| Welcher Weltmeister holt den Titel 2012? |
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| Lewis Hamilton |
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| Michael Schumacher |
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| Kimi Räikkönen |
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| Keiner schafft's! |
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Maestro
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Ferrari überrollt in Ungarn die Konkurrenz
(F1Total.com) - Nach der fürchterlichen Ungarn-Schlappe im vergangenen Jahr gab sich Ferrari heute beim 13. Saisonlauf auf dem Hungaroring keine Blöße: Michael Schumacher und Rubens Barrichello überrollten die Konkurrenz förmlich und holten mit einem überlegenen Doppelsieg die Konstrukteurs-WM vorzeitig nach Maranello.
Spannung bot der ansonsten wenig aufregende Grand Prix von Ungarn nur vor dem Start, als Barrichello während der Aufwärmrunde beinahe der Motor abgestorben wäre. Weiter hinten spielte sich um Lokalmatador Zsolt Baumgartner (Minardi-Cosworth) ein kleines Drama ab, schlussendlich konnte er das Rennen aber von der Box aus in Angriff nehmen. Teamkollege Bruni blieb vor der Aufwärmrunde stehen, fuhr dann aber gerade rechtzeitig doch noch los.
Neuerlicher Raketenstart von Alonso kann Ferrari nicht gefährden
Beim eigentlichen Start kam dann Fernando Alonso (Renault) vom fünften Platz aus am besten weg, an den beiden Ferraris fand er in der ersten Kurve aber keinen Weg vorbei. Schumacher kam als Führender vor Barrichello aus der ersten Runde zurück und baute sofort einen komfortablen Vorsprung auf. Von dem Zeitpunkt an bestand heute eigentlich nie der geringste Zweifel daran, wer gewinnen würde.
Für Toyotas Neo-Stammpilot Ricardo Zonta war der Traum von Punkten schon nach ein paar Metern ausgeträumt, als der Brasilianer einem Jaguar beim Anbremsen der ersten Kurve hinten auffuhr und dabei Teile der Karosserie verlor. Zonta musste zwar nicht an die Box kommen, spielte in weiterer Folge aber keine Rolle mehr. Wenig später ging Jarno Trulli (Renault) am schlecht gestarteten Takuma Sato (BAR-Honda) vorbei und schob sich auf Platz sechs nach vorne, damit war der Auftaktwirbel aber auch schon vorbei.
Was sich in der Folge abspielte, war Formel-1-Langeweile auf höchstem Niveau: Zonta vorbei an Bruni, Massa (Sauber-Petronas) vorbei an Pantano (Jordan-Ford) und Klien (Jaguar-Cosworth) vorbei an Pantano waren die einzigen Überholmanöver. Bezeichnend, dass am meisten Aufregung herrschte, als in der Ferrari-Box eine der beiden Tankanlagen repariert werden musste, weil ein wenig Benzin ausfloss...
Alle Piloten setzten auf drei Boxenstopps
An der Reihung der ersten Runden änderte sich bis zum Zieleinlauf nichts mehr, da das Feld geschlossen auf eine - noch dazu größtenteils ähnlich getimte - Drei-Stopp-Strategie setzte. Für Verschiebungen sorgten daher nur die fünf Ausfälle: Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) stellte sein Auto mit Verdacht auf Elektronikschaden ab, Massa gab ebenfalls an der Box auf, Zonta, Trulli und Pantano blieben auf der Strecke stehen.
Vorjahressieger Alonso erlebte einen ruhigen Nachmittag zwischen dem Ferrari-Express und dem Verfolgerpaket. Platz vier sicherte sich Juan-Pablo Montoya (BMW-Williams) nach tollem Start mit seiner wohl besten Ungarn-Performance, gefolgt von Jenson Button, Takuma Sato (beide BAR-Honda) und Antonio Pizzonia (BMW-Williams), der seine Chancen auf den sechsten Platz mit einem Ausritt in der Schlussphase wegwarf. Giancarlo Fisichella (Sauber-Petronas) wurde Achter.
Unter Wert geschlagen wurde McLaren-Mercedes-Pilot David Coulthard, der mit den härteren Michelin-Pneus auf verlorenem Posten stand und nie eine Rolle spielte. Mark Webber (Jaguar-Cosworth) wurde Zehnter, leistete sich ebenso einen Dreher wie sein heute enttäuschender Teamkollege Christian Klien, der den vielen österreichischen Fans am Hungaroring keine Freude bereitete und nur 13. wurde.
Starker Auftritt von Nick Heidfeld bleibt unbelohnt
Ein beachtliches Rennen fuhr Nick Heidfeld im Jordan-Ford: Der Mönchengladbacher kam optimal von der Linie weg, hielt sich dann problemlos im Mittelfeld mit den Jaguars und Toyotas und kam nach einem verpatzten Boxenstopp als solider Zwölfter mit zwei Runden Rückstand ins Ziel. Das Minardi-Duo Bruni/Baumgartner wurde sogar vier- beziehungsweise fünfmal überrundet, darf sich aber wenigstens über eine doppelte Zielankunft freuen.
In der Konstrukteurs-WM ist heute die Entscheidung zu Gunsten von Ferrari gefallen - 111 Punkte Rückstand sind für Renault auch mathematisch nicht mehr aufzuholen. Indes übertraf Michael Schumacher mit dem zwölften Saisonsieg seinen eigenen Rekord aus den Jahren 1995 und 2002, während auch sein siebenter Triumph hintereinander innerhalb von einer Saison eine neue Bestmarke bedeutet. Obendrein steht nun auch fest, dass nur noch ein Ferrari-Pilot Weltmeister werden kann.
Angesichts dieser erdrückenden Dominanz und der WM-Entscheidungen zu Gunsten von Ferrari hat der italienische Traditionsrennstall, der seit 1999 alle Konstrukteurspokale gewonnen hat, für heute Abend in einem Budapester Hotel eine Party geplant, zu der unter anderem Präsident Luca di Montezemolo und Cora Schumacher eigens eingeflogen werden sollen. Die Konkurrenz kann sich in der Zwischenzeit höchstens den Frust von der Seele trinken...
(f1total.de) |
Boah unglaublich, war aber leider recht langweilig das Rennen!
MfG
Maestro |
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Maestro
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"Button-Affäre": Punktesystem Stein des Anstoßes?
(F1Total.com) - Der Überraschungs-Wechsel von Jenson Button von BAR-Honda zu BMW-Williams für die kommende Saison war das Top-Thema am Rande des Großen Preises von Ungarn in der Nähe von Budapest. Die betroffenen Parteien waren bemüht, ihre Position zu verteidigen, ohne dabei allzu sehr ins Detail zu gehen.
Im Lager von BMW-Williams erklärte man immer wieder, dass der Vertrag mit Jenson Button gültig ist und dass man fest davon ausgeht, dass der Brite kommende Saison für das Team an den Start gehen wird. BAR-Honda hingegen sieht sich in der gleichen Position und möchte um seinen Nummer-1-Fahrer kämpfen.
Zunächst war angenommen worden, dass die fehlende Sicherheit in Bezug auf den Motorenpartner Jenson Button ein Schlupfloch im Vertrag geöffnet hat. So soll der 24-Jährige die schriftliche Zusicherung haben, dass er aus seinem Vertrag aussteigen kann, wenn nicht garantiert ist, dass dem Team konkurrenzfähige Motoren von Honda zur Verfügung stehen.
Lange Zeit ging des Weiteren das Gerücht um, dass die entsprechende Vertragsverlängerung mit Honda zu spät erfolgt ist, dann war die Rede davon, dass es sich bei der Ankündigung von Honda, dem Team langfristig treu zu bleiben, lediglich um eine Absichtserklärung jedoch nicht um eine 100-prozentige Zusicherung handelt.
Nach Informationen, die dem 'kicker' exklusiv vorliegen sollen, ist der Grund für den Vertragsbruch von BAR-Honda jedoch ein ganz anderer: Es geht um das liebe Geld. So habe Teamchef David Richards mit seinem Fahrer eine Punkteprämie von 30.000 bis 50.000 Dollar pro WM-Punkt ausgehandelt, diese aber nicht ganz vereinbarungsgemäß ausgezahlt.
Gerüchte, wonach das Team die zwei bis rund drei Millionen Dollar für die 61 Zähler gar nicht ausgezahlt haben soll, stimmen demnach nicht, vielmehr soll das Team nach dem alten Punktesystem, wie es noch 2002 galt, ausgezahlt haben - ein beträchtlicher Unterschied.
Da BMW-Williams kein Problem hat, öffentlich zu erklären, dass Button definitiv 2005 für das Team an den Start gehen wird, gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass BAR-Honda die Dienste von Jenson Button vor einem Gericht einklagen kann. Angesichts dieser Hintergründe erscheint es auch fraglich, ob es David Richards überhaupt gelingen wird, eine Ablösesumme zu fordern.
(f1total.com) |
Hehe, schon cool wenn man nicht ahnt das man soviele Punkte einfährt und nun kräftig dafür blechen muss. Aber wenn nicht geblecht wird, dann ist Buttons Wechsel mehr als verständlich.
MfG
Maestro |
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Woody
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Ja, das ist dann klar *gg*!!! Klarer Vertragsbruch!
Muß aber leider sagen, das ich mir nur noch die Rennstarts ansehe und sobald ich die Roten führen sehe was andres mache! Ist einfach zu einseitig atm!
hf Woody
ps beim nächsten Rennen steht dann der Fahrerweltmeister wohl schon
fest! *gg* ...*Schampus kaltstelle* |
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May the force be with you! |
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Schwere Vorwürfe gegen Ferrari und die FIA
In der Formel 1 tauchen erneut dubiose Gerüchte über eine angeblich bevorzugte Behandlung des Ferrari-Rennstalls durch den Automobilweltverband FIA auf. Damit dürften wieder jene Verschwörungstheoretiker auf den Plan gerufen werden, die seit Jahren den Eindruck haben, als würde die oberste Motorsportbehörde alles daran setzen, den Italienern zum Erfolg in der Formel 1 zu verhelfen.
Das britische 'Autosport'-Magazin will von einer "hochrangigen Formel-1-Quelle" erfahren haben, dass Ferrari angeblich in Bezug auf das noch zu verabschiedende Reglement für die Saison 2005 von der FIA "ausgiebig konsultiert" wurde und "das Team die Regeln zu seinem eigenen Gunsten" in eine bestimmte Richtung gelenkt haben könnte. Der Vorwurf: Ferrari weiß bereits, wie das Reglement für kommendes Jahr aussieht, kann bereits am F2005 arbeiten, während die Konkurrenz im Dunkeln tappt.
Ein strittiger Punkt ist die Anhebung des Frontflügels, um den Abtrieb an der Vorderachse zu reduzieren. Das würde Insidern jedoch zur Folge haben, dass das Einzelkielkonzept definitiv effektiver ist als das Doppelkielkonzept, das McLaren und Williams verwenden. Ferrari setzt immer noch auf das konventionellere Einzelkielkonzept.
Nach Angabe des Insiders gibt es zudem den Verdacht, dass sich sowohl Ferrari als auch Renault für die geplante Einführung der V8-Motoren ab 2006 bei der FIA stark gemacht, gegen die sich BMW, Mercedes und Honda aussprechen. Es ist sogar der Vorwurf zu hören, dass Renault und Ferrari schon seit einiger Zeit an dem neuen Konzept gearbeitet haben - und somit einen Vorsprung auf die Konkurrenz haben könnten.
"Man sollte nicht überrascht sein, falls zwei Teams mit einem großen Vorsprung in die kommende Saison starten", wird der Insider zitiert. Der Automobilweltverband FIA hat die Anschuldigungen als "lächerlich" bezeichnet und auch Ferrari dementiert. Man habe die Regelvorschläge zur selben Zeit erhalten wie die anderen Teams und die Medien, beteuert man.
Angesichts der anhaltenden, ja eher stärker gewordenen, Ferrari-Dominanz, dürfte diese "hochrangige Formel-1-Quelle" eher ihrem Ärger darüber freien Lauf gelassen haben und damit gleichzeitig versuchen, Unruhe in das Ferrari-Team zu bringen.
Ein FIA-Sprecher gibt eine logische Antwort auf die Frage, ob an den Anschuldigungen etwas dran ist: "Lächerlich, dass wir Ferrari noch dominanter haben wollen. Entstanden diese Anschuldigungen vielleicht, als sich diese Personen das Rennen in Ungarn angeschaut haben?"
(f1total.com) |
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Schumi hat's geschafft, 7. Weltmeistertitel!
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PS: Achja, Raikkonen hat gewonnen! |
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Ralf Schumacher: Kein Test und kein Start in Monza
(F1Total.com) - Zehn Wochen nach seinem schweren Unfall beim Großen Preis der USA in Indianapolis ist Ralf Schumachers Körper zwar ausreichend geheilt, um wieder an den Start zu gehen, dennoch teilte das BMW-Williams-Team am frühen Dienstagabend mit, dass der 29-Jährige nicht an den Testfahrten diese Woche in Monza teilnehmen und auch auf den Start beim Großen Preis von Italien am 12. September verzichten wird: "Ralfs Genesung schreitet gut voran, es wird erwartet, dass der deutsche Fahrer nach dem Italien-Grand-Prix testen wird", heißt es in der Mitteilung.
Der Familienvater hatte sich am Dienstag noch einmal von seinem Arzt Johannes M. Peil von der Sportklinik Bad Nauheim untersuchen lassen - und grünes Licht bekommen. Der Deutsche, der sich bei seinem Unfall zwei Wirbelbrüche und eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, hat jedoch keine Freigabe von seiner Versicherung erhalten.
Die Ärzte hatten bei Entdeckung der Haarrisse eine Rekonvaleszenz-Zeit von zehn bis zwölf Wochen prognostiziert und den Kerpener für zwölf Wochen bis zum 12. September krank geschrieben. Der Versicherer, der die Weiterzahlung des Gehalts von Ralf und sämtliche Versicherungsansprüche im Falle einer bleibenden Verletzung übernehmen würde, pocht darauf, dass Heilungszeit eingehalten wird.
"Ich lasse Ralf erst ins Auto, wenn mir die Ärzte und die Versicherung eine Unbedenklichkeitserklärung ausstellen. Oder Ralf unterschreibt, dass er im Falle eines Unfalls auf alle Ansprüche verzichtet", wird Teamchef Frank Williams auf der Internetseite von Ralf Schumacher zitiert. Das lehnt Ralf Schumacher ab. Der an den Rollstuhl gefesselte Teamchef unterstreicht: "Ich will nicht, dass Ralf bei einem weiteren Unfall in einem meiner Autos so wie ich im Rollstuhl landet."
BMW-Williams gibt unterdessen dieses Mal schon frühzeitig bekannt, welcher Fahrer den Pechvogel vertreten wird. Nach seiner starken Vorstellung beim Belgien-Grand-Prix kommt in Monza wenig überraschend erneut Antonio Pizzonia zum Einsatz. Unterdessen spart Frank Williams weitere rund 700.000 Dollar Gehalt, die nicht er sondern die Versicherung an Ralf Schumacher je Rennen zahlen muss.
Abenteuerliche Gerüchte um Schumacher-Rücktritt
(F1Total.com) - Sieben WM-Titel sind genug und überhaupt habe sich Michael Schumacher zuletzt komisch verhalten. Zudem hat der Weltmeister für den morgigen Mittwoch in Monza eine Pressekonferenz einberufen. Diese "Informationen" reichten einigen Formel-1-Internetseiten aus, um vorab zu vermelden, dass der Ferrari-Pilot morgen seinen Rücktritt bekannt geben wird. Eine Internetseite sprach sogar davon, dies aus "gut informierten Kreisen" erfahren zu haben.
Dass für den Mittag eine gesonderte Pressekonferenz einberufen wurde, liegt einfach daran, dass der 35-Jährige in Spa-Francorchamps nicht die Möglichkeit hatte, nach dem Rennen abseits der offiziellen Pressekonferenz ausführlich mit den Medien zu sprechen. Den Sponsoren und der Presse ist man aber natürlich ein paar Aussagen zum gewonnen WM-Titel schuldig. Eine besondere Bekanntgabe wird es nach Aussage von Schumachers Pressesprecherin Sabine Kehm am Mittwoch nicht geben. In Monza beginnt knapp zwei Wochen vor dem Italien-Grand-Prix am Mittwoch ein dreitägiger Test.
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Ferrari: Test für 2005er-Reglement im FIA-Auftrag
(F1Total.com) - Im Auftrag des Automobilweltverbandes FIA rückte das Ferrari-Team am Dienstag in Monza mit zwei Autos aus. Einen Tag bevor auf der italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecke ein dreitägiger öffentlicher Test beginnt, führten die Testfahrer des Teams, Luca Badoer und Andrea Bertolini, mit zwei F2004-Modellen Aerodynamiktests durch. Dabei wurde vor allem die Auswirkung möglicher neuer Aerodynamik-Regeln auf den Windschatten und das hinterherfahrende Auto untersucht.
Wegen technischer Probleme an einem Auto begannen die Tests erst um 14 Uhr und endeten um 18 Uhr, als ein Schauer niederging. Insgesamt wurden rund 300 Kilometer abgespult. Der Test wurde vom Technischen Delegierten der FIA, Charlie Whiting, beobachtet. Eine offizielle Pressemitteilung zu dem Test haben weder die Italiener noch der Automobilweltverband bisher veröffentlicht.
Dieser Test ist natürlich Öl in das Feuer jener Kritiker wie McLaren-Teamchef Ron Dennis, die davon sprechen, dass Ferrari von der FIA bevorzugt wird. Fakt ist, dass das Weltmeisterteam durch die Tests über mehr Erfahrungswerte über mögliche Reglementänderungen für 2005 verfügt als die Konkurrenz. Die FIA hatte zuletzt dementiert, dass man Ferrari bevorzuge, man werde bestimmt nicht das dominierende Team der Formel 1 unterstützen, teilte ein Sprecher mit.
"Dieser Test wurde von der FIA angefragt und wir unterstützen diesen, liefern unseren Beitrag bei der Etablierung der Regularien für das kommende Jahr", so Ferrari-Rennleiter Jean Todt im Vorfeld der Versuche, der sich der Kontroversen über diesen Test bewusst ist: "Das wäre nicht das erste Mal, aber das wäre nicht fair."
Es ist nicht bekannt, ob die FIA auch andere Teams angefragt hatte und sich möglicherweise nur Ferrari zu diesem Test bereit erklärt hat, der natürlich mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist. Todt erklärte, dass Versuche dieser Art mit verschiedenen Reglementlösungen sowieso von jedem Team durchgeführt würden, nicht nur von Ferrari in Zusammenarbeit mit der FIA.
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Hehe, wieder Futter für die "MaFIA bevorzugt Ferrari"-Anhänger!
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Monza-Tests: Schwerer Unfall von Schumacher
(F1Total.com/sid) - Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher hat einen Horror-Unfall in seinem Ferrari unverletzt überstanden. Der Kerpener hatte bei Testfahrten in Monza bei Tempo 340 km/h nach Angaben seiner Pressesprecherin Sabine Kehm links hinten "ein Problem mit dem Reifen oder dem Rad" und prallte gegen 17 Uhr 150 Meter nach der Boxeneinfahrt mit dem Heck voran in die Begrenzungsmauer. Schumachers Ferrari wurde dabei völlig zerstört. Bridgestone hat mittlerweile bekannt gegeben, dass es sich um einen Reifenschaden hinten links gehandeln hat.
Der WM-Rekordchampion konnte sich vier Tage nach seinem siebten Titelgewinn nach einigen Sekunden ohne Hilfe aus dem Wrack befreien und ruhte sich kurz hinter der Streckenbegrenzung auf einer Wiese aus, bevor er unter dem Jubel der Zuschauer zu Fuß an die Box zurückkehrte. Kehm bestätigte, dass "Schumi" nicht ins Krankenhaus musste und sofort die Heimreise in die Schweiz antrat. Sein Auftritt am Sonntag bei den "Ferrari Racing Days" auf dem Nürburgring galt am Donnerstag als gesichert.
Der Unfall in Monza ist kein Einzelfall. Im letzten Jahr verunfallte Bruder Ralf schwer und auch Sauber-Pilot Felipe Massa hatte an dieser Saison bereits einen schweren Unfall vor der ersten Schikane in Monza zu beklagen. Nach den zahlreichen Reifenschäden bei Michelin in Spa vergangenes Wochenende hat es nun offenbar auch bei Bridgestone einen Reifenschaden gegeben.
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Schumi war angeblich bewusstlos - wieder Monza-Crash
(F1Total.com) - Schwere Unfälle auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza, auf dem an vier Stellen Geschwindigkeiten jenseits der 330-km/h-Marke erreicht werden, gehören zum traurigen Alltag der italienischen Piste. Im letzten Jahr überschlug sich Ralf Schumacher bei Tests und musste das Rennen in Italien wegen anhaltender Beschwerden kurzfristig absagen, in diesem Jahr erwischte es Bruder Michael - ebenfalls bei Testfahrten.
Die Unfallursache für den 345-km/h-Crash steht offiziell immer noch nicht fest. Die 'Bild'-Zeitung will unterdessen erfahren haben, warum es eine Weile dauerte, bis der Ferrari-Pilot aus eigener Kraft aus dem Auto stieg. Der 35-Jährige soll durch die Wucht des Aufpralls für einige Sekunden bewusstlos gewesen sein. Mit einem Gewicht von vier Tonnen soll "Schumi" in die Gurte gepresst worden sein, alleine auf seinen Kopf haben bei dem rückwärtigen Einschlag in die Streckenbegrenzung 700 Kilogramm eingewirkt.
Unterdessen hat es am letzten Testtag in Monza erneut einen Unfall gegeben. Am Freitag verunglückte Toyota-Pilot Olivier Panis bei der Anfahrt der 'Variante della Roggia', die mit rund 330 km/h angefahren wird: "Leider verlor mein linker Hinterreifen Luft, als ich mich der zweiten Schikane näherte. Vielleicht gab es ein Problem mit dem Ventil", erklärte der 38-Jährige. "Es war ein abruptes Ende der Tests, aber zumindest bin ich in Ordnung."
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Sagmal sind die jetzt alle zu blöde ordentliche Reifen zu bauen? Da kann man wirklich nur hoffen das nichts passiert beim nächsten Rennen!
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Ecclestone fürchtet: 2005 nur noch 14 Autos?
(F1Total.com) - Kaum eine Ecke in der Formel 1, die keine Baustelle ist: Sportliches und technisches Reglement, Concorde Agreement, TV-Verträge und die ewige Auseinandersetzung zwischen 'FOM' und 'GPWC' - die Zukunft der Königsklasse nach 2007 ist im Moment mehr als ungewiss. Bernie Ecclestone hat daher Angst, dass dem Sport, den er selbst aufgebaut hat, großer Schaden zugefügt werden könnte.
Der Brite glaubt, dass die beste Lösung für alle Probleme Einigkeit unter den Teams wäre, dies sei aber schwierig zu erreichen, denn "sie blicken nicht auf das große Bild, sondern denken nur kurzfristig. Sie verhandeln eigenhändig und individuell mit der FIA, weil sie sich so Vorteile erhoffen. Zweitens existieren bei den Teams Organisationen mit fast grenzenlosen Budgets, solche mit begrenzten Mitteln und einige, die um ihre Existenz kämpfen. Das bedeutet schon im Ansatz eine völlig verschiedene Interessenlage."
Im Interview mit der 'Welt am Sonntag' äußerte Ecclestone außerdem bedenken, was das Feld für kommende Saison angeht. Gibt es nämlich noch länger keine klaren Richtlinien, wird es für die kleinen Teams eng - und dazu gehört nach momentanem Stand der Dinge auch Jaguar. Sollte Ford auf die Idee kommen, den Geldhahn für das Projekt zuzudrehen, könnte dies verheerende Auswirkungen für die gesamte Formel 1 haben.
"Wenn Jaguar, also Ford, über diesem ganzen Gerangel aussteigen würde, dann würde auch ihr Motorenhersteller Cosworth stoppen. Das hätte zur Konsequenz, dass Jordan und Minardi kurzfristig ohne Motor dastehen. Delikaterweise wären dann erst mal nur 14 Autos am Start", so der Formel-1-Zampano. "Wir hätten dann laut Concorde Agreement drei Ferraris, drei Renaults, drei Williams, drei McLaren-, drei BAR-Autos im Rennen, um das Feld auf zwanzig Autos aufzufüllen. Nach dem jetzigen Stand der Dinge hätten wir dann immer drei Ferrari-Fahrer auf dem Podium stehen."
Auch am derzeitigen Qualifying findet Ecclestone keinen Gefallen. Die zwei Einzelzeitfahren seien "kompletter Unsinn", betonte er, brachte aber im selben Atemzug auch selbst einen Vorschlag ein: "60 Minuten Qualifying, geteilt in zwei Halbzeiten von jeweils 25 Minuten mit einer Zehn-Minuten-Pause. Die beste Zeit der beiden 25 Minuten wird addiert. Das ergibt die Startposition. Das produziert alles, was wir brauchen - schnellste Rundenzeiten und auf der Strecke passiert was für das Publikum."
Unabhängig von Ecclestones Aussagen sollte das Bild über die Zukunft der Formel 1 demnächst wesentlich klarer werden, zumal die Frist für die Einbringung von Vorschlägen für ein neues Reglement nächste Woche verstreicht. Es ist davon auszugehen, dass sich die Teams nicht einigen werden und stattdessen die FIA ihr eigenes Maßnahmenprogramm durchdrückt. Ein fixes Reglement für 2005 könnte damit nach Monza feststehen.
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Die drei Reglement-Vorschläge der FIA
(F1Total.com) - Es kam wie es kommen musste. Am 16. Juli veröffentlichte die FIA einen Maßnahmenkatalog für das Reglement ab 2005, welcher auch massive Änderungen für 2006 beinhaltete. Diese Vorschläge sollten die Grundlage bilden. Die Teams, Motorenhersteller und andere Vertreter hatten nun bis zum 6. September Zeit, einen eigenen Vorschlag zu unterbreiten. Doch es kam wie es FIA-Präsident Max Mosley prophezeit hatte. In der Technischen Arbeitsgruppe der Formel 1 konnte keine Einigkeit erreicht werden.
Nun greift die zweite Stufe. Die FIA bot den Teams nun, basierend auf dem Vorschlag vom 16. Juli, drei verschiedene Regelpakete an. Diese Prozedur ist im Punkt 7.5 des Concorde-Agreements festgeschrieben. Die Technische Arbeitsgruppe kann nun eines der drei Pakete wählen und verabschieden. Sollte wieder keine Einigung erreicht werden, wird die FIA die zu wählende Lösung selbst bestimmen.
Dennoch wurde erneut, und wohl zum letzten Mal, eine Diskussionsbereitschaft signalisiert. Die FIA würde auch Vorschläge annehmen, welche verschiedene Punkte der Pakete vereint, auch wenn dies nicht im Concorde-Agreement gefordert wird. Dies dürfte die letzte Möglichkeit für die Teams sein, Stärke und Einigkeit zu präsentieren.
Die Grundlagen der Änderungen
Um etwas Licht in das Dickicht der Regelvorschläge zu bringen, sollte man zunächst einen Blick auf die Vorschläge werfen, welche die FIA am 16. Juli veröffentlichte. Hauptpunkt des Vorschlages für 2005 war, die Aerodynamik zu beschneiden. Der Diffusor sollten kleiner werden, der Frontflügel rutschte noch einmal fünf Zentimeter nach oben. Die Heckflügelelemente rückten weiter nach vorne und die aerodynamischen Hilfsflügel vor den Rädern wurden immens beschnitten.
Auf der Motorenseite sollte sich bezüglich des ersten Vorschlages jedoch weit mehr ändern: So sollten im nächsten Jahr weiter die herkömmlichen V10-Aggregate zum Einsatz kommen, aber zwei Wochenenden überstehen. Die Leistung sollte damit nachhaltig gesenkt werden.
Der große Schnitt soll dann 2006 kommen: 2,4 Liter Hubraum, V8 mit 90° Öffnungswinkel der Zylinderbänke, maximal zwei Einlass- und Auslassventile, die nur rund, nicht elliptisch, sein dürfen. Der Zylinderdurchmesser darf 98 Millimeter nicht übersteigen, der Abstand zwischen den Zylindern muss fest bei 106,5 Millimetern liegen. Die Höhe der Drehachse der Kurbelwelle ist festgeschrieben.
Ein Motor soll ab 2006 aber noch weitere Eigenschaften erfüllen: Insgesamt darf er nicht weniger als 95 Kilogramm wiegen, der Schwerpunkt der Motoren ist fest vorgeschrieben. Außerdem sollen folgende Techniken verboten sein: direkte Benzineinspritzung, ein variables Einlasssystem, variable Auspuffsysteme und variable Ventilsteuerungen. Außerdem sollen nur je eine Zündkerze, eine Zündspule und ein Einspritzpunkt je Zylinder erlaubt sein. Exotische Materialien sollen ohnehin verboten werden.
Paket 1: Weniger Aerodynamik, feste Motorregeln
Auf diese Rahmenpunkte zielen alle drei Vorschläge der FIA, die nun veröffentlicht wurden, ab. Das erste Paket geht dabei bei der Aerodynamik einen Schritt zurück. Chassis-Teile, die 330 Millimeter hinter der gedachten Achse der Vorderräder und 250 Millimeter von der Längsachse des Autos entfernt liegen, sollten in den Plänen aus dem Juli um 50 Millimeter nach oben rutschen. Im Paket bleibt es jedoch bei den bisherigen Regeln. Diese Regeln betreffen unter anderem die Barge-Boards. Dafür wurde eine Regel aufgenommen, die klar definiert, in welcher Höhe aerodynamische Anbauten vor den Vorderrädern montiert sein dürfen.
An den V8-Motoren wird, wie in allen Paketen, auch beim ersten Vorschlag festgehalten. Jedoch wird es bezüglich dieser Aggregate weitere Einschränkungen geben. Die Bohrung wird nicht mehr auf maximal 98 Millimeter festgesetzt, sondern mit einem fixen, noch nicht genannten Wert, bemessen. Der Abstand zwischen den Zylindern und die Gesamtlänge des Motors werden vorgegeben. Ebenso wird festgelegt sein, wo die vorderen und hinteren Haltepunkte des Motors liegen und in welcher Position sich die Kurbelwelle zu befinden hat.
Der Hintergrund dieser Änderungen ist nicht schwer zu erraten. Sollten die Motorenhalterungen, die Größe und die Kurbelwellenlage vorgeschrieben sein, so ist es einfach, einen Motor eines anderen Herstellers zu verwenden, ohne dass das Chassis hierzu mit viel Aufwand umgebaut werden müsste. Ein Einsatz von Kauf-Chassis wäre hiermit auch mit anderen Triebwerken möglich, auch wenn Plne hierzu noch in den Kinderschuhen stecken.
Paket 2: Starke Reglementierung der Aerodynamik
Das zweite Paket widmet sich in den Änderungen bezüglich des Vorschlages vom 16. Juli mehr der Aerodynamik am Heck des Fahrzeugs. Aerodynamische Teile zwischen den Hinterrädern werden in diesem Paket stark eingeschränkt. Hinter der Hinterachse wird es demnach einen Bereich geben, in dem keinerlei Anbauten erlaubt sind. Noch drastischer werden die Einschnitte in der erlaubten Höhe des Fahrzeugs hinter den Hinterrädern. Auch die Flexibilität der aerodynamischen Teile wie Flügel und Windabweiser wird im zweiten Paket enger gefasst.
Paket 3: Freiere Motorenwahl für alle Teams ab 2006
Das dritte Paket ist jenes, mit den größten Engriffen, die allesamt aber erst ab 2006 greifen. Für 2005 würde jenes Reglement gültig sein, welches am 16. Juli veröffentlicht wurde. Gegenüber den bisherigen Vorschlägen ändern sich, abgesehen vom Motor, lediglich zwei Punkte. Die Referenzlinie (grob: die Unterkante des Chassis, oder genauer: die Linie, die sich genau 550 Millimeter unterhalb der vorderen Cockpithöhe befindet) wird bis zu den Vorderreifen erweitert. Durch die enge Reglementierung der Aerodynamik, welche sich überhalb dieser Referenzlinie befindet, würden sich damit einige Speziallösungen nicht mehr Umsetzen lassen. Um dies zusätzlich zu vermeiden, sollen alle Barge-Boards und kleine Zusatzflügelchen verboten werden.
Der größte Änderungspunkt ist jedoch das Motorenreglement ab 2006. Keinem Team soll es ab 2006 erlaubt sein, einen anderen Motor als einen 2,4-Liter-V8 einzusetzen. Kleine Teams sollen reglementarisch auf V8-Aggregate umgerüstet werden. Hierzu darf es keinem Team untersagt werden, einen Motor freier Wahl zu verwenden. Die Hersteller werden mit einer Änderung des Sportlichen Reglements hierzu verpflichtet.
Die Anzahl der Teams in der Meisterschaft, geteilt durch die Anzahl der Motorenhersteller, aufgerundet auf die nächsthöchste natürliche Zahl ergibt die Anzahl an Teams, die ein Hersteller ausrüsten muss. In der heutigen Situation, würde man mit dieser Rechnung (10 Teams / 7 Motorenhersteller = 1,43, aufgerundet auf zwei) erreichen, dass jeder Hersteller zwei Teams ausrüsten muss, wenn es entsprechende Anfragen von Teams gibt.
Um ein plötzliches Ausscheiden eines Herstellers zu verhindern, wird es zudem nötig, dass ein Hersteller im vorletzten Jahr seiner Teilnahme die FIA schriftlich davon in Kenntnis setzt, dass man die Formel 1 verlassen wird. Wird sich ein Hersteller also beispielsweise Ende 2007 zurückziehen, so muss die FIA im Laufe der Saison 2006 darüber Bescheid wissen.
Zusätzliche Änderungswünsche der FIA
Zwei weitere Änderungsvorschläge werden losgelöst von den drei Paketen beim nächsten Treffen der Technischen Arbeitsgruppe auf dem Plan stehen. Zum einen möchte die FIA Materialien möglichst verbieten, welche im Falle eines Unfalls in scharfe Splitterteile zerspringt. Grund hierfür sind die zahlreichen Reifenschäden in den vergangenen Rennen. Außerdem soll das Gesamtgewicht der Fahrzeuge gesenkt werden, um weniger Raum für Ballastgewichte zu schaffen, die bei einem Unfall negative Effekte haben können.
Die drei vorgeschlagenen Pakete werden in den nächsten Tagen auf jeden Fall für genügend Gesprächsstoff sorgen. Am Rande des Rennens in Italien wird sich FIA-Präsident Max Mosley am Freitag nach den Trainingseinheiten den Fragen der versammelten Presse stellen. Bis zu diesem Zeitpunkt dürften bereits einige Teams und Motorenhersteller ihrer Ablehnung oder Freude Ausdruck verliehen haben.
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Barrichello gewinnt turbulenten Grand Prix in Monza
(F1Total.com) - Der von den Meteorologen gestern angekündigte Regen ist heute in Monza tatsächlich gekommen - aber bereits Stunden vor dem Rennen. Der Grand Prix von Italien wurde dann auf feuchter Piste gestartet und bot in der Folge jede Menge Spektakel. Schlussendlich sorgten Rubens Barrichello und Michael Schumacher für einen auf sensationelle Weise erkämpften Ferrari-Doppelsieg.
Jede Menge Spannung schon vor dem Start, als alle rätselten, wer mit Intermediates und wer mit Trockenreifen ins Rennen gehen würde. Polesetter Barrichello wollte kein Risiko eingehen und entschied sich für Intermediates, ebenso wie Felipe Massa (Sauber-Petronas). Beide hatten dadurch eine grandiose erste Runde, bauten dann aber relativ rasch wieder an Performance ab. David Coulthard wechselte sofort nach der Aufwärmrunde an der McLaren-Mercedes-Box auf Trockenreifen zurück.
Riesenvorsprung für Barrichello nach der ersten Runde
Aus der ersten Runde kam Barrichello dank der Reifen mit einem Vorsprung von 6,9 Sekunden auf Fernando Alonso (Renault) zurück, Dritter war Juan-Pablo Montoya (BMW-Williams) vor Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes), Jenson Button, Takuma Sato (beide BAR-Honda), Massa, Jarno Trulli (Renault) und Christian Klien (Jaguar-Cosworth), der vom Tumult der ersten Kurven profitierte und so bis auf Platz neun nach vorne rutschte.
Michael Schumacher war zu diesem Zeitpunkt nur noch 15., nachdem er sich gleich zu Beginn der ersten Runde gedreht hatte. Der Deutsche hatte relativ viel Benzin für einen langen ersten Stint an Bord und konnte daher auch nicht gleich mit seiner Aufholjagd loslegen, wurde dann aber mit leichter werdendem Fahrzeug immer schneller. Im selben Tumult, in dem der Deutsche Federn lassen musste, schied Olivier Panis (Toyota) aus.
In den folgenden Runden sortierte sich das Feld langsam ein, es gab mehrere Überholmanöver - unter anderem Button gegen Montoya, Schumacher gegen Coulthard und Klien gegen Trulli. In der fünften Runde wechselte sogar die Führung, als Barrichellos Intermediates abbauten und Alonso vor der Ascari-Schikane problemlos an ihm vorbeiging. Im selben Umlauf musste der Brasilianer die Box ansteuern, nachtanken und neue Pneus aufziehen lassen, wodurch er weit zurückfiel, aber noch knapp vor seinem Teamkollegen blieb.
Klien stellte in der Anfangsphase sein Talent unter Beweis
Nach zehn Runden lag der stark aufzeigende Klien, der in jener Phase des Rennens auch Teamkollege Webber sicher im Griff hatte, bereits an sechster Position, und er war es dann auch, der die Serie der ersten Routinestopps eröffnete - ein Großteil des Feldes war auf zwei Stopps programmiert. Die Ferraris arbeiteten sich indes mit längeren Stints als die Konkurrenz weiter nach vorne, wobei Barrichello wegen des volleren Tanks Schumacher passieren lassen musste.
Relativ früh bildete sich dann eine Spitzengruppe, die über weite Strecken zusammenbleiben sollte - nur Räikkönen verabschiedete sich mit einem Defekt im Motorenbereich früh. Zwischendurch sorgte Webber, der beim Boxenstopp an Klien vorbeikam, mit Zweikämpfen gegen Schumacher, Pizzonia (BMW-Williams) und Fisichella (Sauber-Petronas) für gute Unterhaltung, ehe er dann wegen mangelnder Jaguar-Performance immer weiter nach hinten durchgereicht wurde.
Mit Fortdauer des Rennens wurde Schumacher immer schneller
Um die 30. Runde herum drehte Michael Schumacher ganz groß auf: Durch seinen langen Stint konnte er länger draußen bleiben als die Konkurrenz und er kam so hinter Button, Alonso und Sato zurück auf die Strecke, wobei er letzteren gleich in der ersten Schikane nach dem Stopp überholte. Anschließend drehte sich Alonso und der Weltmeister lag plötzlich an dritter Stelle - und übte fortan Druck auf den vor ihm fahrenden Button aus.
Zu diesem Zeitpunkt führte Barrichello, der etwa zu Halbzeit des Rennens von zwei auf drei Stopps umstellte und mit einem Zwischenspurt von Platz vier in Führung gehen wollte. Der Brasilianer vergrößerte seinen Vorsprung von zwölf auf über 20 Sekunden und blieb beim letzten Stopp tatsächlich vorne. Sehr zur Freude der Tifosi überholte just in derselben Sekunde Schumacher Button bei Start und Ziel, was Ferrari mit einem Schlag eine Doppelführung bescherte.
In dieser Reihenfolge rollte das Führungstrio dann auch ins Ziel, wobei Schumacher noch einmal ein wenig Druck machte, dann aber doch keine Attacke mehr wagte. Sato fuhr sicher Platz vier nach Hause, gefolgt von Montoya, der am Ende mit Problemen immer mehr Boden einbüßte. Coulthard und Pizzonia fighteten bis in die letzte Runde um Platz sechs und kollidierten im letzten Umlauf sogar noch in der ersten Schikane, an der Reihung änderte dies aber nichts mehr. Fisichella holte den letzten Punkt für Sauber.
Webber am Ende Neunter vor schwachem Trulli
Webber wurde nach starker Anfangsphase nur Neunter, gefolgt vom farblosen Trulli, Ricardo Zonta (Toyota), Massa, dem zwischendurch einmal von einem Konkurrenten ein Frontflügel abgefahren wurde, und Klien, der wegen Pit-Lane-Speedings eine Durchfahrstrafe zur Kenntnis nehmen musste. Nick Heidfeld (Jordan-Ford), aus der Boxengasse gestartet, kam ohne Chance auf Punkte als 13. vor Zsolt Baumgartner (Minardi-Cosworth) ins Ziel.
Apropos Minardi: Gianmaria Brunis zweiter Boxenstopp ging kräftig daneben - aus bisher noch ungeklärten Gründen stand sein Auto plötzlich in Flammen. Dank der vorbildlichen Reaktion der Mechaniker wurde dabei aber niemand ernsthaft verletzt. Jordans Giorgio Pantano verabschiedete sich in der Parabolica gen Leitplanke, was unterm Strich dazu führte, dass nur 15 von 20 gestarteten Fahrzeugen die Zielflagge sahen.
In der Marken-WM gab es heute auch einige interessante Entwicklungen: BAR-Honda liegt dank des soliden Ergebnisses nun drei Zähler vor Renault auf Position zwei, während BMW-Williams den Vorsprung auf McLaren-Mercedes leicht ausbauen konnte. Bei den Fahrern wurde indes die Entscheidung über den Vizetitel vertagt, Barrichello hat aber 27 Punkte Vorsprung auf Button bei nur noch drei zu fahrenden Rennen.
(f1total.com) |
War ein wirklich nettes Rennen, hab mich gut unterhalten! Nur schade das Schumi nichtmehr angegriffen hat, aber man kann ja auch mal andere gewinnen lassen!
MfG
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Offiziell: Villeneuve ist ab November ein Sauber-Fahrer!
Das Sauber-Team hat Jacques Villeneuve als neuen Fahrer ab der Saison 2005 verpflichtet. Der 33-jahrige Kanadier unterschrieb einen Zweijahres-Vertrag, der am 1. November 2004 in Kraft tritt. Jacques Villeneuve wird damit Teamkollege von Felipe Massa, der auch im kommenden Jahr für den Schweizer Rennstall fahren wird. Erst gestern überraschte Renault mit der Bekanntgabe, mit dem arbeitslosen Rennfahrer in Silverstone zwei Tage zu testen und ihn möglicherweise in den letzten drei Rennen der Saison 2004 einzusetzen.
Jacques Villeneuve: Heute im Renault, ab November 2004 im Sauber
© xpb.cc
Teamchef Peter Sauber freut sich über die Verpflichtung Jacques Villeneuves außerordentlich: "Ich muss zugeben, dass es schon etwas ganz Spezielles ist, einen Ex-Weltmeister unter Vertrag zu nehmen. Allerdings mochte ich klarstellen, dass dies keineswegs der ausschlaggebende Faktor war. In meinen Gesprächen mit Jacques habe ich gespürt, dass er voll motiviert ist, in die Formel 1 zurückzukehren. Er war stets ein großer Kämpfer, und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen können."
"Natürlich ist mir klar, dass dieser Schritt auch eine Verpflichtung fürs Team ist, ihm ein Auto zur Verfügung zu stellen, das seinen Erwartungen entspricht", so der 60-Jährige weiter. "Sauber hat im Laufe der Saison deutliche Fortschritte gemacht, und ich denke, dass wir bereit sind, diese Herausforderung anzunehmen."
Jacques Villeneuve ist ebenfalls optimistisch: "Ich bin glücklich, mit Sauber in der Formel 1 zurück zu sein, und ich schätze das Vertrauen, das mir alle Beteiligten entgegenbringen. Es ist mein Ziel, gemeinsam mit Peter Sauber das Team in der Weltmeisterschaft nach vorn zu bringen. Als ich vor einigen Wochen in Hinwil weilte, war ich überaus beeindruckt von der Professionalität, die ich bei einem Rundgang in der Fabrik feststellen konnte. Und vor allem freue ich mich darauf, was der topmoderne Windkanal alles hervorbringen wird."
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Schock für die F1: Jaguar und Ford ziehen sich zurück
(F1Total.com) - Kaum ist in die Formel 1 durch die massiven Fahrer-Rochaden der letzten Tage neuer Schwung gekommen, holt die "Königsklasse des Motorsports" wieder die Realität ein. Eddie Jordan überlegt ernsthaft, ob es Sinn macht, mit seinem Team weiter an den Start zu gehen und am Freitag hat die Ford Motor Company einige Umstrukturierungen bekannt gegeben, um das angeschlagene Unternehmen zu sanieren. Ein Teil dieses Planes beinhaltet die Einstellung des Formel-1-Projektes Jaguar Racing. Auch Ford wird es 2005 in der Formel 1 nicht mehr geben, deshalb steht Eddie Jordan im Moment auch ohne einen Motorenpartner da.
"Jaguars Präsenz in der Formel 1 war eine wertvolle Plattform für das Marketing und die Markenbewusstheit, besonders außerhalb unserer Hauptmärkte in den USA und England", so John Greenwell, Vorsitzender und Geschäftsführer von Jaguar and Land Rover. "Es ist jedoch unsere gemeinsame Ansicht, dass es Zeit für Jaguar ist, sich zu 100 Prozent auf unser Kerngeschäft zu konzentrieren."
Über "viele Monate" hinweg habe die Ford Motor Company das Formel-1-Projekt genau durchleuchtet, doch der Entschluss ist gefallen, das Projekt einzustellen. Man möchte nun versuchen, dass die Angestellten von Jaguar Racing eine neue Beschäftigung bekommen, ein Verkauf des Teams ist aus diesem Grund die bevorzugte Variante. Hier gibt es durchaus Interesse, zum Beispiel von Formel-3000-Teamchef Christian Horner, der allerdings damit kämpft, das notwendige Budget aufzubringen.
Auch die zum Konzern gehörende Motorenschmiede Cosworth soll verkauft werden. Minardi-Teamchef Paul Stoddart verfügt mit Cosworth über einen Kundenvertrag für die kommende Saison. Es ist fraglich, ob es sich für die die Rennmotorenschmiede lohnt, nur ein Team - zudem das finanzschwächste - mit Motoren auszurüsten. Am Freitag wurde zudem bekannt gegeben, dass Ford eines der drei Jaguar-Werke in Großbritannien schließen wird. In dem Werk montieren über 2.000 Mitarbeiter Sport-Coupes.
(f1total.com) |
Da mind. 20 Autos an den Start gehen müssen werden wir wohl 3 Ferrari usw. sehen! Es sei denn es findet sich jemand der das Team übernimmt und somit 10 Teams an den Start gehen.
MfG
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China: Schumacher patzt - Barrichello auf Pole
(F1Total.com) - Im vierten Freien Training deutete sich erstmals an, dass Ferrari doch stärker sein könnte als am Freitag vermutet, und im Vor-Qualifying wurde dieser Eindruck bestätigt - Michael Schumacher fuhr Bestzeit. In der Entscheidung kam es dann aber ganz anders: Der siebenfache Weltmeister leistete sich einen seiner seltenen Fehler und ebnete damit den Weg für seinen Teamkollegen.
Schumacher ging zum Schluss auf die Strecke, wirkte schon in der letzten Kurve der Aufwärmrunde unsicher und dürfte dann in der schwierigen Schneckenkurve das Limit derart überschritten haben, dass er sich drehte. Die Runde fertig zu fahren, hätte ohnehin keinen Sinn gemacht, also startet der zwölffache Saisonsieger morgen vom letzten Startplatz. Durch die vorprogrammierte Aufholjagd sollte das Rennen in jedem Fall spannend werden.
Pole Position auf dem Silbertablett für Barrichello
Die Pole Position wurde somit Rubens Barrichello auf dem Silbertablett serviert, der trotz einiger kleinerer Fehler im überlegenen F2004 mit einer Zeit von 1:34.012 ganz nach vorne fuhr. Zweiter wurde Kimi Räikkönen, der speziell im letzten Sektor gut unterwegs war und mit seinem McLaren-Mercedes nur 0,166 Sekunden Rückstand hatte. Auch Jenson Button (BAR-Honda/+ 0,283) konnte mit der Spitze mithalten, obwohl er im Vor-Qualifying als Zehnter noch weit hinten gelegen war.
Ab Platz vier dann größere Abstände - doch damit, dass ausgerechnet Felipe Massa (Sauber-Petronas/+ 0,747) Vierter werden würde, hätte wohl niemand gerechnet. Der junge Brasilianer steigerte sich nach Platz fünf im ersten Einzelzeitfahren noch einmal, legte mit 330 km/h Top-Speed eine fast ideale Runde hin und landete dadurch völlig überraschend in der zweiten Reihe. Sein Teamkollege Giancarlo Fisichella verlor fast eine Sekunde und wurde Siebenter.
Ein tadelloses Qualifying lieferte Ralf Schumacher bei seinem Comeback im BMW-Williams-Cockpit ab - trotz eines mäßigen ersten Sektors reichte es für ihn zum fünften Platz mit 0,879 Sekunden Rückstand. Ganz knapp hinter ihm landete Fernando Alonso (Renault), der eine unscheinbare Runde hinlegte, ebenfalls in Reihe drei, während Olivier Panis (Toyota/+ 0,963), Takuma Sato (BAR-Honda/+ 0,981) und David Coulthard (McLaren-Mercedes/+ 1,017) die Positionen acht bis zehn belegten.
Villeneuve beim Comeback nicht in den Top 10
Zu den Enttäuschungen der Session gehörte Juan-Pablo Montoya, der ohne gravierenden Fehler mit seinem BMW-Williams 1,233 Sekunden Rückstand kassierte und nur Elfter wurde, dicht gefolgt von Jaguar-Fahrer Mark Webber, der wieder einmal über sich hinauswuchs und seinen Teamkollegen Christian Klien (16./+ 2,523) klar düpierte. Platz 13 sicherte sich Comeback-Superstar Jacques Villeneuve (Renault/+ 1,372) mit einer nicht perfekten Leistung.
Relativ achtbar zog sich Nick Heidfeld aus der Affäre, der seinen Jordan-Ford für Platz 15 qualifizierte, für morgen aber sogar noch um eine Position nach vorne aufrückt, weil Sato wegen seines Motorschadens im Freien Training gestern ans Ende des Feldes rückversetzt wird. Davon profitiert auch 'F1Total.com'-Kolumnist Timo Glock (Jordan-Ford/+ 3,128), der den zweiten Grand Prix seiner Karriere nach Rang 17 heute als 16. in Angriff nehmen darf.
Favorit auf den ersten Sieg in einem chinesischen Grand Prix ist nun natürlich Barrichello, das Rennen wird aber sicher jede Menge Spannung daraus beziehen, dass sich Schumacher von hinten nach vorne pflügen muss. Darüber hinaus sollte man ein Auge auf den Reifenkrieg werfen: Bridgestone hatte heute auf eine schnelle Runde klare Performance-Vorteile, aber auf längere Distanzen schien Michelin in den Trainings zumindest ebenbürtig zu sein.
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Da lohnt das Aufstehen ja sogar!
MfG
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Woody
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So Liveticker verrät:
Endstand Shanghai
1. Barrichello
2. Button
3. Raikönnen
.
.
.
12. Michael Schuhmacher
Komplett:
Pl. Fahrer Team Zeit
1
R. Barrichello (BRA)
Ferrari
2
J. Button (GBR)
BAR-Honda
+ 1,0
3
K. Räikkönen (FIN)
McLaren-Merc.
+ 1,4
4
F. Alonso (ESP)
Renault
+ 32,5
5
J. Montoya (COL)
BMW-Williams
+ 45,1
6
T. Sato (JAP)
BAR-Honda
+ 54,7
7
G. Fisichella (ITA)
Sauber-Petr.
+ 65,4
8
F. Massa (BRA)
Sauber-Petr.
+ 80,0
9
D. Coulthard (SCO)
McLaren-Merc.
+ 80,6
10
M. Webber (AUS)
Jaguar-Cosw.
+ 1 Rd.
11
J. Villeneuve (CAN)
Renault
+ 1 Rd.
12
M. Schumacher (GER)
Ferrari
+ 1 Rd.
13
N. Heidfeld (GER)
Jordan-Ford
+ 1 Rd.
14
O. Panis (FRA)
Toyota
+ 1 Rd.
15
T. Glock (GER)
Jordan-Ford
+ 1 Rd.
16
Z. Baumgartner (HUN)
Minardi-Cosw.
+ 3 Rd.
18
R. Schumacher (GER)
BMW-Williams
Ausfall Rd. 37
19
R. Zonta (BRA)
Toyota
Ausfall Rd. 36
20
C. Klien (AUT)
Jaguar-Cosw.
Ausfall Rd. 12
Hoffe Rennen im OSten kommen nicht in Mode^^
hf Woody  |
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Maestro
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Satz mit X, das war wohl nix! Wirklich ein schlechtes Rennen von Schumi! Ich hoffe er wird sicher wieder fangen, denn das gesamte WE war unter seinem Niveau.
MfG
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Erdbeben und Wirbelsturm - Wetterchaos in Suzuka?
(F1Total.com) - Vor ein paar Jahren wurde schon einmal ein Qualifying in Suzuka von einem leichten Erdbeben erschüttert, am kommenden Wochenende droht dem Grand Prix von Japan jedoch das totale Chaos - die Meteorologen rechnen mit Regen und einem Wirbelsturm, außerdem besteht die Gefahr eines weiteren Erdbebens.
Am Mittwochabend wurde der Formel-1-Zirkus - zu dem Zeitpunkt noch großteils in Tokio stationiert - zum ersten Mal durchgeschüttelt, als die Hauptstadt von einem Beben der Stärke 5,7 auf der Richterskala erschüttert wurde. Was für die vielen Japaner ganz normal ist, versetzte den europäischen Besuchern einen ordentlichen Schrecken. Immerhin wurde kein großer Schaden angerichtet, sämtliche Züge mussten aber aus Sicherheitsgründen angehalten werden.
Erdbeben bei 300 km/h durch die 130R?
Zwar gilt die Region um Suzuka als nicht ganz so erdbebengefährdet wie Tokio selbst, ausgeschlossen werden kann ein Beben aber nicht. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wäre die Gefahr weniger durch die Erschütterungen selbst gegeben als durch Fahrzeuge bei voller Geschwindigkeit, die so natürlich aus der Bahn geworfen werden könnten - in einer Kurve wie der Mutpassage 130R sicher nicht lustig...
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Darüber hinaus zieht seit einigen Tagen der Wirbelsturm Ma-On auf Suzuka zu, der laut Vorhersagen am Samstag zur Zeit des Qualifyings die Strecke erreichen wird. Kombiniert mit dem ebenfalls erwarteten Regen könnte dies durchaus dafür sorgen, dass die Durchführung der beiden Zeitfahren vereitelt wird, was den Zeitplan völlig durcheinander bringen würde. Auch für die Zuschauer vor Ort wäre dies natürlich eine Katastrophe.
Juan-Pablo Montoya macht sich daher auf alles gefasst: "Wenn der Taifun wirklich kommt, werden wir wohl nicht fahren, denke ich. Diese Winde blasen ziemlich stark und ich glaube nicht, dass irgendjemand bei einem Wirbelsturm und Regen durch die 130R fahren will. Wenn wir rausgeschickt werden, kann man aber auch nichts machen. Wenn alle sagen, wir gehen nicht raus, okay, aber wenn zwei oder drei unbedingt fahren wollen, werde ich das wohl auch tun."
Montoya vertraut bezüglich des Wetters der FIA
Der Kolumbianer, grundsätzlich kein Kind von Traurigkeit, was Risiken in seinem Sport angeht, ergänzte, es sei "verrückt", falls es wirklich zu einem solchen Szenario kommen sollte, aber Angst hat er im Vorfeld des Wochenendes keine: "Wenn es wirklich zu dem Punkt kommt, dass das Fahren gefährlich ist, dann wird die FIA sicher etwas unternehmen." Ähnlich äußerte sich Michael Schumacher, der außerdem glaubt, dass sich bis Samstag ja noch alles ändern kann.
So gut wie sicher kann man jedoch davon ausgehen, dass das Qualifying am Samstag auf nasser Piste stattfinden wird, was bedeutet, dass uns wohl wieder eine bunt durchgemischte Startaufstellung am Sonntag erwartet. Auch die Reifenhersteller würden bei solchen Bedingungen in den Mittelpunkt rücken - bisher hatte Bridgestone bei völlig nassen Bedingungen stets die Oberhand, Michelin dafür bei Mischverhältnissen.
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Suzuka: Samstags-Trainings & Qualifyings wurden abgesagt
Die Stewards haben entschieden: Am Samstag werden in Suzuka keine F1-Boliden fahren. Stattdessen wird die Strecke geschlossen.
Noch ist es nicht offiziell vom Motorsportweltverband FIA bestätigt worden, doch nach Angaben des verantwortlichen japanischen Broadcasters Fuji TV wurden die freien Trainings sowie die beiden Qualifyingsession des morgigen Samstags aus Angst vor dem Taifun Ma-On abgesagt.
Ma-On, auch als Nummer 22 bekannt, soll die Strecke gegen 9 Uhr Ortszeit erreichen und Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h aufweisen. Obwohl der Taifun als Super-Taifun eingestuft wurde, wird jedoch erwartet, dass sich die Wettersituation nach dem Vorüberziehen des Sturms schnell verbessern wird.
Da die Strecke am morgigen Samstag aus Sicherheitsgründen komplett geschlossen werden soll, wird das Qualifying laut unbestätigten Angaben eines FIA-Offiziellen am Sonntagmorgen nachgeholt. Sollte dies nicht möglich sein oder abgelehnt werden, wird das Rennen in der Reihenfolge des letzten Zieleinlaufes, also jenem des China GP in Shanghai, gestartet werden.
(f1welt.com) |
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| sport.orf.at wrote: |
Formel 1 im Glück
Das Rennen kann am Sonntag um 7.30 Uhr (MESZ) gestartet werden.
Als der Taifun "Ma On" im japanischen Fernsehen auf allen Kanälen live wütete, drehte sich im Vergnügungspark von Suzuka nur das berühmte Riesenrad ein klein wenig schneller.
Der schwerste Tropensturm seit zehn Jahren im Osten Japans verschonte am Samstag die Formel 1 und sorgte im Fahrerlager für große Erleichterung.
Richtung geändert
"Ma On" hatte am Vormittag unerwartet seine Richtung geändert und war deshalb entgegen allen Voraussagen an Suzuka vorbeigezogen.
Während es anderswo auf der japanischen Hauptinsel Honshu zu Überschwemmungen, Verwüstungen und Evakuierungen kam, wagte sich über der Rennstrecke am Nachmittag schon wieder die Sonne hinter den Wolken hervor.
Keine Diskussionen über Verschiebung
Über die erstmalige Absage einer Qualifikation für einen Großen Preis gab es im Fahrerlager keinerlei Diskussion. Der Kampf der 20 Piloten um die besten Startplätze steht daher erst in der Nacht von Samstag auf Sonntag (2.00 - 4.00 Uhr MESZ, live in ORF1) unmittelbar vor dem Rennen (Start 7.30 Uhr MESZ, ebenfalls live in ORF1) an.
Bowling, Backgammon und Fußball
Die Piloten vertrieben sich die Zeit des Wartens im "Suzuka Circuit Hotel" unweit der Strecke.
Rekordweltmeister Michael Schumacher spielte zuerst Bowling mit seinen Kollegen und dann Backgammon. Danach suchte der 35 Jahre alte Ferrari-Pilot einige Mitspieler für ein Fußball-Match mit seinem Ferrari-Team. "Das war eine andere Art der Vorbereitung, aber sicher nicht die schlechteste", sagte er.
Als die Gefahr vorübergezogen war, kehrten die Teams ins Fahrerlager zurück, die Tribünen wurden geputzt, Werbetafeln und Kameratürme wieder aufgebaut.
Campingplatz unter Wasser
Schlimmer hat es da schon den Großteil der 150.000 Besucher erwischt. Da die nahe der Strecke gelegenen Campingplätze überschwemmt wurden, übernachteten viele der japanischen Formel-1-Fans in ihren Autos. |
Ahhaaa! Geht doch!
hf Woody  |
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Souveräner Start/Ziel-Sieg für Schumacher in Japan
(F1Total.com) - Nach dem Regenchaos am Freitag und der Taifun-Absage gestern rechneten viele mit einem der aufregendsten Rennen der Saison, doch diese Erwartung konnte der Grand Prix von Japan nicht erfüllen. Schlussendlich gewann Michael Schumacher (Ferrari) 14 Sekunden vor seinem Bruder Ralf (BMW-Williams), was eine Reproduktion des Qualifying-Resultats bedeutete.
Schumacher gewann den Start und gab von dem Zeitpunkt an die Führung nicht mehr ab. Selbst als er zum ersten Boxenstopp reinkommen musste, blieb er knapp vor Jenson Button (BAR-Honda), der heute im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Takuma Sato auf zwei statt auf drei Stopps setzte. Anschließend fuhr der siebenfache Weltmeister den Grand Prix locker nach Hause. Unterm Strich nahm er 14 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie mit.
Button setzte sich am Start vor Sato auf Platz drei
Bruder Ralf wurde ebenso ungefährdet Zweiter, obwohl sein erster Stint der kürzeste im gesamten Feld war. Spannend lediglich das Duell der BAR-Honda-Piloten: Button ging am Start an Sato vorbei und kam als Dritter aus der ersten Runde zurück, in Runde sieben überholte jedoch der Japaner seinen Teamkollegen wieder. Der Vorsprung, den er sich anschließend aufbaute, reichte aber nicht für den zusätzlichen Boxenstopp aus.
Den meisten Wirbel verursachte in der Anfangsphase der gut gestartete Renault-Pilot Jacques Villeneuve, dem es wieder einmal an Speed fehlte. Hinter ihm fädelte sich ein explosives Paket mit Teamkollege Alonso, Juan-Pablo Montoya (BMW-Williams), Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) und Rubens Barrichello (Ferrari) ein, welches den Fans zahlreiche Rad-an-Rad-Duelle lieferte. Erst in der siebenten Runde fand Alonso einen Weg am langsamen Kanadier vorbei, anschließend zog der Rest nach und nach mit.
Mark Webber, im Qualifying am Vormittag als Dritter im Jaguar noch die große Sensation, war kurz vor Halbzeit der erste Ausfall. Im Cockpit ging die Temperatur so stark nach oben, dass es keinen Sinn mehr gemacht hätte, weiterzufahren - die Ursache dafür ist aber noch ungeklärt. Schon davor war es nicht allzu gut für den Australier gelaufen: Am Start fiel er auf Platz sechs zurück, den er lange beherzt gegen David Coulthard (McLaren-Mercedes) verteidigte.
Wenig ereignisreicher Grand Prix mit wenigen Highlights
Abgesehen von den Boxenstopps - bis auf Button, Alonso und Räikkönen setzten alle auf drei Stopps - verlief der Grand Prix in der Folge relativ statisch, auch Positionsverschiebungen blieben Mangelware. Ein Highlight löste nur Montoya aus, der sich vor der Schikane an Trulli im Toyota vorbeibremsen wollte, auf die Wiese rutschte und dadurch auch Barrichello durchschlüpfen lassen musste. Der Ferrari-Star wiederum überholte ein paar Meter später Trulli, zeitgleich verlor Montoya eine weitere Position an Giancarlo Fisichella (Sauber-Petronas).
Hinter den beiden Schumachers, Button und Sato sicherte sich mit einer soliden Performance Alonso den fünften Platz, dennoch ist die Konstrukteurs-WM für Renault so gut wie verloren. Räikkönen wurde Sechster, Montoya, der an den Boxen wieder an Fisichella vorbeikam, und eben Fisichella teilten sich die restlichen Punkte. Felipe Massa (Sauber-Petronas) wurde nach starker Performance Neunter, überholte in der Schlussphase noch Villeneuve, der unmittelbar dahinter landete.
Trulli baute nach starkem Beginn im Laufe des Rennens sukzessive ab, wurde am Ende sogar überrundet und musste sich mit Platz elf begnügen. Immerhin erging es ihm aber besser als Teamkollege Panis, der bei seinem letzten Formel-1-Auftritt nur 14. wurde. Dazwischen reihten sich mit eher durchschnittlichen Performances Christian Klien (Jaguar-Cosworth), der den längsten ersten Stint fuhr, und Nick Heidfeld (Jordan-Ford) ein.
Glock kämpfte auch heute mit schlechter Balance
'F1Total.com'-Kolumnist Timo Glock, schon das ganze Wochenende über nicht zufrieden mit dem Handling seines Jordan, fand auch heute nie zu seinem Rhythmus. Der Hesse rollte einmal aus, konnte dann aber doch weiterfahren, und drehte sich etwas später, als er gerade von Michael Schumacher überrundet wurde. Das ergab am Ende Platz 15 vor Gianmaria Bruni (Minardi-Cosworth). Zsolt Baumgartner im zweiten Minardi startete aus der Boxengasse, schied aber mit technischem Defekt aus.
Insgesamt sahen heute vier Piloten die Zielflagge nicht - neben Webber und Baumgartner auch noch Barrichello und Coulthard. Die beiden Top-Fahrer eliminierten sich bei einer Kollision, an der wohl Barrichello die Schuld trägt: Der Brasilianer wagte beim Anbremsen der letzten Schikane einen etwas zu optimistischen Überholversuch und sorgte so dafür, dass die Radaufhängungen beider Fahrzeuge irreparabel kollabierten.
Für die Weltmeisterschaft, in der ohnehin schon alle wichtigen Entscheidungen gefallen waren, änderte sich durch das Rennen in Suzuka nur wenig. Der Vorsprung von BAR-Honda auf Renault bei den Konstrukteuren beträgt jetzt 16 Punkte, was im Prinzip nicht mehr einzuholen ist, während BMW-Williams mit ebenso komfortablen 13 Zählern Vorsprung auf McLaren-Mercedes nach Brasilien fliegen kann. Noch offen ist der Kampf um Platz vier bei den Fahrern zwischen Alonso (54) und Montoya (48 ).
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Also viel hatte das Rennen nicht zu bieten!
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Schumacher: Keine Schützenhilfe für Barrichello
von Marco Helgert
12. Oktober 2004 - 11:54 Uhr
(F1Total.com) - Michael Schumacher hat den arbeitsreichen Teil seiner Formel-1-Saison bereits beendet. "Für dieses Jahr bin ich fertig mit Testen", erklärte der siebenfache Weltmeister auf seiner Internetseite. So steht alleine der Brasilien-Grand-Prix in knapp zwei Wochen noch auf dem Pflichtprogramm. Doch nach seinem 13. Saisonsieg in Suzuka stand zuerst eine kleine Feier auf dem Programm - in Japan standesgemäß mit Karaoke.
"Es macht einfach Spaß, mit ein paar der Jungs und einigen Fahrern, die noch hier waren, zu feiern", erklärte er. "Aber jetzt wird es wieder Zeit, meine Familie zu sehen. So schön diese Rennen in Asien oder auch Amerika sind, sie bedeuten eben doch immer, dass man mindestens eine Woche nicht zu Hause ist. Das zieht sich dann." Da er keine weiteren Testverpflichtungen hat, wird er seine Zeit ganz der Familie widmen können.
Besonders gefreut hat den Wahl-Schweizer, dass Bruder Ralf nach langer Abstinenz wieder mit auf dem Siegerpodest stand. "Wir haben uns erst mal überlegt, wann wir diese Situation davor zum letzten Mal hatten, aber weil wir beide Statistik-Muffel sind, fiel uns nur Kanada ein", so Schumacher. "Ist ja im Endeffekt auch völlig egal, wichtig war, dass Ralf wieder da ist. Er hat allen gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist."
Im noch anstehenden Brasilien-Grand-Prix will Ferrari-Stallgefährte Rubens Barrichello erstmals auf heimischem Boden gewinnen. Auf Schützenhilfe von Schumacher sollte er jedoch nicht hoffen. "Rubens ist ein sehr starker Fahrer, das hat er in diesem Jahr und auch schon früher doch wohl oft genug gezeigt", erklärte er. "Ich denke, er ist nicht auf die Hilfe anderer angewiesen. Und ich bin mir sicher, dass er es vorzieht, nicht die Hilfe anderer in Anspruch zu nehmen, sondern aus eigener Kraft zu gewinnen." |
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F1-Kalender 2005: Erstmals 19 Rennen
(F1Total.com/sid) - Erstmals in der Geschichte der Formel 1 wird der Weltmeister 2005 in 19 Rennen ermittelt. Wie erwartet rückte der Große Preis der Türkei in den Kalender, den der Automobil-Weltverband FIA am Mittwoch in Paris präsentierte. Die Premiere in Istanbul findet am 21. August statt. Der Große Preis von Deutschland in Hockenheim wurde auf den 17. Juli vorverlegt. Der Große Preis von Europa wird am 29. Mai oder 5. Juni am Nürburgring ausgetragen. Die endgültige Entscheidung hierüber fällt spätestens am 10. Dezember.
Erleichterung herrschte vor allem in Imola, Silverstone und Magny-Cours. Die FIA hielt an den drei in der Kritik stehenden Rennen in San Marino, England und Frankreich fest. Allerdings sind in diesen drei Fällen die Verträge laut FIA noch nicht unterzeichnet. Im Falle von Silverstone gibt es jedoch bereits hoffnungsvolle Gespräche, die anderen beiden Termine müssen weiter bangen.
Problematisch ist auch, dass den Teams nach dem Concorde-Agreement nur 17 Rennen auferlegt werden können. Jede weitere Veranstaltung würde eine Zahlung an die Teams bedeuten, damit deren Kosten für die zusätzlichen Rennen ausgeglichen wären. Nur wenn sich diese Summen auftreiben lassen, werden 2005 tatsächlich 19 Rennen absolviert werden.
Saisonauftakt ist traditionell am 6. März in Melbourne, das Finale findet nicht wie in diesem Jahr in Brasilien, sondern im Oktober in China statt. Der neue Kurs in Shanghai wird das Jahr also beschließen, ungewiss ist derzeit nur noch, wann dies passieren soll. Ein genaues Datum wurde für den China-Grand-Prix noch nicht festgelegt. Ebenso ergeht es dem US-Grand-Prix, für den der 19. Juni eingeplant war. Doch die Amerikaner erklärten, dass sie nach den 500 Meilen von Indianapolis eine längere Vorbereitungszeit auf die Formel 1 bräuchten.
Der Formel-1-Kalender für 2005 im Überblick:
6. März - Großer Preis von Australien
20. März - Großer Preis von Malaysia
3. April - Großer Preis von Bahrain
17. April - Großer Preis von Frankreich
24. April - Großer Preis von San Marino
8. Mai - Großer Preis von Spanien
22. Mai - Großer Preis von Monaco
Termin noch nicht fest Großer Preis von Europa (Nürburgring)
12. Juni - Großer Preis von Kanada
Termin noch nicht fest Großer Preis der USA
3. Juli - Großer Preis von England
17. Juli - Großer Preis von Deutschland (Hockenheim)
31. Juli - Großer Preis von Ungarn
21. August - Großer Preis der Türkei
4. September - Großer Preis von Italien
11. September - Großer Preis von Belgien
25. September - Großer Preis von Brasilien
9. Oktober - Großer Preis von Japan
Termin noch nicht fest Großer Preis von China
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BAR-Honda gewinnt im "Fall Button"
(F1Total.com) - Die Entscheidung des 'Contract Recognition Boards' (CRB) ist gefallen: Jenson Buttons Vertrag mit dem BAR-Honda-Team ist höher einzuschätzen als der neue Kontrakt mit BMW-Williams, dies gab das 'CRB' am Mittwochabend bekannt. Der Kampf um die Dienste von Jenson Button ist damit vorerst beendet - hinter den Kulissen wird es aber weitergehen.
Jenson Button unterschrieb im Sommer einen Vertrag bei BMW-Williams, obschon das BAR-Honda-Team eine Option für das Jahr 2005 fristgerecht gezogen hatte. Bisher wurde immer gemunkelt, dass das Einlösen der Option an Bedingungen geknüpft war, die nicht eintraten. Das 'CRB' in der Schweiz konnte dieser Argumentation wohl nicht folgen.
Nun wird sich zeigen, wie es mit Button weitergeht. Theoretisch könnte der Streit auch vor einem normalen Gericht fortgesetzt werden, wahrscheinlicher ist jedoch, dass sich beide Parteien außergerichtlich einigen. Der Engländer möchte nach allen Querelen wohl kaum bei BAR-Honda bleiben und sprach bereits von einem Jahr Pause. BMW-Williams könnte sich die Dienste von Button dennoch sichern, dafür müsste aber eine größere Geldsumme an BAR-Honda fließen. In den kommenden Tagen wird es diesbezüglich wohl spannend werden.
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Hehe!
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Poleposition beim Heimrennen
Chrsitian Klien musste sich mit Rang 15 begnügen.
Ein Ferrari steht beim Grand Prix von Brasilien am Sonntag (Start 19.00 Uhr MESZ, live in ORF1) in der Poleposition.
Allerdings ist es nicht Michael Schumacher, der den letzten WM-Lauf der Saison aus der "Pole" in Angriff nimmt, sondern sein Teamkollege Rubens Barrichello.
Der Brasilianer war in 1:10,646 um zwei Zehntel schneller als der zweitplatzierte Juan Pablo Montoya im Williams-BMW (1:10,850). Aus der zweiten Reihe gehen Kimi Räikkönen und Felipe Massa ins Rennen.
Kein guter Tag für den Weltmeister
Weltmeister Schumacher hatte am Vormittag einen Unfall, musste daher ins Ersatzauto und verlor so automatisch zehn Startplätze. Da ihm die Qualifikationsrunde auch nicht nach Wunsch gelang, blieb am Ende nur Rang 18 für den Superstar.
"Es ist ganz schwer, nun aufs Podium zu kommen", machte sich der zerknirscht wirkende Deutsche kaum noch Hoffnung, in Sao Paulo zum 100. Mal mit Ferrari einen Podestplatz feiern zu können.
"Ich hatte ein fantastisches Jahr"
Drei Plätze vor Schumacher geht Christian Klien in sein vielleicht letztes Formel-1-Rennen.
"Das ist kein einfacher Kurs. Man wird für den kleinsten Fehler bestraft. Ich habe mit meinen Technikern hart gearbeitet, um eine gute Balance zu finden", sagte Klien.
Die erste Session sei okay gewesen, aber am Nachmittag habe es ihm etwas an Grip gefehlt. "Aber ich freue mich, dass ich als 15. ins Rennen gehen kann. Ich hatte ein fantastisches Jahr mit dem Team und ich werde alles tun, was ich kann, damit ich das Rennen genießen und dem Team und den Fans etwas zum Applaudieren geben kann."
Ereignisreicher Vormittag
Das Freie Training am Vormittag bot gleich mehrere Zwischenfälle: Der Weltmeister zerstörte bei dem Unfall kurz vor Ende des Trainings seinen Ferrari, blieb aber unverletzt.
Offensichtlich wegen eines technischen Defektes drehte sich der Wagen des Deutschen in der Ferrardura-Kurve des 4,309 Kilometer langen, äußerst welligen Interlagos-Kurses und prallte seitlich rückwärts in einen Reifenstapel. Der Rennwagen wurde durch den Aufprall stark beschädigt und brannte im Heck.
Schumacher entstieg dem Auto unversehrt und begutachtete das Wrack. Nach einem weiteren Unfall des Ungarn Zsolt Baumgartner wenig später wurde das Training zwei Minuten vor dem regulären Ende abgebrochen.
Wegen zwei auf der Strecke herumstreunenden Hunden musste der erste Trainingsabschnitt kurz nach Beginn für 25 Minuten unterbrochen werden.
Startaufstellung für den GP von Brasilien:
1. Rubens Barrichello BRA Ferrari 1:10,646
2. Juan Pablo Montoya COL Williams-BMW 1:10,850
3. Kimi Räikkönen FIN McLaren 1:10,892
4. Felipe Massa BRA Sauber 1:10,922
5. Jenson Button GBR BAR 1:11,092
6. Takuma Sato JPN BAR 1:11,120
7. Ralf Schumacher GER Williams-BMW 1:11,131
8. Fernando Alonso ESP Renault 1:11,454
9. Jarno Trulli ITA Toyota 1:11,483
10. Giancarlo Fisichella ITA Sauber 1:11,571
11. Mark Webber AUS Jaguar 1:11,665
12. David Coulthard GBR McLaren 1:11,750
13. Jacques Villeneuve CAN Renault 1:11,836
14. Ricardo Zonta BRA Toyota 1:11,974
15. Christian Klien AUT Jaguar 1:12,211
16. Nick Heidfeld GER Jordan 1:12,829
17. Timo Glock GER Jordan 1:13,502
18. Michael Schumacher* GER Ferrari 1:11,386
19. Zsolt Baumgartner HUN Minardi 1:13,550
20. Gianmaria Bruni ITA Minardi -
* fährt im Ersatzauto und wurde in der Startaufstellung zehn Ränge nach hinten gereiht |
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