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Robert
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Savoldelli Schnellster beim Zeitfahren
Di Luca vor seinem ersten Giro-Gesamtsieg
VERONA, 02.06.07 (rsn) - Der Italiener Danilo di Luca steht vor dem größten Triumph seiner Karriere. Beim Zeitfahren am vorletzten Tag des Giro d'Italia konnte der 31-Jährige den Rückstand auf seinen schärfsten Rivalen, den Luxemburger Youngster Andy Schleck, auf rund 30 Sekunden begrenzen. Damit geht der Liquigas-Star am Sonntag im Rosa Trikot in die Ehrenrunde nach Mailand. Schnellster beim 43km langen Kampf gegen die Uhr zwischen dem Gardasee-Städtchen Bardolino und der venetianischen Opern-Stadt Verona war der Italiener Paolo Savoldelli, während sein Landsmann und Astana-Teamkollege Eddy Mazzoleni mit einem zweiten Tagesrang Zoncolan-Sieger Gilberto Simoni vom Podium verdrängte.
Savoldelli rollte mit einem Schnitt von 49,299 km/h über den flachen Kurs, der vor der berühmten Arena von Verona endete. Er war 36 Sekunden schneller als Teamkollege Eddy Mazzoleni, der einen Astana-Doppelsieg perfekt machte. Der dritte Rang ging an den amerikanischen Zeitfahrspezialisten David Zabriskie (CSC), der 38 Sekunden unter der Bestzeit blieb. Savoldelli profitierte davon, dass Zabriskie früh gestartet und auf nassen Straßen unterwegs war, die später abtrockneten.
"Jetzt bin ich mit meinem Giro zufrieden", freute sich Savoldelli. "Ich habe gelitten bei der Etappe nach Briançon, ich habe einige schwierige Tage durchgemacht. Morgen werden wir feiern." Für den 34-Jährigen, 2002 und 2005 Gesamtsieger der Italien-Rundfahrt, war es der vierte Etappensieg beim Giro. Letztes Jahr war der auch für seine Abfahrer-Qualitäten berüchtigte "Falke" beim Auftakt-Zeitfahren im belgischen Seraing Schnellster.
Der 21 Jahre alte Giro-Debütant Andy Schleck, der zum ersten Mal in seinem Rennfahrerleben ein solch langes Zeitfahren bestritt, fuhr auf Rang 6 und nahm damit Di Luca noch einmal 29 Sekunden ab. Im Gesamtklassement der 90. Auflage des Giro d'Italia, das am Sonntag normalerweise nicht mehr durcheinander geraten wird, belegt Schleck nun Platz 2 mit 1:55 Minuten Rückstand auf den designierten Sieger Di Luca.
"Dies ist ein Tag, den ich nie vergesse", jubelte der ganz in Rosa gekleidete Di Luca. "Das war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich über die Ziellinie fuhr. Ich habe schon großartige Momente erlebt nach meinem Sieg bei Lüttich-Bastogne- Lüttich, aber der Giro, das ist nochmal etwas anderes".
Di Luca fuhr ganz kontrolliert. Bei der ersten Zwischenzeit nach 10km hatte er sogar 7 Sekunden Vorsprung auf Schleck. An der zweiten Zwischenzeit (KM 20, lag er 7 Sekunden hinter seinem Rivalen, bei der dritten Zeitnahme waren es 20 Sekunden. "Ich war über die Zeiten von Schleck informiert. Ich fuhr kontrolliert, auch wenn ich eigenltich nicht schneller fahren konnte. Achter, das ist nicht schlecht für einen, der kein Zeitfahrspezialist ist", lachte Di Luca, für den sogar der Wettergott zu applaudieren schien: Als er auf den letzten Kilometern ar, kam die Sonne heraus.
Die junge Giro-Entdeckung Andy Schleck, der schon als Tour de France-Sieger von morgen gehandelt wird, konnte sich noch nicht so ganz freuen über sein fantastisches Debüt bei einer großen Rundfahrt. "Das war das Zeitfahren meines Lebens - bisher jedenfalls... Das war super, aber ein kleines bisschen habe ich auch vom Rosa Trikot geträumt. Di Luca war in den letzten Bergetappen nicht mehr ganz so überragend, aber mir war klar, dass er kämpfen wird. Er ist der verdiente Girosieger, er war dieses Jahr der Stärkste", so Schleck.
Im Kampf um den letzten offenen Podiumsplatz hatte derweil Gilberto Simoni (17./+ 2:44 Min) das Nachsehen. Eddy Mazzoleni, der als Gesamtfünfter in das Rennen gegangen war, verdrängte den Saunier Duval-Kapitän vom dritten Gesamtrang. Simoni, der seit 1999 sieben Mal in Mailand auf dem Treppchen stand, rutschte auf Platz 4. Lampre-Jungstar Damiano Cunego ist Gesamtfünfter.
"Bravo an Mazzoleni, er war eben schneller als ich", sagte Simoni. "Ich habe ja schon vorher gesagt, dass das Podium mir nicht so wichtig war. Das hat mich aber nicht davon abgehalten vom ersten bis zum letzten Kilometer zu kämpfen", so der Saunier Duval-Star, für den der Giro dennoch ein großer Erfolg war nach seinem Triumph am Zoncolan.
"Ich hatte im Gefühl, dass ich sehr schnell bin", sagte Mazzoleni, der früher bei Lampre an der Seite von Cunego bei dessen Girosieg fuhr und letztes Jahr bei T-Mobile als Tourhelfer für Ullrich engagiert worden war. Nach seinem Wechsel zu Astana fuhr der 34-Jährige, der mit der Schwester von Ivan Basso verlobt ist, bei diesem Giro erstmals auf eigene Rechnung. "Ich habe immer für andere gearbeitet, das Podium ist ein Geschenk, das ich mir selbst gemacht habe. Aber ich werde auch künftig gregario sein", so der Routinier aus Bergamo, der bei der Tour de France für seine Kapitäne Vinokourov und Klöden fahren wird. Für die Giro-Organisatoren ist der "peinliche Mazzoleni" (Il Giornale) auf dem Podium eher unangenehm wegen seiner Verstrickung in Dopingaffären, insbesondere in die um den Sportmediziner Carlo Santuccione, wegen der auch gegen den designierten Girosieger Di Luca ermittelt wird.
Am Sonntag folgt die Schlussetappe des Giro über 185km von Vestone nach Mailand. Die Ehrenrunde, bei der üblicherweise unterwegs vor allem gefeiert wird, endet auf einem Rundkurs im Herzen der lombardischen Hauptstadt. |
(www.radsportnews.com)
Der Mann der Rundfahrt ist für mich Andy Schleck. Ein junger Nachwuchsfahrer dem vor dem Giro wohl kaum einer einen Top 10 Platz zugetraut hätte. Natürlich auch Gratulation an Di Luca, hätte ihm den Sieg in einer 3 wöchigen Rundfahrt echt nicht zugetraut.
mfg Robert |
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Robert
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Italiener zwei Jahre gesperrt
Ivan Basso: "Ich komme 2009 zurück"
ROM, 15.06.07 (rsn) - Ivan Basso, der seine Verwicklung in die Dopingaffäre um den spanischen Arzt Fuentes und einen "Dopingversuch" zugegeben hat, ist vom italienischen Radsportverband (FIC) am Freitag für zwei Jahre gesperrt worden.
"Ivan Basso ist von der Disziplinarkommission des (italienischen)Radsportverband für 24 Monate gesperrt worden", gab ein FIC-Sprecher am Abend die Höchststrafe bekannt. Die Hoffnungen des Italieners auf eine mildere Bestrafung erfüllten sich somit nicht.
"Ich akzeptiere das Strafmaß. Ich werde weiter trainieren und plane 2009 zurückzukehren", sagte der 29- Jährige nach der Urteilsverkündung. Da die Suspendierung durch sein früheres CSC-Team angerechnet wird, läuft seine Sperre bereits am 24. Oktober 2008 ab.
Der Girosieger von 2006 war am Freitagmorgen im römischen Olympiastadion von der Kommission vernommen worden, die ihm Verstöße gegen die Artikel 2.2 (Gebrauch oder Versuch des Gebrauchs von verbotenen Substanzen) und 2.6 (Besitz verbotener Substanzen) des Reglements der Welt-Antidopingagentur vorwarf. "Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe und ich habe es verdient, bestraft zu werden. Bitte verurteilen sie mich nicht wegen meines Namens und wegen der Dinge, die über mich gesagt und geschrieben wurden", hatte Basso bei der Anhörung erklärt.
Der 29-jährige Basso hatte im Mai gegenüber dem italienischen olympischen Komitee (CONI) in Anbetracht von überwältigenden Indizien zugegeben, Blut bei dem mutmaßlichen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes gelagert zu haben, um es auf illegale Weise bei der Tour de France 2006 einzusetzen. Da Basso der Tour- Start im Vorjahr wie Jan Ullrich wegen Doping-Verdachts verweigert wurde, hätte er sich nur des Doping-Versuchs schuldig gemacht, argumentierte der frühere CSC-Fahrer.
"Ich gebe zu, versucht zu haben, mich vor der Tour der France zu dopen und bin bereit, dafür den Preis zu zahlen", hatte Basso, der im Vorjahr den Giro gewann, Ende Mai gesagt. Alle seine Siege habe er jedoch ohne Doping erreicht, betonte er damals.
Bassos Anwalt Massimo Martelli hatte bei der Anhörung am Freitag die Disziplinarkommission darum gebeten, seinen Mandanten nicht länger als die von CONI geforderten 21 Monate von Rennen auszuschließen. Die Maximalsperre von zwei Jahren solle bei Basso nicht greifen, "da er der erste Weltklasse-Fahrer in der Geschichte ist, der ein solch Eingeständnis gemacht hat", sagte Martelli. Bassos Anwalt appellierte an die Kommission: "Lasst uns uns zusammen als Italiener verteidigen."
CONI wollte Basso für seine zurückhaltenden Aussagen einen Strafnachlass von drei Monaten auf die Maximalsperre gewähren. Der internationale Radsportverband UCI hatte jedoch die von der WADA vorgegebene Strafe für Ersttäter von zwei Jahren gefordert. Basso ist zur Zeit ohne Team. Ende April hatte er sich mit seinem Discovery-Team auf eine Auflösung des Vertrags geeinigt. |
(www.radsportnews.com)
Ja wie vermutet hatte sein 'Geständnis' keinen Einfluss auf die länge der Sperre. Faire Entscheidung. Mal schaun ob Basso 2009 wirklich nochmal annähernd stark zurückkommen wird.
mfg Robert |
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Crna Gora
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Ganz ehrlich? Ich habe nach der Überschrift aufgehört diesen Beitrag oben zu lesen. Warum denn auch? Es macht einfach keinen Sinn sich diese ganzen "Geständnisse" anzuhören. Wenn wir es ganz genau betrachten, werden wir erkennen, dass den sogenannten Reumütigen einfach nichts anderes übrig geblieben ist als zu gestehen. Sie standen mit dem Rücken zur Wand, also geben sie es lieber zu ehe es auf andere Art und Weise ans Licht kommt.  |
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Crnogorke
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Jessica with Love
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| Crna Gora wrote: |
Ganz ehrlich? Ich habe nach der Überschrift aufgehört diesen Beitrag oben zu lesen. Warum denn auch? Es macht einfach keinen Sinn sich diese ganzen "Geständnisse" anzuhören. Wenn wir es ganz genau betrachten, werden wir erkennen, dass den sogenannten Reumütigen einfach nichts anderes übrig geblieben ist als zu gestehen. Sie standen mit dem Rücken zur Wand, also geben sie es lieber zu ehe es auf andere Art und Weise ans Licht kommt.  |
Hehe was soll man den auch sonst machen.....???
Na ja ich bin dafür das jeder Dopping nehmen soll..... dann wird der wettkampf wenigstens Fair....  |
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Donald Lydecker
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| Jessica with Love wrote: |
Na ja ich bin dafür das jeder Dopping nehmen soll..... dann wird der wettkampf wenigstens Fair....  |
Ja den Faden kann man wunderbar weiterspinnen. |
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Crna Gora
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Tja... Nun steht sie also an die große Schleife, die Tour 2007. In knapp einer Woche startet die Tour und geht über 20 Etappen + Prolog. Habe mich bis vor ein paar Minuten gar nicht oder kaum damit beschäftigt gehabt. Nunja... Mich würde trotzdem interessieren wer sich die größte Betrüger-Sportveranstaltung der Welt dieses Jahr antun möchte. So wie es ausschaut bin ich mal wieder einer dieser Bekloppten die nichts Besseres zu tun haben als diesen dopenden Betrügern beim Radfahren zuzusehen.
Die Tour startet dieses Jahr in London. Nun... Kann man denken wie man möchte, ich für meinen Teil finde schon, dass man es nun nicht übertreiben sollte mit diesen ständigen Auslandsaufenthalten. Dann kann man sie genauso Tour de Europe (oder wie das sonst auf Französisch heißt) nennen. Man will durch den Startort London und den Zielort Paris zeigen wie geil doch die Tour ist. Dennoch wird man die Sache mit dem Doping nicht unter den Tisch kehren können. Sie wird aus meiner Sicht die ganze Tour über präsent sein.
Na mal schauen wer dieses Jahr derjenige sein wird der nicht beim Dopen erwischt wird und die Tour gewinnen kann. Wird es der Kapitän vom Team T-Mobile Patrik Sinkewitz der nach dem Abgang von Ullrich/Klöden/Winokurow der neue Star des T-Mobile-Teams werden soll? Er wird wohl derjenige sein dem ich sowas wie die Daumen drücken werde. Wird wohl mit meiner Verbundenheit zum T-Mobile-Team zusammenhängen. Und natürlich damit, dass Sinkewitz aus Fulda ist. Weitere Favoriten sind dann wohl Alexander Winokurow und der aus meiner Sicht auch dopende Ullrich-Freund Andreas Klöden. Weitere Favoriten in der "Nicht-Erwischt-Werden-Lotterie" sind für mich Alejandro Valverde und Carlos Sastre.
Ich würde gerne noch ein kleines Spiel in Gang bringen: "Wieviele werden überführt?" |
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Robert
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Ja, trotz all der Dopingskandale besteht das weltweite Interesse am Radsport nach wie vor extrem. Eigentlich stehen jedes Jahr mehr Fans am Straßenrand und feuern die Fahrer an. Also eins steht damit fest: Der Radsport ist alles andere als tot!
Tja, gute Frage, ich denk es werden während der Tour 1-3 Fahrer positiv getestet werden.
Tourfavourit ist für mich Vino. Außenseiterchancen denk ich haben Klöden, Valverde und Leipheimer.
mfg Robert
PS: Schön dass hier außer mir noch wer ausführlichere Meldungen schreibt  |
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Crna Gora
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Der Prolog steht an...
Cancellara hat mit Sicherheit gute Siegchancen hat er doch den Prolog 2003 gewonnen und ist auch sonst ein guter Zeitfahrer. Ich würde dann noch David Zabriskie von CSC, David Millar von Saunier Duval und als meinen persönlichen Topfavorit für den Prolog heute Michael Rogers von T-Mobile nennen.
Alle Angaben unter dem Vorbehalt, dass ich immer noch der felsenfesten Überzeugung bin, dass alle gedopt sind.  |
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Blauling
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schaut sich hier wer die Tour2007 an?
mich würd mal interessieren,ob trotz dem doping-ding noch viele/erst recht viele schauen? |
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Robert
Regisseur
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| Blauling wrote: |
schaut sich hier wer die Tour2007 an?
mich würd mal interessieren,ob trotz dem doping-ding noch viele/erst recht viele schauen? |
Also ich schau die Tour noch! Eh klar gell  |
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Crna Gora
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| Robert wrote: |
Also ich schau die Tour noch! Eh klar gell  |
Ich schaue mir auch "Frankreich sucht den besten Doper" an. Aus welchen Gründen auch immer.
Heute hat ja McEwen die erste Etappe gewonnen. Er hat den obligatorischen Sprint einer solchen Flachetappe für sich entscheiden können. Erik Zabel der schon zugegeben hat, dass er gedopt hat, konnte heute, wohl trotz Doping, nicht auf den vorderen Plätzen landen. Da haben die anderen wohl bessere Medikamente im Medizinschrank gehabt.  |
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Crnogorke
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Robert
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Jens Voigt hat heute mit seinem sensationellen zweiten Platz auf der Königsetappe auf den Rettenbachferner den Grundstein zu seiner Titelverteidigung bei der Deutschlandtour gelegt. Unter normalen Umständen sollte ihm der Toursieg nicht mehr zu nehmen sein. |
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Maestro
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Schaue gerade ARD. Interessante Infos über das Doping im Radsport. Läuft noch bis 23:30 Uhr!
MfG
Maestro |
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Crna Gora
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| Maestro wrote: |
| Schaue gerade ARD. Interessante Infos über das Doping im Radsport. Läuft noch bis 23:30 Uhr! |
Verdammt. Jetzt erst zugeschaltet. Aber da kommt wohl nichts was ich nicht schon weiß oder mir zumindest vorstellen kann.  |
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Crnogorke
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Robert
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Ich hab auch gerade eingeschaltet. Ist sehr viel Blödsinn was ich hier gerade höre, vor allem Vergleich Ullrich/Armstrong. Warum war Armstrong erst nach seiner Krebserkrankung fähig die Tour zu gewinnen? Er war in der Zeit davor ein richtiger Bulle, einer der die Straßen-WM und Eintagesrennen gewinnen konnte. Für die Tour war er zu kräftig, zu schwer. Durch den Krebs verliert er einen Großteil seiner Masse, wodurch er zu einer ganz anderen Art Rennfahrer geworden ist.
Das Armstrong ebenso wie alle anderen starken zu dieser Zeit wohl gedopt hat steht fest, aber was soll so ein idiotischer Vergleich zwischen dem jungen Armstrong und dem jungen Ullrich der einfach nur total hinkt.  |
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Crna Gora
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| Robert wrote: |
Das Armstrong ebenso wie alle anderen starken zu dieser Zeit wohl gedopt hat steht fest, aber was soll so ein idiotischer Vergleich zwischen dem jungen Armstrong und dem jungen Ullrich der einfach nur total hinkt.  |
Ich verstehe nicht ganz. Was genau ist an diesem Vergleich auszusetzen? Wo genau hinkt er? Das ist doch das Paradebeispiel für das Doping. Zwei der dominierenden Fahrer der letzten Jahre/Jahrzehnte haben den Radsport unter Zuhilfenahme von illegalen Substanzen bestimmt. Aber das soll wohl nicht die Haupaussage sein. Das worum es geht ist, dass Jan Ullrich der talentiertere, wohl auch bessere Faherer war. Als dann Armstrong zum Doping gegriffen hat, hat er Ullrich auch besiegt. Soll für mich zum einen heißen, dass Armstrong einfach besser gedopt hat und zum anderen, dass das Doping einfach nur schlicht und ergreifend jegliche faire sportliche Veranstaltung unmöglich macht.
Kommt eine Wiederholung der Reportage? |
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Robert
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| Crna Gora wrote: |
Das worum es geht ist, dass Jan Ullrich der talentiertere, wohl auch bessere Faherer war. Als dann Armstrong zum Doping gegriffen hat, hat er Ullrich auch besiegt. Soll für mich zum einen heißen, dass Armstrong einfach besser gedopt hat und zum anderen, dass das Doping einfach nur schlicht und ergreifend jegliche faire sportliche Veranstaltung unmöglich macht.
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Falsch, Armstrong war vor der Krebserkrankung kein 'schlechterer' Fahrer als Ullrich sondern einfach ein ganz anderer Fahrertyp. Du kannst ja auch nicht sagen dass Gerdemann 'besser' als Ciolek ist nur weil er im Gesamtklassement großer Touren wohl immer weit vor ihm sein wird. Cioleks Qualitäten liegen im Sprint, nicht in den Bergen. So ähnlich wars aufgrund Armstrongs Masse vor der Krebserkrankung auch. Er war ein begnadeter Ausreißer, ein unglaubliches Kraftpaket, aber zu massig für eine Tour oder gar Bergfahrer.
Um den Krebs zu behandeln musste er durch die Chemoterapie und Co quasi 'getötet' werden, was auch Armstrongs restlichen Körper beinahe mit tötete. Die Muskeln 'starben' in dieser Zeit mit, seine körpermasse reduzierte sich. Durch Dopingmittel nimmt man keine 20 Kilo Muskelmasse ab, sondern baut (abhängig von der Substanz) eher welche auf. Der Krebs und die Behandlung dagegen hat ihn zu dem schlacksigen Typ gemacht der die Tour gewinnen konnte.
Das am Meisten Unqualifizierte an dem Bericht war einfach dass behauptet wurde dass Ullrich anfangs der 'Bessere' Fahrer der Beiden war. Dabei kann man solch unterschiedliche Fahrertypen gar nicht ernsthaft vergleichen. Und genau deswegen hinkt der Vergleich einfach  |
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Ändert doch aber nichts an der Tatsache das es wandelnde Arzneischränke waren.
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Robert
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| Maestro wrote: |
Ändert doch aber nichts an der Tatsache das es wandelnde Arzneischränke waren.
MfG
Maestro |
Nein, ändern tuts nichts aber dennoch darf man einfach nicht alles glauben was in solchen Sendungen fälschlicherweise behauptet wird
Außerdem auch wie gestern in der Doku schon gesagt, haben sich die Sportler immer schon alle an die Grenzen herangedopt. Nicht nur Armstrong (ist übrigens nichts bewiesen dennoch EXTREM wahrscheinlich) und Ullrich sondern auch der Rest. Und auch nicht nur im Radsport.
Wenns irgendwann mal zum sogenannten Gen-Doping kommen sollte können sich die Dopingjäger sowieso aufhängen. Heutzutage sollte man eigentlich froh sein dass derzeit 'nur' normal gedopt werden kann. |
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Maestro
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| Robert wrote: |
Nein, ändern tuts nichts aber dennoch darf man einfach nicht alles glauben was in solchen Sendungen fälschlicherweise behauptet wird  |
Ach ehrlich gesagt war mir das egal, mir gings da nur um das Thema Doping und nicht wer wann vielleicht wie irgendwie mal besser war. Wer sagt denn das sie dort nicht auch schon gedopt waren?
| Robert wrote: |
| Außerdem auch wie gestern in der Doku schon gesagt, haben sich die Sportler immer schon alle an die Grenzen herangedopt. Nicht nur Armstrong (ist übrigens nichts bewiesen dennoch EXTREM wahrscheinlich) und Ullrich sondern auch der Rest. Und auch nicht nur im Radsport. |
Jupp, das wurde im ersten Teil der Doku deutlich.
MfG
Maestro |
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Robert
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| Maestro wrote: |
Ach ehrlich gesagt war mir das egal, mir gings da nur um das Thema Doping und nicht wer wann vielleicht wie irgendwie mal besser war. Wer sagt denn das sie dort nicht auch schon gedopt waren?
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Sagt doch keiner Ich gehe sogar davon aus dass sie damals mit mehr Substanzen und höheren Dosisen gedopt waren als 2000 und später. Man schaut nur mal auf Mister 60% Bjarne Riis. Heute wird man schon bei 50% schutzgesperrt. Und inzwischen hat er ja auch schon zugegeben Epo gedopt zu haben. Und bist inklusie 1999 wars ja nicht nachweisbar, kannst dir da ja mal vorstellen wie die Profis da Epogedopt haben. |
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Crna Gora
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@ Robert
Um nochmal auf Armstrong zurückzukommen: Kraftpaket hin, Kraftpaket her. Es hat für mich auf alle Fälle was damit zu tun, dass er einfach der bessere Doper war. Oder willst du mir allen Ernstes weißmachen, dass ein Tom Boonen zum Beispiel locker mithalten könnte, wenn er drastisch an Gewicht einbüßt? Und selbst wenn Armstrong ein Top-Ausreißer war, heißt das noch lange nicht, dass er das Zeug zum Spitzen-Rundfahrer haben muss. Die Krebserkrankung und der daraus resultierende Gewichtsverlust haben sicherlich was dazu beigetragen, dass Armstrong so stark werden konnte. Aber den Hauptteil hat dann doch das Doping gemacht. Aber im Grunde genommen hast du dem ja nicht widersprochen, sondern das hier:
| Robert wrote: |
| Das am Meisten Unqualifizierte an dem Bericht war einfach dass behauptet wurde dass Ullrich anfangs der 'Bessere' Fahrer der Beiden war. Dabei kann man solch unterschiedliche Fahrertypen gar nicht ernsthaft vergleichen. Und genau deswegen hinkt der Vergleich einfach :ja |
hinzugefügt. Und so richtig ist das für mich dann auch nicht. Meiner Meinung nach kann man schon so jemanden wie Ullrich, der ja Top im Zeitfahren war und auch in den Bergen sehr stark war, mit einem Mann wie Voigt (Kämpfer, Ausreißer) vergleichen. Und dabei kommt eben raus, dass Voigt nicht mithalten kann. Denn, wenn Ullrich nicht auf das Gesamtklassement geachtet hätte, dann hätte er auch solche Attacken wie Voigt vollbringen können. Voigt hingegen wird wohl niemals zu den stärksten Leuten am Berg zählen. |
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Robert
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| Crna Gora wrote: |
| Voigt hingegen wird wohl niemals zu den stärksten Leuten am Berg zählen. |
Du hast wohl nicht die diesjährige Bergankunft am Rettenbachferner gesehen wie Da hat er alle starken Kletterer wie Leipheimer (Tour 3ter), Leichtgewicht Cunego und Co dübiert. Und so ein steiler Berg wie der Rettenbachferner wird nur sehr selten bei der Tour überfahren. |
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Crna Gora
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| Robert wrote: |
Du hast wohl nicht die diesjährige Bergankunft am Rettenbachferner gesehen wie Da hat er alle starken Kletterer wie Leipheimer (Tour 3ter), Leichtgewicht Cunego und Co dübiert. Und so ein steiler Berg wie der Rettenbachferner wird nur sehr selten bei der Tour überfahren. |
Hm... Wirklich zu schade, dass er das niemals bei der Tour beweisen konnte. Ich meine in Form von Bergpunkten.  |
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Robert
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Location: Kapfenberg
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Darüber muss man natürlich nicht diskutieren, Voigt hätte bei der Tour niemals ne Chance, dafür stehen zu viele schwere Etappen auf dem Plan. Einen schweren Berg an einem Tag zu fahren ist natürlich was ganz anderes als gleich ein paar und das Tag für Tag. Da spielt natürlich die Regenerationsfähigkeit eine ganz große Rolle, die 1tens von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und 2tens natürlich auch durchs Gewicht verschlechtert wird. Je mehr Gewicht desto mehr Watt musst du ja treten und das kannst du dann nicht Tag für Tag bringen. |
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Eine Welt die verblödet ist/
Sollt' ich jemals anzeichen zeigen so zu werden dann tötet mich!
(Prinz Pi - Höhlenmensch)
London, Berlin und New York sind Fassaden/
da hinter stapeln sie Berge von Menschen die starben/
(Prinz Pi - Handeln) |
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