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KrazyKraut
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Kerry macht Edwards zu seinem Vize
Bis zuletzt hatte John Kerry ein großes Geheimnis um seinen "running mate" gemacht. Jetzt hat der Herausforderer von George W. Bush sein Schweigen gebrochen: Sein früherer Rivale John Edwards soll mit ihm das Gespann Bush-Cheney stürzen.
US-Präsidentschaftswahlen: Kerry tritt mit John Edwards an
Washington - Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, John Kerry, benannte Edwards heute als Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten. Aus Kreisen, die Kerrys Wahlkampfteam nahe stehen, war bereits gestern verlautet, der Senator aus Massachusetts habe sich heimlich mit Edwards getroffen. Schon seit langem hatten viele Demokraten gehofft, dass Kerry Senator Edwards aus North Carolina auswählen wird.
Edwards soll für das Treffen in Washington am vergangenen Donnerstag extra aus Florida eingeflogen sein, wo er mit seiner Familie in Disneyland Urlaub machte. Der Präsidentschaftskandidat und sein "Vize" werden offiziell auf dem Wahlparteitag der Demokraten nominiert, der am 27. Juli in Boston im Staat Massachusetts beginnt.
Bei den innerparteilichen Vorwahlen war der Senator Edwards noch als Rivale Kerrys ins Rennen gegangen. Mit der Nominierung eines Vize-Kandidaten hat die Opposition in den USA die Gelegenheit, ihrem Wahlkampf weiteren Schwung zu geben. In der Regel legt die Partei danach in Umfragen um mehrere Prozentpunkte zu. Kerry hatte in Umfragen zuletzt vor dem republikanischen Amtsinhaber Bush rangiert, der insbesondere wegen des Irak-Krieges in der Kritik steht.
Edwards stammt aus ärmlichen Verhältnissen und machte später als Strafverteidiger und Anwalt mit dem Spezialgebiet Schadenersatz ein Millionenvermögen. In seinem Wahlkampf hatte Edwards vor allem auf das Thema soziale Gerechtigkeit gesetzt. Der attraktive und redegewandte Anwalt mit dem jungenhaften Kennedy-Appeal gilt nach US-Medienberichten vor allem bei jungen Wählern, bei Wählern in den Südstaaten sowie bei Frauen als attraktiv.
Quelle: www.Spiegel-online.de
Wow, gute Nachrichten, denn mit Edwards hat Kerry einen Mann an der Hand, der nen unglaublichen Südstaaten-Charme besitzt, dazu fachliche Kompetenz und er ist nen Mann aus dem Volk, nen Selfmade-Millionär. Er gleicht die kleinen Dinge aus, die Kerry nicht besitzt, der immer wieder noch in seinen Reden und im Umgang mit Presse und Wählern ein wenig Hölzern wirkt. Nen echtes Traumpaar, Kerry und Edwards, ich glaube kaum noch daran das Bush überhaupt eine Chance besitzt die Wahl gewinnen zu können!
ICH HOFFE ES!!! GO KERY/EDWARDS!!!
K.K. |
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Meine Straße, mein Dorf, meine Dekadenz, yo!
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Dein Ding, du entscheidest den Style deines Untergangs! |
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Woody
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| www.handelsblatt.com wrote: |
US-Wahl: Kerry und Bush nahezu gleich auf
Noch völlig offen ist der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen am 2. November den jüngsten repräsentativen Meinungsumfragen zufolge.
HB WASHINGTON.
Der demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry liegt zwar laut einer Gallup-Erhebung mit 50 Prozent fünf Prozentpunkte vor Präsident George W. Bush; eine am Mittwoch in der „Washington Post“ veröffentlichte Umfrage sieht allerdings beide wie schon im Juni mit jeweils 46 Prozent gleichauf.
Auch die am Vortag veröffentlichte Gallup-Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass Bush nach wie vor eine Zustimmung zu seiner Amtsführung von 47 Prozent genieße. 52 Prozent der Amerikaner bewerteten seine Persönlichkeit positiv. Laut der „Washington Post“ befürworten 55 Prozent der US-Bürger die Anti-Terrorismus-Politik des Präsidenten, fünf Prozentpunkte mehr als vor drei Wochen. 51 Prozent glaubten, Bush werde mit dem Terrorismus besser fertig, 42 Prozent denken der Umfrage zufolge, Kerry würde es erfolgreicher machen.
Die Ernennung des Senators John Edwards zum Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten bescherte laut des Gallup-Instituts dem demokratischen Lager den leichten Stimmenzuwachs. Vor drei Wochen hat Kerry den Angaben zufolge lediglich mit einem Prozentpunkt vor Bush geführt, nun seien es fünf Prozentpunkte. Allerdings habe der „Faktor Edwards“ die Ergebnisse in den republikanischen Hochburgen im Süden der USA - und der Heimat von Edwards - nicht nennenswert beeinflusst, so die im Auftrag des Nachrichtensenders CNN und der Zeitung „USA Today“ durchgeführte Meinungsumfrage. Im Heimatstaat von Senator Edwards, in North Carolina, wollen noch immer 54 Prozent für Bush stimmen, nur 39 Prozent für Kerry.
Die Amerikaner sehen laut Gallup die wirtschaftliche Lage derzeit wieder besser und sind auch insgesamt mit der politischen Lage etwas zufriedener. 51 Prozent der Befragten glauben, dass es mit der Wirtschaft in den USA aufwärts geht. Im Mai waren es nur 43 Prozent. Den demoskopischen Daten zufolge äußerte sich mit 57 Prozent eine deutliche Mehrheit unzufrieden mit der politische Lage insgesamt - im Mai waren es aber noch 62 Prozent. 54 Prozent der US-Bürger glauben wie schon im Vormonat, dass der Krieg gegen den Irak ein Fehler war.
Gallup hatte zwischen dem 8. und dem 11. Juli rund 1000 US-Bürger befragt. Bei der Erhebung der „Washington Post“ waren im selben Zeitraum etwa 850 Bürger befragt worden.
HANDELSBLATT, Mittwoch, 14. Juli 2004, 15:02 Uhr
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Go Kerry GO!!! |
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Blauling
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Wie wärs mal mit ner Umfrage,mich würd interessieren,was die User hier davon halten (wen sie wollen etc) und ob sie es überhaupt beschäftigt ...  |
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Fail X9-854
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Hab keinen so großen Bezug zur amerikanischen Präsidenten-Wahl aber wenn dann ist mir alles recht ausser Bush!^^ |
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Pain is a phantom of the mind |
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DarkAngelFan725
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Also ich bin auch für Kerry,aber naja großen Bezug hat man ja hier in Deutschland eh nicht so,da muss ich Fail X9-854 zustimmen.
Ansonsten find ich es gut,dass Kerry Edwards als Vize nominiert hat.Hat ihm sicher einige Sympathien eingebracht. |
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Denn welcher heut sein Blut mit mir vergießt, Der wird mein Bruder (...)
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Woody
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| www.spiegel.de wrote: |
NOMINIERUNGSREDE
Kerry will Amerikas Ansehen wiederherstellen
Als Präsident der USA will John Kerry das Vertrauen in die Politik der USA wiederherstellen. In seiner von 20.000 Delegierten und Anhängern bejubelten Rede auf dem Parteitag der Demokraten in Boston kündigte der Herausforderer von George W. Bush an, nach einem Wahlsieg die Zusammenarbeit mit der internationalen Staatengemeinschaft zu verbessern.
Boston - Er werde als Präsident, für den Patriotismus und die amerikanische Flagge überragende Bedeutung haben, "Amerika zu Hause stärker machen" und dafür sorgen, dass die USA in der Welt respektiert werden, sagte Kerry in seiner 50-minütigen Abschlussrede auf dem Wahlparteitag im Bostoner Fleet Center. Vor allem beim Wiederaufbau und der Befriedung des kriegszerstörten Irak sollten mehr Länder eingebunden werden. Auf diese Weise könne Amerika seine immensen Ausgaben im Irak reduzieren und auch Truppen abziehen. Kerry kündigte an, er wolle zusammen mit ausländischen Partnern starke Allianzen schmieden. Die Welt solle wieder aufschauen zu Amerika anstatt Angst zu haben: "Die Zukunft gehört nicht der Angst, sondern der Freiheit."
Kerry stellte aber auch klar, dass er niemals ein Veto anderer Staaten oder internationaler Institutionen in nationalen Sicherheitsfragen akzeptieren werde. "Ich habe dieses Land als junger Mann verteidigt und ich werde es als Präsident verteidigen", sagte der mehrfach dekorierte Vietnam-Veteran. Ohne zu Zögern werde er notfalls Gewalt einsetzen. "Jeder Angriff wird schnell und entschlossen beantwortet", betonte der Senator aus Massachusetts.
Seine Regierung werde aber keine Konflikte provozieren, sondern sich an eine gute politische Tradition halten: "Amerika führt keine Kriege weil wir es wollen, sondern weil wir müssen." Den Terroristen teilte Kerry mit: "Ihr werdet verlieren und wir werden gewinnen." Kerry kündigte an, die Geheimdienste schnell zu reformieren und die amerikanische Militärmacht zu stärken. Unter anderem werde er die Zahl der Spezialeinheiten zur Terrorismusbekämpfung verdoppeln und die Truppe mit neuester Waffentechnologie ausstatten.
Kerry kritisierte auch Amtsinhaber Bush: Dieser habe die Kosten für den Irak-Krieg deutlich zu niedrig angegeben und den Krieg viel zu früh für beendet erklärt. Auf unzuverlässige Geheimdienstinformationen vor dem Irak-Krieg anspielend sagte Kerry: "Ich werde die Geheimdienste sofort reformieren, so dass die Politik künftig von Fakten geleitet wird und Fakten niemals von der Politik verzerrt werden."
Kerry versprach, amerikanische Soldaten nicht leichtfertig in den Krieg zu schicken. Mit Blick auf den anhaltenden Widerstand gegen die Besatzungstruppen im Irak wandte er sich an alle Militärangehörigen: "Ihr werdet niemals in einen Krieg geschickt ohne einen Plan, wie danach der Frieden zu gewinnen ist." In seiner Rede kritisierte Kerry auch wirtschaftliche und soziale Probleme in den USA. "Die Löhne fallen, die Gesundheitskosten steigen und unsere große Mittelklasse schrumpft. Viele Menschen arbeiten am Wochenende, haben oft sogar zwei oder drei Jobs und kommen doch nicht voran. Wir können und werden das verbessern; wir sind die Optimisten."
Kerry kündigte unter anderem an, die Steuern für Mittelklasse-Familien und Kleinunternehmer zu senken, die Steuerermäßigungen der Regierung Bush für Superreiche aber zurückzunehmen und in die Verbesserung des Gesundheitssystems zu investieren.
Unmittelbar nach dem Parteitag wird Kerry eine zweiwöchige Wahlkampftour durch die USA starten.
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So, da ist nun die Rede?! Liest sich, hm...ganz ok, hoffe das reicht
um Bush loszuwerden, habe leider noch keine Reaktionen darauf in USA
mitbekommen!? Also Leuz DAumendrücken, jeder ist besser als Bush!
GO KERRY GO!
hf Woody  |
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Fan
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Ich finde auch, daß sich das gut liest. Hoffentlich erinnert sich Kerry aber nach einem Wahlsieg noch an diese Pläne . Ein Bekannter hat mir neulich erzählt, daß Amis ihm erzählt hätten, daß viele junge Leute um die Anfang 20 rum schon allein deshalb Kerry wählen wollen, weil sie Angst haben, daß Bush die allgemeine Wehrpflicht wieder einführen möchte (siehe Vietnam-Krieg). |
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Ben Kenobi
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Auf JIBJAB.com gibt´s ein geniales Musikvideo mit Bush und Kerry. Einfach auf "This Land" klicken.  |
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Scary
Tontechniker
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Kampf gegen Terror: verhaltenere Töne von Bush
Der Krieg gegen den Terror ist nicht zu gewinnen - das hat George W. Bush in zwei Interviews eingeräumt. Dennoch will sich der US-Präsident auf dem Wahlparteitag der Republikaner als resoluter Kämpfer gegen den Terrorismus feiern lassen.
Terror "weniger akzeptabel" machen
Angesprochen auf die Chancen im Kampf gegen den Terror sagte Bush am Montag in der NBC-Morgenshow "Today": "Ich glaube nicht, dass man ihn gewinnen kann. Aber ich glaube, dass man Bedingungen schaffen kann, damit jene, die Terror als Mittel einsetzen, in Teilen der Welt weniger akzeptabel werden." Bush fügte hinzu: "Wenn wir im Irak und in Afghanistan erfolgreich sind, ist das der Anfang vom Ende für die Extremisten." Einen "definitiven" Zeitraum könne er aber nicht nennen.
Nachkriegszeit im Irak unterschätzt
Im Nachrichtenmagazin "Time" sprach Bush von einem langfristigen ideologischen Kampf. Am Ende werde die Freiheit aber die Oberhand behalten. In dem Interview räumte er gleichzeitig ein, die Probleme im Irak nach dem Krieg unterschätzt zu haben. Der rasche Sieg in Bagdad sei ein "katastrophaler Erfolg" gewesen. Trotz des Sturzes von Ex-Diktator Saddam Hussein dauerten die Kämpfe bis heute an.
Hunderttausende protestieren gegen Bush (Foto: Reuters)
Massenprotest in New York
Begleitet von massiven Protesten haben sich die US-Republikaner zu ihrem Wahlparteitag versammelt, der Bush als Kandidat für eine zweite Amtszeit nominieren soll. Bereits am Sonntag demonstrierten Hunderttausende Amerikaner in New York friedlich gegen die Politik des Amtsinhabers. "Nie mehr Bush", "Holt unsere Soldaten nach Hause" oder "Kein Blut für Öl" lauteten die Parolen auf Transparenten und in Sprechchören.
Terror als Wahlkampfthema
Auf dem Parteitag steht Bush vor einer Gratwanderung: Er muss seine Führungsrolle nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hervorheben, ohne dabei den Eindruck zu hinterlassen, den Tod von 3000 Menschen für seinen Kampf um die Präsidentschaft zu missbrauchen. Umfragen zufolge ist der von Bush ausgerufene "Krieg gegen den Terror" trotz aller Unzufriedenheit über die Wirtschaftslage und den Irakkrieg für viele Amerikaner der entscheidende Grund, ihm am 2. November ihre Stimme zu geben.
Umfrage: Bush vor Kerry
Die Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Bush und dem Demokraten John Kerry voraus. Bush hatte zwar monatelang hinter dem Herausforderer gelegen, konnte diesen aber kurz vor dem Parteitag wieder leicht überholen. US-Kommentatoren führen dies auf die Angriffe zurück, denen Kerry zuletzt von seiten einer Gruppe von Vietnamveteranen ausgesetzt war. Die Gruppe wirft Kerry vor, sich zwei seiner Medaillen in Vietnam mit erfundenen Heldentaten erschwindelt zu haben.
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Quelle: www.t-online.de
Klasse, nach so ner Aussage muss er nicht mal mehr Ergebnisse vorweisen. Kann ja dann einfach sagen: "Tja, was wollt ihr denn, ich hab doch gesagt, das der Krieg gegen den Terror nicht zu gewinnen ist."
Vor allem war das doch von vorneherein klar. Ich kann ja auch schlecht alle PCs lahmlegen, weil sie keinen festen Angriffspunkt haben. |
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"I'll be back!!!"
"Lachen ist gut. Das hilft gegen die Anspannung und gegen die Todesangst." |
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Maestro
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Volle Rückendeckung Mr. Bush
"Gott sei Dank ist er Präsident"
Auf dem Wahlparteitag der Republikaner in New York hat es Buhrufe für Deutschland gegeben. Zu den deutlichen Missfallensäußerungen der knapp 5.000 Delegierten und Ersatzdelegierten kam es, als der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani die Anschläge auf das israelische Olympiateam 1972 in München schilderte. Drei der damals festgenommenen Terroristen seien binnen weniger Monate von den Deutschen freigelassen worden, so Giuliani.
Er hatte darauf verwiesen, dass es Terrorismus schon seit langer Zeit gebe - erst jetzt aber sei auf Grund des Schocks über die Anschläge vom 11. September 2001 und dank der Entschlossenheit von US-Präsident George W. Bush der Kampf gegen den Terrorismus offensiv aufgenommen worden.
Senator John McCain hatte zuvor die Führungsqualitäten von US-Präsident George W. Bush gepriesen. Er habe sich mit dem Kampf gegen den Terrorismus "der größten Herausforderung unserer Zeit gestellt" und sich verpflichtet, die Welt besser, freier und sicherer zu machen, sagte McCain. Die USA hätten keine Wahl, als den Kampf gegen Terrorismus und gegen die Gefahren durch Massenvernichtungswaffen offensiv zu führen, sagte McCain. "Präsident Bush verdient nicht nur unsere Unterstützung sondern unsere Bewunderung. "
McCain verteidigte entschieden den Krieg im Irak. Die USA hätten nur die Wahl gehabt zwischen einem "Krieg oder einer noch größeren Gefahr", sagte McCain.
Ein Pfeifkonzert gab es von den rund 10.000 Delegierten und Gästen des Parteitags, als er auf den Filmemacher Michael Moore anspielte, der versucht habe, Irak als einen friedlichen Ort darzustellen. In Wirklichkeit sei es "ein Ort der Gräueltaten, Massengräber und Folterkammern" gewesen. McCain bezeichnete Moore, den er allerdings nicht namentlich nannte, einen "hinterhältigen Filmemacher".
Der Senator aus Arizona, der fünf Jahre in vietnamesischer Kriegsgefangenschaft war, ist auch wegen seiner zuweilen kritischen Haltung zu Bush in den USA hochangesehen. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber John Kerry hatte McCain sogar zeitweise als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten gewinnen wollen.
(n-tv.de) |
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Lichtgestalt vor düsterem Grund
Republikaner inszenieren Bush als Anti-Terror-Kämpfer
Phasenweise wie eine Gedenkveranstaltung mutet dieser Parteitag an seinem ersten Abend an. Nacheinander treten Zeugen des schlimmsten Tages der jüngeren US-Geschichte am Montag ans Rednermikrofon im Madison Square Garden: Eine Frau erzählt von ihrem Mann, der am 11. September 2001 in dem gekaperten Flugzeug in Pennsylvania abstürzte, eine zweite von ihrem Bruder, der Pilot der ins Pentagon gelenkten Maschine war, eine dritte von ihrem Mann, der als Feuerwehrmann im World Trade Center starb. Und dann kommt Rudolph Giuliani, der frühere New Yorker Bürgermeister, um das Drama am Ground Zero in Erinnerung zu rufen - und George W. Bush als den Mann anzupreisen, der seither die Schlacht gegen den Terror erfolgreich führt.
Bush sei ein "großer amerikanischer Präsident", weil er in der "schlimmsten Krise" der US-Geschichte die Herausforderung durch den Terrorismus angenommen habe, ruft Giuliani den rund 5.000 Delegierten der Republikaner in New York zu. Diese Kernaussage wird durch eine Parteitagsregie unterstrichen, die den Präsidenten vor der düsteren Kulisse des 11. September in Szene setzt, damit seine Lichtgestalt umso strahlender wirkt. Weniger als zwei Wochen vor dem Jahrestag des Horrors findet der Parteitag statt, nur rund fünf Kilometer von der Stätte der vernichteten Zwillingstürme entfernt. Und in die Partystimmung des Konvents sind dosiert die Momente der Besinnung an den Tag eingestreut, der das Land und seinen Präsidenten schlagartig veränderte.
Rudy" Giuliani als Bürgermeister Amerikas
Die gigantische Videoleinwand verdunkelt sich, als die drei Hinterbliebenen die Bühne betreten - nur die weiße Aufschrift "11. September 2001" leuchtet auf schwarzem Grund. Deena Burnett erinnert an die Heldentat ihres Mannes Tom, der mit anderen Passagieren des United-Airlines-Fluges 93 die Terroristen angriff und so die Maschine zum Absturz auf freiem Feld brachte. Debra Burlingame, die Schwester des Piloten, schildert mit stockender Stimme ihre Rührung, als am Tag nach dem Terror die gigantische Fahne am Pentagon entrollt wurde - der 12. September war der Geburtstag ihres Bruders. Und Tara Stockpole, die Witwe des Feuerwehrmanns, erntet begeisterten Applaus, als sie erzählt, dass ihr Sohn im Dezember in den Irak ausrücken wird.
Nach einer Schweigeminute und dem Gospel "Amazing Grace" wird der dramatische Höhepunkt des Abends erreicht. Die Skyline von Manhattan erscheint auf der Leinwand und "Rudy" Giuliani, seit seinem unermüdlichen Einsatz nach den Anschlägen als "Bürgermeister Amerikas" gerühmt, hat seinen Auftritt. Er hat die Aufgabe, das Gedenken an den Terror nicht nur mit einer Eloge auf den Präsidenten, sondern auch mit Angriffen auf den Herausforderer John Kerry zu verbinden. Schon damals habe er gesagt: "Dank sei Gott, dass George Bush unser Präsident ist", bekennt Giuliani, und dies gelte auch heute noch. Der Ex-Bürgermeister ruft in Erinnerung, wie Bush drei Tage nach den Anschlägen zum Ground Zero kam, um den Rettungskräften Trost zu spenden.
Kampf gegen Terror ist nicht zu gewinnen
Vor allem aber preist er Bush als den Präsidenten, der im Kampf gegen den Terrorismus "in die Offensive" übergegangen sei und der sich auch nicht von zaudernden Alliierten vom Kurs abbringen lasse - während es Kerry an solcher Entschlossenheit fehle. In ähnlichen Worten hat in der anderen Hauptrede des Abends zuvor schon Senator John McCain den Präsidenten als resoluten Anti-Terror-Kämpfer angepriesen: "Er hat nicht gezaudert. Er ist nicht vor harten Entscheidungen zurückgeschreckt." Angriffe auf Kerry, den er als Freund betrachtet, unterlässt der eigensinnige Senator jedoch.
Die Inszenierung des Präsidenten als Beschützer Amerikas wäre perfekt - würde nicht Bush selbst vom Drehbuch abweichen. In einem Fernsehinterview sagt der Präsident, der erst am Donnerstag zum Parteitag kommen wird, dass sich der Kampf gegen den Terror "nicht gewinnen" lasse. Zwar bemühen sich Berater, den Patzer schnell zu bereinigen. Doch zu spät - die Demokraten nehmen die Steilvorlage dankbar an, um die Parteitagsinszenierung zu karikieren. Dies sei nicht die Zeit, um sich im Anti-Terror-Kampf "für geschlagen zu erklären", sagt süffisant John Edwards, Kerrys Kandidat für das Vizepräsidentenamt.
(N24.de, AFP) |
Oh man!
MfG
Maestro |
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"Leuchtturm der Welt"
Bush nominiert
Ein "Führer, der nicht wankt, nicht zaudert und nicht klein beigibt", meint der gebürtige Österreicher Schwarzenegger.
US-Präsident George W. Bush ist auf dem Parteitag der Republikaner am Dienstag offiziell als Kandidat für eine zweite Amtszeit nominiert worden. Mit den Stimmen der Delegierten aus Pennsylvania erhielt Bush schon vor Auszählung aller Stimmen mehr als die 1255 für eine Nominierung notwendigen.
Der zweite Tag des Parteikonvents stand unter dem Motto "Menschen des Mitgefühls" und sollte zugleich die menschliche und familiäre Seite des Präsidenten hervorheben. Bushs Frau Laura würdigte in einer emotionalen Rede die Führungsqualitäten ihres Mannes nach den Anschlägen vom 11. September 2001.
Der Präsident habe die USA sicherer gemacht und verdiene damit eine Wiederwahl am 2. November, sagte Laura Bush, die von ihrem per Video zugeschalteten Mann und ihren Töchtern angekündigt wurde. Der Präsident habe die USA nach den Anschlägen mit "Stärke und Überzeugung" geführt, sagte sie. Er habe einen historischen Kampf gekämpft.
Zuvor hatte der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger vor den Parteidelegierten gesprochen. Er gilt als einer der gemäßigten Republikaner, die das erzkonservative Image ihrer Partei aufweichen und damit unentschlossene Wähler aus der politischen Mitte für eine Wahl Bushs gewinnen sollen. Die Beharrlichkeit und Stärke Bushs habe Amerika sicherer gemacht, sagte der aus Österreich stammende Schwarzenegger. Amerika bleibe der Leuchtturm der Welt und habe mit Bush einen Führer, "der nicht wankt, nicht zaudert und nicht klein beigibt".
Wieder Hunderte Festnahmen
Nach tagelangen Protesten tausender Gegner der Bush-Regierung in New York ging die Polizei in der Nacht zum Mittwoch deutlich schärfer gegen die Demonstranten vor. Weit mehr als 550 Teilnehmer wurden nach US-Medienberichten in Handschellen abgeführt. Einen Tag zuvor hatte ein gewalttätiger Demonstrant einen Polizisten niedergeschlagen und schwer verletzt. Der Täter konnte fliehen.
Am Dienstagabend löste ein Großaufgebot bewaffneter Polizisten den Marsch von hunderten Irak-Kriegsgegnern auf, die sich unweit des Tagungsortes im Madison Square Garden auf den Boden legen wollten, um an die Toten des Krieges erinnern. Zuvor hatten Leibwächter Cheneys einen Studenten festgenommen, der ihm Anti-Kriegs-Losungen entgegen rief. Der 21-Jährige hatte sich mit Abzeichen der Republikaner als Parteitagshelfer getarnt und konnte sich deshalb dem Vizepräsidenten auf weniger als drei Meter nähern. Er wurde angeklagt und gegen eine Kaution von umgerechnet 41.500 Euro auf freien Fuß gesetzt.
Insgesamt wurden bei Demonstrationen gegen Bush seit Sonntag insgesamt etwa 1.100 Personen festgenommen.
(n-tv.de) |
Also ich kann nurnoch den Kopf schütteln. Ich hoffe wirklich das der Typ die Wahlen nicht gewinnt.
MfG
Maestro |
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Da wurden ja reichlich Demonstranten verhaftet. Ich hoffe, das waren wirklich gewalttätige und nicht ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit . Ich bin gespannt, ob die U.N. wirklich Wahlbeobachter in die USA schicken wird. Ich habe da vor einigen Monaten nur gehört, daß einige Senatoren einen dies betreffenden Antrag gestellt haben; danach kam das Thema nie wieder in den Medien vor. Weiß jemand was darüber? |
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TV-Duell der Kandidaten
Punktsieg für Kerry
Dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry ist beim ersten Fernsehduell mit US-Präsident George W. Bush mit heftiger Kritik am Irakkrieg zumindest ein Achtungserfolg gelungen. Dieses Urteil fällten kurz nach Ende der 90-minütigen Debatte am Donnerstagabend (Ortszeit) in der Universität von Miami (Florida) die meisten Kommentatoren der großen US-Sender.
Ähnlich sehen es die Zuschauer. Blitzumfragen zufolge kann sich Kerry als Sieger des TV-Events sehen. 46 Prozent der Befragten fanden, dass Kerry sich besser geschlagen habe als Bush, wie aus einer Gallup-Umfrage für den Nachrichtensender CNN hervorging. 37 Prozent gefiel der Präsident besser. Der Umfrage zufolge haben 46 Prozent der Befragten nach der ersten Konfrontation der beiden Kontrahenten im Fernsehen eine bessere Meinung von Kerry als vorher; 21 Prozent sagten das über Bush.
Einen ähnlichen Tenor hat eine Umfrage für den Fernsehsender CBS, für den 200 noch unentschlossene Wähler befragt wurden. Danach erklärten 44 Prozent Kerry zum Sieger des Duells, 26 Prozent Bush. Nach einer Befragung für den Sender ABC hatte Kerry für 45 Prozent die Oberhand, für 36 Prozent war es der Präsident.
"Riesige Fehleinschätzungen"
Kerry warf in der mit Spannung erwarteten Fernsehdebatte Bush "riesige Fehleinschätzungen" im Irakkrieg vor. Anstatt den wirklichen Angreifer der USA, den Terroristenführer Osama bin Laden in Afghanistan zur Strecke zu bringen, habe Bush das Land mit falschen Angaben in den Irakkrieg geführt. Zudem habe es keinen realistischen Plan für die Nachkriegszeit gegeben, sagte Kerry in der Fernsehdebatte, die nach ersten Angaben von über 50 Millionen Amerikanern verfolgt wurde.
Die USA trügen heute 90 Prozent der Verluste und 90 Prozent der Kosten, so Kerry. Er werde sich verstärkt um breitere Bündnisse im Kampf gegen den internationalen Terrorismus bemühen und den Irak-Krieg erfolgreich beenden, so der Senator von Massachusetts. Nur eine solche Politik werde auch die USA sicherer machen. Kerry verteidigte aber auch deutlich das Recht der USA, präventiv und ohne Genehmigung anderer Staaten oder internationaler Organisationen weltweit zu agieren
Bush, der zuweilen sichtlich missmutig und mit zusammen gekniffenen Lippen den Ausführungen Kerrys zuhörte, verteidigte vehement den Irakkrieg. Der Welt geht es heute ohne Saddam Hussein besser, sagte er. Bush beschuldigte Kerry der Wankelmütigkeit, immerhin habe er im Senat auch für den Irakkrieg gestimmt. Die USA brauchten eine klare, verlässliche Führung.
Der Irak-Krieg sei notwendig gewesen im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus und gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, so der Republikaner. Die US-Truppen würden den Irak erst dann verlassen, wenn die Iraker selbst für die Sicherheit verantwortlich sein könnten und das Land frei und stabil sei. Die USA müssten auch weiterhin im Kampf gegen den Terrorismus eine offensive Politik verfolgen, sagte Bush.
Bush und Kerry sprachen sich gegen die Entsendung von US-Truppen in den Sudan aus. Die Regierung des Sudan müsse durch internationalen Druck dazu gebracht werden, den Völkermord in der Provinz Darfur zu stoppen. Auch Kerry wandte sich sich gegen eine US-Truppen in dem Krisengebiet.
Unterschiedliche Auffassungen wurden über die Nordkorea-Politik deutlich: während sich Bush für eine Fortsetzung der multilateralen Gespräche einsetzte, forderte Kerry direkte Verhandlungen mit der kommunistischen Diktatur. Die drohende Verbreitung von nuklearen Waffen sei die derzeit größte politische Gefahr in der Welt, sagte Kerry.
Republikaner wie Demokraten betrachten die insgesamt drei Fernsehdebatten als mit wahlentscheidend. Derzeit sehen die Umfragen Bush mit mehreren Prozentpunkten vor Kerry. Die Präsidentschaftswahl findet am 2. November statt.
(n-tv.de) |
MfG
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Kerry hat die Nase vorn
Selbstsicherer und intelligenter
Der demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry liegt erstmals seit vielen Wochen in Umfragen wieder vor US-Präsident George W. Bush. In der ersten repräsentativen Wahl- Umfrage nach dem Fernsehduell beider Politiker am vergangenen Donnerstag führt der Herausforderer laut der Zeitschrift "Newsweek" nun mit 47 Prozent vor Bush. Für ihn wollen nach den am Sonntag veröffentlichten Zahlen derzeit 45 Prozent stimmen. Der unabhängige Kandidat Ralph Nader käme auf zwei Prozent der Stimmen.
Kurz nach dem republikanischen Parteitag vor vier Wochen war Bush laut "Newsweek" noch mit 52 Prozent vorne. Kerry lag damals bei nur 41 Prozent. Von den Befragten, die das Fernsehduell verfolgten, sahen laut "Newsweek" 61 Prozent Kerry als klaren Sieger. Sie beurteilten ihn als selbstsicherer, Kenntnisreicher und intelligenter. Nur 19 Prozent meinten, Bush habe besser abgeschnitten. Selbst ein Drittel der republikanischen Anhänger bezeichneten Bush als Verlierer der 90- minütigen Auseinandersetzung. In den USA wird am 2. November ein neuer Präsident gewählt.
Über 62 Millionen Zuschauer hatten die erste Fernseh-Debatte dieses Wahlkampfs der Spitzenkandidaten verfolgt. Vor vier Jahren habe das vergleichbare Aufeinandertreffen zwischen Bush und dem demokratischen Kandidaten, dem damaligen Vizepräsidenten Al Gore, lediglich bei 46,5 Millionen Zuschauern Interesse gefunden, so das internationale Medienforschungsinstitut Nielsen in New York. Den Zuschauerrekord bei einem Kandidaten-Duell vor einer Präsidentenwahl halten der damalige demokratische Präsident Jimmy Carter und sein republikanischer Herausforderer Ronald Reagan, die 1980 über 80 Millionen Menschen an die Fernsehschirme gelockt hatten.
(n-tv.de) |
Ach wäre doch nur schon November!
MfG
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US-Wahlkampf
Cheney und Edwards streiten über Irak-Krieg
von Linda Staude, ARD-Hörfunkstudio Washington
Die beiden Opponenten saßen nebeneinander an einem Tisch, statt getrennt durch Stehpulte gegenüber – schon die Szenerie der einzigen TV-Debatte der Kandidaten um die Vizepräsidentschaft war ideal für einen direkten Schlagabtausch. Und genau den bekamen die amerikanischen Wähler zu sehen – an allererster Stelle über den Krieg im Irak. Herausforderer John Edwards, offensiv von der ersten Minute, warf der Bush-Administration vor, "nur einen Plan für den Irak zu haben – mehr vom Gleichen". Die Demokraten hätten dagegen "einen Plan für den Erfolg".
Edwards beschuldigt Cheney der Wählertäuschung
TV-Duell: Die Kontrahenten Cheney und Edwards (Foto: REUTERS)
TV-Duell: Die Kontrahenten Cheney und Edwards Vergrößern
Dick Cheney konterte mit Zweifeln, dass Edwards und vor allem John Kerry nicht das Zeug zu einem Oberkommandierenden der Truppe hätten: "Sie waren für den Krieg, als die Schlagzeilen positiv waren und dagegen, als die Stimmung gekippt ist". John Kerry habe in 30 Jahren im Senat sein Fähnchen nach dem Wind gehängt und meistens schlechtes Urteilsvermögen bewiesen, so Cheney. Er betonte, dass der Wiederaufbau im Irak gute Fortschritte mache. Anlass für John Edwards, seinen Gegner der Täuschung zu bezichtigen: "Wir wollen zurück zur großen amerikanischen Tradition, an allererster Stelle dem amerikanischen Volk die Wahrheit zu sagen".
Eigentlich sollte die Debatte sowohl die Außen- als auch die Innenpolitik abdecken, aber die Themen Irak, Sicherheit und Terrorismus drängten die Pläne für Steuer-, Arbeitsmarkt- und Gesundheitsreform eindeutig in den Hintergrund.
Cheney: "Herr Edwards, sie waren doch nie im Senat"
Und beide Seiten sparten nicht mit persönlichen Attacken, etwa als Dick Cheney seinem Herausforderer ständige Abwesenheit bei wichtigen Abstimmungen in Senat vorwarf: "Ich bin der Präsident des Senats und fast jeden Dienstag dort. Das erste Mal, dass ich Sie getroffen habe war heute hier auf der Bühne. John Edwards war sprachlos und sagte dann, dass eine lange Geschichte in Washington noch längst kein Zeichen für gute Arbeit und gutes Urteilsvermögen sei. Wie die Fehlentscheidung für den Irak-Krieg zeige: "Jemand hat hier falsche Fakten, aber das sind nicht John Kerry und John Edwards".
Der Vizepräsident gab sich unbeirrt: "Was wir im Irak getan haben, war genau das Richtige. Und wenn ich noch einmal eine Empfehlung abgeben müsste, würde ich genau dasselbe empfehlen. Die Welt ist sicherer, weil Saddam Hussein im Gefängnis statt an der Macht ist - und wir haben das Richtige getan".
Duell ohne Sieger
Es war eine harte, persönlich Debatte, sehr viel schärfer als die der beiden Spitzenkandidaten am vergangenen Donnerstag - aber im Gegensatz zum Auftaktduell eine ohne klaren Sieger. Waren sich die Medien und Zuschauer in der vergangenen Woche noch einig, dass John Kerry besser abgeschnitten hatte als der Präsident, lautete das Urteil nun: Ein eindeutiges Unentschieden zwischen Cheney und Edwards. |
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Mit «Fahrenheit 9/11» und Wahlberichterstattung geht Sat.1 in die Wahlnacht
Der Bällchensender Sat.1 sendet am 2. November eine lange Wahlnacht. Zunächst läuft um 23.15 Uhr «Sat.1 News – Die Nacht», gefolgt von Michael Moores «Fahrenheit 9/11» (23.20 Uhr).
Ab 01.30 Uhr melden sich Thomas Kausch und Alexander Privitera zu einem «Sat.1 News Spezial» um den Kampf um das Weise Haus.
Dienstag, 2. November 2004
22.15 «Akte 04 – Reporter decken auf»
23.15 «Sat.1 News – Die Nacht»
23.20 «Fahrenheit 9/11»
01.30 «Sat.1 News Spezial»
05.30 «Sat.1 Frühstücksfernsehen»
(quotenmeter.de) |
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Cooldown
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Naja ^^ ist noch ein Weilchen bis da hin - erst steht mal Morgen in der Nacht von Freitag auf Samstag Tv Duell #2 an
ZDF - 02.45 - Bush gegen Kerry - Der Showdown im Fernsehen aus St. Louis/Missouri
Ist viel passiert seit #1 - gerade in dieser Woche mit den brisanten Statments von Rumsfeld und Paul Bremer |
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Scary
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Michael Moore setzt sich dafür ein, dass Sein Film Fahrenheit 9/11 am Abend vor den Präsidentschaftswahlen ins Fernsehen kommt. Soweit ich weiss, hat Pro7 schon vor, den dann zu zeigen. Aber wichtig ist natürlich, ob das auch irgendein US-Sender machen wird. Damit wäre dann eine mögliche Oscar-Nominierung futsch. Ich fänds gut, würde auch zeigen, dass Moore das ernst meint. Was ist denn schon ein Oscar wenn Bush noch darumhampelt.
Edit:
Mir ist grad aufgefallen, dass das schon im Fahrenheit-Dings steht. |
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Maestro
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Umfangreiche Live-Berichterstattung zur US-Präsidentschaftswahl
Neben den Nachrichtensendern berichten ARD, ZDF, Phoenix, 3sat, hr, RTL und SAT.1 in der Nacht vom 2. auf den 3. November 2004 umfassend und live vom Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA
Foto: DWDLEs wird eine dramatische Wahlnacht werden und das Ergebnis vermutlich ähnlich knapp ausfallen wie vor vier Jahren. Während aber die Amerikaner in der Entscheidung zwischen George W. Bush und John F. Kerry tief gespalten sind, hofft eine überwältigende Mehrheit der Europäer auf einen Machtwechsel in Washington.
Das Erste berichtet am 2. November ab 23:00 Uhr mit einer 6,5-stündigen Sondersendung. Aus dem neu ausgestatteten Studio Washington wird Studioleiter Tom Buhrow zu den Korrespondenten an alle wichtigen Orten im Lande schalten. Jörg Schönenborn wird die einlaufenden Ergebnisse und Trends aktuell melden und mit ausführlichen Wählerbefragungen einordnen.
Das ZDF berichtet ab 0:00 Uhr live aus Washington. In der "Nacht der Entscheidung" berichten bis 5:30 Uhr Claus Kleber und Eberhard Piltz aus der Hauptstadt.
SAT.1 wird die Kino-Doku "Fahrenheit 9/11" nur kurz nach der ProSieben-Ausstrahlung zeigen. In der Wahlnacht strahlt der Sender den Film ab 23:20 Uhr aus. Anchor Thomas Kausch und N24-Chefmoderator Alexander Privitera werden in einem "SAT.1 News Spezial - Kampf ums Weiße Haus" ab 1:35 Uhr live von den US-Präsidentschaftswahlen berichten.
Bei RTL beginnt der Wahlabend mit einer extralangen 45-minütigen Ausgabe des "Nachtjournals". Der Sender unterbricht sein laufendes Programm gegen 1:00 Uhr und 2:00 Uhr mit Liveberichterstattung. Ab ca. 3:00 Uhr sendet RTL eine zweiteilige Doku "Amerika! Die Geschichte der USA". Die Dokumentation wird dabei mehrmals von Liveberichten unterbrochen.
N24 wird ab 15:00 Uhr regelmäßig Vorberichte, Grafiken und Beiträge zu den Wahlen in den USA zeigen. Ab 0:30 Uhr berichtet der Sender live von den US-Wahlen bis ca. 9:00 Uhr am nächsten Morgen. Im Studio kommentieren Chef-Moderator Alexander Privitera und USA-Experte Dieter Kronzucker die ersten Hochrechnungen und schalten immer wieder live zum Korrespondenten Stephan Strothe nach Washington.
3sat übernimmt ab 0:00 Uhr durchgehend bis 9:00 Uhr das Programm des österreichischen Fernsehens (ORF). Das ORF-Korrespondentenbüro in Washington wird analysieren und auswerten. Korrespondenten werden aus Europa und Moskau berichten, aber auch aus den Krisengebieten des Nahen Ostens.
Phoenix wird ab 23:00 Uhr das komplette Programm des Ersten übernehmen. Zusätzlich zeigt der Sender ab 5:30 Uhr das komplette Morgenmagazin von ARD und ZDF. Der Hessische Rundfunk wird sich von 2:05 Uhr bis 5:45 Uhr dazuschalten.
(dwdl.de) |
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Woody
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| spiegel.de wrote: |
US-WAHLKAMPF
Bushs Vorsprung ist dahin
Von Georg Mascolo, Washington
Beim dritten und letzten TV-Duell vor der Wahl mussten sowohl US-Präsident Bush als auch sein Herausforderer Kerry schwere Wertungstreffer einstecken. Aber keiner der beiden ging in der Arena von Arizona k.o. Nach drei Live-Debatten steht fest: Kerry konnte seinen Rückstand auf den amtierenden Präsidenten wettmachen.
Bush und Kerry beim letzten TV-Duell: Fifty fifty
Die Arbeit des Demoskopen in den USA ist dieser Tage ziemlich kompliziert - die Branche beginnt einem schon Leid zu tun: Je nach Umfrageinstitut ist George W. Bush in knapp drei Wochen der Sieger. Oder der große Verlierer, der - wie sein Vater - nach nur einer Amtszeit das Oval Office räumen muss. Der Republikaner und sein demokratischer Herausforderer John Kerry liegen inzwischen so dicht beieinander, dass selbst raffinierteste Umfragemethoden keinen klaren Trend mehr erkennen lassen.
Die Fernsehdebatten, der große direkte Schlagabtausch, werden die Entscheidung bringen, hatten viele Politprofis vorausgesagt. Aber nach der dritten und letzten 90-Minuten-Runde, die heute Nacht in Arizona stattfand, ist die Prognose, wer die Wahl für sich entscheidet, nicht einfacher geworden.
Weder Bush noch Kerry gelang ein wirklich vernichtender Schlag, beide wirkten solide, Kerry allerdings souveräner als Bush. Aber für einen klaren Trend reicht das sicher nicht - die Tage bis zur Abstimmung am zweiten November werden voraussichtlich ein spannendes Kopf- an Kopfrennen bleiben; ein erbittertes Finale, bei dem beide Seiten die (kaum noch zu steigernden) bösartigen Attacken aufeinander noch einmal verschärfen werden.
Große Überraschungen waren beim dritten Duell kaum noch erwartet worden, die großen Streitthemen Irak und der richtige Weg bei der Terrorismusbekämpfung blieben weitgehend ausgespart. Die letzte Debatte war der Innenpolitik vorbehalten. Bush mühte sich Kerry als notorischen Steuertreiber ("er hat 99 Mal für Erhöhungen gestimmt")und gefährlichen Liberalen abzustempeln. Kerry erinnert inzwischen im Wahlkampf an Michael Moore - wenn er Bushs enge Beziehungen zu den Großkonzernen und dem saudischen Königshaus für die Wirtschaftsprobleme mitverantwortlich macht.
Der mediale Gesamtsieger heißt eindeutig Kerry
Beide versprachen eine endlich bezahlbare Krankenversicherung, ein Schwur ohne den seit Jahrzehnten kein US-Wahlkämpfer auskommt. Sonderlich überzeugend klangen beide nicht: Die "Washington Post" hat ausgerechnet, dass Kerrys Wahl-Versprechen sich auf zwei Billionen Dollar addieren. Bush kommt mit seinen gigantischen Steuersenkungsplänen sogar auf drei. Bei soviel ökonomischem Voodoo wird selbst dem konservativen "Wall Street Journal" ganz anders. Der nächste Präsident, warnt das Blatt, muss endlich beginnen die wirtschaftlichen und sozialen Probleme zu lösen, wenn er nicht als "amerikanischer Nero" in die Geschichte eingehen will.
Wenn es einen Gesamtsieger des medialen Kräftemessens gibt, dann heißt er allerdings eindeutig Kerry. Er war abgeschlagen, schien schon geschlagen, bis er mit dem überzeugenden Auftritt in der ersten Fernsehdebatte das Comeback schaffte. Die Amerikaner erlebten einen taffen, stringent argumentierenden Kerry, der so gar nichts mit dem Bild zu tun hatte, das Bush von ihm zeichnet. Heute Nacht war dieser Kerry noch einmal zu sehen.
Der Präsident erholte sich schnell von der ersten Niederlage ("Du warst einfach nicht Du selbst", hat ihn die First Lady milde getadelt) und sich seither keinen weiteren Fehler geleistet. Auch gestern schlug er sich wacker, wenn sich auch wieder zeigte, das Bush eher mit einem Publikum, als mit einem Moderator umgehen kann. Der einst deutliche Vorsprung des Präsidenten ist jedenfalls seit dem Patzer in Runde Eins dahin.
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Go Kerry GO!!!
hf Woody
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Woody
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| diepresse.com wrote: |
US-Wahl: Acht Prozent Vorsprung für Bush
(diepresse.com) 18.10.2004
52 Prozent sprechen sich laut einer Gallup-Umfrage für Bush aus. Für Kerry wollen - wie vor den Fernsehdebatten - 44 Prozent votieren.
Der Präsident ist in den Umfragen voran.
Zwei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl liegt Amtsinhaber Bush wieder deutlich vor seinem Herausforderer Kerry. Obwohl Wahlbeobachter John Kerry als klaren Gewinner aller drei Fernsehduelle gegen US-Präsident George W. Bush gesehen haben, kann Bush den Vorsprung vor seinem Herausforderer zwei Wochen vor der Wahl deutlich ausbauen.
Nach neusten Umfragen liegt Bush in der Wählergunst acht Prozentpunkte vor Kerry. In der Gallup-Umfrage für "USA Today" und CNN sprachen sich 52 Prozent der Befragten für Bush aus, der damit auf denselben Wert kam wie vor den drei Fernsehdebatten gegen Kerry.
Für diesen sprachen sich wie damals 44 Prozent derjenigen aus, die wahrscheinlich zur Wahl gehen werden. Für die Umfrage wurden in der Zeit von Donnerstag bis Samstag rund 1.000 Wähler befragt. Die Fehlermarge liegt bei plus/minus vier Prozent.
Bei der Wahl am 2. November wird wie bereits vor vier Jahren ein knapper Ausgang erwartet. Damals hatte Bush gegen den früheren Vizepräsidenten Al Gore durch einen Vorsprung von nur 537 Stimmen in dem entscheidenden Bundesstaat Florida die Wahl gewonnen.
Da die Wähler in den USA nicht direkt den Präsidenten wählen, sondern über die Wahlmänner der einzelnen Bundesstaaten, führt ein landesweiter Vorsprung bei den Gesamtstimmen nicht zwangsläufig zum Wahlsieg. Gore hatte im Jahr 2000 landesweit mehr Stimmen erhalten als Bush, jedoch nicht die Mehrheit der je nach der Bevölkerungsgröße der Bundesstaaten vergebenen Wahlmännerstimmen für sich gewinnen können. |
Ich werde noch irre!!
hf Woody  |
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Cooldown
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kein Grund zur Panik - diese Umfrage hat auch wenn sie representativ genannt wird wie immer einen Bias mit drinn - der beträgt hier +/- 4% - auch wenn einige Bezirke bereits abstimmen können, gehts bis zu den eigentlichen Wahlen noch 2 Wochen, welche die beide Kandidaten mehr oder weniger in den Wechselwählerbezirken verbingen werden
Btw: S'gibt schon erste Probs mit diesen siffigen Touchscreens: Der Mainframe Server wo die Daten hingespeichert werden sollen war heute zwischenzeitlich nicht erreichbar - mal schauen ob sie das Prob bis in 2 Wochen in den Griff kriegen. Ausserdem waren in einigen Abstimmungslokalen unvollständige Wahllisten aufgelegt worden...
Last but not least hat Ohio immer noch diese liebsamen Lochkarten im Einsatz, die vor 4 Jahren für Probs gesorgt haben - na dann viel Spass ~~ |
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Hier gibt's was nettes zu den elektronischen Wahlmaschinen -> klick (knappe 2 MB)
So krass wirds hoffentlich nicht ablaufen, aber es gab wohl schon viele Pannen mit dem System. |
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Maestro
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Neuer Wahlskandal in Florida
Unterlagen für Briefwahl weg
Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in den USA kündigt sich in Florida ein ähnliches Chaos wie vor vier Jahren an. Im Bezirk Broward musste die örtliche Wahlaufsichtsbehörde jetzt einräumen, dass bis zu 58.000 Wahlzettel verschwunden seien. Das meldete die "Washington Post". Die Wahlzettel waren für Briefwähler bestimmt, kamen aber nie an. Die Wahlaufsichtsbehörde will nach Aussage der Leiterin Brenda Snipes fehlende Wahlscheine erneut verschicken.
Das Fehlen der Wahlzettel war aufgeflogen, nachdem die Telefonleitungen in den Wahlbüros in Broward glühten: Unzählige Briefwähler fragten nach den angeforderten Unterlagen. Die Zahl der verschwundenen Stimmzettel entspricht etwa der Hälfte der Briefwählerstimmen in dem Bezirk. Nachdem der Fall bekannt wurde, schoben sich Wahlaufsichtsbehörde und Postamt die Schuld gegenseitig zu. Die stellvertretende Wahlinspekteurin des Bezirks, Gisella Salas, bezeichnete das Verschwinden als "Rätsel". Ihr Büro habe die Wahlzettel bei der Post abgeliefert.
"Es geht nicht um Schuldzuweisungen"
Bezirkswahlleiterin Snipes bemühte sich, den Konflikt zu entschärfen. "Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, die Stimmzettel zu den Wählern zu bringen", sagte sie dem "Miami Herald". Sie schätzt, nicht mehr als 20.000 Wahlzettel neu verschicken zu müssen. Etwa 76.000 Stimmzettel sind allerdings bis jetzt nicht von den Wählern zurückgeschickt worden.
Um die Unmenge an Telefonanrufen zu bewältigen, stellte Snipes 40 neue Mitarbeiter ein. Diese sollen auch in den Wahllokalen arbeiten, die eine frühzeitige Stimmabgabe ermöglichen. Dort können Floridas Bürger ihre Stimme bereits vor dem 2. November abgeben. Aus Angst, ihre Stimme könnte nicht gezählt werden, stehen die Menschen in manchen Bezirken bis zu drei Stunden an den so genannten "Early Voting Sites" an.
Demokraten wittern Wahlbetrug
Der Skandal um die Briefwahlzettel treibt die Bürger zur vorzeitigen Abstimmung und schürt Gerüchte. Die Vizeparteichefin der Demokraten in Florida sagte, es sehe so aus, als wollten die Republikaner "erneut Stimmen stehlen". Bereits 2000 gab es in Florida zahlreiche Klagen über Versuche, afroamerikanische Wähler von der Wahl auszuschließen. George W. Bushs Bruder Jeb Bush ist in Florida Gouverneur und bestimmt in der Regel die Mitarbeiter der Wahlaufsichtsbehörden.
Umfrage: Bush in Florida vorne
Nach jüngsten Umfragen der "Los Angeles Times" hätte Präsident Bush in Florida "Diebstahl" gar nicht nötig: Er führt im "Sonnenschein-Staat" souverän mit acht Prozent. Florida ist allerdings der einzige der drei vermutlich wahlentscheidenden "Swing States", in denen Bush vorne liegt: In Ohio führt laut "L.A. Times" Kerry deutlich, in Pennsylvania liegen die beiden Kandidaten gleichauf.
(n-tv.de) |
Oh man, das läuft da ja wie in einem Land ab das zum ersten mal überhaupt wählt! Und mich würde nicht wundern wenn Bush mit 58000 Stimmen Unterschied Florida gewinnt!
MfG
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