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Formel 1: Vettel ist Weltmeister 2012! View next topic
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Forum: Sportplatz · Replies: 1462
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Welcher Weltmeister holt den Titel 2012?

Sebastian Vettel
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Maestro
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PostPosted: 15.10.2003 20:55 Reply with quoteBack to top

Quote:
Die Regeln für 2004

Der Weltmotorsportrat des Automobilweltverbandes FIA hat heute die vorgeschlagenen Änderungen am Reglement der Formel-1-Kommission beraten und folgende Änderungen beschlossen, die ab der kommenden Formel-1-Saison in Kraft treten werden und die bereits beschlossenen Änderungen wie die Ein-Motoren-Regelung ergänzen.

Der Trainingsfreitag

Am Freitag findet von 11 Uhr bis 12 Uhr ein 1. Freies Training und von 14 Uhr bis 15 Uhr ein 2. Freies Training statt. Die privaten Testfahrten, die in dieser Saison erstmals eingeführt worden waren und von den Teams Renault, Jaguar, Jordan und Minardi genutzt wurden, werden ebenso gestrichen wie das 1. Qualifying, das bisher die Startreihenfolge der Fahrer für das 2. Qualifying am Samstag festlegte.

Drittes Auto für die kleinen Teams

Während dem 1. und 2. Freien Training dürfen alle Teams mit Ausnahme der vier besten Teams des Vorjahres (also Ferrari, BMW-Williams, McLaren-Mercedes und Renault) ein drittes Auto einsetzen. Dabei darf der Fahrer des dritten Autos kein für die Veranstaltung nominierter Pilot sein, muss im Besitz der Superlizenz sein und darf an nicht mehr als sechs Formel-1-Rennen während den vergangenen zwei Jahren teilgenommen haben.

Mit dieser Maßnahme möchte man es den "schwächeren" Teams ermöglichen, näher an die Top-Teams zu kommen, da diese ganz klar einen Vorteil genießen, ein drittes Auto einsetzen zu können. Ferner soll es so Talenten ermöglicht werden, auf sich aufmerksam zu machen, da die Teams auf Grund des restriktiven Reglements gezwungen sein werden, Nachwuchsfahrer einzusetzen, die womöglich auch noch Geld und persönliche Sponsoren mitbringen.

Sponsoren wird die Türe aufgemacht

In diesem Zusammenhang ist die Tatsache zu nennen, dass Artikel 60 des sportlichen Reglements in diesem Fall nicht angewandt wird und die Lackierung des dritten Autos somit nicht der Lackierung der Einsatzautos entsprechen muss. Sollte das dritte Auto allerdings als Ersatzauto für die Einsatzpiloten verwendet werden, so muss die Lackierung dem gemeldeten Einsatzauto entsprechen.

Neues Qualifying-Format

Am Samstag findet von 10 Uhr bis 10:45 Uhr ein 3. Freies Training statt und von 11:15 Uhr bis 12:00 Uhr ein 4. Freies Training – also eine Stunde später als bisher. Das Qualifying beginnt um 14 Uhr Ortszeit und läuft wie folgt ab: Das Abschlusstraining wird in zwei Hälften aufgeteilt, die durch eine zweiminütige Pause getrennt sind. Während dem ersten Teil des Trainings fährt jeder Fahrer wie bisher eine einzige gezeitete Runde alleine. Die Startreihenfolge gibt die letzte Veranstaltung der letztjährigen Weltmeisterschaft vor. Neue Fahrer werden der Startnummer zu Folge auf die Strecke geschickt.

Harte Strafen für Ausrutscher und Defekte

Wenn ein Auto im ersten Teil stehen bleibt, so darf es am zweiten Teil des Qualifyings nicht mehr teilnehmen. Wenn das Auto vor dem Ende der Session an die Box zurück gebracht wurde, so bleibt es bis zum Ende des Trainings im Parc Fermé stehen. Im ersten Teil ist der Einsatz von Tankanlagen erlaubt, weswegen alle Beteiligten, auch Fotographen, feuerfeste Kleidung tragen müssen. Die Benzinmenge ist frei wählbar.

Im Qualifying muss jeder zwei Mal ran

Die Reihenfolge für den zweiten Teil des Qualifyings am Samstag wird durch die Zeiten des ersten Teils festgelegt. Der Schnellste des ersten Teils geht als Letzter auf die Strecke und umgekehrt. Wie in der Saison 2003 müssen die Autos im zweiten Teil mit der Benzinmenge und dem Setup fahren, mit dem sie am Sonntag in das Rennen gehen.

In beiden Teilen des Qualifyings geht der nächste Fahrer auf die Strecke, sobald der vorherige Fahrer die Ziellinie überquert hat und auf seine fliegende Runde geht. Das 6., 11. und 16. Auto wird mit zweiminütiger Verspätung auf die Strecke geschickt – dies soll den privaten Fernsehanstalten wie schon in diesem Jahr Werbeblöcke während den Übertragungen ermöglichen.

Die Reifenfrage

Die Anzahl der verwendbaren Trockenreifen pro Fahrer bleibt bei 40 – 20 Vorder- und 20 Hinterreifen. Jeder Fahrer darf am Freitag drei Sätze Trockenreifen einsetzen. Diese dürfen ab Samstag nicht mehr verwendet werden. Die Wahl der Trockenreifen für das Qualifying und Rennen muss bis Samstag 9 Uhr getroffen werden – bisher konnte man sich bis kurz vor dem Qualifying entscheiden. Somit sind die Teams gezwungen, am Freitag mehr zu fahren. Sollten jedoch beide Trainings am Freitag von der Rennleitung als Regentrainings erklärt werden, kann die Reifenwahl bis 13 Uhr am Samstag aufgeschoben werden.

Wie bisher dürfen die Piloten während eines Wochenendes 28 Reigenreifen verwenden, 14 Vorder- und 14 Hinterreifen. Reifen für starken Regen sind unlimitiert freigegeben, wenn diese von der Rennleitung auf Grund der Wetterbedingungen freigegeben worden sind.

Parc-Fermé-Prozeduren

Die Abläufe im Parc Fermé bleiben die gleichen wie in der Saison 2003, nach dem Qualifying darf an den Autos also nicht mehr gearbeitet werden. Lediglich Reparaturen dürfen nach Erlaubnis der Rennleitung durchgeführt werden, die Elektronik darf umprogrammiert werden und der Frontflügel verstellt werden. Neu ist das Verbot, das Benzin zu Kühlzwecken zirkulieren zu lassen. Dies wurde praktiziert, um mehr Sprit in den Tank zu bekommen.

Anzahl der Fahrer pro Auto

Jedes Team darf nun vier Fahrer pro Saison verwenden, bisher war es nur gestattet, ein Auto bis zu zwei Mal neu zu besetzen. Nicht dazu zählen die Fahrer für das dritte Auto am Freitag, diese Anzahl ist nicht eingeschränkt.

Geschwindigkeit in der Boxengasse

Das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse im Qualifying und Rennen wird von 80 auf 100 Stundenkilometer angehoben – das soll für mehr Flexibilität bei den Boxenstoppstrategien sorgen. Sollte eine Strecke eine besonders enge Boxengasse haben, so kann das Geschwindigkeitslimit jedoch gesenkt werden. Dies wird zum Beispiel in Monaco notwendig sein.

(F1Total.com)


gruebel irre Ich weiß echt nicht ob das so gut ist, vorallem das Qualifying ist blöd (find ich)!

MfG

Maestro

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Neo
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PostPosted: 15.10.2003 21:01 Reply with quoteBack to top

so große änderungen, bis auf die 1 motoren reglung ist das ja nicht. das qualifying ist jetzt halt alles in einem, klingt zwar spannend, aber man muss abwarten wie es sich dann auch entwickelt. die beknackteste regel gibts allerdings immer noch, und zwar dass nach dem qualifying die autos ins parc fermé müssen. so doof ist diese regel. im qualifying gehts darum den schnellsten herauszubekommen, und nicht den mit dem wenigsten sprit z.b.
Neo
Guest





PostPosted: 20.10.2003 21:58 Reply with quoteBack to top

SLK @ f1welt.com wrote:
M. Schumacher: 3
(San Marino 01 TD, Deutschland TD, Brasilien 03 SVU)

R. Barrichello: 13
(Brasilien 01 SVU, Kanada UVU, USA TD, Australien 02 SVU, Malaysia TD, Brasilien TD, Spanien TD, Frankreich TD, Australien SVU, Brasilien 03 TD, Deutschland UVU, Ungarn TD, USA UVU)

J.-P. Montoya: 18
(Australien 01 TD, Malaysia SVU, Brasilien UVU, San Marino TD, Österreich TD, Monaco SVU, Kanada SVU, Frankreich TD, Deutschland TD Belgien TD, USA TD, Monte Carlo 02 TD, Kanada TD, Europa SVU, Italien TD, Brasilien 03 SVU, Österreich TD, Japan TD)

R. Schumacher: 13
(Australien 01 UVU, Brasilien UVU, Spanien SVU, Österreich TD, Monaco TD, England TD, USA TD, Australien 02 UVU, Spanien TD, Italien TD, Japan TD, Deutschland 03 SVU, USA SVU)

D. Coulthard: 14
(Kanada 01 TD, England UVU, Deutschland TD, Italien TD, Australien 02 TD, Malaysia TD, Europa UVU, Japan TD, Malaysia 03 TD, Spanien UVU, Kanada TD, Europa SVU, Italien TD, USA TD)

D. Coulthards Teamkollegen: 22
2001 M. Häkkinen: 8
(Australien 01 TD, Brasilien TD, Spanien TD, Österreich TD, Monaco TD, Frankreich TD, Deutschland TD, Italien TD)
2002/2003 K. Räikkönen: 14
(Malaysia 02 TD, Brasilien TD, San Marino TD, Spanien TD, Österreich TD, Monte Carlo UVU, England TD, Deutschland TD, Belgien TD, Italien TD, USA TD, Spanien 03 UVU, Europa TD, Deutschland UVU)
________________________________

Technische Defekte: 57
M. Schumacher 3,5 %
R. Barrichello 12,3 %
Ferrari 15,8 %
J.-P. Montoya 21,1 %
R. Schumacher 12,3 %
Williams-BMW 33,4
D. Coulthard 17,5 %
M. Häkkinen 14 % + K. Räikkönen 19,3 % = DC's Teamkollegen 33,3 %
McLaren-Mercedes 50,8 %

Unverschuldete Unfälle: 13
M. Schumacher 0 %
R. Barrichello 23,1 %
J.-P. Montoya 7,7 %
R. Schumacher 23,1 %
D. Coulthard 23,1 %
M. Häkkinen 0 % + K. Räikkönen 23,1 % = DC's Teamkollegen 23,1 %

Selbst verschuldete Unfälle: 13
M. Schumacher 7,7 %
R. Barrichello 23,1 %
J.-P. Montoya 38,5 %
R. Schumacher 23,1 %
D. Coulthard 7,7 %
M. Häkkinen 0 % + K. Räikkönen 0 % = DC's Teamkollegen 0 %

Insgesamt: 83
M. Schumacher 3,6 %
R. Barrichello 15,7 %
J.-P. Montoya 21,7 %
R. Schumacher 15,7 %
D. Coulthard 16,9 %
M. Häkkinen 9,6 % + K. Räikkönen 16,9 % = DC's Teamkollegen 26,5 %


82 Ausfälle in 50 Rennen -->
Schnitt: 13,8 Ausfälle pro Fahrer in 50 Rennen

(TD = technischer Defekt, SVU = selbst verschuldeter Unfall, UVU = unverschuldeter Unfall)

interessante statistik wie ich finde! sie zeigt mehr als deutlich wie zuverlässig ferrari ist.
Maestro
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PostPosted: 17.11.2003 21:46 Reply with quoteBack to top

Quote:
Montoya wechselt zu McLaren

McLaren-Mercedes hat einen Riesencoup gelandet. Juan Pablo Montoya verlässt BMW-Williams und fährt ab 2005 für die Silberpfeile. Dies gab Mercedes in einer Presseerklärung bekannt. "Ich freue mich sehr, ab 2005 zum Team McLaren-Mercedes zu gehören", sagte Montoya in einer ersten Reaktion: "Die Verpflichtung stellt eine große Chance für mich dar." Angeblich soll JPM bei McLaren rund acht Millionen Euro pro Jahr bekommen, doppelt soviel wie bislang bei BMW-Williams.

Montoyas erklärtes Ziel ist es, als Weltmeister zu seinem neuen Rennstall zu wechseln. "Zunächst werde ich mich darauf konzentrieren, die Weltmeisterschaft 2004 zu gewinnen", versprach der Kolumbianer, im nächsten Jahr neben Ralf Schumacher seinen Vertrag bei BMW-Williams erfüllen. "Für BMW-Williams ist es natürlich sehr schade, dass Juan Pablo 2005 das Team verlässt", sagte Ralf, der sich um die Motivation des Noch-Teamkollegen keine Sorgen macht: "Für die Saison 2004 ändert sich dadurch aber nix: Wir werden beide Gas geben, und der Schnellere von uns fährt dann um die WM."

Auch BMW-Motorsportdirektor Mario Teissen sieht die ganze Sache gelassen. "Wir haben noch ein gemeinsames Jahr vor uns. Ich bin davon überzeugt, dass er auch 2004 genauso motiviert an seine Aufgabe rangeht wie bislang", sagte Theissen: "Weder Fahrer noch Team können es sich leisten, den WM-Titel zu verschenken."

Die Silberpfeil-Verantwortlichen zeigten sich glücklich über den großen Coup, der Gerüchten zu Folge bereits vor Monaten mit einem Vorvertrag eingefädelt worden war. "Wir haben die Chance genutzt, ein Talent wie Juan Pablo unter Vertrag zu nehmen. Unser Team freut sich schon jetzt auf die Saison 2005", sagte Teamchef Ron Dennis.

Auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug freut sich auf seinen neuen Piloten. "Juan Pablo Montoya ist mit seinen Erfolgen in wenigen Jahren zu einer festen Größe im internationalen Motorsport geworden und wird gut in unser Team passen", so Haug. Noch ist nicht offiziell bestätigt, neben wem der 28-Jährige 2005 startet. Wahrscheinlich ersetzt er jedoch David Coulthard und soll zusammen mit Kimi Räikkönen ein schlagkräftiges Duo bilden.

(sport.de)


Na das war jetzt aber überraschend rolleyes!

MfG

Maestro

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Maestro
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PostPosted: 05.01.2004 13:50 Reply with quoteBack to top

Quote:
BMW-Williams präsentiert die 'Supernase'

Image

-> Bild #2
-> Bild #3
-> Bild #4

Als erstes Formel-1-Team hat BMW-Williams sein neues Auto für die Saison 2004 offiziell präsentiert. Vor rund 300 geladenen Gästen im spanischen Valencia enthüllte ein Mechaniker des Teams, der mit einem Sauger die Abdeckung entfernte, den neuen Boliden und gewährte der Öffentlichkeit den ersten Blick auf den FW26.

Der neue Renner soll vor allem durch bewährte Motor-Power und verbesserte Aerodynamik bestechen und den Fahrern Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya den Angriff auf Weltmeister Michael Schumacher und dessen Ferrari-Team ermöglichen. Neben dem neuen P84-Motor hat BMW-Williams dafür auch erneut ein komplett neues Chassis konstruiert. Besonders auffällig ist die Front des FW26, die mit einer völlig neuen 'Nasen-Konstruktion' überrascht.

Schumacher war begeistert von seinem neuen 'Dienstfahrzeug' "Der WM-Titel ist das Ziel. Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass wir in der neuen Saison ein Auto haben werden, das schon vom ersten Rennen an konkurrenzfähig sein wird', sagte Schumi II und sprach damit die hohe Erwartungshaltung des gesamten Teams aus.

(sport.de & f1total.com)


Sieht ein wenig komisch aus, aber wenn es schnell und erlaubt ist, wieso nicht biggrin!

MfG

Maestro

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attic
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PostPosted: 05.01.2004 20:55 Reply with quoteBack to top

erstens sieht es nicht komisch aus und zweitens hauptsache es macht in schneller als das hässliche rote Auto biggrin
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Neo
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PostPosted: 05.01.2004 21:14 Reply with quoteBack to top

attic wrote:
erstens sieht es nicht komisch aus und zweitens hauptsache es macht in schneller als das hässliche rote Auto biggrin

naja ungewöhnlich siehts wohl schon aus und zweitens was heißt hier hässliches rotes auto? du hast den neuen ferrari noch gar nicht gesehen, genauso wenig wie ich, aber ich habe vollstes vertrauen in die designer bei ferrari, dass sie wieder ein super paket schnüren werden und damit die konkurrenz zu schlagen.
Maestro
Produzent


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PostPosted: 09.01.2004 21:24 Reply with quoteBack to top

Quote:
Funkstille: Williams über Schumi II verärgert

Ralf Schumacher hat sich im Vertragspoker mit BMW-Williams offenbar verzockt. Möglicherweise muss sich Schumi II jetzt sogar nach einem neuen Cockpit für 2005 umsehen. Dabei hatte im vergangenen Sommer alles nach einer Fortsetzung der durchaus erfolgreichen Ehe mit dem deutsch-britischen Team ausgesehen.

Beim Hockenheim-GP hatte Schumacher-Manager Willi Weber noch verkündet, man stehe kurz vor einer Einigung, es seien nur noch Details zu klären. Im Dezember brach Weber die Verhandlungen mit Williams überraschend ab. Die Begründung: Man habe keine Eile. Ralf wolle sich jetzt erst einmal auf die Saisonvorbereitung konzentrieren. Es bleibe noch genug Zeit, den Ende 2004 auslaufenden Vertrag zu verlängern. Bis April soll Funkstille herrschen.


Und es geht doch ums Geld

Entgegen der Beteuerungen von Weber und Schumacher scheint ein wesentlicher Punkt trotz zähen Ringens weiter offen: das liebe Geld. Offenbar ist Teamchef Frank Williams nicht bereit, Schumi II mehr Gehalt zu zahlen. Mehr noch: Williams möchte sogar das Grundsalär des 28-Jährigen von derzeit 12 Millionen Euro kürzen und als Ausgleich erfolgsabhängige Prämien ausschütten.
Schumacher dagegen scheint auf einer Gehaltserhöhung zu bestehen - was Williams offenbar übel aufstößt. "Frank verabscheut Menschen, die versuchen, ihm bei Vertragsverhandlungen die Pistole an die Schläfe zu halten", zitiert die englische Tageszeitung 'The Sun' einen Williams-Mitarbeiter. Williams sei der Meinung, dass die Möglichkeit, in einem seiner Autos den WM-Titel holen zu können, Anreiz genug sein sollte, für seinen Rennstall zu fahren.


Das auto ist wichtiger als der Fahrer

"Frank bedauert es sehr, den derzeit laufenden Vertrag abgeschlossen zu haben. Er würde das Geld viel lieber in die Entwicklung seiner Autos stecken", so der Insider weiter. "Wir haben keine unbegrenzten Mittel." Schlecht Aussichten für Schumi II. Dem Deutschen bleibt wohl nur eins: Auf den Einfluss von BMW bauen und mit guten Leistungen im Cockpit kräftig Eigenwerbung betreiben.


"Schumi ist unverkäuflich"

"Was lacostet der Erfolg, Geld spielt keine Rolex", nach diesem Motto schickt sich Öl-Milliardär Roman Abramowitsch an, die Sportwelt aufzumischen. Erst kaufte er sich den englischen Premier-League-Klub FC Chelsea, jetzt will er sich auch noch einen Formel-1-Rennstall und Michael Schumacher unter den Nagel reißen (sport.de berichtete). Doch nicht mit Schumi.
Der sechsmalige Champion ist nicht käuflich! Das machte sein Manager Willi Weber in der 'BILD'-Zeitung unmissverständlich deutlich. "Der Herr Abramowitsch soll kaufen was oder wen er will - den Michael kriegt er auf keinen Fall. Für kein Geld der Welt. Er ist unverkäuflich", so Weber. Schumi werde in seinen letzten Formel-1-Jahren nur noch machen, wozu er Lust habe.


Was passiert, wenn Abramowitsch das Scheckbuch zückt?

"Und wenn da irgendwer mit Millionen ködert, wird er seine Ferrari-Familie nicht verlassen", betonte der Schumacher-Manager. "Da ist dem Michael das Geld dann definitiv egal." Das kann es Schumi auch, der Ferrari-Star hat längst ausgesorgt. Allerdings, was passiert, wenn Abramowitsch sein Scheckbuch zückt und noch ein paar 'Milliönchen' nachlegt?
Vielleicht stacheln die Aussagen Webers den 5,3 Milliarden Euro schweren Öl-Magnaten gerade an und er macht sich ein Spielchen daraus, Schumi doch zu bekommen. Nach dem Motto: Es sind auch schon andere für weniger Geld umgefallen.


Heinz: "Wir zahlen nicht für ein Cockpit"

Nick Heidfeld bangt weiter um seine Zukunft in der Formel 1. Auch nach der Verpflichtung von Jos Verstappen durch Eddie Jordan scheint die Finanzierung des Rennstalls noch immer nicht gesichert. "Eddie Jordan hat uns gesagt, dass er Nick sehr gerne verpflichten würde. Doch dazu braucht er Geld, und er ist gerade dabei, sein Paket zu schnüren", sagte Heidfelds Manager Werner Heinz.
"Ich rechne bis zum 25. Januar mit einer Entscheidung, denn Eddie Jordan will sein Team zum Monatsende präsentieren", sagte Heinz. Nick hat zwar einen Vertrag bei Jordan unterschrieben, doch dieser tritt erst in Kraft, wenn die Finanzierung des Rennstalls gesichert ist. "Wenn Jordan zum Überleben zwei Fahrer braucht, die sich ihren Platz erkaufen, sind wir raus", sagte Heinz: "Wir zahlen ganz sicher nicht für ein Cockpit."

2003 verdiente Heidfeld beim Schweizer Sauber-Team geschätzte 4,5 Millionen Dollar. Bei Jordan würde der 26-Jährige deutliche Abstriche in Kauf nehmen. So soll sein Gehalt auf 1,2 bis 1,8 Millionen Euro sinken. Verstappen bringt eine Reihe finanzkräftiger Sponsoren mit - in Holland ist der 31-Jährige ein Superstar. Heidfeld hat nicht so spendable Geldgeber - daher muss Jordan das Geld für Nick selbst zusammenkratzen.

(sport.de)


MfG

Maestro

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PostPosted: 23.02.2004 10:38 Reply with quoteBack to top

Ä r g e r m i t W i l l i a m s

Ralf flirtet mit Toyota

Die Anbandelungsversuche zwischen Schumi II und dem Kölner Formel-1-Team sind offenbar schon recht weit gediehen.

Die Münchner „Abendzeitung“ berichtete am Montag unter Berufung auf englische Anwaltskreise, Ralf Schumacher und Vertreter von Toyota hätten bereits intensive Gespräche geführt. Es solle auch schon ein vorgefertigter Vertrag existieren, der im Sommer unterschrieben werden könnte.

Auf seinen Noch-Arbeitgeber BMW-Williams ist Schumi II derzeit überhaupt nicht gut zu sprechen. Zwei Wochen vor Saisonstart hatte der 28-Jährige Teamchef Frank Williams vorgeworfen, Zusagen nicht eingehalten zu haben.

Auch einen Abschied vom bayerisch-britischen Rennstall schloss der Bruder von Michael Schumacher in der „Bild am Sonntag“ nicht aus. Schumi II, der zuletzt über die Verlängerung seines Ende 2004 auslaufenden Vertrages verhandelte, sagte über Williams: „Er stellt mich als Abzocker dar. Ich bin menschlich schwer enttäuscht von ihm.“

Provoziertes Hickhack

Williams habe Zusagen nicht gehalten und damit das Hickhack um die Vertragsverlängerung provoziert. „Wenn mir jemand etwas zusagt und das per Handschlag besiegelt, dann gehe ich davon aus, dass das danach nicht wieder gebrochen wird", meinte Schumacher: „Ich wollte unterschreiben. Wir hatten uns für das Saisonfinale in Japan verabredet. Aber dann war Frank Williams nicht da und hat sein Angebot plötzlich zurückgezogen.“ Nach eigenen Angaben hätte Schumacher dabei sogar fast auf die Hälfte seines Gehaltes verzichtet. Die Gegenseite hatte aber gerade die Gehaltsfrage zuletzt als Streitpunkt dargestellt.

Deshalb sieht Schumacher nun seinen Arbeitgeber für die weiteren Verhandlungen im April „unter großem Druck“. Schumacher: „Wenn sie nach Montoya für 2005 auch noch den zweiten Fahrer verlieren, haben sie ein Problem.“ Der Kolumbianer Juan Pablo Montoya hat seine Zukunft längst gesichert und fährt nach dieser Saison, die am 7. März in Melbourne beginnt, für den BMW-Konkurrenten McLaren-Mercedes.

Trennung nicht ausgeschlossen

Auch Ralf kann sich inzwischen einen Abschied von den Blau-Weißen durchaus vorstellen. „So schwer mir und meinem Manager Willi Weber eine Trennung von unseren BMW-Freunden fallen würde – vielleicht kommt es dazu. Das wäre sehr traurig, aber ich kann mich von Frank Williams nicht veräppeln lassen", meinte Schumacher, der seinem Chef mangelnde Fairness vorwirft.
Quelle:focus

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PostPosted: 07.03.2004 02:03 Reply with quoteBack to top

Beide Ferrari-Piloten vorn?
Nichts Neues in der Formel 1. Doch die Dominanz der Roten war es nicht, die die Kommentatoren beim Qualifying auf die Palme gebracht hat.

"Das war das Ärgste, was es in der Formel 1 je gegeben hat", polterte Ex-Weltmeister und RTL-Experte Niki Lauda am Samstag nach dem Qualifying. "Eigentlich müsste man den Fernseher abschalten." Auch Manager Willi Weber kam trotz der 56. Pole-Position seines Schützlings Michael Schumacher ins Gähnen: "Ich habe mich gelangweilt."
RTL-Kommentator Christian Danner fand die aus zwei Teilen bestehende Qualifikation zum ersten Saisonrennen "ganz grausam". Es sei "sehr schwer", Spannung zu vermitteln, meinte der Ex-Rennfahrer. "Steigerungsfähig und steigerungsbedürftig" sei der Modus, urteilte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

"Das erste Doppel-Qualifying der neuen Saison war abwechslungsreich", befand zwar BMW- Motorsportdirektor Mario Theissen, doch auch er hatte Mitleid mit den Zuschauern. "Man sitzt herum und wartet, aber für uns ist das nicht weiter schlimm", sagte Rekordweltmeister Schumacher.

Nach viel Leerlauf wurde es wenigstens am Ende der Qualifikation wieder spannend. Die Ferraris starten in der Nacht zum Sonntag (4 Uhr MEZ) zum vierten Mal hintereinander beim Großen Preis von Australien aus der ersten Reihe.

Was sich geändert hat

Die erste Qualifikation wurde vom Freitag auf den Samstag verlegt. Einen Tag vor dem Rennen findet das Qualifying damit in zwei Hälften statt. In jedem Teil muss der Pilot eine Zeitrunde fahren. Für die Startfolge des ersten Durchgangs ist das Klassement des vorangegangenen Rennens entscheidend. Als Erster geht der Gewinner des letzten WM-Laufs auf die Strecke. In der zweiten Qualifikation darf der Schnellste des ersten Durchgangs als Letzter auf die Strecke.

Am Samstag war der Gewinner des letzten Rennens, Suzuka-Sieger Rubens Barrichello im zweiten Ferrari, als erster auf die Strecke gegangen. Der schnellste Pilot des ersten Teils durfte dann im zweiten Teil als Letzter Vollgas geben. Auf der 5,303 Kilometer langen Runde auf dem Stadtkurs im Albert Park war Juan Pablo Montoya im Williams-BMW Schnellster im ersten Durchgang gewesen. Doch der Kolumbianer konnte trotz bester Streckenbedingungen die Bestzeiten von Schumacher (1:24,408) und Barrichello im zweiten Teil nicht schlagen und "Schuello" aus der ersten Startreihe verdrängen.

WM-Mitfavorit Ralf Schumacher im zweiten Williams-BMW wurde gar nur Achter. "Langweilig war mir aber nicht. Die Regeln sind halt so. Aber für die Zuschauer ist es komplizierter", sagte er. Immerhin profitierte Montoya, der bis auf die Tausendstelsekunde zeitgleich mit dem Briten Jenson Button im BAR-Honda war, von den neuen Regeln. Da der Kolumbianer in Runde 1 die bessere Zeit gefahren war, durfte er als Dritter ins Rennen gehen.

Wenig zufriedenstellend lief es für McLaren-Mercedes: Vizeweltmeister Kimi Räikkönen wurde Zehnter, der schottische Vorjahressieger David Coulthard gar nur Zwölfter. Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld im Jordan-Ford beendete die Qualifikation auf dem 15. Platz.

Wenigstens die Piloten haben das Problem der zunehmenden Distanz zwischen Fans und Fahrern erkannt. "Wir haben uns immer weiter von den Zuschauern weg bewegt", meint Michael Schumacher. Der sechsmalige Weltmeister ist dabei, mit der Fahrervereinigung GPDA Abhilfe zu schaffen. In Melbourne wurden auf seine und Mark Webbers Initiative Pins für einen guten Zweck verkauft, die gleichzeitig Lose für das Ticket in das Allerheiligste der Formel 1 waren. "Da kann man wenigstens einige Menschen glücklich machen", sagte Schumacher. Sechs Zuschauer freuten sich über den Sechser.

Trotz aller Kritik am neuen Modus gab es im Albert Park einen Besucherrekord. 81 500 Zuschauer kamen am Freitag, und auch am Samstag waren die Tribünen mit 106 500 Besuchern voll besetzt. "Die Fans sind hungrig auf die Formel 1", freute sich Melbourne-Chef Ron Walker.

Ein-Motoren-Regelung schreckt ab

Doch auch am Grand-Prix-Freitag scheiden sich die Geister. Viele Piloten drehten wegen der Ein-Motoren-Regelung aus Angst vor einem Triebwerksschaden nur wenige Runden in den beiden Trainingseinheiten. Seit Ferrari im Jahr 2002 die Formel 1 mit einer einmaligen Siegesserie schockte, wird von Funktionärsseite mit allen Mitteln versucht, die Dominanz der Scuderia einzugrenzen und die Spannung künstlich zu erhöhen.

Manche Maßnahmen scheinen aber eher kontraproduktiv. So waren schon im Vorjahr durch das Tankverbot nach der Qualifikation die Zeiten der Piloten wenig aussagekräftig. In diesem Jahr ist es nicht besser geworden. Dabei könnte alles so einfach sein: "Wenn es nach mir ginge", sagte nicht nur Schumacher-Manager Weber, "sollten sie wieder nach den alten Regeln fahren."

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PostPosted: 07.03.2004 02:05 Reply with quoteBack to top

Australien: Startaufstellung

1 · Michael Schumacher · Ferrari
2 · Rubens Barrichello · Ferrari
3 · Juan Pablo Montoya · BMW-Williams
4 · Jenson Button · BAR Honda
5 · Fernando Alonso · Renault F1
6 · Mark Webber · Jaguar-Racing
7 · Takuma Sato · BAR-Honda
8 · Ralf Schumacher · BMW-Williams
9 · Jarno Trulli · Renault F1
10 · Kimi Räikkönen · McLaren-Mercedes
11 · Felipe Massa · Sauber
12 · David Coulthard · McLaren-Mercedes
13 · Cristiano Da Matta · Toyota-Racing
14 · Giancarlo Fisichella · Sauber-Petronas
15 · Nick Heidfeld · Jordan-Ford
16 · Giorgio Pantano · Jordan-Ford
17 · Zsolt Baumgartner · Minardi
18 · Olivier Panis · Toyota-Racing
19 · Christian Klien · Jaguar-Racing
20 · Gianmaria Bruni · Minardi

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PostPosted: 07.03.2004 02:07 Reply with quoteBack to top

F A H R E R - P O R T R A I T S

Nick Heidfeld

Team: · Jordan-Ford

Geburtstag: 10.05.1977

Nationalität: Deutschland

Größe: 164 cm

Gewicht: 59 kg

Homepage: www.nick-heidfeld.de

F1-Rennen: 66

Siege: keine

Poles: keine

Ausfälle: 18

WM-Punkte: 25

Fahrerportrait: "Quick Nick" mit neuer Chance bei Jordan

2000 gab Nick Heidfeld beim Grand Prix von Australien im Prost Peugeot seinDebüt in der Formel 1 und wurde schnell als Talent mit großen Ambitionen gehandelt. Die drei darauffolgenden Jahre verbrachte Heidfeld beim Schweizer Rennstall Sauber, wo er Höhen und Tiefen durchlebte, bis dem 26-Jährigen schließlich vor dieser Saison sogar das Aus in der "Königsklasse" drohte. Doch Eddie Jordan gab dem Mönchengladbacher eine neue Bewährungschance.

In der vergangenen Saison ergatterte "Quick Nick" gerade einmal sechs WM-Zähler und beendete die Fahrerwertung auf Rang 14 - zu wenig für seine Ansprüche. In diesem Jahr soll er diesen Wert steigern und seine neues Team Jordan vom letztjährigen vorletzten Platz in der Konstrukteurswertung nach oben führen.

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Fahrerportraits

Christian Klien

Team: · Jaguar-Racing

Geburtstag: 07.02.1983

Nationalität: Österreich

Größe: 165 cm

Gewicht: 61 kg

Homepage: www.christian-klien.com

Fahrerportrait: Jaguar setzt auf "Rookie" Klien

Christian Klien ist in der Saison 2004 einer der Newcomer im Formel-1-Zirkus. Mit der Empfehlung als "Rookie des Jahres" der Formel-3-Euroserie steigt der Österreicher in die "Königsklasse" um und als Nummer zwei neben dem Australier Mark Webber in die grüne "Raubkatze" vom Jaguar-Rennstall ein.


Die ersten Gehversuche im Motorsport sammelte der erst 21-Jährige aus Hohenems zwischen 1996 und 1998 im Kart, ehe der Voralberger 1999 in den BMW
ADAC Junior-Cup aufstieg. Nach zwei weiteren Jahren in der BMW ADAC Meisterschaft gewann der Youngster 2002 die deutsche Formel Renault Meisterschaft, nur ein Jahr später feierte Klien seinen bisher größten Erfolg: Der 1,65 Meter kleine Pilot holte den zweiten Platz in der Formel-3-Euroserie und
empfahl sich damit nachhaltig für höhere Aufgaben. Ob der hoffnungsvolle Neuling bei seinem Debüt in der Formel 1 lediglich Erfahrungen sammeln oder für Furore sorgen kann, bleibt abzuwarten.

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Fernando Alonso

Team: · Renault-F1

Geburtstag: 29.07.1981

Nationalität: Spanien

Größe: 171 cm

Gewicht: 68 kg

Homepage: www.fernandoalonso.com

F1-Rennen: 34

Siege: 1

Poles: 2

Ausfälle: 14

WM-Punkte: 55

Fahrerportrait: Youngster Alonso vor dem großen Durchbruch

Der Spanier Fernando Alonso war die Entdeckung der Formel-1-Saison 2003. In seinem zweiten Jahr in der "Königsklasse" feierte der Youngster im Benetton-Renault beim Großen Preis von Ungarn in Budapest seinen ersten Formel-1-Sieg. Und der ehemalige Welt- und Europameister der Kart-Serie landete nicht nur den Triumph auf dem Hungaroring: Alonso ließ zudem mit einem zweiten Platz beim
Großen Preis von Spanien aufhorchen, bei den Rennen in Malaysia und Brasilien holte der schnelle 22-Jährige mit jeweils dritten Rängen zwei weitere Podestplätze. Auch in den Trainingssessions ließ der Iberer die erfahrene Konkurrenz mehrfach alt aussehen und sicherte sich dabei zweimal die Pole Position. In der Gesamtwertung holte Alonso im Formel-1-Jahr 2003 als Sechster 55 Zähler, ließ seinen erfahreneren Teamkollegen Jarno Trulli (Platz acht/33 Punkte) klar hinter sich und hatte damit entscheidenden Anteil am vierten Platz seines Rennstalls in der Konstrukteurs-WM.

Seine ersten Erfahrungen in der Formel 1 hatte die Nachwuchshoffnung aus Oviedo im Jahr 2001 gesammelt, als Minardi dem Formel-3000-Fahrer eine Chance in der Eliteklasse gab. Nachdem Alonso im darauffolgenden Jahr lediglich als Testfahrer bei Renault zum Einsatz kam, beförderten die Franzosen den Sportfan 2003 zum Piloten und vertrauten ihm bei Benetton das zweite Cockpit neben Trulli an. Nach den ausgezeichneten Ergebnissen des Vorjahres sollte für das 1,71 Meter kleine Ausnahmetalent im dritten Formel-1-Jahr sogar noch etwas mehr als Rang sechs drin sein.

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Zsolt Baumgartner

Team: · Minardi

Geburtstag: 01.01.1981

Nationalität: Ungarn

Größe: 178 cm

Gewicht: 71 kg

Homepage: www.zsolt.baumgartner.hu

F1-Rennen: 2

Ausfälle: 1

Fahrerportrait: Für Baumgartner beginnt das Abenteuer Formel 1 jetzt richtig

Nachdem der Ungar Zsolt Baumgartner in der abgelaufenen Saison bei Jordan erste Erfahrungen in der Formel 1 als Ersatzmann für den verletzten Ralph Firman gesammelt hat, darf der "Rookie" in diesem Jahr von Beginn an im Konzert der Großen mitmischen. Dem 23-Jährigen gelang im Vorjahr in zwei Rennen zwar kein Punktgewinn, doch mit dem elften Rang beim Großen Preis von Italien in Monza immerhin ein Achtungserfolg. Grund genug für die Italiener von Minardi, Baumgartner für die neue Saison unter Vertrag zu nehmen - allerdings nicht zuletzt wegen einer vier Millionen Dollar Finanzspritze der ungarischen Regierung in Baumgartners Sponsorenpool.

Seine Rennsportkarriere begann der Osteuropäer standesgemäß im Kart, ehe er 1998 in die europäische Formel Renault wechselte. Später folgten Engagements in der Formel 3 (2000-2001) und der Formel 3000 (2001-2003). In der "Königsklasse" geht es für den Newcomer ab März primär darum, Erfahrungen zu sammeln. Schließlich dürften Punktgewinne mit dem Außenseiterteam Minardi, das im vergangenen Jahr als Letzter der Konstrukteurs-Wertung lediglich einen Zähler sammelte, auch in der Formel-1-Saison 2004 nur schwer drin sein. Es bleibt also abzuwarten, ob der talentierte Baumgartner nur hinterherfährt, oder doch für die eine oder andere Überraschung sorgen kann.

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Gianmaria Bruni

Team: · Minardi

Geburtstag: 30.05.1981

Nationalität: Italien

Größe: 168 cm

Gewicht: 68 kg

Homepage: www.gimmibruni.com

Fahrerportrait: Testfahrer Bruni angelt sich das Minardi-Cockpit

Mit seinen Qualitäten als Testfahrer hat der Italiener Gianmaria Bruni die Verantwortlichen bei Minardi im vergangenen Jahr nachhaltig beeindruckt und sich damit das Cockpit für die kommende Formel-1-Saison geangelt.

Der 22-jährige Römer ist seit 1991 im Motorsport aktiv, nach fünf Jahren im Kart stieg Bruni in die italienische Formel Renault Campus auf und feierte 1998 den Titelgewinn. Zwei Jahre lang fuhr der talentierte Newcomer in der britischen Formel 3 um Punkte, ehe er 2001 in die Formel Euro 3000 umstieg und Minardi auf die Nachwuchshoffnung aufmerksam wurde. Gemeinsam mit dem Ungaren Zsolt Baumgartner soll der Italiener den Minardi-Rennstall zu Erfolgen führen. Zumindest das Ergebnis des Vorjahres, als Justin Wilson, Nicolas Kiesa und Jos Verstappen gemeinsam nur einen einzigen WM-Zähler holten und Minardi in der Konstrukteurswertung den elften und letzten Platz belegte, sollte das Newcomer-Duo toppen können.

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Jenson Button
Team: · BAR-Honda

Geburtstag: 19.01.1980

Nationalität: England

Größe: 181 cm

Gewicht: 75 kg

Homepage: www.jensonbutton.com

F1-Rennen: 67

Ausfälle: 24

WM-Punkte: 45

Fahrerportrait: Button die neue Nummer eins bei BAR

Bereits auf seiner dritten Station im Formel-1-Business ist Jenson Button beim britischen Rennstall BAR seit 2003 unterwegs. Die F1-Karriere des ehemaligen Formel-Ford-Meisters hatte 2000 im Cockpit des BMW-Williams begonnen, in den beiden darauffolgenden Jahren nahm der erst 24-Jährige hinter dem Steuer des Renault Platz. Vor seinem zweiten Jahr bei BAR kann der mutige Engländer aus Sommerset zwar bereits auf 66 Grand-Prix-Starts zurückblicken, eine Pole oder ein Podestplatz gelang ihm aber bislang nicht. Sein bestes Saisonergebnis erzielte Button, der als jüngster britischer Formel-1-Pilot aller Zeiten Rennsportgeschichte schrieb, im Jahr 2000 als Achter der Weltmeisterschafts-Gesamtwertung.

Im Vorjahr dominierte der Computerfreak seinen kanadischen Teamkollegen Jacques Villeneuve nach Belieben und verwies den Weltmeister von 1997 ins zweite Glied. Mit 17 Zählern beendete Button die Saison auf Rang neun, für Villeneuve kam als enttäuschender 16. mit nur sechs WM-Punkten das Ende bei BAR. Mit dem neuen BAR 005 sollte Button in der neuen Saison erneut um die einstelligen Plätze fahren und gemeinsam mit Takuma Sato Platz fünf in der Konstrukteurswertung verteidigen.

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David Coulthard

Team: · McLaren-Mercedes

Geburtstag: 27.03.1971

Nationalität: Schottland

Größe: 182 cm

Gewicht: 73 kg

Homepage: www.davidcoulthard.com

F1-Rennen: 157

Siege: 13

Poles: 12

Ausfälle: 49

WM-Punkte: 451

Fahrerportrait: Coulthards Abschiedstournee im "Silberpfeil"

Nach neun Jahren geht zum Ende der neuen Saison die Ära David Coulthard bei McLaren-Mercedes wohl zu Ende. Der Schotte wird 2005 im Cockpit des "Silberpfeils" vom Kolumbianer Juan Pablo Montoya ersetzt und gerade deshalb in diesem Jahr noch einmal zum Angriff blasen. 157 Rennen hat "DC" bereits hinter sich gebracht, bei 60 Podiumsplätzen und zwölf Pole Positions gelangen dem kühlen 32-Jährigen 13 Grand-Prix-Siege. Stand der Routinier bei den Silbernen über Jahre im Schatten des Finnen Mika Häkkinen, wurde die Situation für Coulthard auch nach dessen Karriereende nicht besser: Häkkinens Landsmann Kimi Räikkönen löste den zweimaligen Weltmeister ab und ließ den "ewigen Zweiten" Coulthard schon nach einem Jahr Eingewöhnung deutlich hinter sich. Coulthard beendete die Saison mit 51 WM-Punkten als Siebter, "Iceman" Räikkönen schrammte dagegen als Zweiter um drei Punkte am WM-Titel vorbei.

Den größten Erfolg seiner Karriere landete Wahl-Monegasse Coulthard 2001 als Vizeweltmeister der Formel 1, hatte dabei allerdings stolze 58 Zähler Rückstand auf Champion Michael Schumacher. Gut möglich, dass der erfahrene Pilot dieses Jahr hinter dem Steuer des neuen MP4-17 seine letzte Chance auf die Erfüllung seines Traums vom Titel hat. Sollte er auch diese Gelegenheit nicht nutzen können, geht
es für Coulthard 2004 primär darum, sich mit guten Leistungen für andere Rennställe zu empfehlen. Das Karriereende ist für den Schotten nämlich noch längst kein Thema.

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Christiano Da Matta
Team: · Toyota-Racing

Geburtstag: 18.09.1973

Nationalität: Brasilien

Größe: 165 cm

Gewicht: 59 kg

Homepage: www.damatta.com

F1-Rennen: 16

Ausfälle: 3

Fahrerportrait: Ende der Schonzeit für Da Matta

Cristiano da Matta geht 2004 mit dem ehrgeizigen Toyota-Rennstall in sein zweites Formel-1-Jahr. Der ehemalige brasilianische Formel-Ford- und Formel-3-Meister beendete seine erste Saison im rot-weißen Flitzer mit zehn WM-Punkten und landete damit im Gesamtklassement auf dem enttäuschenden 13. Rang. Seine besten Saisonergebnisse gelangen dem 30-Jährigen aus Belo Horizonte bei den Rennen in Jerez und Hockenheim, als der Sieger der US-amerikanischen Champ-Car-Serie (2002) seinen japanischen Boliden jeweils auf Platz sechs steuern konnte.

In seiner zweiten Saison im Toyota-Cockpit wird der Südamerikaner allerdings das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigen und sich erheblich steigern müssen, um den hohen Ansprüchen seines Rennstalls gerecht zu werden. Schließlich ist der im Vorjahr erreichte Platz acht in der Konstrukteurswertung (16 WM-Punkte) von den Zielen des finanzkräftigen Teams (375 Millionen Euro Jahresetat) mit Sitz in Köln weit entfernt.

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Giancarlo Fisichella

Team: · Sauber-Petronas

Geburtstag: 14.01.1973

Nationalität: Italien

Größe: 172 cm

Gewicht: 64 kg

Homepage: www.giancarlofisichella.com

F1-Rennen: 123

Siege: 1

Poles: 1

Ausfälle: 44

WM-Punkte: 94

Fahrerportrait: Grand-Prix-Sieg Nummer zwei das Ziel für "Fisico"

Mit seinen sieben Jahren Erfahrung gehört Giancarlo Fisichella mittlerweile zu den "alten Hasen" im Formel-1-Business. Der Italiener startete seine Karriere in der Motorsport-Eliteklasse 1996, als der damalige Ferrari-Testpilot für acht Rennen im Minardi Platz nehmen durfte. Einer Saison im Jordan folgten vier Jahre (1998-2001) im Cockpit des Benetton-Renners, ehe der Weg des gebürtigen Römers 2002 für zwei Jahre zurück zu Jordan führte. Dieses Jahr greift der 31-Jährige auf seiner inzwischen vierten Station im neuen C23 des Schweizer Sauber-Rennstalls an und peilt mit seinem gewohnt aggressiven Fahrstil nach seinem ersten F1-Triumph beim letztjährigen Regenrennen im brasilianischen Sao Paulo den zweiten Grand-Prix-Sieg an.

In seiner langjährigen Formel-1-Laufbahn hat "Fisico" 123 Rennen bestritten und schaffte es bei einer Pole Position zehnmal aufs Podium. Im Vorjahr beendete der Wahl-Monegasse die Saison im Jordan auf Platz zwölf und konnte dabei nur zweimal in die Punkte fahren. Beim neuerlichen Anlauf in der "Königsklasse" wird sich der bekennende Fan des AS Rom mit einem Ergebnis im Mittelfeld sicher nicht noch einmal zufrieden geben. Sein bisher bestes Saisonresultat aus dem Jahr 2000 (WM-Sechster) wird er zumindest wiederholen, wenn nicht sogar übertreffen wollen.

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Felipe Massa
Team: · Sauber-Petronas

Geburtstag: 25.04.1981

Nationalität: Brasilien

Größe: 166 cm

Gewicht: 59 kg

Homepage: www.felipemassa.com.br

F1-Rennen: 16

Siege: keine

Poles: keine

Ausfälle: 8

WM-Punkte: 4

Fahrerportrait: Sauber-Mann Massa zurück im Formel-1-Zirkus

Nach einem Jahr als Testfahrer beim Weltmeister-Team Ferrari greift der Brasilianer Felipe Massa in diesem Formel-1-Jahr wieder in den Kampf um die WM-Punkte ein. Sauber-Petronas holte den Südamerikaner zum Rennstall zurück, nachdem der ehemalige Testfahrer der Schweizer bereits 2002 seine erste Saison in der "Königsklasse" für Sauber hatte bestreiten dürfen. Vier WM-Punkte konnte Massa damals an der Seite des Mönchengladbachers Nick Heidfeld (7) einfahren und trug damit seinen Teil zum fünften Platz in der Konstrukteurswertung bei.

Nach Platz sechs in der Teamwertung des Vorjahres trennte sich Sauber vom Duo Heidfeld/Heinz-Harald Frentzen und greift 2004 mit zwei neuen Piloten in der Formel 1 an. Beim Neuanfang des Teams gilt es für Massa, mit seinem italienischen Teamkollegen Giancarlo Fisichella die 19 WM-Punkte des Vorjahres zu übertreffen und den Schweizer Rennstall wieder in die "Top-five" zu katapultieren

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Juan Pablo Montoya


Team: · BMW-Williams

Geburtstag: 19.09.1975

Nationalität: Kolumbien

Größe: 168 cm

Gewicht: 73 kg

Homepage: www.jpmontoya.com

F1-Rennen: 50

Siege: 3

Poles: 11

Ausfälle: 18

WM-Punkte: 163

Fahrerportrait: Montoya kann die "Schumi"-Dominanz brechen

1997 sorgte Juan Pablo Montoya als Zweiter der Formel 3000 für Furore. In der folgenden Saison konnte der Kolumbianer die Serie mit einem Punkterekord sogar für sich entscheiden. Nach seiner Zeit als Testfahrer bei Williams fuhr der 28-Jährige bis ins Jahr 2000 erfolgreich in der US-Cart-Serie. Dem Titel des "jüngsten Champions aller Zeiten" 1999 folgte im darauffolgenden Jahr zwar nicht die Titelverteidigung, aber dafür der prestigeträchtige Erfolg beim weltberühmten "Indy 500".

Montoya will in seiner vierten Formel-1-Saison dazu beitragen, Ferrari die WM-Krone zu entreißen. 50 Rennen hat der Südamerikaner in der "Königsklasse" absolviert, im Vorjahr siegte der WM-Dritte dreimal und fuhr 20-mal auf einen Podiumsplatz. Elfmal startete der 1,68m kleine BMW-Williams-Pilot von der Pole Position. Seit seinem Debüt in der Formel 1 hat sich Montoya als Reminiszenz an seinen Vater den zweiten Vornamen Pablo "zugelegt". Schon jetzt ist der Wahl-Monegasse in seiner Heimat ein Volksheld und gilt als berühmtester Sportler, der selbst den Fußballern den Rang abgelaufen hat.

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Olivier Panis

Team: · Toyota-Racing

Geburtstag: 02.09.1966

Nationalität: Frankreich

Größe: 175 cm

Gewicht: 76 kg

Homepage: www.olivier-panis.com

F1-Rennen: 141

Siege: 1

Ausfälle: 56

WM-Punkte: 70

Fahrerportrait: Panis und Toyota wollen regelmäßig in die Punkte

Einen einzigen Sieg hat Olivier Panis bei 141 Starts auf seinem Konto. Doch der Sieg beim legendären Großen Preis von Monaco 1996 ging in die Formel-1-Analen ein. Der 37-Jährige triumphierte als krasser Außenseiter in seinem Ligier, als nur vier Piloten das Ziel erreichten. Nach drei relativ erfolglosen Jahren bei Prost (1997-99) heuerte der Franzose schließlich bei McLaren-Mercedes an - allerdings nur als Testfahrer. Nach einem Jahr Pause stieg der Vater von zwei Töchtern wieder ins Renngeschehen ein - als Rückendeckung für BAR-Topfahrer Jacques Villeneuve.


In der vergangenen Saison wechselte Panis zu Toyota und belegte in der Fahrerwertung mit gerade einmal sechs Zählern Platz 15. Während letztlich acht Ausfälle auf dem Konto standen, fuhr der ausgezeichnete Taktiker nur dreimal in die Punkte. Insgesamt stand der stille Star fünfmal auf dem Podium. Neben seinem Monte-Carlo-Sieg war die Formel-3000-Europameisterschaft 1993 der größte Erfolg für den Mann aus Lyon.

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Kimi Räikkönen

Team: · McLaren-Mercedes

Geburtstag: 16.10.1979

Nationalität: Finnland

Größe: 175 cm

Gewicht: 62 kg

Homepage: www.kimiraikkonen.com

F1-Rennen: 50

Siege: 1

Poles: 2

Ausfälle: 20

WM-Punkte: 125

Fahrerportrait: "Iceman" Räikkönen ist heiß auf den WM-Titel

Beinahe hätte Kimi Räikkönen seine überzeugenden Leistungen der vergangenen Formel-1-Saison mit dem Weltmeistertitel gekrönt, doch am Ende fehlten dem "Iceman" aus Finnland nach dem letzten Grand Prix in Indianapolis drei Punkte, um die Serie des alten und neuen Champions Michael Schumacher zu brechen. Immerhin verdrängte das Leichtgewicht von 62 Kilogramm in seinem zweiten Jahr im Cockpit des McLaren-Mercedes seinen erfahrenen Teamkollegen David Coulthard endgültig auf die Position der Nummer zwei, zum Ende des Formel-1-Jahres hatte der 24-Jährige sogar stolze 40 Zähler mehr als sein schottischer Mitstreiter "DC" auf dem Konto.


Im Jahr 2001 war der Skandinavier aus der British-Renault-2000-Serie zum Sauber-Rennstall in die Formel 1 gewechselt und konnte direkt mit Punktgewinnen für die Schweizer auf sich aufmerksam machen. Nach dem Abgang von Mika Häkkinen bei den "Silberpfeilen" übernahm Räikkönen 2002 das Cockpit seines Landsmanns - allerdings zunächst mit wenig Erfolg. 24 Punkte sammelte der Neuling in seinem ersten Jahr bei McLaren-Mercedes und beendete die WM-Saison nur auf Rang sieben.


Doch im vergangenen Jahr wendete sich das Blatt und der schmächtige Youngster etablierte sich endgültig bei seinem neuen Rennstall und in der Formel 1. Im Kampf um die WM-Krone muss also auch in diesem Jahr mit dem "fliegenden Finnen" gerechnet werden.

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PostPosted: 07.03.2004 02:24 Reply with quoteBack to top

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Takuma Sato
Team: · BAR-Honda

Geburtstag: 28.01.1977

Nationalität: Japan

Größe: 163 cm

Gewicht: 60 kg

Homepage: www.takumasato.com

F1-Rennen: 18

Ausfälle: 7

WM-Punkte: 5

Fahrerportrait: Sato kehrt im BAR in den Formel-1-Zirkus zurück

Der Japaner Takuma Sato feiert 2004 im BAR-Honda nach einem Jahr Abstinenz sein Comeback in der Formel 1. Das Abenteuer in der "Königsklasse" hatte für den 27-Jährigen 2002 im Jordan-Honda begonnen, doch die erste Saison auf der Formel-1-Bühne verlief ernüchternd. Bis zum letzten Grand Prix in seiner Heimat holte Sato keinen WM-Punkt und verschaffte sich dabei zudem den wenig rühmlichen Ruf eines Crash-Piloten: Dreimal war der ehemalige japanische Radrennmeister mit seinem Boliden in Unfälle verwickelt und durfte sich lediglich beim Saisonfinale in Suzuka über zwei Zähler freuen. Zu wenig für den ambitionierten Jordan-Rennstall, die Briten sahen von einer Weiterverpflichtung des Asiaten ab.


Sato rückte daraufhin zunächst ins zweite Glied, empfahl sich aber 2003 als Testfahrer bei BAR für höhere Aufgaben und bekam den Zuschlag für eines der beiden vakanten Cockpits. Beim zweiten Anlauf im Konzert der Großen gilt es für Sato, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht erneut zu enttäuschen. Als Nummer zwei hinter dem Briten Jenson Button sollte der Japaner zumindest die dürftigen sechs WM-Punkte des geschassten Ex-Weltmeister Jaques Villeneuve übertreffen. Und das dürfte für den "Comebacker" ohne Probleme machbar sein, hatte Sato den lustlosen Kanadier doch bereits beim letztjährigen Saisonfinale hinter dem Steuer ersetzt und bei seinem Heim-Grand-Prix in Japan direkt drei Zähler eingefahren.

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