| Welcher Weltmeister holt den Titel 2012? |
| Sebastian Vettel |
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[ 3 ] |
| Jenson Button |
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0% |
[ 0 ] |
| Lewis Hamilton |
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20% |
[ 1 ] |
| Fernando Alonso |
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20% |
[ 1 ] |
| Michael Schumacher |
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0% |
[ 0 ] |
| Kimi Räikkönen |
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0% |
[ 0 ] |
| Keiner schafft's! |
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0% |
[ 0 ] |
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Gestern gabs doch mal wieder einen Ferrari-Doppelsieg :
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Das Unheil bahnte sich schon kurz nach Rennende an, als Williams-Technikchef Sam Michael zu FIA-Mann Jo Bauer zitiert wurde, der Michael mitteilte, dass ihm an den Boliden von Schumacher und Montoya bei einer Routineüberprüfung Ungereimtheiten im Bereich der Bremskühlung aufgefallen sind. Wenig später kam die offizielle Bestätigung der FIA, dass beide BMW-Williams' und beide Toyotas aus diesem Grund aus der Wertung genommen werden.
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Quelle: f1total |
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Also was BlödMW und Toyota sich da geleistet haben, also ne, schade für die beiden Schumis, denn Ralf verliert 8 Punkte und Schumis Vorsprung ist dadurch wieder geringer geworden, son Mist.
MfG
Maestro |
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Ist das neue Punktesystem wirklich gerecht?
(F1Total.com) - Als Michael Schumacher 2002 schon sechs Rennen vor Schluss seinen fünften WM-Titel fixierte, ergriffen die Formel-1-Verantwortlichen Maßnahmen, um so eine einseitige Saison nie wieder zustande kommen zu lassen. Ergebnis war ein neues Punktesystem, das seit vergangenem Jahr angewendet wird, jetzt aber erstmals in Frage gestellt wird.
Auslöser der Debatte ist - kurioserweise - die erneute Dominanz Michael Schumachers, der auf Ferrari sieben der acht bisherigen Rennen gewonnen und trotzdem nur 16 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Barrichello hat. Bei einem Ausfall und einem fünften Platz des WM-Führenden in den kommenden beiden Rennen und zwei gleichzeitigen Barrichello-Siegen würde es schon nach dem Grand Prix von Frankreich am 4. Juli einen Punktegleichstand geben.
2003 offener Titelkampf wegen des neuen Systems
Eine ähnliche Situation ist im Vorjahr eingetreten, als McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen dank seiner Zuverlässigkeit den Titelkampf bis zum letzten Rennen offen halten konnte und letztendlich nur um zwei Zähler an der Weltmeisterschaft vorbeischrammte. Damals gewann der Finne nur den Grand Prix von Malaysia, während Schumacher gleich sechsmal triumphierte. 2004 könnte jedoch durch das neue System eine weitaus extremere Situation eintreten.
Theoretisch ist sogar möglich, dass Schumacher dieses Jahr mit 13 Saisonsiegen einen Weltrekord aufstellt und trotzdem Barrichello ohne einen einzigen Grand-Prix-Erfolg Weltmeister wird. Bei 13 Siegen und fünf Ausfällen käme Schumacher auf 130 Punkte, während Barrichello dank seiner zweiten Plätze 134 Zähler gutgeschrieben bekäme. Eine solch massive Diskrepanz kann kaum im Sinne des Sports sein, auch wenn es grundsätzlich lobenswert ist, Zuverlässigkeit zu belohnen.
Somit ist es auch kaum verwunderlich, dass in Fahrerkreisen der Ruf nach dem alten System immer lauter wird. Sogar Schumacher selbst, in solchen Fragen in der Regel sehr diplomatisch, erklärte gestern unverblümt, dass er sich "ein neues Punktesystem" wünscht - und bekam Rückendeckung von Mark Webber: "Ich habe es geschätzt, als nur die besten Sechs Punkte bekommen haben, denn so war es schließlich die letzten 1.000 Jahre über..."
Nach altem System hätte Glock in Montreal nicht gepunktet
Der Jaguar-Pilot war durch seinen fünften Platz im Minardi beim Australien-Grand-Prix 2002 auch der bisher letzte Formel-1-Neuling, der gleich bei seinem Debüt gepunktet hat. Mit diesem Attribut darf sich nun Timo Glock schmücken, der mit seinem Jordan letztes Wochenende in Kanada nur Elfter wurde, durch die Disqualifikation von vier Fahrzeugen aber auf Platz sieben nach vorne rutschte und dank des neuen Punktesystems zwei Zähler erbte - genau wie Webber damals für Platz fünf.
Eine neuerliche Änderung zurück auf die Regelung vom Stand von 2002 ist derzeit aber nicht wahrscheinlich, weil speziell die kleinen Teams Einwände dagegen haben, die bei der alten Verteilung nach dem Schema 10-6-4-3-2-1 anstelle des jetzt gültigen 10-8-6-5-4-3-2-1-Formats wohl kaum Chancen hätten, überhaupt in die Punkte zu fahren, was sich bei Verhandlungen mit potenziellen Sponsoren natürlich nicht gut macht.
Fahrer (Punkte neu/alt):
M. Schumacher (Ferrari) - 70/70
R. Barrichello (Ferrari) - 54/38
J. Button (BAR-Honda) - 44/29
J. Trulli (Renault) - 36/24
F. Alonso (Renault) - 25/13
J. Montoya (BMW-Williams) - 24/15
R. Schumacher (BMW-Williams) - 12/4
G. Fisichella (Sauber-Petronas) - 10/4
T. Sato (BAR-Honda) - 8/4
D. Coulthard (McLaren-Mercedes) - 7/2
Teams (Punkte neu/alt):
Ferrari - 124/108
Renault - 61/37
BAR-Honda - 52/33
BMW-Williams - 36/19
Sauber-Petronas - 15/6
McLaren-Mercedes - 12/4
Jordan-Ford - 5/0
Toyota - 4/1
Jaguar-Cosworth - 3/0
(f1total.com) |
Oha, das ist ja wirklich mies, da hoffe ich doch mal das dieses Rechenbeispiel nicht eintritt!
MfG
Maestro |
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Horrorcrash von Ralf Schumacher
Ein Horrorcrash von Ralf Schumacher hat den USA-GP überschattet. In der 10. Runde flog der BMW-Williams-Pilot aus noch ungeklärter Ursache in der Steilkurve ab, drehte sich und schlug in spitzem Winkel rückwärts in die Betonmauer ein. An dieser Stelle sind die Formel-1-Boliden bei Vollgas rund 300 km/h schnell.
Ralf war offenbar bei Bewusstsein und wurde von den Sanitätern nach rund acht Minuten samt Sitz und Halskrause aus dem Auto geborgen. Vier Minuten später wurde er mit einem Krankenwagen abtransportiert. Nach ersten Angaben eines Arztes kann Ralf alle Gliedmaßen bewegen, hat aber Schmerzen im Rücken. "Ralf soweit in Ordnung", sagte Pressesprecher Thomas Hofmann. Untersuchungen im Hospital sollen weitere Aufschlüsse geben.
Schumi gewinnt spektakulären USA-Grand Prix
Überschattet vom schweren Unfall seines Bruders Ralf hat Ferrari-Nimmersatt Michael Schumacher seinen Erfolgshunger weiter gestillt. Er gewann in Indianapolis den von mehreren spektakulären Kollisionen geprägten Großen Preis der USA vor Rubens Barrichello.
Durch seinen achten Triumph im neunten Saisonlauf baute der sechsmalige Formel-1-Weltmeister die Führung in der Gesamtwertung aus. Mit Erleichterung registrierte der Seriensieger aus Kerpen, dass sein jüngerer Bruder den Einschlag auf dem Indianapolis Motor Speedway mit etwa 300 km/h in die Boxenmauer nach ersten Diagnosen glimpflich überstanden hatte.
Ralf Schumacher knallte in der 10. von 73 Runden auf der Start- Ziel-Geraden mit Höchstgeschwindigkeit rückwärts in die Boxenmauer und wurde auf die Streckenmitte zurückkatapultiert. Der 28 Jahre alte Kerpener blieb lange im Williams-BMW sitzen, signalisierte aber per Handzeichen Entwarnung. Fünf Minuten nach dem Einschlag untersuchte Formel-1-Arzt Sid Watkins das Unfallopfer direkt im Auto, während der Grand Prix hinter dem Safety Car weiterlief. Danach wurde Ralf Schumacher ins Streckenhospital zur weiteren Behandlung transportiert.
Der Rheinländer hatte offensichtlich Glück im Unglück. 'Er ist bei Bewusstsein und kann alles bewegen', sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen nach einem Besuch im Streckenhospital. 'Ralf hat Schmerzen im Rücken.' Die Unfallursache sei noch unklar, das Team überprüfe die technischen Daten. Der zu diesem Zeitpunkt führende Michael Schumacher schaute immer wieder besorgt zu seinem Bruder hinüber, wenn er die Unglücksstelle passierte. Erst nach neun Runden gaben die Rennkommissare den WM-Lauf wieder frei.
Michael Schumacher gewann den Grand Prix auf dem 4,192 km langen Kurs in 1:40:29,914 Stunden. Barrichello hatte nach 306,016 km 2,9 Sekunden Rückstand. Den dritten Platz belegte der Japaner Takuma Sato im BAR-Honda. In der Gesamtwertung liegt der deutsche Titelverteidiger bei Halbzeit mit nunmehr 80 Punkten klar vor Barrichello (62) und dem Briten Jenson Button (44), der in Indianapolis ausfiel.
Schon Sekunden nach dem Start hatte es gleich nach der ersten Kurve erstmals bei diesem spektakulären USA-Rennen gekracht. Jaguar- Pilot Christian Klien (Österreich) prallte ins Heck eines Konkurrenten und rutschte danach in den Jordan des Italieners Giorgio Pantano. Der Brasilianer Felipe Massa im Sauber-Petronas und Gianmaria Bruni (Italien) im Minardi-Cosworth waren weitere Opfer dieser Kollision. Als nach fünf Runden das sofort auf die Strecke geschickte Safety Car das Rennen wieder frei gab, nutzte der wild attackierende Michael Schumacher eine kleine Lücke, um am Trainingsschnellsten Barrichello vorbeizuziehen.
Pech hatten Michael Schumachers Rivalen im WM-Rennen aus den anderen Teams: Der Spanier Fernando Alonso fiel wegen eines Reifenproblems an seinem Renault in der neunten Runde zum zweiten Mal in Folge aus. Für Button bedeutete ein technischer Defekt den erstmaligen Ausfall in dieser Saison. Nick Heidfeld (Mönchengladbach), in Montréal noch glücklicher Achter, rutschte im Jordan-Ford in der 45. Runde von der Piste.
Schon vor Ralf Schumachers spektakulärem Einschlag hatte Williams- BMW einem Rückschlag hinzunehmen: Juan Pablo Montoya wurde wegen eines regelwidrigen Umsteigens ins Ersatzauto 15 Runden vor Rennende disqualifiziert. Der Kolumbianer war wegen eines Defektes am Startmechanismus seines weiß-blauen Boliden Sekunden vor der Einführungsrunde in das so genannte T-Car umgestiegen und aus der Boxengasse gestartet. Montoyas beherzte Aufholjagd nutzte nichts, da ihm die Kommissare später die Schwarze Flagge zeigten. Erst vor sieben Tagen war das Williams-BMW-Duo beim Großen Preis von Kanada wegen einer regelwidrigen Bremslüftung nachträglich disqualifiziert worden.
Für McLaren-Mercedes reichte es wieder zu Punkten. Vizeweltmeister Kimi Räikkönen (Finnland) belegte den sechsten Platz. Sein schottischer Teamkollege David Coulthard wurde Siebter. Möglicherweise war es die Abschiedsvorstellung des enttäuschenden Silberpfeils MP 4-19, da schon in 14 Tagen beim Großen Preis von Frankreich das Nachfolgermodell MP 4-19B debütieren könnte.
(sport.de) |
Oha, wasn Crash, hoffe nur das alles gut ausgegangen ist ... und Schumi hat mal wieder gewonnen, wie er Barrichello überrumpelt hat war gut!
MfG
Maestro |
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Crash von Ralf Schumacher: Ursache geklärt
(F1Total.com/sid) - Formel-1-Pilot Ralf Schumacher hat bei seinem schweren Unfall beim Großen Preis der USA in Indianapolis lediglich Prellungen, aber keine Kopfverletzungen, Knochenbrüche oder inneren Verletzungen erlitten. Das ergab eine Untersuchung in einem Krankenhaus in Indianapolis, in das Schumacher in einen Krankenwagen gebracht worden war. Der Kerpener muss die Nacht allerdings zur Beobachtung in der Klinik verbringen.
BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher hatte in der Steilkurve vor der Zielgeraden in Turn 13 die Kontrolle über sein Auto verloren und war in die Betonmauer gekracht. An dieser Stelle sind die Formel-1-Boliden bei Vollgas mehr als 300 km/h schnell.
Der 28-Jährige war nicht in der Lage, selbst auszusteigen, bewegte aber seinen Kopf und die Arme und sprach mit einem der Streckenposten. Die Ärzte benötigten rund acht Minuten, um Schumacher aus dem Wrack zu bergen. Danach wurde er mit einem Krankenwagen zunächst in das Medical Center gebracht und, wie nach derartigen Unfällen üblich, routinemäßig untersucht.
Als Unfallursache nannte das Team nach eingehender Fehlersuche einen Schaden am linken Hinterreifen. Ausgelöst wurde dieser Defekt offenbar dadurch, dass Ralf Schumacher über Trümmerteile gefahren war, die von vorangegangenen Kollisionen auf der Strecke lagen.
(f1total.com) |
MfG
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Hier mal ein nettes Bild (hab ich nicht gemacht) vom 1. Restart des Rennens in Indy:
Laut offizieller Zeitnahme war Barrichello dort nur 0.013s vor Schumi ... war also sehr haarig die Sache, denn vor der Linie darf nicht überholt werden!
MfG
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Hat Michael Schumacher zu früh überholt oder nicht?
© xpb.cc | Schumacher und die Indy-Linie: Hier vergeigte er 2003 den Sieg
(F1Total.com) - In den vergangenen Tagen gab es in der Formel 1 viel Stoff für Diskussionen. Völlig überraschend wurden in Kanada Toyota und BMW-Williams aus der Wertung genommen, für beide Teams nicht nur ein Image- sondern auch ein Punkteverlust, die "Weiß-Blauen" verloren gleich 12 Zähler. Die zu großen Bremskühlöffnungen entdeckten die FIA-Kommissare selbst, es gab keinen Hinweis oder gar einen Protest eines anderen Teams, dies teilte ein Sprecher gegenüber 'Atlas F1' mit. Die FIA bestätigt auch, dass man nicht auf allen Strecken diese Teile routinemäßig überprüft, in Montreal jedoch schon, da der Kurs als Bremsen mordend bekannt ist.
Für Ärger sorgte zuletzt auch die Tatsache, dass die Rennleitung in Indianapolis beinahe ein ganzes Rennen brauchte, um die Disqualifikation gegen Juan-Pablo Montoya auszusprechen, der kurz vor dem Start der Einführungsrunde das Auto gewechselt hatte, wenige Sekunden vor dem Umspringen der Ampel, 15 Sekunden vorher hätte dies laut Reglement jedoch erfolgen müssen. Die FIA begründet die langwierige Entscheidung mit der "Ernsthaftigkeit der Strafe und dem sehr engen Spielraum", indem Montoya die Frist verpasste.
Montoya-Disqualifikation: Warum die Entscheidung so lange auf sich warten ließ
Man habe sich alle Videoaufnahmen mehrmals angeschaut, um eine "faire Entscheidung" zu treffen. Zudem sei die Rennleitung durch den Massencrash am Start sowie Ralf Schumachers Unfall und die notwendige medizinische Versorgung und Bergung der Wracks stärker als üblich ausgelastet gewesen: "Da kann man vielleicht verstehen, weshalb die Überprüfung des Zwischenfalls mit Juan-Pablo Zeit gebraucht hat", so der FIA-Sprecher weiter. Er verweist zudem darauf, dass der Passus im Reglement, wonach die Rennleitung innerhalb von 25 Minuten nach einem Zwischenfall eine Strafe aussprechen muss, vor Jahren gestrichen wurde, um keine überhasteten Entscheidungen zu provozieren.
Hat Schumacher zu früh überholt?
Für Aufregung sorgte auch das Überholmanöver von Michael Schumacher an Rubens Barrichello am Ende der zweiten Safety-Car-Phase. Die Regeln erlauben erst ein Überholmanöver ab der Ziellinie, weil erst dort das Überholverbot aufgehoben wird. Das offizielle FIA-Timing zeigte Rubens Barrichello auf dem ersten Platz, das Fernsehbild jedoch auf dem Zweiten, was sofort korrigiert wurde. Einige Insider glauben anhand der Fernsehbilder erkannt zu haben, dass Schumacher auf der Start- und Ziellinie einen Tick vor Rubens Barrichello lag - was man hätte bestrafen müssen. Die angeblichen 0,013 Sekunden Vorsprung Barrichellos auf Schumacher wären bei Tempo 320 keine Frage von einigen Zentimetern gewesen, sondern 1,15 Meter Vorsprung, die man mit bloßem Auge hätte erkennen müssen.
Der FIA-Sprecher meint dazu: "Die Seite der Zeitnahme zeigte kurz Michael vor Rubens an, sie hat sich dann aber aufgrund der akkuraten Rundenzeit selbst korrigiert. Die Zeitnehmer haben auch die Rennleitung kontaktiert, um zu bestätigen, dass das System sich anhand der korrekten Zeitnahme korrigiert hat. Hat Michael Rubens vor der Linie überholt? Die Antwort ist nein und aus diesem Grund wurde nicht gegen die Regeln verstoßen."
Warum das Rennen nicht abgebrochen wurde
Einige Experten und Fahrer hatten gefordert, dass das Rennen nach dem Unfall von Ralf Schumacher abgebrochen wird, weil die Bergung zu lange dauerte und vor allem überall Trümmerteile auf der Strecke lagen. Für die FIA war ein Rennabbruch nicht notwendig, da dieser laut Reglement nur vorgesehen ist, wenn die Strecke blockiert ist oder es ein klares Zeichen gibt, dass es zu gefährlich ist, die Autos auf der Strecke fahren zu lassen: "Die Rennleitung stand in ständigem Kontakt mit dem Safety Car und die Rückmeldung von der Strecke war jene, dass es schon möglich war, den Trümmern ausweichen." Zudem sei ein Neustart des Rennens potenziell gefährlicher als ein fliegender Neustart hinter dem Safety Car.
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Formel 1 behält Qualifying-Format bei
(F1Total.com) - Niederlage für Formel-1-Boss Bernie Ecclestone am Montag vor der Formel-1-Kommission in London: Der Brite konnte sich vor den 26 Mitgliedern des Ausschusses - darunter Vertreter der Teams, Motorenhersteller, Reifenhersteller, Sponsoren und Streckenpromoter - nicht mit seiner Vorstellung von einem neuen Qualifying-Format durchsetzen: "Es wird überhaupt keine Veränderungen geben, es bleibt so langweilig, wie es war", meinte der 73-Jährige nach dem rund achtstündigen Sitzungsmarathon.
Dass es auch in Zukunft das verhältnismäßig langweilige Einzelzeitfahren geben wird, ist dem Veto der Teams und Sponsoren zu verdanken, die sich Sorgen darüber machen, dass ihre TV-Präsenz darunter leidet. Gerade die kleinen Teams wie Minardi oder Jordan profitieren von dem Einzelzeitfahren, da sie ihren Sponsoren eine Garantie geben können, wie lange sie im Fernsehen zu sehen sind. Mit dem von Ecclestone geplanten Modus, der zweimal 25 Minuten Qualifying mit gleichzeitig sich auf der Strecke befindlichen Fahrern vorsah, wäre wohl kaum eine Kamera auf die Außenseiter gerichtet worden.
Zuvor hatten die zehn Teamchefs jedoch dem neuen Qualifying-Format zugestimmt, sodass die Kehrtwende für die meisten Experten dann doch überraschend kam. Nach Aussage des Vorsitzenden der Formel-1-Kommission, FIA-Präsident Max Mosley, war ein weiterer Beweggrund für die überraschende Entscheidung die Tatsache, dass man das Gefühl hatte, dass sich im Vergleich zu dem Qualifying-Modus der Saison 2002 nicht ausreichend viel verändert hätte. Stattdessen wollte man eine Panik-Reaktion vermeiden und wird den neuen Modus somit nicht mitten in der Saison ändern.
Nach Aussage des Briten werde man nun das Instrument des Marketing nutzen, um zu erforschen, wie sich die Öffentlichkeit ein "richtiges" Qualifying vorstellt. Bis dahin wird das in der Saison 2003 eingeführte Einzelzeitfahren auf jeden Fall bestehen bleiben. Öffentlich hatten einige Teamchefs, darunter BAR-Honda-Teamchef David Richards, im Rahmen des Großen Preises der USA ihre Zweifel an dem von Ecclestone vorgeschlagenen Modus geäußert.
Dennoch war die Änderungen eigentlich beschlossene Sache, noch in der vergangenen Woche hatten bereits einige Teams eifrig für das neue Qualifying-Format bei den Testfahrten trainiert, dies zeigt, wie überraschend die Änderung am Reglement doch noch gekippt wurde: "Wir haben eine Veränderung bekannt gegeben, alle haben sie zugestimmt und nun haben wir es plötzlich gestoppt", kritisierte Jaguar-Teamchef Tony Purnell nach dem Treffen. "Das verwirrt mich. Ich denke, dass dies schlecht für die Formel 1 ist, das ist eine schlechte Botschaft."
Nach Aussage von Purnell hätte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone heute in London nicht besonders um sein Wunschformat gekämpft - ebenfalls etwas verwirrend. Ecclestone, der derzeit selbst mit den Automobilherstellern um die Zukunft der "Königklasse des Motorsports" feilscht, hat vielleicht aus politischen Gründen klein beigeben müssen. Dies soll aber nicht heißen, dass 2005 kein neues Qualifying-Format in Kraft treten wird. Wenn, dann dürfte diese Änderunge allerdings deutlich radikaler ausfallen als der von Ecclestone ausgearbeitete Vorschlag.
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Bis zu zwölf Wochen Zwangspause für Ralf Schumacher
© xpb.cc | Für Ralf Schumacher ist die Saison 2004 so gut wie gelaufen
(F1Total.com) - Schock für Ralf Schumacher bei einer weiteren Untersuchung am Dienstag in einer Spezialklinik in Bad Nauheim bei Frankfurt: Die Ärzte stellten zwei Frakturen der Wirbelsäule fest, die er sich bei seinem schweren Unfall in Indianapolis vor rund anderthalb Wochen zugezogen hatte. "Um ehrlich zu sein, habe ich mir meinen Geburtstag so nicht vorgestellt. Die gestrige Diagnose der Ärzte war schon der Hammer", so der BMW-Williams-Pilot auf seiner Internetseite, der heute seinen 29. Geburtstag feiert.
"Die Verletzung ist schlimmer als befürchtet, da muss ich jetzt durch", so der Deutsche weiter. "An der Tatsache, dass ich Ruhe brauche und weiter behandelt werde, hat sich ja durch diese Diagnose nix geändert, nur dauert es halt jetzt länger, bis ich wieder vollkommen fit werde." Die Ärzte rechnen damit, dass sich Ralf Schumacher acht bis zwölf Wochen gedulden muss, bis die Verletzungen ausgeheilt sind. Im Extremfall würde dies bedeuten, dass Ralf Schumacher nur noch an den letzten drei Rennen der Saison in China, Japan und Brasilien teilnehmen kann.
Im Moment denkt der Rennfahrer jedoch in erster Linie an seine Gesundheit und nicht an ein Comeback: "Auch wenn ich natürlich den Augenblick herbeisehne, wo ich wieder im Auto sitze, so zählt im Moment für mich nur, wieder gesund zu werden, und dafür nehme ich mir genau die Zeit, die es auch braucht." Für den Pechvogel wird Testfahrer Marc Gené einspringen, eine offizielle Bekanntgabe wird noch für den heutigen Mittwoch erwartet.
McLaren-Mercedes reist mit MP4-19B nach Frankreich
© xpb.cc | Der MP4-19B feiert in Magny-Cours seine Rennpremiere
(F1Total.com) - Rund 4.200 Testkilometer hat das McLaren-Mercedes-Team mit dem neuen MP4-19B abgespult, der sich bei den Testfahrten als ausreichend zuverlässig erwiesen hat, um ihn erstmals im Rennen einzusetzen. Pünktlich zu Beginn der zweiten Saisonhälfte werden die Silbernen also ihr stark überarbeitetes Rennfahrzeug erstmals einsetzen, welches das Team wieder konkurrenzfähig machen soll.
David Coulthard: "Ich freue mich auf den Frankreich-Grand-Prix, besonders, weil dies eine Veranstaltung ist, die ich außerordentlich genieße, aber vor allem deshalb, weil wir den MP4-19B zum ersten Mal verwenden werden. Nach den beiden Rennen in Nordamerika sind wir nach Europa zurückgekehrt, um in Jerez unser Testprogramm mit dem MP4-19B fortzusetzen. Dies war meine erste Gelegenheit, das Auto auszuprobieren und es waren ein paar konstruktive Tage. Was den Rest des Teams angeht, habe ich das Gefühl, dass dies ein positiver Schritt ist und ich freue mich darauf zu sehen, wie es an diesem Wochenende laufen wird."
"Der Kurs hat Ähnlichkeiten mit Monaco, dem Nürburgring und Magny-Cours, denn er ist mehr eine technische Strecke als ein Kurs, auf dem es auf pure Leistung ankommt. Die Charaktereigenschaften tendieren dazu, zu meinem Fahrstil zu passen und ich hatte dort in der Vergangenheit ein paar exzellente Duelle, die den Fans hoffentlich ebenso viel Freude bereitet haben wie mir! Mein Sieg dort im Jahr 2000 war ohne Zweifel eines meiner Karriere-Höhepunkte. Die Strecke an sich hat einen sehr ebenen Asphalt, der es uns erlaubt, mit niedriger Bodenfreiheit zu fahren, was zu mehr mechanischem Grip führt."
Räikkönen mag wie Coulthard Magny-Cours
Kimi Räikkönen: "Nach dem USA-Grand-Prix hatten ich und das Team erneut das Gefühl, dass das Ergebnis des Rennens unser Potenzial nicht vollständig demonstriert hat, aber das ist eben Rennsport. Wir konzentrieren uns nun auf den Frankreich-Grand-Prix, wo David und ich mit dem MP4-19B fahren werden. Das Auto hat bei den Tests gut funktioniert und ich hoffe, dass wir im Rennen so zuverlässig sein werden wie in Jerez."
"Magny-Cours besteht aus einer Mischung von langsamen Haarnadelkurven, schnellen Schikanen und mittelschnellen Kurven. Es gibt vor allem eine Hochgeschwindigkeitssektion, die von der 'Estoril'-Kurve bis zur 'Adelaide' führt. Es ist wichtig, dass man die lange Kurve voll durchfährt, ohne vom Gas zu gehen, sodass man so viel Geschwindigkeit wie möglich in die schnelle Sektion in Richtung der Haarnadelkurve mitnimmt, um eine schnelle Rundenzeit zu fahren. Die Kurve ist zudem großartig zu durchfahren, da sie es einem erlaubt, wirklich an das Limit zu gehen."
McLaren plant weitere Entwicklungen
Teammanager Martin Whitmarsh: "Nach unserem zweiten ermutigenden Test in Jerez letzte Woche und dem positiven Feedback von David, Kimi, Alex und Pedro, haben wir uns dazu entschieden, den MP4-19B mit nach Magny-Cours zu nehmen. Während des Tests haben wir umfangreiche Tests am Chassis und dem Motor durchgeführt und spezifische Arbeiten am Setup und den Reifen im Hinblick auf Frankreich durchgeführt."
"Wir glauben, dass der MP4-19B sowohl im Hinblick auf die Leistung als auch in Sachen Zuverlässigkeit ein Schritt in die richtige Richtung ist. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, mit diesem Auto zu fahren. Das gesamte Team arbeitet ständig daran, unser ganzes Paket zu verbessern. Der MP4-19B ist ein wichtiger Schritt dieses Prozesses, es sind aber bereits zusätzliche Entwicklungen für die kommenden Wochen und Monate geplant."
Haug von ordentlichem Schritt nach vorne überzeugt
Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Nach unseren viel versprechenden Tests in Silverstone vor vier Wochen und in Jerez letzte Woche haben wir uns dazu entschieden, den MP4-19B beim Frankreich-Grand-Prix einzuführen und zum ersten Mal mit ihm ein Rennen zu bestreiten. Wir haben bei beiden Tests viel gelernt, besonders während unseres Test-Programms in Spanien vom 22. bis 25. Juni unter sehr heißen Bedingungen."
"Unsere vier Fahrer Kimi, David, Alex und Pedro haben insgesamt rund 700 Runden abgespult, was in Jerez mehr als 3.000 Kilometern entspricht. Das gesamte Team arbeitet extrem hart daran, den MP4-19B für Magny-Cours vorzubereiten und alle sind heiß darauf zu sehen, dass wir sowohl in Bezug auf die Geschwindigkeit als auch auf die Zuverlässigkeit einen Schritt nach vorne machen."
(f1total.com) |
Das mit Ralf ist ja der Hammer, was da hätte NOCH passieren können!
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Schumi siegt mit vier
Mit einer taktischen Meisterleistung hat Ferrari Michael Schumacher beim Frankreich-GP zum 9. Saisonsieg geführt. Erstmals in der F1-Geschichte siegte ein Fahrer mit einer Vier-Stopp-Strategie.
(sport.de) |
Neunter Sieg im 10 Rennen, einfach goil und auch das Manöver von Rubens war cool!
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Ralf Schumacher bestätigt Wechsel zu Toyota
(F1Total.com/sid) - Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher hat im Gespräch mit der Illustrierten 'Bunte' seinen seit Wochen diskutierten Wechsel zu Toyota bestätigt. "Wenn ich Ihren Informationen nach zu Toyota wechsle, kann ich bestätigen, dass 'Bunte' da nicht ganz falsch liegt", meinte der 29-Jährige, der nach seinem schweren Unfall in Indianapolis frühestens am 15. August beim Großen Preis von Ungarn in Budapest wieder dabei sein wird, dann allerdings noch im Cockpit seines BMW-Williams.
In diesem Jahr stehen der Franzose Olivier Panis und Cristiano da Matta aus Brasilien bei Toyota unter Vertrag. Williams dagegen hat noch keinen Fahrer für die kommende Saison, da auch Juan-Pablo Montoya das Team verlässt und ab 2005 an der Seite des Finnen Kimi Räikkönen für McLaren-Mercedes fährt. Angeblich soll Jaguar-Pilot Mark Webber bei Williams inzwischen fix sein, Teamkollege könnte Gerüchten zufolge Jacques Villeneuve werden. Der Kanadier saß schon einmal im Williams-Cockpit und eroberte mit dem Team 1997 die WM-Krone.
Trotz aller Dementis hat letztlich wohl die Gehaltskürzung beim Team von Sir Frank Williams den Ausschlag für den Wechsel von Ralf Schumacher gegeben. Der Engländer wollte dem Bruder des sechsmaligen Weltmeisters Michael Schumacher künftig nicht mehr als sechs Millionen Dollar zahlen, das sind 10 Millionen weniger als in diesem Jahr. Bei Toyota soll der 29-Jährige einen Dreijahresvertrag unterschrieben haben, der ihm insgesamt 50 Millionen Euro einbringt. Mit einem Jahresetat von 400 Millionen Euro sind die Japaner der Formel-1-Krösus.
Gerüchten zufolge spart Teamchef Frank Williams ab dem dritten Rennen, das Ralf Schumacher aussetzen muss, eine Million Dollar pro Rennen, da in diesem Fall eine Versicherung für das Gehalt des Kerpeners aufkommt. Das Team könnte so sechs Millionen Dollar sparen, sollte der 29-Jährige in dieser Saison nicht mehr an den Start gehen.
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Ferrari: Entwicklungsstopp für den F2004
(F1Total.com) - Weltmeister Ferrari scheint sich sicher zu sein, dass der aktuelle F2004 gut genug ist, die beiden Weltmeisterschaften gewinnen zu können, ohne das Auto großartig weiterzuentwickeln. Stattdessen wollen sich die Italiener ab sofort auf das nächstjährige Auto konzentrieren: "Wir haben schon mit der Arbeit am Auto für das kommende Jahr begonnen", so Ross Brawn, Technischer Direktor des Ferrari-Teams.
"Unser Ziel mit dem aktuellen Auto ist es nun, ausreichend Punkte einzufahren, um beide Meisterschaften zu gewinnen und das erfordert Zuverlässigkeit. Aus diesem Grund konzentrieren wir unsere Anstrengungen auf das nächstjährige Auto. Abgesehen von einem neuen Aerodynamikpaket, das wir in Hockenheim einführen möchten und einem besonderen Paket für wenig Abtrieb, das für Monza notwendig ist, wird sich die Weiterentwicklung des F2004 hauptsächlich auf die Arbeit an den Reifen und dem Motor beschränken."
Auf der einen Seite könnte diese Nachricht für die Konkurrenz eine gute sein, dies weiß auch der Brite: "Das bedeutet, dass die Gegner irgendwann vor dem Ende der Saison auf uns aufschließen oder und sogar überholen könnten." Auf der anderen Seite kann man sich in Maranello nun vollständig auf das Auto für die kommende Saison konzentrieren und vermutlich dennoch den WM-Titel gewinnen, sodass Ferrari auch kommende Saison sehr stark sein dürfte.
Ferrari-Rennleiter Jean Todt: "Irgendwann kommt die Zeit, in der wir damit anfangen müssen, über das nächstjährige Auto nachzudenken, besonders dann, wenn es viele Veränderungen in Bezug auf die technischen Regeln für das kommende Jahr geben wird, wie Aerodynamik, die Reifen und die Motoren", so der Franzose. "Die Zeit verfliegt sehr schnell, wir müssen aus diesem Grund unsere Priorität auf das neue Auto verschieben."
Für die Roten steht fest, dass der F2004 auf allen Streckenarten konkurrenzfähig ist und im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist die Konkurrenz so schwach, dass man keine großartige Entwicklungsarbeit mehr betreiben muss: "Wir haben mit dem F2004 einen guten Leistungslevel erreicht, aber es gibt dennoch ein paar Entwicklungsprogramme für spezifische Strecken."
"Aber es kommt die Zeit, wie wir sie in jedem Jahr haben, in der wir nach vorne schauen müssen. Natürlich, wenn wir in den letzten beiden Rennen noch um den Titel kämpfen, dann wären wir in einer Situation, in der die Entwicklung weitergehen würde, da es einen großen Unterschied ausmachen kann, wenn man eine Zehntelsekunde pro Runde finden kann. Aber es stimmt, dass wir in der diesjährigen Meisterschaft - ohne zu sagen, dass sie im Sack ist - in Bezug auf die Konkurrenzfähigkeit in der Lage sind, die Priorität auf das nächstjährige Programm zu verschieben."
Damit möchte der Franzose jedoch nicht sagen, dass die Meisterschaften schon gewonnen sind: "Ich bin zu bedacht, um über die Meisterschaft zu sprechen, zu einem Zeitpunkt, an dem sie noch nicht gewonnen ist. Alles, was wir sagen ist, dass wir im Moment wie die Favoriten aussehen. Es gibt noch acht Grands Prix zu fahren und es können noch so viele Dinge passieren."
"Ich ziehe es in dieser Situation natürlich vor, in unserer Situation zu sein und nicht in der Situation der anderen Teams. Wir hatten schon Meisterschaften, die gesichert schienen und sie waren es nicht, bis es also mathematisch gesichert ist, werde ich es so sehen. Ich bin schon zu lange im Geschäft, um anders zu denken."
Dass es im kommenden Jahr umfangreiche Änderungen am Reglement geben wird, ist natürlich nicht im Geschmack von Ferrari, wie Ross Brawn zugibt: "Da wir ein sehr starkes Paket haben, ist jede Veränderung für uns nicht gut. Aber wir müssen diese Veränderung akzeptieren, denn in jedem Jahr werden die Autos schneller und die Strecken bleiben die gleichen."
"Damit möchte ich nicht sagen, dass die Autos jetzt gefährlich sind, aber in jedem Jahr machen sie Fortschritte, es ist aus diesem Grund an der Zeit, einen Schritt zurück zu machen. Der leichteste Weg hierfür ist es, die Aerodynamik zu ändern, gefolgt von den Reifen und dem Motor. Aber der große Schritt am Motor wird erst 2006 erfolgen, wenn wir einen kleineren Hubraum haben. Ich denke, dass wir die Sicherheit des Sports und die Show gleichzeitig verbessern können."
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Schumacher auch in Silverstone nicht zu schlagen
(F1Total.com) - Silverstone präsentierte sich heute Nachmittag zwar kühl und trist wie erwartet, der traditionelle englische Regen stellte sich aber nicht ein. Unter diesen Bedingungen war Michael Schumacher wieder einmal nicht aufzuhalten: Der Ferrari-Superstar gewann vor Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) und seinem Teamkollegen Rubens Barrichello.
Polesetter Räikkönen erwischte einen perfekten Start, während sich hinter ihm das Feld ohne gravierende Verschiebungen durch Copse einsortierte. Der "Iceman" setzte sich gleich in der ersten Runde um 3,5 Sekunden von Barrichello ab, vergrößerte seinen Vorsprung dank eines anfänglichen Michelin-Vorteils in Runde zwei auf 4,3 Sekunden, doch dann brannte sein Feuerwerk ab - und der Abstand stabilisierte sich zunächst bei rund vier Sekunden.
Alonso mischte die ansonsten ruhige Startphase auf
Der Einzige, der in der Anfangsphase für Aufregung sorgte, war Renault-Pilot Fernando Alonso: Der Spanier rollte von hinten das Feld auf und lieferte einige beherzte Überholmanöver ab, ehe er unerwartet früh die Serie der ersten Boxenstopps eröffnete. Das Feld setzte heute großteils auf eine Drei-Stopp-Strategie, ein paar Piloten riskierten es jedoch, nur zweimal reinzukommen - wie sich bald herausstellte, sollte Schumacher einer davon sein.
Räikkönen und der drittplatzierte Button mussten in der elften Runde zum ersten Mal nachtanken, wodurch Button einen Platz gegen Barrichello gutmachte, aber Schumacher konnte bis zur 15. Runde draußen bleiben, dadurch seinen Rückstand von sechs Sekunden wegfräsen und in Führung liegend wieder auf die Strecke gehen. Von dem Zeitpunkt an war die Entscheidung im Rennen im Prinzip schon wieder pro Ferrari gefallen.
Der Verlierer der ersten Serie an Stopps war Barrichello, der auf Platz vier zurückgefallen ist. Räikkönen konnte mit dem leichteren Auto indes Druck auf Schumacher ausüben, biss sich am Ferrari aber die Zähne aus, weil er zu wenig Top-Speed hatte und nur in den langsamen Passagen Boden gutmachen konnte. Zumindest sicherte er sich aber gegenüber seinen unmittelbaren Verfolgern ein komfortables Polster von einigen Sekunden.
16 von 20 Autos beendeten das Rennen
In Runde 16 schied Olivier Panis (Toyota), bis dahin farblos unterwegs, aus. Wie schon bei den letzten Rennen gab es übrigens auch heute kaum Ausfälle: Zsolt Baumgartner (Minardi-Cosworth) scheiterte wegen eines technischen Defekts, Giorgio Pantano (Jordan-Ford) verabschiedete sich mit einem unnötigen Fahrfehler, als er mit einem Rad auf der Wiese bremste, und Jarno Trulli zerschmetterte seinen Renault ausgangs der superschnellen Bridge-Kurve.
Als der Italiener wegen eines vermuteten Aufhängungsbruchs abflog, stockte der Formel 1 schon wieder der Atem: Jenseits von 200 km/h brach beim Bremsen vor Priory das Heck des Renault aus, das Auto schlitterte ins Kiesbett, krachte gegen die Barrieren, überschlug sich und kam zum Glück wieder auf dem Unterboden zum Stehen. Trulli signalisierte sofort, dass ihm nichts passiert war, wurde aber zur Sicherheit zur Untersuchung ins Medizinische Zentrum direkt an der Strecke in Silverstone gebracht.
Der Crash des Renault-Piloten brachte kurioserweise auch noch einmal Spannung ins Rennen, denn zu dem Zeitpunkt hatte Schumacher seine beiden Stopps schon absolviert, lag aber trotzdem vor Räikkönen, Barrichello und Button, die noch einmal reinkommen mussten. Dank der logischen Safety-Car-Phase kam es in den Schlussrunden aber zu einem Rad-an-Rad-Showdown und nicht zum ungefährdeten Sololauf des Weltmeisters, weil der Zeitverlust der Verfolger an den Boxen vom Safety-Car ausradiert wurde.
Räikkönen fehlte es gegen Schumacher an Top-Speed
Räikkönen - mit dem Vorteil der frischeren Reifen - übte tatsächlich zwei Runden lang Druck aus und schnupperte an seinem ersten Grand-Prix-Sieg in dieser Saison, doch der fehlende Top-Speed wurde ihm erneut zum Verhängnis. In der letzten Runde musste er sich sogar noch einmal nach hinten orientieren, als Barrichello eine letzte Chance witterte, es kam aber zu keiner Attacke mehr. Button rollte dahinter mit Respektabstand als Vierter ins Ziel.
Platz fünf sicherte sich mit einer unauffälligen Vorstellung BMW-Williams-Pilot Juan-Pablo Montoya, die Sensation des Tages war aber Giancarlo Fisichella (Sauber-Petronas): Der Römer fuhr den längsten ersten Stint aller Piloten, wurde dadurch phasenweise bis auf Platz fünf nach vorne gespült, und hatte auch den nötigen Speed, um im Finish ohne Probleme Platz sechs zu verteidigen. David Coulthard (McLaren-Mercedes) und Mark Webber (Jaguar-Cosworth) holten die verbleibenden Punkte.
Minardi auch mit Walton-Speziallackierung glücklos
Unauffällig blieben heute Takuma Sato (BAR-Honda/11.), Marc Gené (BMW-Williams/12.), Christian Klien (Jaguar-Cosworth/14.) und Nick Heidfeld (Jordan-Ford/15.). 16. wurde Minardi-Pilot Gianmaria Bruni, dessen Fahrzeug ebenso wie jenes von Baumgartner aus Respekt vor dem verstorbenen Sportdirektor John Walton in einer Speziallackierung ohne Sponsorenaufkleber unterwegs war. Bruni fuhr bei einem seiner Stopps übrigens einen Mechaniker nieder, kassierte außerdem eine Zeitstrafe wegen Ignorierens blauer Flaggen.
Die große Erkenntnis des heutigen Rennens ist, dass Michael Schumacher scheinbar weiterhin nicht zu schlagen ist - egal, ob er wie in Magny-Cours viermal an die Box kommt oder nur zweimal. Großes haben aber auch die "Silberpfeile" geleistet, denn zumindest Räikkönen konnte eindrucksvoll das Potenzial des neuen MP4-19B unter Beweis stellen. BMW-Williams scheint mit den Modifikationen des FW26 hingegen keinen derartigen Goldgriff gemacht zu haben.
In der Weltmeisterschaft führt Schumacher nun mit 100 von 110 möglichen Punkten vor Barrichello (74) und Button (53), was faktisch bedeutet, dass wohl nur noch ein Ferrari-Pilot realistische Chancen auf den Gewinn des Fahrertitels hat. Auch bei den Konstrukteuren führt Ferrari (174) überlegen vor Renault (79) und BAR-Honda (67), aber McLaren-Mercedes (32) schließt langsam zu BMW-Williams (41) auf. Sauber-Petronas (1 liegt weiterhin solide auf Platz sechs.
(f1total.com) |
10 Sieg im 11 Rennen, schon krass!
MfG
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Woody
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Jo, habs teilweise gesehen! Ich meine, was soll schummi machen? Er kann
ja nicht langsamer fahren weil die andren nicht mitkommen!?
Frage mich bloß wo die ganzen Millionen von BMW und M.Benz verblieben
sind?...
Die Rennen sind ja atm leider nicht so mitreißend...spannender Start und dann überholt Schummi alle per Boxenstopp!?
Vermisse die Überholmanöver von früher! Oder wies da beim Indycar zugeht!
Naja, whocares..go schummi go!
hf Woody  |
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Ben Kenobi
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Ohne richtigen Gegenspieler für Schumi ist die F1 imo nur noch langweilig. Ich vermisse die Zeiten, in denen Mika Häkkinen das ganze spannend gehalten hat. |
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Maestro
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Naja, dank Trulli war es dann ja nochmal für nen paar Runden spannend, außerdem solln sie es langsam wieder steigern, nicht das man nochn Herzkasper bekommt weil man das nichtmehr gewöhnt war!
MfG
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Woody
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| www.f1total.com wrote: |
Schumacher in Hockenheim überraschend auf Pole
(F1Total.com) - Obwohl es Ferrari laut Ross Brawn nicht auf die Pole Position angelegt hat, reichte es am Ende doch wieder einmal: Michael Schumacher kam dank einer sensationellen fahrerischen Leistung - speziell im letzten Sektor - auf eine Zeit von 1:13.306 und nahm damit seinen nächsten Verfolgern mehr als drei Zehntelsekunden ab.
Der Lokalmatador, der für seine heutige Vorstellung vom deutschen Publikum stehende Ovationen erntete, gilt damit als klarer Favorit für das Rennen, da anzunehmen ist, dass er relativ viel Benzin im Tank hat. Umso bemerkenswerter seine Leistung im Qualifying, an der sich alle Konkurrenten die Zähne ausbissen. Viele lagen zwar bei der zweiten Zwischenzeit noch vorne, im Motodrom war Schumacher aber um fast eine halbe Sekunde schneller als der Rest.
BMW-Williams nur im Vor-Qualifying am schnellsten
von Christian Nimmervoll 24. Juli 2004 - 15:06 Uhr
Zweiter wurde Juan-Pablo Montoya (BMW-Williams) mit 0,362 Sekunden Rückstand, der als Schnellster des Vor-Qualifyings als Letzter ins Einzelzeitfahren gegangen ist. Teamkollege Pizzonia startete als Vorletzter, konnte seine Pace aber nicht so ideal umsetzen und landete schlussendlich nur auf dem elften Platz, der allerdings durch die Strafversetzung von Jenson Button (BAR-Honda) kurioserweise für die fünfte Reihe ausreicht.
Button wurde heute eigentlich als härtester Schumacher-Herausforderer gehandelt, am Ende wurde es jedoch nur der dritte Platz für ihn - also Rang 13 morgen auf dem Grid. In guter Form präsentierten sich aber auch die "Silberpfeile": Räikkönen klassierte sich an vierter Stelle mit 0,384 Sekunden Rückstand, während Coulthard (5.) nach beeindruckenden Zwischenbestzeiten erst im letzten Sektor mit abbauenden Michelins eine Überraschung herschenkte.
Als Sechster wurde Fernando Alonso (Renault/+ 0,568) gewertet, gefolgt von seinem Teamkollegen Jarno Trulli (+ 0,828), dem enttäuschenden Rubens Barrichello (Ferrari/+ 0,972), Takuma Sato (BAR-Honda/+ 0,981) und Olivier Panis (+ 1,062), der das Potenzial des neuen Toyota TF104B im Gegensatz zu da Matta (15./+ 2,148) in beiden Qualifyings mit steilen Flügeln und wenig Top-Speed recht gut umsetzen konnte.
Jaguar: Klien verliert nur mit Pech gegen Webber
Pech hatte Jaguar-Pilot Christian Klien, der im Vor-Qualifying noch schneller war als Mark Webber, eine mögliche Überraschung in der Entscheidung aber mit einem Fahrfehler in der zweiten Kurve wegwarf und sich somit mit dem 13. Startplatz bei 1,705 Sekunden Rückstand begnügen musste. Immerhin ließ er damit den heißen Außenseiter Giancarlo Fisichella (Sauber-Petronas/14./+ 2,089) hinter sich, der mit einem schweren Auto in die Session gegangen ist.
Felipe Massa im zweiten Sauber-Petronas wurde nach fehlerhafter Runde 16., hatte damit das Jordan-Ford-Duo Pantano/Heidfeld im Schlepptau. Letzterer zeigte sich trotz des verlorenen Stallduells mit seiner Zeit zufrieden, was darauf schließen lässt, dass er mit dem schwereren Auto ins Rennen gehen wird. Dahinter landeten nur noch die beiden Minardi-Cosworth-Piloten - Bruni war heute um etwas mehr als 0,3 Sekunden schneller als Baumgartner.
Reifenseitig hatte Michelin bisher an diesem Wochenende leichte Vorteile, im Qualifying schien jedoch Bridgestone auf eine Runde die etwas bessere Konstanz zu haben. Wie das morgen aussehen wird, ist noch völlig offen und hängt auch stark vom Wetter ab. Großer Favorit ist nun natürlich Michael Schumacher, doch speziell den "Silberpfeilen" ist morgen auch viel zuzutrauen. Was Montoya von seinem Startplatz aus ausrichten kann, bleibt hingegen abzuwarten.
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*löl* Go Schumi go! Hm. fahren da eigentlich noch andre
als die roten? *gg*
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Woody
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11 Sieg im 12.Rennen für Schummi Jetzt kann man die F1 gleich in die Formel Schumi umbennen, aber mal ein Rennen mit tollen Übeholmanövern!! War schön zu zugucken! Das Podest:
1.Schummi 2.Sato 3.Alonso
hf Woody  |
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Woody
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| www.spiegel.de wrote: |
WEBBER-WECHSEL
Raubkatze für BMW-Williams
Mark Webber wird kommende Saison für BMW-Williams Gas geben. Der Australier wechselt von Jaguar zum britischen Rennstall. Über den zweiten Fahrer hat Ralf Schumachers derzeitiges Team noch nicht entschieden, Nick Heidfeld ist einer der Kandidaten.
"Das ist der bislang wichtigste Meilenstein in meiner Karriere. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine Menge erreichen können", sagte Webber. "Mark ist ein hoch talentierter Fahrer", lobte Williams-Teamchef Frank Williams seinen künftigen Angestellten, "aber auch sein Wille, seine Zielstrebigkeit und seine Motivation sind Qualitäten, die wir schätzen."
Williams bezeichnete Webber als "bodenständigen Fahrer", der gut zur Philosophie seines Rennstalls passe. Wie lange der 27-Jährige, der aktuell mit sieben Punkten Platz zwölf der WM-Fahrerwertung belegt, bei BMW-Williams unterschrieben hat, wurde nicht mitgteilt. In der offiziellen Erklärung war nur unverbindlich davon die Rede, dass beide Seiten an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert wären.
Angeblich soll Webber, der 2002 als Minardi-Pilot in Melbourne sein F1-Debüt gab und bisher 44 Grands Prix bestritt, rund neun Millionen Euro bei BMW-Williams verdienen. Das diese Saison bislang enttäuschende Team - nur Platz vier in der Konstrukteurswertung - verliert beide derzeitigen Stammfahrer.
Ralf Schumacher wechselt zu Toyota, der Kolumbianer Juan Pablo Montoya bestreitet künftig für McLaren-Mercedes Rennen. Noch nicht besetzt ist das zweite Cockpit bei BMW-Williams. Der momentan arbeitslose Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve und Jordan-Fahrer Nick Heidfeld sind im Gespräch. |
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| focus.msn.de wrote: |
Ferrari sucht Schumi-Erben
| 30.07.04 |
Während Michael Schumacher einsam einen Sieg nach dem anderen einfährt, hat der Kampf um sein Cockpit schon längst begonnen.
Es existiert kaum noch ein Rekord, der nicht vom bald siebenfachen Weltmeister gehalten wird und ans Aufhören denkt der 35-Jährige noch lange nicht. Die Scuderia Ferrari allerdings schmiedet laut „sport1.de“ vom Freitag schon eifrig Pläne für die Zeit nach der Ära Schumacher.
Als heißer Kandidat gilt den Angaben zufolge Vitantonio Liuzzi. Der Italiener dominiert bereits die Formel 3000. Sechs Siege in sieben Rennen gingen auf das Konto des jungen Italieners. Im letzten Jahr sicherte sich Liuzzi bereits den Titel der Serie.
Nach Informationen der englischen Zeitung „The Independent“ soll Teamchef Jean Todt bereits Gespräche mit dem 23-Jährigen geführt haben. Erste Formel-1-Erfahrungen konnte Liuzzi schon im Jahr 2002 sammeln, als ihn das BMW-Williams-Team für Testfahrten einsetzte.
Allem Anschein nach soll Todt dem Italiener ein Testcockpit bei der Scuderia angeboten haben. Möglich wäre jedoch auch, dass Ferrari mit ihm den gleichen Plan wie mit Felipe Massa verfolge und Liuzzi als Fisichella-Nachfolger ins Sauber-Cockpit hieven wolle, hieß es. Dort könne er sich im direkten Duell mit Massa empfehlen. Der Brasilianer steht noch bei Ferrari unter Vertrag und wurde ebenfalls schon als heißer Kandidat auf das Schumi-Cockpit gehandelt.
Option auf Alonso
Gerüchten zufolge hat Ferrari auch eine Option auf Renaults Jungstar Fernando Alonso erworben. Sollte Michael Schumacher schon vor Ablauf seines Vertrages 2006 die Lust am Gewinnen verlassen, könne der Spanier einspringen, hieß es.
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Alles hat ein Ende...
hf Woody  |
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Woody
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| www.spiegel.de wrote: |
F1-KALENDER
Nürburgring und Hockenheim nur noch im Wechsel?
Weil es Bernie Ecclestone mit seinem Formel-1-Zirkus verstärkt gen Osten zieht, müssen die europäischen Rennstrecken demnächst wohl einen Termin abgeben. Möglicherweise findet auf deutschem Boden dann nur noch ein Grand Prix pro Jahr statt.
Hamburg - Trotz langfristiger Verträge mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone müssen die Organisatoren am Nürburgring und in Hockenheim angeblich um die jährliche Austragung ihrer Rennen bangen. Gemäß einer Meldung der morgen erscheinenden Fachzeitung "auto, motor und sport" denkt Ecclestone daran, in Deutschland künftig im Wechsel nur noch einen Grand Prix pro Saison durchzuführen. Die Verträge mit dem Nürburgring (bis 2009) und Hockenheim (2008) würden das nicht ausschließen, so die Zeitung.
Wegen des für 2005 geplanten Debüts der Formel 1 in der Türkei könnte der WM-Kalender, der in diesem Jahr die Rekordzahl von 18 Rennen umfasst, noch einmal erweitert werden. Der Automobil-Weltverband Fia hat schon 19 Termine für 2005 geblockt.
Im Concorde Agreement mit den Teams sind aber nur 17 Rennen vorgesehen, die Rennställe erhalten angeblich bereits für den 17. Grand Prix eine halbe Million Dollar extra von Ecclestone. Ab dem 18. Rennen muss er angeblich den vier Top-Teams jeweils drei, den drei nächstplatzierten jeweils zwei und den beiden letzten Teams jeweils eineinhalb Millionen Dollar für jeden Grand Prix zahlen. Diese Zusatzkosten in Höhe von 22,5 Millionen Dollar müssten zum Teil von den Veranstaltern aufgebracht werden, denen sonst die Streichung aus dem Kalender droht.
In Imola, Spitzenreiter auf der Streichliste, soll es bereits Bestrebungen geben, das Geld zu beschaffen. Bei den beiden deutschen Rennen, die in dieser Saison trotz der Millionen-Investitionen der vergangenen Jahre erneut einen Zuschauerrückgang zu beklagen hatten, könnte es dagegen schwer werden, noch mehr Geld als die übliche Ecclestone-Antrittsgage in zweistelliger Millionenhöhe aufzutreiben. |
Hf Woody
ps war schon jemand mal "live" dabei? Also vor Ort?  |
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Ralf Schumacher auch in Belgien nicht am Start
(F1Total.com) - Erst gestern Abend wurde bekannt, dass Ralf Schumacher aufgrund seiner in Indianapolis erlittenen Verletzungen den Grand Prix von Ungarn am 15. August auslassen muss, nun steht aber auch fest, dass der Deutsche auch zwei Wochen später in Belgien nicht am Start sein wird.
Sowohl Schumacher selbst als auch das BMW-Williams-Team hatten auf ein schnellstmögliches Comeback gehofft, zumal die Situation in der Konstrukteurs-WM mit den herannahenden "Silberpfeilen" brisant ist, doch der gesundheitliche Zustand des rekonvaleszenten Piloten lässt ein Antreten bei den nächsten beiden Rennen nicht zu. Dies bestätigte der anglo-deutsche Rennstall heute Nachmittag.
Wer Schumacher in Budapest und Spa vertreten wird, ist noch nicht bekannt, in Fachkreisen wird jedoch davon ausgegangen, dass Antonio Pizzonia nach seinem Auftritt in Hockenheim eine weitere Chance bekommen soll. Eine offizielle Bestätigung hat das BMW-Williams-Team für morgen angekündigt.
Jenson Button kehrt zu BMW-Williams zurück!
(F1Total.com) - Völlig überraschende Bekanntgabe am Donnerstag kurz vor Mitternacht durch das BMW-Williams-Team: Jenson Button kehrt 2005 zu den Weiß-Blauen zurück" Der 24-jährige Brite, dessen weiterer Verbleib bei BAR-Honda eigentlich als gesichert galt, kehrt zu jenem Team zurück, das ihm in der Saison 2000 zum Einstieg in die Formel 1 verhalf, und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der Brite wird Teamkollege von Mark Webber.
Viele Fahrer standen auf einer angeblichen A- und einer B-Liste von Teamchef Frank Williams: Jacques Villeneuve, Nick Heidfeld, Giancarlo Fisichella, Anthony Davidson, und so weiter. Sogar Mika Häkkinen wurde mit dem britisch-deutschen Rennstall in Verbindung gebracht. Auch der Name Jenson Button fiel - allerdings räumte dieser Wechselgerüchte aus. Das konnte man dem Rennfahrer durchaus abnehmen, denn BAR-Honda befindet sich auf dem Weg nach oben und der Brite besitzt eigentlich auch einen Vertrag für die Saison 2005, mit einer Option für 2006.
"Es hat zwischen dem BMW-Williams-Team und Jenson eine langfristige Beziehung gegeben, Fakt ist, dass er seine Formel-1-Karriere in der Saison 2000 in unserem Team begonnen hat", so Teamchef Frank Williams. "Wir haben diese Beziehung bis zum heutigen Tag aufrechterhalten und ich bin froh, dass einer der talentiertesten Fahrer der Formel 1 die Möglichkeit akzeptiert hat, in das Team zurückzukehren."
"Ich bin sehr froh, dass ich die Option hatte, zu BMW-Williams zurückzukehren, wo meine Formel-1-Karriere begonnen hat", so Jenson Button. "Bis dahin genießt die Saison 2004 meine volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Danach habe ich jedes Vertrauen, dass die umfangreichen Investitionen und Ressourcen und das Talent, das WilliamsF1 und BMW zur Verfügung stellt, die beste Plattform für meine zukünftige Ambition bietet, Weltmeister zu werden."
Jenson Button kam im zarten Alter von 20 Jahren zu BMW-Williams, direkt aus der Formel 3. Sofort überzeugte er in der Saison 2000 mit seinem Talent an der Seite von Ralf Schumacher, wechselte dann aber nach einem Jahr zu Benetton-Renault, wo er bis zur Saison 2002 blieb. Vergangenes Jahr unterschrieb er bei BAR-Honda, wo David Richards den Plan hatte, mit Button kommendes Jahr Weltmeister zu werden. Allerdings sprach man schon damals bei Williams davon, dass Button in das Team zurückkehren könnte.
"Als wir Jenson 2000 unter Vertrag nahmen, da war es klar, dass er ein kommendes Talent ist", erklärt Teamanteilseigner Patrick Head. "Nach den letzten drei Saisons kann keiner mehr Zweifel daran haben, dass er nun gereift ist und einer der Führenden in diesem Sport ist. Es ist nun in vielerlei Hinsicht unsere Herausforderung, seinen Fähigkeiten entgegenzukommen und ich habe vollstes Vertrauen, dass die intensiven Investitionen und die vorgenommene Neuorganisation, die wir in diesem Jahr vorgenommen haben, zusammen mit einer starken Fahrerpaarung, kommendes Jahr ein wieder auflebendes BMW-Williams-Team sehen lassen werden."
Auch BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen heißt den alten Bekannten wieder im Team willkommen: "Jenson ist einer der allerbesten Fahrer im Fahrerlager und BMW ist froh, dass er unseren Zielen und unserer Entschlossenheit vertraut, Weltmeisterschaften zu gewinnen. Ich habe volles Vertrauen, dass er einen bedeutenden Beitrag zu unseren zukünftigen Erfolgen leisten wird." Theissen spricht es an: Angesichts der weiterhin fehlenden Konkurrenzfähigkeit im Team war es an der Stelle von Jenson Button mit Sicherheit nicht leicht zu entscheiden, ob BAR-Honda oder BMW-Williams kurz- und mittelfristig die bessere Wahl ist.
BAR will Buttons Überraschungstransfer anfechten
(F1Total.com) - Völlig überraschend hat BMW-Williams in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bekannt gegeben, dass Jenson Button kommende Saison in das Team zurückkehren wird und für mindestens zwei Jahre Teamkollege von Mark Webber werden wird, doch hundertprozentig sicher scheint dieser Sensationstransfer noch nicht zu sein - BAR-Honda wird gegen den Deal sein Veto einlegen.
Scheinbar wusste man bei BAR-Honda nichts von der Zusage Jenson Buttons an seinen ehemaligen Arbeitgeber Frank Williams. Als Teamchef David Richards vom Weggang seines Fahrers erfuhr, versuchte er sofort, den 24-Jährigen am Telefon zu erreichen - ohne Erfolg. Auch Technikchef Geoff Willis, der Button in der gemeinsamen Williams-Zeit kennen gelernt hat, blieb ebenfalls erfolglos im Versuch, den Rennfahrer aus Frome zu erreichen, mit dem das Team fest vorhatte, kommende Saison um den WM-Titel zu fahren.
Das Management von Jenson Button ist scheinbar der Ansicht, dass die Option von BAR-Honda auf den Briten ausgelaufen ist. Manager Johny Byfield soll nach Informationen des 'Telegraph' die langfristige Verpflichtung von Honda, dem Team konkurrenzfähige Motoren zur Verfügung zu liefern, in Frage zu stellen - obwohl die Japaner erst vor wenigen Tagen die Vertragsverlängerung mit BAR offiziell verkündeten und die Zusammenarbeit immer enger wird.
Teamchef Frank Williams glaubt ebenfalls, dass die BAR-Option auf Button ausgelaufen ist: "Die Option ist vor kurzem ausgelaufen und Buttons Management hat uns angerufen und gesagt, dass die Option nicht mehr länger gültig ist", so der Brite gegenüber der 'BBC'. "Ich denke, dass sie die Option wohl ziehen wollte, aber ob sie diese ausgeübt haben oder nicht wird sich in den kommenden Tagen zeigen."
Bei BAR-Honda sieht man das natürlich völlig anders: "Es ist absolut klar, dass wir einen gültigen Vertrag mit Jenson haben", so Teamchef David Richards vergangene Nacht gegenüber dem Blatt. "Wenn überhaupt, dann tut es mir im Moment für Jenson Leid, dass er so in die Irre geführt wird. Sowohl ich als auch Geoff Willis, unser Technischer Direktor, haben in den vergangenen 24 Stunden versucht, ihn zu erreichen - ohne Erfolg. Das ist eine ziemlich außergewöhnliche Situation."
Richards "völlig schockiert" und von Button enttäuscht
(F1Total.com) - Mit der Bekanntgabe, dass Jenson Button in der Saison 2005 zu BMW-Williams zurückkehren wird, haben beide Parteien alle überrascht. Langsam aber sicher sickert durch, dass das Management von Jenson Button scheinbar ein plötzlich auftretendes Schlupfloch im Vertrag mit BAR-Honda nutzte, um den Transfer zu ermöglichen.
Liest man die Aussagen von Teamchef Frank Williams zwischen den Zeilen, so ist der Vertrag wohl kurzfristig unterzeichnet worden, man hat bei Williams wohl selbst nicht damit gerechnet, dass das Button-Management ein Schlupfloch im Vertrag findet: "Vielleicht hat er erkannt, dass wir bessere Möglichkeiten haben, ihm ein Weltmeister-Auto zur Verfügung zu stellen als sein aktuelles Team", so Williams gegenüber der 'BBC'.
Hat sich Honda nicht ausreichend verpflichtet?
Die Ausstiegsklausel betrifft anscheinend die Zusammenarbeit mit Honda. Angeblich kann Button das Team verlassen, wenn nicht sicher gestellt ist, dass die Japaner dem Team konkurrenzfähige Motoren zur Verfügung stellen. Vor zwei Wochen hat Honda bekannt gegeben, dass man bis 2007 Motorenpartner von BAR bleiben wird.
Shoichi Tanaka, Präsident von Honda Racing Development, erklärte damals jedoch: "Wir haben eine Klausel im neuen Vertrag, dass wir uns vom Vertrag zurückziehen können, wenn wir mit der Entwicklung der Formel 1 nicht zufrieden sind." Möglicherweise ist es genau dieser Passus, den die Rechtsanwälte des Button-Managements als Schlupfloch ausmachten.
Richards ist stinksauer
BAR-Teamchef David Richards, der Jenson Button trotz aller Bemühungen nicht telefonisch erreichen konnte, reagierte empört: "Ich habe 400 Leute hier in der Fabrik, die sich Tag und Nacht den Hintern aufreißen und dann verlässt sie der Kerl, der die ganzen Früchte erntet und den Champagner trinkt", so der Brite gegenüber der 'Times'. "Ich kann einfach nicht glauben, dass uns Jenson verlassen möchte. Da gibt es irgendwo einen Geheimplan und wir sind entschlossen dafür zu sorgen, dass es nicht so kommen wird."
"Jemand hat nach einer Ausstiegsklausel Ausschau gehalten, denn es gibt keinen Zweifel daran, dass sich Honda verpflichtet hat", so Richards weiter. "Honda hat gerade erst vor dem Rennen in Deutschland bekannt gegeben, dass sie ihren Vertrag mit uns erneuern und verlängern, warum sollte es also Zweifel geben? Wir glauben, dass wir Jenson Button zu einem Weltmeister machen können und wir haben zusammen mit Honda in diesem Jahr bewiesen, dass wir in die richtige Richtung gehen und wir dachten, dass wir diesen Weg alle zusammen gehen."
BAR will um Button kämpfen
Das Team hat angekündigt, um Jenson Button kämpfen zu wollen, doch bei Williams sieht man sich im Recht: "Wir haben mit Jenson einen Vertrag abgeschlossen und wir würden diesen Weg nicht einschlagen, ohne das zuvor juristisch unter die Lupe genommen zu haben", so Sam Michael, Technischer Direktor des Teams, gegenüber dem 'BBC Radio Five Live'. "Unsere Begutachtung unterstützt Jensons juristisches und Management-Team und was uns betrifft, ist der Vertrag gültig."
Zukunftsplanung gerät aus den Fugen
BAR-Honda hat ein echtes Problem: Das Team ist auf dem aufsteigenden Ast, man hatte fest eingeplant, mit Jenson Button in der kommenden Saison um den WM-Titel zu fahren. Nun fehlt ein absoluter Top-Fahrer. Dadurch könnten im Extremfall sogar Sponsoren-Deals platzen. Teamkollege Takuma Sato steht unter Beobachtung, den Japaner plante man sogar unter Umständen auszutauschen, weil er nur hin und wieder mit starken Leistungen aufblitzen konnte.
Spielte Button seinem Team etwas vor?
Alle Planungen werden nun komplett über den Haufen geworfen. "Definitiv nicht", werde man ihn kommende Saison im BMW-Williams sehen, wurde Jenson Button noch Anfang Juli vom 'Daily Star' zitiert. "Ich bin sehr glücklich, wo ich bin." War seine bedingungslose Treue zu BAR-Honda nur gespielt? Wollte man den derzeitigen Arbeitgeber in falscher Sicherheit wiegen lassen, um im entscheidenden Moment das Mini-Schlupfloch nutzen zu können?
Selbst wenn ein Gericht feststellen sollten, dass sich das Button-Management getäuscht hat, ist es fraglich, ob Jenson Button kommendes Jahr bei BAR-Honda fährt. Die Stimmung im Team dürfte im Moment nicht gerade die beste sein. Hinzu kommt: Man kann keinen Fahrer zwingen, für ein Team zu fahren, man kann dann nicht die optimale Leistung abrufen. Im besten Fall kassiert man noch eine Ablöse.
BAR auf Fahrersuche
BAR-Honda muss sich also wohl oder übel auf die Suche nach einem probaten Ersatz machen. Berichte der deutschsprachigen Boulevardpresse vom Donnerstag, wonach Mika Häkkinen 2005 für das Team fahren wird, hat man bereits dementiert. Häkkinen kommt lediglich auf Einladung von Teamchef David Richards zur Rallye Finnland, um sich die Etappen anzuschauen, nicht jedoch um einen Vertrag zu unterschreiben. Die Berichte beschreibt man als "absolut falsch".
Welche Alternativen gibt es für BAR-Honda? Man könnte den viel versprechenden dritten Fahrer, Anthony Davidson, befördern. Doch man wüsste nicht sicher, ob er unter dem Druck eines Rennwochenendes die gewünschte Leistung zeigen kann. Jacques Villeneuve wäre frei, aber eine Rückkehr in das Team, das er im Streit mit Teamchef David Richards Ende vergangener Saison verlassen musste, ist wohl undenkbar.
Auch Nick Heidfeld wäre eine Option, dessen Chancen auf das BMW-Williams-Cockpit sich über Nacht auflösten. Jarno Trulli steht (offiziell) ebenso noch ohne Cockpit da wie David Coulthard. Eine Sache scheint sicher zu sein: Die Chancen von Takuma Sato, im Team bleiben zu können, sind nun wieder gestiegen. In der Formel-1-Szene wird man nun gespannt abwarten, wie sich die Situation zwischen BAR, Button und Williams entwickeln wird.
(f1total.com) |
Boah was ist denn man diese Saison los, da ist ja fast mehr neben der Strecke als auf der Stecke los!
MfG
Maestro |
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Woody
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| sport.ard.de wrote: |
FIA unterstützt BAR
Ecclestone droht Button mit Lizenzentzug
Das Formel-1-Team BAR-Honda kann im Streit mit seinem Piloten Jenson Button einen Teilerfolg verbuchen.
Um den Wechsel des Briten zum Rivalen BMW-Williams unter allen Umständen zu verhindern, hat sich der Rennstall die Gültigkeit seines Vertrages mit dem Rennfahrer für die kommende Saison vom Automobil-Weltverband FIA bestätigen lassen.
"Die Abteilung für Vertragsfragen der FIA hat uns in einem Schreiben mitgeteilt, dass der Kontrakt zwischen BAR und Button der einzig gültige und registrierte für die Saison 2005 ist", erklärte BAR in einer Stellungnahme.
Nach Meinung von Williams ist die Mitteilung der Konkurrenz freilich "irreführend". Auch BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen geht weiter davon aus, "dass Jenson Button in der kommenden Saison bei uns fahren wird". In der Tat ist das Contract Recognition Board (CBR) eigenständig von der FIA und in Vertragsfragen auch nicht die letzte Instanz.
Der Streit um Button hat inzwischen auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mächtig verärgert. "Diese Angelegenheit ist ein dummes Theater", meinte der 73-Jährige und kündigte in der Bild-Zeitung ernsthafte Konsequenzen an.
"Unser Notar-Büro in Genf wird den Fall untersuchen. Sollte sich dabei herausstellen, dass Button mit BAR vertragsbrüchig geworden ist, kann er seine Superlizenz verlieren. Und dann fährt Button garantiert nicht für BMW-Williams."
Per Option verlängert
Seit der Bekanntgabe des geplanten Transfers von Button nach Ende der laufenden Saison am vergangenen Freitag (06.08.04) hatte BAR-Teamchef David Richards auf die Einhaltung des seiner Meinung nach per Option bis 2005 verlängerten Vertrages mit dem Engländer gepocht.
Der 24 Jahre alte Button, der 2000 in seiner Debütsaison in der Königsklasse bei BMW-Williams fuhr und nach zwei Jahren bei Benetton und dessen Nachfolgeteam Renault seit 2003 bei BAR sein Geld verdient, ist vor dem 13. von 18 WM-Läufen am Sonntag in Budapest mit 61 Punkten hinter den Ferrari-Piloten Michael Schumacher (110 Punkte) und Rubens Barrichello (74) WM-Dritter.
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*löl* da geht´s aber echt ab!
hf Woody  |
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Maestro
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Buttons Vertrag mit BAR-Honda für 2005 ist bindend
(F1Total.com) - Eine Entscheidung des FIA-Notarbüros in Genf könnte unangenehme Folgen für Jenson Button haben. Wie das BAR-Honda-Team mitteilte, hat das 'Contract Recognition Board' (CRB) nach einer Überprüfung festgestellt, dass nur der durch eine eingelöste Option geschlossene Vertrag mit dem BAR-Honda-Team Gültigkeit hat. Buttons Wechsel zu BMW-Williams gerät damit ernsthaft in Gefahr.
Sollte der Wechsel dennoch stattfinden, so würde dies nur dann ohne Folgen bleiben, wenn sich beide Teams einigen und BAR-Honda dabei von ihrem Vertrag mit dem Engländer zurücktreten. Ansonsten dürfte Button nur mit BAR-Honda in der Formel 1 fahren, seine Superlizenz ist ohne einen gültigen Vertrag, der in Genf hinterlegt wird, nicht gültig.
1992 wurde das Genfer Notarbüro eingeführt, um Vertragstreitigkeiten regeln zu können - genau dies machte das 'CRB' nun mit seiner Entscheidung. Alle Verträge müssen beim 'CRB' hinterlegt werden, und nur ein Vertrag kann über denselben Zeitraum hinweg gültig sein. Dem Management von Jenson Button und den Teams BAR-Honda und BMW-Williams steht also ein möglicher Rechtsstreit ins Haus.
(f1total.com) |
Oh man, bin mal gespannt wie das ausgeht, wenn Button wechselt hat BAR sicher paar Dollars mehr in der Tasche!
MfG
Maestro |
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| www.faz.net wrote: |
Formel 1
Kimi Räikkönen läßt Michael Schumacher hinter sich
13. August 2004 Rekordweltmeister Michael Schumacher hat sich im freien Training zum Großen Preis von Ungarn selbst widerlegt. Da hatte der Ferrari-Pilot als unverbesserlicher Pessimist in Budapest mit einem ganz schweren Wochenende gerechnet - doch am Freitag ließ er dann nur Kimi Räikkönen den Vortritt.
Der Finne fuhr im McLaren-Mercedes in 1:20,884 Minuten die Tagesbestzeit und war dabei 125 Tausendstelsekunden schneller als Schumacher, der am Sonntag mit dem zwölften Sieg im 13. Saisonrennen seinen eigenen „Weltrekord“ verbessern kann.
McLaren-Mercedes „schnell und konstant“
„Für Ungarn war das eigentlich sehr gut. Mit dem zweiten Platz bin ich sehr zufrieden“, sagte Schumacher, der im vorigen Jahr in Budapest nur Achter wurde und dabei sogar von Sieger Fernando Alonso im Renault überrundet worden war. Diesmal mußte sich der Spanier zunächst mit Rang zehn begnügen.
Zufriedene Gesichter gab es neben McLaren-Mercedes auch bei BMW-Williams. Der FW26 hat bei seinem ersten Auftritt nach der „Nasen-OP“ gleich überzeugt. Der Kolumbianer Juan Pablo Montoya belegte vor dem zweiten Silberpfeil-Piloten David Coulthard Rang drei. „Der erste Tag mit dem modifizierten Auto ist positiv verlaufen“, meinte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Sein Mercedes-Kollege Norbert Haug war zufrieden mit dem „guten Auftakt. Wir waren schnell und konstant“.
Antonio Pizzonia (Brasilien), Vertreter von Ralf Schumacher, wurde im zweiten BMW-Williams Siebter vor dem Engländer Jenson Button im BAR und dem Brasilianer Rubens Barrichello im zweiten Ferrari. Der Mönchengladbacher Jordan-Pilot Nick Heidfeld belegte Rang 14 vor seinem Teamkollegen, dem Testpiloten Timo Glock aus Wersau.
Barrichello (74 Punkte) und Button (61) sind die einzigen Fahrer, die Schumacher (110) rechnerisch noch dessen siebten WM-Titel streitig machen können. In der Konstrukteurswertung kann nur noch Renault den sechsten Ferrari-Triumph in Folge und Nummer 14 insgesamt verhindern. Dafür müßten die Franzosen, deren zweiter Pilot Jarno Trulli nicht über Rang 17 hinauskam, aber am Sonntag zehn Punkte mehr holen als Ferrari. Dagegen wäre bei einem Ferrari-Sieg das Titelrennen schon entschieden. Schumacher will die Renault-Piloten „aber noch nicht abschreiben“.
Schumacher: „Ich bin gerne der Pessimist“
Die Fahrerkrone könnte sich Schumacher dann am 29. August auf seiner Lieblingsstrecke in Spa holen, auch wenn er sich selbst nach elf Siegen in zwölf Rennen noch nicht von seiner gewohnten Tiefstapelei lösen kann. „Ich bin gerne der Pessimist und möchte es auch bleiben, auch wenn ich dafür wenig Verständnis finde“, sagte Schumacher und fügte an: „Ich bleibe dabei, wenn Dinge mathematisch noch nicht klar sind, sollte man auch nicht so viel darüber reden.“
Zumal der Kerpener den Hungaroring vor den Toren von Budapest eher zu den schwierigeren Strecken für sein Auto zählt und daher vor den ersten Runden eine zurückhaltende Prognose abgegeben hatte. „Wir haben zwar stark aufgeholt und ich denke, daß wir hier ein Wörtchen um den Sieg mitreden können. Aber es kann schon sein, daß wir nicht siegfähig sind, weil die Streckencharakteristik nicht so gut zu uns paßt“, meinte Schumacher - bevor er am Freitag auf Rang zwei fuhr.
Text: FAZ.NET mit Material von sid, dpa
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