.
Ehrenrettung angesagt
Für das deutsche Springerteam geht es in den folgenden drei Tourneespringen nun um die Ehre. Die zu retten, will auch Martin Schmitt mithelfen. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen will er wieder mit dabei sein, auch wenn ihm sein ehemaliger Bundestrainer Reinhard Heß dringend zum Abbruch der Tournee rät: "Es ist bitter, den Mann, der das Skispringen in Deutschland so wie gebracht hat, so springen zu sehen." Das Neujahrsspringen wird zeigen, wer Recht hat. In der Pflicht steht aber nicht nur Schmitt. Auch die anderen Hoffnungsträger des Teams, allen voran Georg Späth, Michael Uhrmann und Alexander Herr, wollen beweisen, dass sie zur Weltspitze gehören. Ein Podestplatz bei einem der Springen ist durchaus realistisch. Nur der Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen ist derzeit fest vergeben. Da steht Janne Ahonen.
Gernot Jaeger |
Gesamtstand:
01 J.Ahonen FIN 880
02 J.Janda CZE 477
03 R.Ljoekelsoey NOR 459
04 M.Hoellwarth AUT 442
05 M.Hautamaeki FIN 363
06 T.Morgenstern AUT 352
07 A.Malysz POL 337
08 A.Widhoelzl AUT 298
09 N.Kasai JPN 244
10 G.Spaeth GER 219
11 A.Herr GER 218
12 L.Bystoel NOR 191
13 W.Loitzl AUT 184
14 M.Uhrmann GER 180
15 D.Ito JPN 171
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hf Woody
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Woody
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Späth bei Ahonen-Gala grandios
Das Jahr 2005 hat für die deutschen Springer mit einem Paukenschlag begonnen. Vor 25.000 Zuschauern in Garmisch-Partenkirchen flog Georg Späth wie im Vorjahr als Dritter mit Sprüngen von 120,5 und 118,5 m und 247,2 Punkten auf das Podest. Ebenfalls bärenstark präsentierte sich Michael Uhrmann, der Fünfter wurde (236,6). Die Leistung von ’Uhri’ ist besonders hoch einzuschätzen, weil er sich vor dem Wettkampf übergeben musste.
An der Spitze zieht Mega-Überflieger Janne Ahonen weiter seine Kreise. Mit Bestweiten in beiden Durchgängen (124,0 m/128,0 m/260,1) sicherte sich der Finne den zweiten Tagessieg im zweiten Tournee-Springen. Zudem war es für den zweimaligen Tournee-Sieger der neunte Sieg im zehnten Weltcup-Springen der Saison. Platz 2 sicherte sich der Österreicher Thomas Morgenstern, für den die Ergebnistafel sechs Punkte weniger als für den Sieger anzeigte. Mit diesem Resultat verbesserte sich ’Morgi’ mit 492,6 Zählern auf Platz 2 in der Tournee-Wertung, die Ahonen mit 528,5 Punkten anführt. Dritter ist der Norweger Roar Ljoekelsoey (491,4), der zusammen mit Mitfavorit Adam Malysz beim Neujahrsspringen Platz 7 belegte. Weiter gut im Rennen ist 'Uhri', der auf Platz 6 rangiert (479,3).
Alexander Herr wurde 22., Michael Neumayer 23., Martin Schmitt 27. und Jörg Ritzerfeld 28. "Ich bin erleichtert. Ich habe immer an die Jungs geglaubt. Die Chemie stimmt. Martin startet in Innsbruck", sagte Coach Peter Rohwein zufrieden. |
RANG NR. NAME NAT WEITE 1 PUNKTE 1 WEITE 2 PUNKTE 2 Total
1 1 Ahonen, Janne FIN 124.0 129.7 128.0 130.4 260.1
2 6 Morgenstern, Thomas AUT 119.5 123.6 122.5 130.5 254.1
3 8 Spaeth, Georg GER 120.5 125.4 118.5 121.8 247.2
4 3 Hoellwarth, Martin AUT 116.0 116.3 121.5 126.7 243.0
5 13 Uhrmann, Michael GER 118.5 120.8 116.0 115.8 236.6
6 4 Janda, Jakub CZE 118.0 119.9 114.0 113.2 233.1
7 5 Malysz, Adam POL 117.0 117.6 115.0 115.0 232.6
7 2 Ljoekelsoey, Roar NOR 115.0 115.0 117.0 117.6 232.6
9 9 Widhoelzl, Andreas AUT 117.5 115.5 115.0 114.0 229.5
10 39 Ito, Daiki JPN 115.0 115.0 114.5 113.1 228.1
11 19 Hautamaeki, Matti FIN 111.5 108.2 118.5 119.8 228.0
12 30 Mateja, Robert POL 113.0 110.4 117.0 117.1 227.5
13 26 Pettersen, Sigurd NOR 112.0 108.6 116.5 116.7 225.3
14 7 Kuettel, Andreas SUI 114.5 111.6 114.0 113.2 224.8
15 18 Kasai, Noriaki JPN 110.5 105.4 117.0 117.6 223.0
16 35 Stensrud, Henning NOR 113.5 109.8 111.5 107.2 217.0
17 17 Peterka, Primoz SLO 112.5 109.0 110.5 105.9 214.9
17 44 Goldberger, Andreas AUT 111.5 107.2 111.5 107.7 214.9
19 22 Vassiliev, Dmitri RUS 109.5 103.6 109.0 101.7 205.3
20 29 Jussilainen, Risto FIN 108.0 98.9 111.5 106.2 205.1
21 28 Higashi, Akira JPN 108.0 99.9 110.0 103.5 203.4
22 10 Herr, Alexander GER 109.0 101.7 109.5 100.1 201.8
23 16 Neumayer, Michael GER 112.0 104.6 109.5 97.1 201.7
24 12 Loitzl, Wolfgang AUT 109.5 103.6 106.5 97.7 201.3
25 11 Bystoel, Lars NOR 108.5 100.3 107.5 99.0 199.3
26 31 Ingebrigtsen, Tommy NOR 109.5 102.1 106.5 96.7 198.8
27 36 Schmitt, Martin GER 105.0 94.5 106.5 96.2 190.7
28 25 Ritzerfeld, Joerg GER 108.0 99.4 104.5 90.6 190.0
29 24 Romoeren, Bjoern Einar NOR 107.0 97.6 104.0 91.2 188.8
30 37 Solem, Morten NOR 107.0 98.1 99.0 82.2 180.3
Gesamtstand:
01 J.Ahonen FIN 528.5
02 T.Morgenstern AUT 492.6
03 R.Ljoekelsoey NOR 491.4
04 M.Hoellwarth AUT 488.7
05 A.Malysz POL 486.4
06 M.Uhrmann GER 479.3
07 D.Ito JPN 475.6
08 J.Janda CZE 475.1
09 M.Hautamaeki FIN 472.7
10 G.Spaeth GER 463.7
11 R.Mateja POL 462.6
12 N.Kasai JPN 457.2
13 D.Vassiliev RUS 445.2
14 R.Jussilainen FIN 443.2
15 M.Neumayer
Hat es jemand von Euch gesehen?
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Verbrechermütze
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Hab die letzte Hälfte des 1. Durchlaufs und den 2. gesehen.
Janne Ahonen ist ja brutal in Form. Aber die DSV Adler können nach der Vorstellung von heute mithalten. Am beeindruckensten fand ich die gute Leistung vom Uhrmann trotz Magendarmprobleme.
Ob Schmidt seine Leistung wieder findet ist allerdings nicht abzusehen, aber gut wärs natürlich.
Verbrechermütze |
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Maestro
Produzent
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Location: GOG
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Irgendwie habe ich so das Gefühl das Ahonen alle 4 Springen gewinnen wird, denn bisher war niemand in der Lage auch nur annährend die Weiten zu springen wie er. Also wenn es keine Windlotterie mehr gibt, dann sollte er das eigentlich schaffen.
MfG
Maestro |
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Woody
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Ahonen gelingt Tournee-Hattrick und holt Weltcup-Rekord
Janne Ahonen ist auf dem besten Wege als zweiter Springer nach Sven Hannawald (2001/2002) den Grand-Slam bei der Vierschanzen-Tournee einzufahren. Der Finne gewann bei einer Windlotterie in Innsbruck mit Flügen auf 128,5 m und 120,0 m (243,8 ) Punkte auch das dritte Springen bei der 53. Auflage der Traditionsveranstaltung. Zugleich stellte der Überflieger mit sechs Weltcup-Siegen in Serie einen neuen Rekord auf. Zweiter wurde der Pole Adam Malysz mit einem Rückstand von 7 Zählern. Platz 3 sicherte sich der Tscheche Jakub Janda (232,5 Punkte). Eine grandiose Aufholjagd gelang dem Österreicher Thomas Morgenstern, der im 2. Durchgang die besten Bedingungen erwischte und sich vom 23. noch auf den 4. Rang verbesserte.
"Es war eine schwierige Situation, die Bedingungen haben sich ständig geändert. Man konnte nicht wissen, ob es schlecht oder gut ausgehen würde. Das war heute ein Wettkampf, bei dem jeder Teilnehmer unter den Bedingungen leiden musste. Ich denke nicht an den 4. Sieg. Ich springe einfach zusammen mit den anderen, ich visiere das nicht direkt an. Es gibt die (kleine) Möglichkeit, dass ich in Bischofshofen nicht gewinne. Es kann so viel passieren", sagte Ahonen, der in der Tournee-Gesamtwertung mit 772,3 Punkten vor Malysz (723,2) und dem Norweger Roar Ljoekelsoey (721,6), der am Bergisel über Rang 11 nicht hinaus kam, in Führung liegt.
Martin Schmitt blieb das Glück auch beim 2. Springen des Jahres 2005 hold. Der viermalige Weltmeister erwischte in beiden Durchgängen gute Bedingungen und wurde nach Flügen auf 117,0 und 119,5 m (223,7 Punkte) Siebter und bester Deutscher. Für den 26-Jährigen ist es nach vielen Tiefschlägen die beste Platzierung in diesem Winter. "Ich konnte endlich mal zwei ordentliche Sprünge in den Wettkampf umsetzen. Ich habe allerdings auch nicht gerade Pech mit den Bedingungen gehabt. Die Pause vor meinem Sprung war ganz schön nervenaufreibend", analysierte Schmitt seine Vorstellung. Direkt hinter Schmitt belegte Michael Uhrmann, der seinen Magen-Darm-Infekt überstanden hat, Rang 8 (220,3 Punkte). Damit fiel Uhri in der Tournee-Wertung vom sechsten auf den siebten Platz zurück. Als dritter DSV-Springer im Finale landete Georg Späth auf Platz 17 (208,5).
Herr verpasst erneut das Finale
Weiter auf der Suche nach ihrer Form sind Stephan Hocke und Maximilian Mechler. Beide scheiterten an den Top 30 und belegten die Plätze 34 und 35. Noch schlechter lief es für Alexander Herr, der seine gute Form, die er noch zu Saisonbeginn hatte, völlig einbüßte. Wie schon beim Tournee-Auftakt in Oberstdorf, als er nur 44. wurde, schaffte der Schwarzwälder nicht den Sprung in das Finale und landete nach einem Hüpfer auf 105,0 m auf Rang 43. Unter den wechselnden Windverhältnissen des 1. Durchgangs litt auch Risto Jussilainen, der vor dem Wettkampf noch 14. in der Tournee-Wertung war. Für den Finnen reichte es mit 112,0 m lediglich zu Rang 33.
Im Gesamt-Welctup liegt Ahonen, der zehn von elf Saisonspringen für sich entschied, mit 1.080 Zählern in Führung. Dahinter folgen angeschlagen Janda (577) und der Österreicher Martin Höllwarth (537). |
Tournee-Wertung 2004/05
01 J.Ahonen FIN 772.3
02 A.Malysz POL 723.2
03 T.Morgenstern AUT 721.6
04 M.Hoellwarth AUT 717.2
05 J.Janda CZE 707.6
06 R.Ljoekelsoey NOR 707.0
07 M.Uhrmann GER 699.6
08 D.Ito JPN 693.2
09 M.Hautamaeki FIN 679.8
10 G.Spaeth GER 672.2
11 N.Kasai JPN 661.2
12 D.Vassiliev RUS 646.5
13 A.Kuettel SUI 644.4
14 R.Mateja POL 641.0
15 H.Stensrud NOR 636.3
Tja, Big M, da haste wohl Recht! Ahonen hat atm auch noch das nötige Glück!
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Woody
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| Welt.de wrote: |
Vierschanzentournee: Ahonen verpaßt Vierfach-Triumph
Der Finnen wird Gesamtsieger. Doch Höllwarth siegt zum Abschluß. Damit bleibt Hannawald bleibt der einzige Springer, der alle vier Konkurrenzen bei einer Tournee gewinnen konnte. Ahonen verpaßte nur um sechs Punkte den Gesamtsieg
Bischofshofen - Janne Ahonen hat zum dritten Mal nach 1999 und 2003 die Vierschanzentournee gewonnen. Nur den erhofften Platz auf dem Skisprung-Olymp neben Sven Hannwald konnte er nicht einnehmen. Nach drei Erfolgen verpaßte der Finne am Dreikönigstag in Bischofshofen den angestrebten Vierfach-Triumph, mit dem Hannawald vor drei Jahren Sportgeschichte geschrieben hatte.
Den letzten Tagessieg in Bischofshofen sicherte sich der Österreicher Martin Höllwarth mit 277,0 Punkte vor Ahonen (271 Punkte) und dem Japaner Daiko Ito (269,5 Punkte), der mit 143 Metern im Finale einen Schanzenrekord aufstellte. Bester Deutscher war Georg Späth aus Oberstdorf mit 256,3 Punkten auf dem achten Platz.
Ahonen lag in der Gesamtwertung mit 1043,3 Punkten vor Tagessieger Höllwarth aus Österreich (994,2) und dessen Landsmann Thomas Morgenstern 985,5. Als bester Deutscher der gesamten Tournee landete Michael Uhrmann (Rastbüchl) mit 939,0 Punkten auf Rang acht. Der frühere Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) war bereits in der Qualifikation gescheitert.
Damit verfehlte die deutsche Mannschaft das von Bundestrainer Peter Rohwein ausgegebene Ziel, drei Springer unter die Top 15 zu bringen, und mußte mit dem schlechtesten Gesamtergebnis seit zehn Jahren im Gepäck die Reise zum Weltcup nach Willingen antreten.
„Es hat sich gezeigt, daß die Tournee eben doch ihre eigenen Gesetze hat und es nicht so leicht ist, alle vier Springen zu gewinnen“, sagte Rohwein, der sich dennoch vor Ahonen verneigte: „Er ist phänomenal.“ WELT.de |
Tja, ist wohl doch nicht so leicht alle 4 Schanzen als Sieger zu meistern^^
hf Woody  |
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Robert
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Posted:
06.01.2005 23:52 |
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Scheinbar nicht so leicht und unser Hölli hat dem kühlen Finnen (ist das da oben Tradition ) ganz ordentlich die Suppe versalzen. Auch wenn er gleich zum Tagessieg gratuliert hat und die Gesamtwertung ja trotzdem klar gewonnen hat, hätte er es doch dem Hannawald sicher gerne gleich getan und alle 4 Springen gewonnen.
Tja, was schlecht für den Janne, das gut für den Sport und die Österreicher, die sich im Gesamtklassement der Tournee auch die zweiten beiden Stockerlplätze sichern konnten. (Höllwarth 2ter, Morgenstern 3ter)
mfg Robert |
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