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deejaymoni
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PostPosted: 24.01.2004 18:38 Reply with quoteBack to top

Woody wrote:
Das ist eben die Frage..darf man Menschen auch gegen Ihren Willen so
zur Schau stellen!! Überlegt mal, wie hättet Ihrs denn gerne? Würdet
Ihr euch so ausstellen lassen, evetl. ohne Haut etc.?


Also ich würde das niemals tun wollen mich als Ausstellungsstück missbrauchen zu lassen das ist nicht nur unnötig sondern auch für mich ethisch nicht vertretbar denn diese Menschen die da ausgestellt sich finden auch nach dem Tot keinen Frieden. Also ich will mich sowieso verbrennen lassen nach meinem Tot.

Ich finde auch nach dem Tot und ohne einwilligung der verstorbenen sollte man sowas nicht mit ihren körpern tun das ist für mich einfach unbegreiflich.
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Woody
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PostPosted: 07.02.2004 10:40 Reply with quoteBack to top

Bombenanschlag auf Moskauer U-Bahn!!!

Horror in der Moskauer U-Bahn: Terroristen töten fast 40 Menschen
MOSKAU. "Wir werden die Terroristen vernichten", sagte Kremlchef Putin nach dem Selbstmordanschlag auf eine U-Bahn. Mitten in der russischen Hauptstadt wurden gestern fast 40 Menschen getötet.

Die Zahl der Verletzten wurde auf mindestens 700 geschätzt. Es waren Bilder des Horrors. "Überall hörten wir Schreie und Stöhnen. Überall sahen wir abgerissene Arme und Beine", berichteten die Überlebenden.

Die russischen Behörden waren sich sofort sicher: Der blutige Terroranschlag gehe auf das Konto von tschetschenischen Terroristen. Eine Großfahndung nach drei Verdächtigen "kaukasischen Aussehens" wurde aufgenommen.

Doch die Tschetschenen-Führung wies sämtliche Schuld von sich und verurteilte den Terroranschlag als "blutige Provokation". Ebenso wie die Politiker aus aller Welt, die gestern Beileidsbekundungen an Putin und das russische Volk schickten. US-Präsident Bush und Kremlchef Putin bekräftigten in einem gemeinsamen Telefonat ihren Willen, die Bemühungen im Anti-Terror-Kampf zu verstärken.
Quelle: OÖN

So eine Sch..., warum macht man sonen Obermist!!! Was ist Eure Meinung?

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deejaymoni
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PostPosted: 07.02.2004 23:05 Reply with quoteBack to top

Ich finde das sowas einfach nur eine Tat der verzweiflung ist und das dieser Mensch einfach das leben nicht zu schätzen weiß und andere dann mit sich in den tot nimmt.

Ich frage mich immer wieder wie man sawas überhaupt machen kann ich könnte es nicht.

Es ist einfach unfassbar sowas man glaubt es nur dann wenn es passiert ist.
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x5-452
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PostPosted: 12.02.2004 21:05 Reply with quoteBack to top

Quote:
Haschischkuchen gegessen: Zehn Lehrer im Spital

Zehn Lehrer aus dem deutschen Lüneburg sind gestern ins Krankenhaus eingeliefert worden, weil sie ahnungslos einen Haschischkuchen gegessen hatten.

Der Schokoladekuchen stand in der Früh vor dem Lehrerzimmer der Herderschule, wie die Stadt mitteilte. Nach dem Verzehr klagten zu Mittag einige Lehrer über Zittern und Unwohlsein. Die Polizei wurde eingeschaltet. Im Klinikum erhärtete sich der Verdacht: Bei Proben wurden die typischen Spaltprodukte nach Cannabis-Genuss gefunden.

"Kuchen für Tschernobyl"

Der Kuchen stieß bei niemandem im Kollegium auf Misstrauen, weil es an der Schule üblich ist, dass Schüler für Lehrer "Kuchen für Tschernobyl" backen. Dabei bezahlen die Lehrer für den Kuchen; der Erlös kommt einem Projekt in der Region Tschernobyl zugute.

Unklar ist zurzeit noch, wer den Kuchen vor das Lehrerzimmer gestellt hat. Stadtdirektor Peter Koch schaltete das Gesundheitsamt ein; der Kuchen soll von Spezialisten untersucht werden. Das Gymnasium hat rund 700 Schüler und 65 Lehrer. Auf der Homepage der Schule prangt das Motto "Fair miteinander umgehen, sich wohl fühlen und etwas leisten".

Quelle


irgendwie ja ne lsutige geschicht, habs im radio irgendwann morgens um 6 gehört, und dachte ich hätte es geträumt... aber nachtmittags kams nochmal... morgens hatten se aber nciht dabeigesagt, dass der kuchen für irgend nen projekt is, kam nur, dass die schüler für die lehrer kcuehn backen, da dacht ich "selber schuld" tongue

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Woody
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PostPosted: 15.02.2004 13:59 Reply with quoteBack to top

Emule-Markenstreit: Abmahnung zurückgezogen

Am Freitag hat das Anwaltsbüro Frhr. v. Gravenreuth & Syndikus in einem Fax die Abmahnung gegen den Webmaster des Portals emule.de überraschend zurückgezogen. Anfang Februar hatte die Kanzlei den Betreiber Site per Unterlassungserklärung gefordert, den Namen "eMule" nicht mehr zu verwenden. Die Marke war Mitte 2003 zusammen mit "edonkey" von der Firstway Medien GmbH registriert worden. Der Eintrag wurde damals mit einiger Verwunderung aufgenommen, da die Programme eMule und eDonkey zu diesem Zeitpunkt schon länger existierten. Daher ließ sich der Betreiber der Site nicht einschüchtern und verweigerte die Unterschrift der Unterlassungserklärung.

Nach Verstreichen der gesetzten Frist hat Berhnard Syndikus die Abmahnung jetzt zurückgezogen. Für den Betreiber des Emule-Portrals ist dies zwar eine gute Nachricht, doch schützt die Rücknahme andere Webmaster nicht vor ähnlichen Forderungen. Die eMule-Entwickler nehmen an, dass Firstway die Abmahnung nur deshalb zurückgezogen habe, um eine negative Feststellungsklage zu verhindern. Daher verkündet die zur Verteidigung eingerichteten Site freemule.net auch selbsbewusst, man werde weiterhin die komplette Löschung der Marke beim deutschen Patent- und Markenamt anstreben.

Für einen solchen Schritt gibt es ein vielversprechendes Vorbild: Vor anderthalb Jahren löschte das Amt die umstrittene Marke "Explorer" der Firma Symicron wegen Bösgläubigkeit. Bis dahin hatte der Münchner Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth mehrere Jahre lang Webmaster und Zeitschriften wegen Markenrechtsverletzungen abgemahnt, mit gemischtem Erfolg. Von Gravenreuth teilt sich eine Kanzlei mit dem Firstway vertretenden Kollegen Bernhard Syndikus.

Zur Durchsetzung der Markenlöschung erhalten die Emule-Autoren mittlerweile auch finanzielle Schützenhilfe: Die in Antigua ansässige Firma SlySoft hat dem Emule-Projekt eine "fünfstellige" Prozesskostenhilfe zugesichert, um die Löschung der eMule-Marke gerichtlich durchzusetzen. In einer Pressemitteilung erklärte der Pressesprecher von Slysoft, man wolle mit der Finanzspritze ein Zeichen gegen "Abzockversuche gegen Trittbrettfahrer und Abmahner" setzen. (ghi/c't)Quelle: heise.de/newsticker

tztztz...immer diese Abzocker! Hattet Ihr schon mal so nen Ärger?

hf Woody cool

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PostPosted: 15.02.2004 20:07 Reply with quoteBack to top

Der Gegenschlag!!! tongue

MfG

Maestro

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PostPosted: 18.02.2004 08:33 Reply with quoteBack to top

Der Hackerkrieg geht weiter!

MfG

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Woody
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PostPosted: 18.02.2004 11:39 Reply with quoteBack to top

Nun das erklärt ja manches..*löl* aber ob die echt zu doof sind die richtige Page zu hacken? Hm, strange!!!

hf Woody cool

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Woody
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PostPosted: 23.02.2004 10:52 Reply with quoteBack to top

MarkenUrteile

Bundesgerichtshof weist Klage zurück
„kurt-biedenkopf.de“ kann nicht gesperrt werden

Im Streit um die Internetadresse „kurt-biedenkopf.de“ musste sich der frühere CDU-Ministerpräsident von Sachsen geschlagen geben. Nachdem er vor dem Landgericht Dresden seine Klage gegen einen anders namigen Inhaber des strittigen Domainnamens durchgesetzt und ihm die Nutzung der Adresse untersagt hatte, ging es vor dem Bundesgerichtshof jetzt um die Frage, ob Biedenkopf die Domainvergabestelle DENIC dazu verpflichen kann, eine Sperrung der Internetadresse vorzunehmen. Er will damit eine zukünftige Registrierung der namensgleichen Adresse durch Dritte verhindern. Biedenkopf selbst will von der Domain keinen Gebrauch machen.

In den Vorinstanzen war die Klage, eine Nutzung der Domain zu untersagen, bereits gescheitert. Das Berufungsgericht hatte sie zuletzt mit der Begründung abgewiesen, dass die Sperrung der Adresse nur gerechtfertigt sei, wenn jede zukünftige Eintragung eines Dritten einen für die Beklagte erkennbar offensichtlichen Rechstverstoß darstelle. Im vorliegenden Fall sei die Anmeldung durch einen anderen Kurt Biedenkopf jedoch möglich und zulässig.

Der BGH bestätigte mit seinem Urteil (Az: I ZR 82 01) die Entscheidung des Berufungsgerichts und wies die Klage ebenfalls ab. Die DENIC dürfe die Adresse bei einem neuen Antrag wie bei der ersten Registrierung allein nach Prioritätsprinzip vergeben, hieß es in einer Pressemitteilung. Die genaue Urteilsbegründung steht noch aus. juk
Quelle: markenplatz

Also geht der Domain KAmpf weiter...da werden die Anwälte auch in Zukunft noch viel Geld verdienen...

hf Woody cool

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Woody
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PostPosted: 26.02.2004 10:33 Reply with quoteBack to top

Ende einer Eiszeit
US-Präsident George Bush empfängt am Freitag den Bundeskanzler. Schon im Vorfeld geben sich beide betont versöhnlich
Von Nikolaus Blome und Torsten Krauel

Gerhard Schröder darf wieder ins Weiße Haus - und bringt über eine Entschuldungsinitiative für den Irak viel Geld als Gastgeschenk mit. Das kommt George Bush gerade recht, denn der Präsident sucht dringend Verbündete.

Berlin - Als deutscher Botschafter in Washington hat Wolfgang Ischinger einiges einstecken müssen; Häme, Spott, manchmal auch Verachtung bekam er zu spüren in Talkshows und auf öffentlichen Podien während der Monate der deutsch-amerikanischen Eiszeit Anfang 2003. Die ist jetzt vorbei, amtlich besiegelt vor zwei Wochen: Da hielt US-Präsident George W. Bush eine Rede über die Jagd auf Atombombenhändler. Ischinger war gerade dabei, sich unter die Zuhörer zu mischen, als ein Protokollbeamter ihn ansprach und nach vorn geleitete, in die erste Reihe, wo sich niemand zu setzen gewagt hatte. Dort blieb er allein - bis der Präsident den Raum betrat und die Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice sich neben Ischinger niederließ. In seiner Rede begrüßte der Präsident dann den Botschafter noch vor den anwesenden US-Senatoren; für das amerikanische Protokoll höchst ungewöhnlich.

So macht sich der Kanzler auf einen sorgsam bereiteten Reiseweg, bei dem kleine, aber hässliche Spitzen nicht zu erwarten sind. Dass keine Frage nach deutschen Soldaten für den Irak gestellt wird, hat man mit den Amerikanern längst ausgehandelt. Man wird sehr freundlich zueinander sein, weil ein Weg gefunden scheint, wie man freundlich zueinander sein kann: George Bush braucht Verbündete, um die amerikanischen Lasten im Irak zu erleichtern, die auch seinen Wahlkampf bedrücken. Gerhard Schröder will zwar erneut ein militärisches Engagement der Deutschen im Irak ausschließen. Aber er bringt eine Entschuldungsinitiative für den Irak mit und kann nebenbei zeigen, dass die rot-grüne Irak-Position inzwischen respektiert wird in Washington.

Die Eiszeit ist vorüber, weil der amerikanische Wahlkampf in die heiße Phase eintritt. Das Weiße Haus will zeigen, dass die Vorwürfe der amerikanischen Opposition, die Regierung habe das Land durch eine "verantwortungslose, extremistische Außenpolitik" in die Isolation getrieben, nicht zutreffen. So darf sich selbst Frankreich Hoffnungen machen, bald aus der Verachtung entlassen zu werden, der es in Washington seit dem Irak-Krieg ausgesetzt war. Man hält nach den Verbündeten Ausschau, weil man Verbündete braucht, wenn die Umfragewerte daheim sinken.

Auch der Kanzler will versöhnlich sein, aber auf gleicher Augenhöhe, wie es scheint. Die Frage, wer in der Irak-Krise rückblickend im Recht sei, wolle er "lieber den Historikern überlassen", wird er zitiert. Stattdessen soll es erst einmal ganz praktisch und handfest werden: Aufbauhilfe im Wasser- und Energiesektor und bei der Polizeiausbildung. Vor allem aber hat Deutschland hinter den Kulissen des Pariser Klubs der internationalen Gläubigerstaaten mit Frankreich eine großzügige Entschuldung des Irak abgesprochen. In Washington "wird der Kanzler eine Initiative ergreifen", heißt es in Regierungskreisen. Am besten noch vor der Installierung einer autonomen irakischen Regierung sollen die Gläubiger wie im Falle von Nachkriegsserbien auf zwei Drittel ihrer Außenstände verzichten. Es geht um insgesamt 120 Milliarden Dollar, knapp 80 Milliarden sind Reparationsforderungen der Irak-Anrainerstaaten. Wenn sichergestellt sei, dass das Geld, auf das Deutschland, Japan oder Frankreich verzichten würden, nicht prompt an die Golfstaaten abfließt, dann sei die Bundesregierung "zuversichtlich" für eine schnelle Lösung. Berlin würde auf dem Papier immerhin rund drei Milliarden Dollar abschreiben.

Die Amerikaner hoffen auf diese deutsche Initiative, weil sie sich von einer Entschuldung des potenziell ölreichen Landes einen deutlich beschleunigten Wiederaufbau versprechen. "Dass allein daraus Stabilität im Land erwächst, haben inzwischen auch die Amerikaner begriffen", heißt es in Berlin.

Rund 30 Minuten bekommt der Kanzler im Oval Office, dem Zentrum der Macht. Und dann ein Mittagessen, das endet, wenn in Deutschland die "Tagesschau" beginnt. Auf der fein gestuften Skala des diplomatischen Umgangs mit einem Gast ist Schröder zumindest offiziell wieder ziemlich dort angekommen, wo deutsche Bundeskanzler stets standen.
Quelle:morgenpost


Na Bravo, gaaaannnnnz toll neutral

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PostPosted: 29.02.2004 21:49 Reply with quoteBack to top

Quote:
Kaum zu glauben
Toll-Collect feiert Comeback


Die Gespräche zwischen den Maut-Betreibern Toll Collect und dem Bundesverkehrsministerium sind erfolgreich verlaufen. Das Ministerium wird die angedrohte Kündigung nicht aussprechen.

Gemeinsam mit DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp und dem Telekom-Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke trat Bundeskanzler Gerhard Schröder am Abend vor die Presse, um die Einigung zu verkünden. "Wir haben uns heute auf ein Konzept geeinigt, wie dies umgesetzt werden kann", sagte er nach dem Gespräch. Man habe sich auf eine faire Gestaltung der Aufgaben geeinigt. Er wolle über die bisherigen Schwierigkeiten bei der Einführung der Maut nicht hinwegreden, aber deutlich machen, wie sehr sich die beteiligten Firmen zuletzt für eine Lösung engagiert hätten.

Nach den Worten von Ricke soll eine abgespeckte Variante des Systems bereits zum 1. Januar 2005 eingeführt werden. Die endgültige Inbetriebnahme sei dann für den 1. Januar 2006 vorgesehen. Für den Fall, dass die Maut aber wieder nicht wie geplant starten kann, akzeptierte das Konsortium eine höhere Haftungsgrenze. Sie liegt im Januar 2005 bei 40 Millionen Euro und steigt pro Monat um 5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2005 beträgt die Haftungsgrenze also maximal 780 Millionen Euro. Für weitergehende Schadenersatzansprüche wurde eine Obergrenze von 1 Milliarde Euro festgesetzt. Ab 2006 gilt eine unbegrenzte Haftung.

Zudem soll Toll Collect im ersten Betriebsjahr fünf Prozent weniger Einnahmen aus der Maut erhalten, als ursprünglich vorgesehen.

Ricke teilte zudem mit, dass die Telekom die Führung im Konsortium übernimmt. Der Chef der Telekom-Tochter T-Systems, Konrad Reiss, löst darum den erst im Dezember berufenen Toll-Collect-Aufsichtsratschef Peter Mihatsch ab.

Stolpe hatte den Maut-Vertrag mit dem Beitreiberkonsortium am 17. Februar gekündigt, weil ihm die von Toll Collect angebotene Höchsthaftung für die Ausfälle bei der elektronischen Mauterhebung zu niedrig war. Den Schaden hatte der Bund auf 6,5 Mrd. Euro beziffert. Dafür will Stolpe das Konsortium in Anspruch nehmen. Allerdings wurde Toll Collect eine Nachbesserungsfrist von zwei Monaten eingeräumt.

(n-tv.de)


Na da bin ich mal gespannt wann es losgeht wink!

MfG

Maestro

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PostPosted: 09.03.2004 18:18 Reply with quoteBack to top

Razzia gegen Rocker
SEK stürmt falsches Haus

Bei einer Razzia gegen Rocker der Gruppe "Bandidos" haben Münchner Polizisten das Haus einer unbescholtenen Familie gestürmt, weil sie sich in der Haustür geirrt haben.

Drei bis sechs bewaffnete Beamte des Sondereinsatzkommandos (SEK) seien am Montagmorgen in das Haus der vierköpfigen Familie in Gammelsdorf unweit von München eingedrungen, bestätigte ein Polizeisprecher am Dienstag. In dem kleinen Ort gebe es keine Straßennamen und die Hausnummern seien schwer zu lesen gewesen.

Die Eltern waren den Angaben zufolge gerade aufgestanden, als sie von den Beamten mit ihren Maschinenpistolen im Anschlag überrascht wurden. Die 10 und 15 Jahre alten Töchter schliefen noch.

Nach einigen Minuten war der Irrtum aufgeklärt. "Anhand der Menschen, die in dem Haus waren, war sehr schnell klar, dass es sich um ein falsches Objekt handeln musste", sagte der Polizeisprecher.
Quelle:http://www.n-tv.de/5222746.html

*löl*, man muß also auf seine Nachbarschaft schauen^^ biggrin

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PostPosted: 15.04.2004 09:01 Reply with quoteBack to top

Bin Laden bietet Europa "Waffenstillstand" an
Der gesuchte Führer des Terrornetzwerks Al Kaida, Osama bin Laden, hat den europäischen Ländern nach Berichten arabischer Fernsehsender einen Waffenstillstand angeboten. Die Sender El Arabija und El Dschasira veröffentlichten ein Band, auf dem der Mann erklärte, den "Kriegstreibern" sollten weitere Möglichkeiten zum Kampf entzogen werden. Bedingung sei, dass die Länder nicht länger Muslime angriffen.

"Ich verkünde einen Waffenstillstand mit den europäischen Ländern, die keine muslimischen Länder angreifen", sagte die Stimme auf der Tondbandaufnahme. Die Fernsehsender zeigten dazu ein älteres Bild von Bin Laden. Umfragen hätten gezeigt, dass eine Mehrheit der Europäer sich eine Versöhnung mit der islamischen Welt wünsche, hieß es weiter. Die europäischen Regierungen wurden aufgefordert, innerhalb von drei Monaten auf dieses Angebot zu reagieren.

Rache für Ermordung von Hamas-Führer Scheich Jassin
Auf dem Band wurde außerdem Vergeltung für die Ermordung des Hamas-Führers Scheich Ahmed Jassin durch die israelischen Armee angekündigt. "Wir verpflichten uns vor Gott zur Rache", hieß es in der Aufnahme. Der Gründer der radikalen Palästinenserbewegung war am 22. März bei einem gezielten Angriff der israelischen Luftwaffe im Gazastreifen getötet worden.

Der Mann auf dem Band kritisierte die amerikanische Nahost-Politik. Die USA ignorierten das wirkliche Problem, die Besetzung Palästinas. Der Krieg im Irak bringe amerikanischen Unternehmen Milliarden Dollar ein, entweder für die Herstellung von Waffen oder für den Wiederaufbau. Die Stimme verwies auf die US-Firma Halliburton, die maßgeblich für den Wiederaufbau Iraks verantwortlich ist.

Bombenanschläge von Madrid waren Vergeltung
Die Anschläge von Madrid am 11. März wurden als Vergeltung für den Einsatz spanischer Truppen im Irak bezeichnet. Die Bombenanschläge auf die Vorortzüge, bei denen im vergangenen Monat 191 Menschen starben, seien die "Heimzahlung" für die Beteiligung von Spanien an Militäreinsätzen im Irak, in Afghanistan und in Palästina, sagte der Sprecher auf dem Band. "Was am 11. September und am 11. März geschah, ist eine Heimzahlung an Euch, damit Ihr wisst, dass Sicherheit eine Notwendigkeit für alle ist", sagte die Stimme auf dem Tonband.

Die Authentizität der Aufnahme war zunächst nicht nachprüfbar. Die USA machen Bin Laden unter anderem für die Flugzeug-Anschläge vom 11. September 2001 verantwortlich.
Stand: 15.04.2004 09:38 Uhr
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID3196384_TYP6_THE_NAVSPM1_REF1_BAB,00.html

Hm...soll man sowas glauben, bzw ernstnehmen? Was meint Ihr?

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PostPosted: 15.04.2004 12:00 Reply with quoteBack to top

Ich find's vielleicht nicht lächerlich, aber...so etwas in der Richtung. wenn es tatsächlich Bin Laden ist, der das anbietet, kann man darauf nun wirklich nicht vertrauen. Ich hab den Bericht dazu im Sat.1 Videotext gelesen und da stand ja auch das mit der Gültigkeit von 3 Monaten. Ich mein 3 Monate....und dafür sollen alle Soldaten abgezogen werden?! Ich würd's auf jeden fall nicht annehmen, denke ich, wenn ich in der Position dazu wäre, solche Entscheidungen zu treffen...

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PostPosted: 15.04.2004 12:38 Reply with quoteBack to top

Der "Waffenstillstand" soll nicht 3 Monate dauern sondern die Europäer haben jetzt 3 Monate Zeit dieses Angebot anzunehmen. wink Aber ob das wirklich der Stein der Weisen ist darf bezweifelt werden, denn solange die Probs die Terrorismus verursachen nicht gelöst sind kann man noch soviele "Waffenstillstände" vereinbaren.

MfG

Maestro

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PostPosted: 25.04.2004 17:04 Reply with quoteBack to top

Quote:
Zugunglück in Nordkorea
Erste Hilfsgüter treffen in Nordkorea ein


Image

Pjönjang (dpa/WEB.DE) - Drei Tage nach der Bahnkatastrophe in Nordkorea sind erste Hilfslieferungen aus dem Ausland für die tausenden Opfer eingetroffen.

Elf Lastwagen mit Hilfsgütern und Nahrungsmitteln aus China erreichten am Sonntag den Unglücksort Ryongchon im Nordwesten des Landes.

Die verheerende Explosion beim Rangieren von Waggons mit Öl und Chemikalien habe "ungeheure Verwüstungen" angerichtet und den Ort zu 40 Prozent zerstört, berichteten Rotkreuzhelfer und Vereinte Nationen. Nach amtlichen nordkoreanischen Angaben wurden 154 Menschen getötet, darunter 76 Schulkinder. 1.300 Menschen wurden teils schwer verletzt. 10.000 Menschen wurden nach UN-Angaben obdachlos.

Über die wahre Zahl der Toten herrschte aber Unklarheit. Von den etwa 370 Schwerverletzten in Krankenhäusern in der Provinzhauptstadt Sinuiju seien "einige" gestorben, berichtete der Koordinator der deutschen Welthungerhilfe, Ralph Gust-Frenger, in Pjöngjang. Wie viele in Lebensgefahr schwebten, war nicht bekannt. Die medizinische Versorgung sei "sehr einfach".

(web.de)


MfG

Maestro

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PostPosted: 25.04.2004 18:02 Reply with quoteBack to top

Mann, Mann, eine schreckliche Sache!! Die armen Leute...und die Staatsführung hat nichts besseres zu tun als erstmal alles zu vertuschen!

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PostPosted: 04.05.2004 16:24 Reply with quoteBack to top

Computerwurm "Sasser" richtet weltweit Schaden an

Der Computerwurm "Sasser" hat sich am Dienstag weiter ausgebreitet und unter anderem 1600 Rechner der Post auf Taiwan lahm gelegt. Jedes dritte Postamt der Insel - insgesamt 430 Filialen - musste deswegen am Montag seine Arbeit auf manuellen Betrieb umstellen. Betroffen war auch die dortige Postbank, Geldautomaten waren jedoch nicht gestört. Auch lagen bis Dienstag keine Informationen über eine dauerhafte Schädigung von Computern durch "Sasser" vor.

In Hongkong wurmte "Sasser" zwei Ministerien der chinesischen Sonderverwaltungszone und mehrere Krankenhäuser. Die Probleme seien jedoch inzwischen bewältigt, teilte Amy Tam vom Ministeriums für Dienstleistungen in der Informationstechnik mit. Betroffen waren jedoch vor allem Privatanwender, die es versäumten, den jeweils neuesten "Patch" zur Schließung von Sicherheitslücken in Windows zu installieren. Aus Japan lagen noch keine "Sasser"-Meldungen vor - vermutlich weil dort am Montag und auch noch am Dienstag Feiertag war.

Post dementiert den Ausfall
Ein Sprecher der Deutschen Post dementierte am Dienstag Berichte, wonach der Computervirus "Sasser" das Bankgeschäft der Deutschen Post lahm gelegt haben soll. Man habe den Wurm abwehren können, sagte Sprecher Thomas Kutsch. "Es hat keine Panne gegeben. Einzahlen und Abheben war die ganze Zeit möglich." Allerdings sei es wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und der "akribischen Prüfung" von eingehenden Daten zu Verzögerungen gekommen, räumte er ein. Die meisten Beschränkungen seien mittlerweile wieder aufgehoben, sagte Kutsch. So treibt der Computerwurm sein Unwesen

Die Deutsche Bahn AG konnte den Angriff von "Sasser" nach eigenen Angaben weitgehend abwehren. Man habe ein Krisenzentrum eingerichtet und die Sicherheitssysteme so aktualisieren können, dass es keine Auswirkungen auf den Bahnbetrieb und den Fahrkartenverkauf gegeben habe, erklärte eine Sprecherin von DB-Systems, die die IT-Systeme der Bahn betreibt.

Einige Unternehmen von "Sasser" infiziert
Die Anzahl der weltweit betroffenen Rechner dürfte nach Angaben des Karlsruher Virenexperten Christoph Fischer unter zwei Millionen liegen. "Konkrete Zahlen zu nennen, wäre aber Kaffeesatzleserei", sagte Fischer. Betroffene Unternehmen würden in der Regel nicht an die Öffentlichkeit gehen. "Kein Unternehmen will sich vorwerfen lassen, gepfuscht zu haben." Die EDV-Abteilungen großer Firmen hätten deshalb oft einen "Maulkorberlass". Ohne konkrete Namen zu nennen sollen jedoch nach Angaben der finnischen Sicherheitsfirma F-Secure aber einige global agierende Unternehmen von "Sasser" infiziert worden sein.


Hilfe bei "Sasser"-Befall
Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik
Microsoft-Patch zum Schließen des Sicherheitslücke "Sasser" infiziert Computer mit den Betriebssystemen Windows 2000 und Windows XP, die ohne den zusätzlichen Schutz einer "Firewall" direkt mit dem Computernetz verbunden sind. In diesen Fällen reicht bereits eine Internet-Verbindung von wenigen Sekunden, damit das Schadensprogramm auf dem Rechner eintrifft. Ein befallener Rechner muss immer wieder neu starten, so dass man nicht mehr mit ihm arbeiten kann. Für die Entfernung des Wurms sind eine Reihe von Handgriffen erforderlich, die unter anderem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Internet beschreibt.

Zuletzt hatte der Wurm "Blaster", auch "Lovesan" genannt, nach Schätzungen von Microsoft 9,5 Millionen Computer infiziert. Der Schädling hatte zu einer "DoS-Attacke" gegen die Websites von Microsoft angesetzt, bei der der Internetauftritt des Softwarekonzerns unter der Flut sinnloser Anfragen in die Knie gezwungen werden sollte. Microsoft hatte sich durch frühzeitige Sicherheitsmaßnahmen vor der Attacke geschützt.
AP/DPA
Quelle: Stern

Wie ist es bei Euch..hattet Ihr Probs?


@Maestro: Hoffe die jmazone hat nix abbekommen^^

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TimoGoebel
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PostPosted: 04.05.2004 17:50 Reply with quoteBack to top

Ich liebe meine Firewall...
Mehr brauch ich glaube ich nicht sagen.
Ausser vielleicht, dass Mirosoft ja so nett ist und uns Updates spendiert.
Das sollte man Nutzen.

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PostPosted: 05.05.2004 14:43 Reply with quoteBack to top

Ich hab eine Firewall und Windows ME, also hat mein Compi nix abgekriegt. Ist übrigens das erste Mal, daß ich froh über mein ME bin rolleyes .

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TimoGoebel
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PostPosted: 05.05.2004 19:56 Reply with quoteBack to top

/me hat gelesen, dass der Patch von Microsoft bei XP Prof & 2000 Quellcode entfernt, der gar nicht gebraucht wird. Er ist allerdings für die Sicherheitslücke verantwortlich. wall wall wall

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Woody
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PostPosted: 09.05.2004 15:12 Reply with quoteBack to top

Sonntag 9. Mai 2004, 14:38 Uhr
18-jähriger Niedersachse entwickelte Virus "Sasser"
Hannover/Stuttgart (AFP) - Ein 18-jähriger Schüler aus Niedersachsen hat den Internet-Wurm "Sasser" entwickelt, der weltweit Millionen Computer befallen und zahlreiche Großunternehmen zeitweise lahmgelegt hat. Der Jugendliche habe ein "umfangreiches Geständnis" abgelegt, teilten das Landeskriminalamtund die Staatsanwaltschaft Verden mit. In Baden-Württemberg ging den Ermittlern der mutmaßliche Urheber des noch gefährlicheren Computer-Wurms "Phatbot" ins Netz.

"Sasser" hatte in den vergangenen Tagen weltweit für Aufsehen gesorgt. Der Wurm kann jeden mit dem Internet verbundenen Computer befallen und verbreitet sich nicht per E-Mail. Betroffen sind insbesondere Rechner mit den Microsoft-Betriebssystemen Windows 2000 und Windows XP. Der Wurm führt dazu, dass sich befallene Computer mehrfach hintereinander automatisch aus- und wieder einschalten.

Bei der Durchsuchung im Elternhaus des 18-Jährigen wurde ein von ihm selbst gebauter Computer sichergestellt, auf dem sich der Quellcode des Virus befinden soll. Noch während der Durchsuchung habe sich der Schüler entschlossen, eine Aussage zu machen. Dann habe er auf der Polizei-Dienststelle ein Geständnis abgelegt. Ihm drohen wegen Computersabotage bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe. Nach dem Geständnis wurde der Junge vorerst auf freien Fuß gesetzt.

Der Jugendliche wollte offenbar zunächst einen Antivirus programmieren, der andere Viren von befallenen Rechnern entfernen sollte. Der Virus namens "Netsky A" sollte etwa die Viren "Mydoom" und "Bagle" bekämpfen. Angespornt durch Computer begeisterte Klassenkameraden habe der Schüler dann "Netsky" zu "Sasser" weiterentwickelt.

Auch die Polizei in Baden-Württemberg meldete einen Fahndungserfolg: Ein 21-Jähriger habe zugegeben, zusammen mit anderen den so genannten Trojaner "Agobot" programmiert zu haben, der später "Phatbot" hieß, teilte das LKA in Stuttgart mit. Es gebe jedoch keine Anhaltspunkte für eine direkte Verbindung zum mutmaßlichen "Sasser"-Programmierer. Der 21-Jährige soll nach ersten Erkenntnissen aber "Sasser" dazu benutzt haben, den von ihm selbst entwickelten "weit gefährlicheren Wurm Phatbot" zu verbreiten.

"Phatbot" kann laut LKA wie ein Trojaner von den Nutzern unbemerkt beispielsweise Daten ausspähen, Spam-Mails versenden oder weitere Rechner bis zu deren Zusammenbruch mit Anfragen überschütten.

*löl* immer diese "jungen" PC Freaks...hm, an wenn erinnert mich das bloß^^

hf Woody cool

quelle:http://de.news.yahoo.com/040509/286/40tvg.html

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PostPosted: 09.05.2004 15:20 Reply with quoteBack to top

Hmmm, weiß jemand was den Entwicklern von Sasser & Co. außer Haftstrafe noch droht? Müssen sie auch für den Schaden haften, den die Würmer angerichtet haben?

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Woody
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PostPosted: 09.05.2004 15:45 Reply with quoteBack to top

Nun, die Geschädigten können nun die Täter zivilrechtlich verklagen! Das kann also teuer werden!

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PostPosted: 10.05.2004 19:21 Reply with quoteBack to top

FRAGWÜRDIGER ERFOLG

Deutsche programmieren Viren auf Weltniveau

Spätestens mit den zwei Festnahmen am Freitag steht fest, dass deutsche Programmierer in der Liga der Viren- und Würmer-Verfasser ganz oben mitspielen. "Phatbot" entstand sogar in Teamarbeit von Hamburgern, Bayern und Niedersachsen.

Microsoft-Betriebssystem: Sasser nutzt Lücken in Windows 2000 und XP
An peinliche Niederlagen haben sich die Deutschen in den letzter Zeit gewöhnen müssen: Beim Pisa-Test ganz weit hinten, Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum und die Fußball-Europameisterschaft kommt erst noch. Da erfüllt es die geschundene Volksseele vielleicht mit etwas Stolz, wenn die Deutschen zumindest bei Computerviren und -Würmern zu den weltbesten Programmierern zählen.

Immerhin weiß man seit vergangenem Wochenende das zwei der schlimmsten Schädlinge der letzten Wochen, Sasser und Phatbot, sich mit dem Siegel "Made in Germany" schmücken dürfen. Sie kann es also doch noch, die Jugend von heute, auch wenn es nicht das ist, was die Nation von ihr erwartet. Dass die beiden Ermittlungserfolge zeitgleich erfolgten, nährt Spekulationen, dass in der Szene jemand ausgepackt hat oder aber sich Beschuldigte gegenseitig verpfiffen haben.

Der mutmaßliche Programmierer von Phatbot sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft. Gegen den 21jährigen aus dem Landkreis Lörrach wurde Haftbefehl erlassen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen besteht Flucht- und Verdunklungsgefahr. Der Mann soll inzwischen zugegeben haben, den Trojaner "Agobot", der später in Phatbot umbenannt wurde, gemeinsam mit anderen Hackern aus Niedersachsen, Hamburg und Bayern programmiert zu haben. Die Hinweise zu seiner Festnahme kamen nach Angaben der Ermittler von US-Behörden.

Auch wenn Phatbot offenbar von einem Team deutscher Programmierer entwickelt wurde, gibt es bislang keine Hinweise auf eine Verbindung der Phatbot-Autoren mit dem 18jährigen Urheber von Sasser aus Niedersachsen. Der Bayer soll den Wurm Sasser nach Angaben von Nachrichtenagenturen jedoch dazu benutzt haben, seine eigene Kreation Phatbot zu verbreiten.

Der Sasser-Programmierer hat nach Angaben von Microsoft noch vor seiner Entdeckung eine bisher unbekannte fünfte Variante des PC-Schädlings im Internet verteilt. Bei dieser Form erscheint ein Hinweis auf die Schutzprogramme von Microsoft gegen "Sasser", wie Unternehmenssprecher Sascha Hanke am Montag mitteilte. "Das war guter Wille, hatte aber die gleichen schädlichen Auswirkungen", sagte Hanke. So komme es auch bei "Sasser E" dazu, dass der PC sich ausschalte.

Nach Angaben des Sprechers des niedersächsischen Landeskriminalamtes, Detlef Ehrike, hat der junge Programmierer "möglicherweise noch unmittelbar vor seiner Entdeckung" die geänderte Variante verbreitet. Der 18-Jährige aus Niedersachsen war am Freitag festgenommen worden. Er hatte ein Geständnis abgelegt und befindet sich jetzt wieder auf freiem Fuß. In den letzten Tagen hatten sich weltweit millionenfach Computer mit dem Wurm infiziert und waren dann abgestürzt.

Laut Microsoft sind alle Computer vor "Sasser E" geschützt, auf die das kostenlose Schutzprogramm von der Homepage des Softwareriesen geladen wurde, oder eine Firewall installiert haben. Microsoft war auf die neue Variante durch betroffene PC-Benutzer aufmerksam geworden und durch eine Firma, die Virenschutzprogramme anbietet.

Laut Hanke geht die schädliche Auswirkung des "Sasser"-Wurms - das ständige eigenmächtige Ausschalten des PC - möglicherweise auf einen Programmierfehler des 18-Jährigen zurück. "Die Ursache ist eine fehlerhafte Programmierung des Virus", sagte er. Es müsse aber noch ermittelt werden, ob es sich dabei um Absicht oder Unvermögen handele. Dass die Variante "Sasser E" auch von dem 18-Jährigen stamme, sei aber sicher: "Das haben forensische Untersuchungen gezeigt", meinte er.

Die Polizei setzte am Montag die Auswertung des Rechners fort, der bei dem jungen Programmierer beschlagnahmt worden war. "Das wird längere Zeit dauern", sagte Ehrike in Hannover. Zunächst müssten "mehrere hundert Seiten" aus dem PC ausgelesen und in einen Zustand gebracht werden, der sie verwertbar vor Gericht mache.

Laut Ehrike arbeitet eine Spezialgruppe der Polizei an dem Computer, auf dem sich alle Versionen des "Sasser"-Wurms sowie des Virus' "Netsky" befinden sollen. Diese Fachgruppe sei auch schon bei der Durchsuchung dabei gewesen.

Auf die Spur des Programmierers aus dem Kreis Rotenburg führten Hinweise von Informanten an Microsoft. Dessen Vizepräsident Brad Smith versprach den Informanten 250.000 Dollar, sobald der Urheber der Computerwürmer verurteilt sei. Dem 18-Jährigen drohen wegen Computersabotage bis zu 5 Jahre Haft.

Der Autor und auch seine Mutter äußerten sich bislang nicht gegenüber Journalisten. Sein Vater berichtete in einem Interview mit RTL, der Schüler habe ihm gegenüber vor vier Monaten damit geprahlt, dass er einen Computerwurm verbreitet habe. Auf seine besorgte Nachfrage erklärte sein Sohn, er wollte einen Antivirus entwickeln, der keinen Schaden anrichtet.

Microsoft macht den 18jährigen Schüler neben Sasser auch für 28 Varianten des Netsky-Virus verantwortlich. Sein Informatiklehrer Jürgen Ahlden attestierte den Sasser-Autor gute Fähigkeiten: "Er kannte sich in vielen Bereichen sehr gut aus."

lol sind also doch noch Weltspitze^^

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