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Formel 1: Vettel ist Weltmeister 2012! View next topic
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Forum: Sportplatz · Replies: 1462
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Welcher Weltmeister holt den Titel 2012?

Sebastian Vettel
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Jenson Button
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Lewis Hamilton
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Fernando Alonso
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Michael Schumacher
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Kimi Räikkönen
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Keiner schafft's!
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Woody
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PostPosted: 24.10.2004 20:57 Reply with quoteBack to top

Ok, das wars dann für dieses Jahr! Das Rennen ist gelaufen:

Quote:
2004 Brazilian Grand Prix
Pos No Driver Team Laps Time/Retired Grid Points

1 3 Juan Pablo Montoya Williams-BMW 71 Winner 2 10

2 6 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes 71 +1.0 secs 3 8

3 2 Rubens Barrichello Ferrari 71 +24.0 secs 1 6

4 8 Fernando Alonso Renault 71 +48.9 secs 8 5

5 4 Ralf Schumacher Williams-BMW 71 +49.7 secs 7 4

6 10 Takuma Sato BAR-Honda 71 +50.2 secs 6 3

7 1 Michael Schumacher Ferrari 71 +50.6 secs 18 2

8 12 Felipe Massa Sauber-Petronas 71 +62.3 secs 4 1

9 11 Giancarlo Fisichella Sauber-Petronas 71 +63.8 secs 10

10 7 Jacques Villeneuve Renault 70 +1 Lap 13

11 5 David Coulthard McLaren-Mercedes 70 +1 Lap 12

12 16 Jarno Trulli Toyota 70 +1 Lap 9

13 17 Ricardo Zonta Toyota 70 +1 Lap 14

14 15 Christian Klien Jaguar-Cosworth 69 +2 Lap 15

15 19 Timo Glock Jordan-Ford 69 +2 Lap 17

16 21 Zsolt Baumgartner Minardi-Cosworth 67 +4 Lap 19

17 20 Gianmaria Bruni Minardi-Cosworth 67 +4 Lap 20

Ret 14 Mark Webber Jaguar-Cosworth 23 +48 Laps 11

Ret 18 Nick Heidfeld Jordan-Ford 15 +56 Laps 16

Ret 9 Jenson Button BAR-Honda 3 +68 Laps 5


Quelle:http://www.formula1.com/race/result/731/8.html

Gratu an Schummi und Ferrari!

hf Woody megacool

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Maestro
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PostPosted: 25.10.2004 16:15 Reply with quoteBack to top

Hier nochmal das abschliessende Gruppenfoto der Saison 2004: #1 | #2!

MfG

Maestro

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Woody
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PostPosted: 26.10.2004 11:11 Reply with quoteBack to top

netzeitung.de wrote:
Strafe für Heidfeld und Räikkönen
25. Okt 12:36

Die Formel-1-Piloten Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld müssen tief in die Tasche greifen. Wegen gefährlicher Fahrweise wurde ihnen von den Rennkommissaren in Brasilien eine Geldbuße aufgebrummt.

Nach dem Formel-1-Finale in Brasilien sind der Finne Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld aus Mönchengladbach zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Gefährliche Fahrweise

Die beiden Piloten wurden von den Sportkommissaren wegen «gefährlicher Fahrweise in der Boxengasse» mit einer Geldbuße von jeweils 10.000 US-Dollar belegt. Der Zweitplatzierte McLaren-Mercedes-Pilot Räikkönen und der spätere Sieger Juan Pablo Montoya aus Kolumbien im Williams-BMW waren in der fünften Runde fast Rad an Rad aus der Boxengasse gefahren.

Heidfeld hätte bei der Ausfahrt nach seinem Boxenstopp in Runde 8 ebenfalls um ein Haar eine Kollision verursacht. Der Jordan-Pilot ist später ausgeschieden. (nz)


Was man in der F1 wohl fürs Falschparken zahlen muß?^^

hf Woody cool

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PostPosted: 14.11.2004 15:16 Reply with quoteBack to top

Quote:
Formel 1 mit zehn Teams: "Red Bull" kauft Jaguar

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Stuttgart (dpa) - Die Zukunft von Jaguar ist gesichert. Nach übereinstimmenden Berichten der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" und der "Welt am Sonntag" hat der österreichische Getränkehersteller "Red Bull" den Rennstall gekauft.

Verkauft
Firmenchef Dietrich Mateschitz soll dem bisherigen Besitzer Ford, der sich aus der Formel 1 komplett zurückzieht, angeblich eine Million Dollar für Jaguar bezahlen. Mit der Rettung von Jaguar werden in der kommenden Saison der Formel-1-Weltmeisterschaft wohl weiterhin zehn Rennställe antreten.

Die Nennfrist endet am 15. November. Paul Stoddart, der Chef des finanziell angeschlagenen Minardi-Teams, hatte bereits vor mehreren Tagen erklärt, auch 2005 an der WM teilzunehmen. Minardi kann weiterhin Motoren des von Ford ebenfalls abgegebenen Motorenbauers Cosworth einsetzen.

Für den klammen Rennstall des Iren Eddie Jordan zeichnet sich ebenfalls eine Lösung ab: Er soll von Toyota Triebwerke für angeblich zehn Millionen Dollar erhalten. Als Gegenleistung könnte Jordan Toyota-Testpilot Ryan Briscoe (Australien) ein Cockpit bieten. Um die freien Plätze bewerben sich auch die bisherigen Jordan-Piloten Nick Heidfeld und Timo Glock (Mönchengladbach). Heidfeld hofft allerdings darauf, bei Williams-BMW als Teamkollege des Australiers Mark Webber unterzukommen. Der 27 Jahre alte Rheinländer kann sein Können im Dezember bei Testfahrten für die Weiß-Blauen beweisen.

Mateschitz kann durch die Jaguar-Übernahme seinen Traum von einem "All American Team" wahrmachen und mit einem eigenen Grand-Prix- Rennstall zudem verstärkt Reklame für seinen Energy-Drink auf dem für ihn wichtigen nordamerikanischen Markt machen. Möglicherweise verpflichtet der Österreicher deshalb einen Fahrer aus den USA. Aussichtsreicher Kandidat für einen Platz ist auch Mateschitz' Landsmann Christian Klien, der schon in der zurückliegenden Saison für Jaguar fuhr. Die Entscheidung über die Pilotenbesetzung bei "Red Bull" soll bis Ende November fallen.

Die Übernahme des britischen Rennstalls sichert etwa 350 Arbeitsplätze. Laut "Welt am Sonntag" hat Ford auch für Cosworth einen Käufer gefunden. Kevin Kalkhoven, Miteigentümer der nordamerikanischen ChampCar-Serie, soll das Tochterunternehmen mit 300 Mitarbeitern übernommen haben.

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Woody
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PostPosted: 20.11.2004 01:49 Reply with quoteBack to top

www.netzeitung.de wrote:
Schumacher begrüßt Regeländerungen
19. Nov 10:52

Michael Schumacher erachtet die Regeländerungen in der Formel 1 als sinnvoll. Die Fahrzeuge müssten einfach wieder langsamer werden.

Rekordweltmeister Michael Schumacher hat die vom Automobil-Weltverband FIA beschlossenen Formel-1-Regeländerungen gut geheißen. Mehr in der Netzeitung

«Generell ist es ein Schritt in die richtige Richtung, dass die Autos verlangsamt werden. Wenn man sich das letzte Rennen in Brasilien anschaut, waren 90 Prozent der Fahrer nicht mehr in der Lage, den Kopf gerade zu halten, weil die Belastungen der Nackenmuskulatur so immens gestiegen sind», sagte der Kerpener im ZDF.

Sein jüngerer Bruder stimmte diesen Aussagen auf seiner Homepage zu: «Es ist an der Zeit, dass die Formel 1 einmal etwas eingebremst wird. Sonst sind wir ruck-zuck an den 1000 PS, und das wird dann schon sehr gefährlich. Das sportliche und finanzielle Überleben und die Sicherheit in der Formel 1 müsste uns allen eigentlich mehr am Herzen liegen, als das endlose Empor-Rüsten.»

(nz)


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Maestro
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PostPosted: 31.01.2005 15:52 Reply with quoteBack to top

Quote:
Nick Heidfeld ist Stammfahrer

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(F1Total.com) - Bis zum letztmöglichen Moment hat es die Teamführung von Williams hinausgezögert, auch wenn die Entscheidung schon zuvor gefallen sein sollte: Nick Heidfeld wird in diesem Jahr neben Mark Webber für das BMW WilliamsF1 Team Rennen bestreiten. Damit hat der Mönchengladbacher das "Duell" gegen Antonio Pizzonia für sich entschieden.

Damit wiederholt sich bei WilliamsF1 die Geschichte, denn auch beim "Shootout" zwischen Jenson Button und Bruno Junqueira vor der Saison 2000 erfuhr der Engländer von seinem Glück erst wenige Minuten vor der Präsentation. Für Junqueria war die Formel-1-Karriere damit gelaufen, ein ähnliches Schicksal könnte nun auch Pizzonia treffen, auch wenn er einen Vertrag als Testfahrer sicher hat.

Am 1. Dezember nahm "Quick Nick", wie er von seinen Fans liebevoll genannt wird, erstmals im FW26 Platz, mit dem Juan Pablo Montoya ein paar Wochen zuvor den Grand Prix von Brasilien gewonnen hatte. Heidfeld absolvierte am ersten Tag 101 Runden und durfte sich nur 24 Stunden später darüber freuen, erstmals schnellster BMW-Williams-Pilot an einem Testtag gewesen zu sein - in Jerez 0,875 Sekunden vor Pizzonia. Insgesamt spulte er im November und Dezember 2.161 Testkilometer im BMW-Williams ab, während derer Frank Williams immer mehr ins Zweifeln kam, ob Pizzonia tatsächlich die beste verfügbare Variante sei.

Im Januar gingen die "Shootouts" weiter, Heidfeld zeigte wieder gute Leistungen, sodass das Pendel im BMW WilliamsF1 Team schlussendlich in Richtung des Mönchengladbachers ausschlug. Pizzonia hingegen, der 2004 als Ersatz für den verletzten Ralf Schumacher eine gute Figur abgab, steht nun vor einer ungewissen Zukunft.

Der Brasilianer ging noch im Herbst davon aus, dass er das Stammcockpit bekommen würde. Zudem konnte er auf die Unterstützung von 'Petrobras', einem brasilianischen Mineralölunternehmen, bauen. Nun könnte er das Team verlassen, denn eine weitere Chance auf einen Stammplatz im Team würde er kaum bekommen. Doch nur Jordan bietet für 2005 noch eine realistische Chance auf ein Cockpit.

(f1total.de)


Wow, damit hatte ich eigentlich nichtmehr gerechnet, bin mal gespannt wie er sich über die Saison schlägt!

MfG

Maestro

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PostPosted: 02.03.2005 11:44 Reply with quoteBack to top

Quote:
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Die Regeländerungen in der Formel 1

QUALIFYING: Ab sofort wird die Startaufstellung erst wenige Stunden vor Rennbeginn feststehen. Die erste Qualifikationsrunde wird wie bisher am Samstag gefahren, das zweite Einzelzeitfahren findet nun erst am Sonntagvormittag statt. Neu ist auch, dass beide Rundenzeiten addiert werden, um die Startplätze zu ermitteln.

MOTOR: Der Motor muss noch mehr Ausdauer zeigen als 2004: Denn nun muss er zwei komplette Rennwochenenden überstehen. Bisher konnten die Triebwerke nach einem Rennen ausgetauscht werden. Weiterhin gilt: Zehn Plätze Strafversetzung, wenn der Motor an einem Freitag gewechselt werden muss. Wird das Aggregat zwischen Qualifying und Rennen getauscht, muss das Auto vom letzten Platz aus ins Rennen gehen.

AERODYNAMIK: In Sachen Aerodynamik hat sich der Automobil-Weltverband FIA ein ganzes Änderungspaket einfallen lassen: Der Heckflügel darf nicht mehr so weit über die Hinterachse hinausragen und "wandert" um 15 Zentimeter nach vorne.
Auch am Frontflügel mussten die Designer für die neue Saison Änderungen vornehmen: Die Nase muss nun höher getragen werden, und liegt nun 15 Zentimeter über dem Boden (vorher zehn Zentimeter).
Auch am Unterboden mussten aerodynamische Änderungen vorgenommen werden. Ziel der neuen Bestimmungen: Die Autos sollen langsamer weden. Von 30 Prozent weniger Abtrieb sprechen die Experten. Die Autos rutschen dadurch mehr. Fahrer, die aus dem Kartsport kommen, haben dadurch Vorteile. Advantage: Michael Schumacher.

REIFEN: Zur Reduktion der Kosten in der Formel 1 müssen nun auch die Reifen beständiger werden und dürfen während eines Rennens nur gewechselt werden, wenn ein Defekt vorliegt. Bis zum Samstagsqualifying dürfen sich die Teams für einen von zwei Reifensätzen entscheiden, der gewählte muss dann bis zum Ende des Rennens halten.


(sport.ard.de)

Mal sehen ob Formel 1 durch diese Änderungen etwas interessanter wird und nicht nach 8 oder 10 Rennwochenenden schon der Weltmeister feststeht *ganz doll drauf hoff* wink

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Es ist wichtig, die Chance zu erkennen und zu ergreifen. Wenn man es nicht tut dann geht die Chance nicht verloren, nur vorbei. Wie ein Sessellift oder ein Bus [...] Aber man bekommt nie die gleiche Chance wieder.
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PostPosted: 02.03.2005 13:17 Reply with quoteBack to top

Haben sie die Regeln extra zum Vorteil von Schumi und Ferrari geändert? Schaut irgendwie so aus lach .

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Robert
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PostPosted: 03.03.2005 00:50 Reply with quoteBack to top

Wieso zum Vorteil? So extrem einschneidende Veränderungen können ein bereits eingefahrenen Ablauf und die Positionierungen der einzelnen Teams dratisch durcheinandermischen. Glaube auf keinen Fall, dass es für Ferrari ein Vorteil ist, denn bei den alten Regeln waren sie doch klar vorran. Da hatten sie einen Riesenvorsprung und nun müssen sie bei vielen Dingen beinahe wieder von null beginnen.

Dennoch denke (und hoffe) ich, dass Schumi auch zum 8ten Mal zuschlagen wird. Auch wenn ein wenig Spannung gewiss nicht schaden könnte.

mfg Robert
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Woody
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PostPosted: 05.03.2005 13:03 Reply with quoteBack to top

Spiegel.de wrote:
FREIES TRAINING

Ferraris Gebrauchtwagen fährt hinterher


Die ersten Trainingsergebnisse sollten nicht überbewertet werden, doch der Rückstand Michael Schumachers zum WM-Auftakt in Melbourne macht realistische Hoffnungen auf eine spannendere Formel-1-Saison als im Vorjahr. Damals war die Ferrari-Dominanz ab den ersten Rundenzeiten offensichtlich.

Michael Schumacher: "Podiumsplatz wäre wünschenswert"
Melbourne - "Es ist immer ein schöner Moment, erstmals in einer neuen Saison auf die Strecke zu kommen. Es ist gut, endlich zu fahren nach allen Tests und Spekulationen", verlor sich Weltmeister Schumacher nach seinen Trainingsrunden in Allgemeinplätzen. Dass der Ferrari-Fahrer in 1:26,081 fast zwei Sekunden hinter seinem 2004 aufgestellten Rundenrekord zurücklag, ist nicht allein mit den gravierenden Regeländerungen zu erklären. Mit seinem modifizierten Vorjahresmodell F2004 M konnte Schumacher in der ersten Trainingseinheit auf Grund eines Elektronikschadens keine Runde im Albert Park fahren. In der zweiten Session wurde er auf dem 5,303 Kilometer langen Stadtkurs Vierter und damit insgesamt nur Trainingsfünfter.

Dementsprechend vorsichtig formulierte der Titelverteidiger sein Ziel für das erste Saisonrennen am Sonntag (4 Uhr, Liveticker bei SPIEGEL ONLINE) in Melbourne, wo er in den vergangenen fünf Jahren viermal gewonnen hatte. "Ein Podiumsplatz wäre wünschenswert", sagte Michael Schumacher. In der Vorsaison hatte Schumacher 13 von 18 Rennen gewonnen, hinzu kamen zwei Saisonsiege von Ferraris Nummer zwei, Rubens Barrichello, der heute nur die zehntschnellste Zeit (1:26,639) fuhr.

Selbst Schumachers Bruder sieht in dem Abonnementsweltmeister der vergangenen Jahre nicht den Top-Favoriten für den Saisonauftakt. "Michael kann hier nicht gewinnen, dafür ist sein Auto im Moment zu schlecht", hatte Ralf Schumacher schon vor dem Freien Training prognostiziert. "Ferrari hatte unglaublich viele Motorschäden in den letzten Wochen. Dazu hängen sie mit dem Übergangsauto pro Runde zwei bis drei Zehntel hinterher. Und die Reifen sind noch ein Schwachpunkt", so der Toyota-Pilot, der auf Platz 14 landete.

Guter Auftakt für die Silberpfeile

Guter Start für McLaren: Räikkönen hat gut lächeln
Zum WM-Auftakt in Melbourne unterstrich McLaren-Mercedes seine Rolle als erster Herausforderer Ferraris. Die schnellste Runde drehte deren Testfahrer Pedro de la Rosa (1:25,376), auf den zweiten Trainingsplatz raste der Vizeweltmeister von 2003, Kimi Räikkönen (1:25,676). McLaren-Zugang Juan Pablo Montoya (1:26,227) wurde Sechster.

Nick Heidfeld (1:25,940) überraschte im BMW-Williams mit der drittschnellsten Zeit. "Es ist ein schönes Gefühl, so weit vorne zu stehen, auch wenn es nur das Freitagstraining war", sagte Heidfeld.

Die endgültige Startaufstellung für das Rennen wird in dieser Saison erst am Sonntagmorgen wenige Stunden vor dem Start ermittelt. Das erste Einzelzeitfahren in der Qualifikation findet wie gewohnt am Samstag statt.

Streit um Minardi-Teilnahme

Im Freien Training nicht am Start war das Minardi-Team, nachdem die Sportkommissare dem kleinsten Rennstall wegen eines Regelverstoßes die Starterlaubnis entzogen hatten. Das finanziell klamme Team will in Melbourne mit dem Vorjahresauto an den Start gehen, das nicht mehr den Regeln entspricht. Am Samstag darf das Team des australischen Millionärs Paul Stoddart allerdings per Einstweiliger Verfügung im Training und in der Qualifikation fahren. Ob Minardi am Grand Prix am Sonntag teilnehmen darf, muss nun der Oberste Bundesgerichtshof Victorias entscheiden.

"Wenn es im Fußball eine neue Regel gäbe, nach der jede Mannschaft mit nur noch zehn Spielern antreten müsste, gäbe es auch keine Ausnahmen", kritisierte Michael Schumacher, "oder würde man dann einem Team, das kein Geld hat und schlecht spielt, deshalb erlauben, mit elf oder mehr Spielern aufzulaufen?"




Das 1.Qualifing soll nicht so gut gelaufen sein für Schummi, das Wetter hat Ihn wohl ausgebremst...

hf Woody cool

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Robert
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PostPosted: 06.03.2005 12:26 Reply with quoteBack to top

Quote:
Großer Preis von Australien 06.03.2005


1 Giancarlo Fisichella Renault Italien 1:24:17,736 Stunden
2 Rubens Barrichello Ferrari Brasilien 5,5 Sekunden zurück
3 Fernando Alonso Renault Spanien 6,7 Sekunden zurück
4 David Coulthard Red Bull Racing Schottland 16,1 Sekunden zurück
5 Mark Webber BMW-Williams Australien 16,9 Sekunden zurück
6 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes Kolumbien 35,0 Sekunden zurück
7 Christian Klien Red Bull Racing Österreich 38,9 Sekunden zurück
8 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes Finnland 39,6 Sekunden zurück
9 Jarno Trulli Toyota Italien 1:03,1 Minunten zurück
10 Felipe Massa Sauber-Petronas Brasilien 1:04,3 Minuten zurück
11 Jenson Button BAR-Honda England 1 Runde zurück
12 Ralf Schumacher Toyota Deutschland 1 Runde zurück
13 Jacques Villeneuve Sauber-Petronas Kanada 1 Runde zurück
14 Takuma Sato BAR-Honda Japan 2 Runden zurück
15 Narain Karthikeyan Jordan Grand Prix Indien 2 Runden zurück
16 Tiago Monteiro Jordan Grand Prix Portugal 2 Runden zurück
17 Patrick Friesacher Minardi-Cosworth Österreich 4 Runden zurück
DNF Nick Heidfeld BMW-Williams Deutschland 42. Runde
DNF Michael Schumacher Ferrari Deutschland 42. Runde
DNF Christijan Albers Minardi-Cosworth Niederlande 19. Runde

Formel-1-Auftakt in Australien

Fisichella mit souveränem Sieg

Der Grundstein für eine spannende Formel-1- Saison ist gelegt. Mit dem Italiener Giancarlo Fisichella gewann einer der Herauforderer von Michael Schumacher den Grand-Prix-Auftakt in Melbourne.

Ab dem Start führte Giancarlo Fisichella das Fahrerfeld an.

Während der Rekord-Weltmeister in seinem Ferrari am Sonntag (06.03.05) beim Großen Preis von Australien nach einer Kollision mit dem neuen BMW-Williams-Piloten Nick Heidfeld in Runde 44 aufgeben musste, feierte Fisichella mit seinem Start-Ziel-Sieg den zweiten Karriere-Erfolg. Der Römer setzte sich vor Schumachers Teamkollegen Rubens Barrichello (Brasilien) und dem Spanier Fernando Alonso im zweiten Renault durch. "Sensationell", wie Renault-Teamchef Flavio Briatore nach dem Rennen befand. "Das ist ein ganz fantastischer Tag», jubelte Fisichella nach seiner Siegesfahrt. Der Italiener, der im Vorjahr noch für Sauber gefahren war, wunderte sich über die eigene Stärke: "Ich musste nie Vollgas gegeben."


Kollision mit Heidfeld


Ralf Schumacher im Toyota beendete das Rennen als Zwölfter. Bruder Michael Schumacher verpatzte nach vier Siegen in Melbourne in den Jahren 2004, 2002, 2001 und 2000 diesmal den Auftakt gründlich. Der Seriensieger, der im modifizierten Vorjahreswagen unterwegs war, kam in Melbourne einfach nicht in Fahrt. Unglücklicher Höhepunkt war der Zusammenstoß mit Heidfeld. "Das ist kein optimaler Auftakt für uns Deutsche", sagte Heidfeld und war ziemlich verärgert. "Ich war in der Kurve neben Michael. Er ist dann nach rechts gezogen. Da kann sich jeder sein eigenes Bild machen", stellte Heidfeld fest. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen wiegelte die Situation genauso ab wie sein Kollege Ross Brawn von Ferrari.

Barrichello guter Zweiter

Sein Teamkollege Rubens Barrichello zog dagegen alle Register und fuhr von Startplatz elf noch auf das Siegespodest. Nach den 57 Runden im Albert Park hatte er 5,553 Sekunden Rückstand auf Fisichella. "Bei Ferrari gibt es keine Krise. Wir sind mit dabei", sagte Barrichello nach der Zieldurchfahrt.

Auch die Silberpfeile von McLaren-Mercedes konnten den Vorschusslorbeeren nicht gerecht werden. Der Kolumbianer Juan Pablo Montoya kam auf Rang sechs, sein finnischer Teamkollege Kimi Räikkönen auf Rang acht.

Michael nur 18. beim Start

Weil an seinem Ferrari vor dem Rennen der Motor gewechselt worden war, musste der gemäß den Regeln zehn Plätze nach hinten versetzte Michael Schumacher aus der letzten Reihe losfahren. Beim Start, den Fisichella gegen Trulli gewann, machte der Rekordweltmeister vier Plätze gut. Bruder Ralf im Toyota hielt seine 15. Position. Nick Heidfeld war als Siebter in den Grand Prix gegangen und nach der ersten Runde schon auf Platz fünf gefahren, doch das brachte ihm am Ende nichts.

Qualifikation muss sich noch bewähren

Die Qualifikation hatte nach einem neuen Modus stattgefunden. Die Zeiten aus den Einzelzeitfahrten am Samstag und Sonntag waren addiert worden. Auf regennasser Piste war Schumacher am Samstag lediglich auf Platz 18 gefahren und hatte damit alle Chancen auf einen Platz in der vorderen Reihe eingebüßt.



(sport.ard.de)

Ein kurzes Resümee von meinermeiner mal: Ferrari ist mit dem alten Auto momentan zwar nicht überlegen, können aber sehr gut mithalten und im nächsten GP auch, wenn's einigermaßen passt, locker wieder gewinnen. Es gibt also keine Krise und wenn das neue Auto (3 GP) kommt, dürften sie das Feld wohl wieder anführen. Renault ist wie vermutet sehr stark, Sieger Fisichella war nie wirklich gefordert, musste aber so auch nicht zeigen, was er für den Rest der Saison wirklich drauf hat. Meiner Meinung nach hat er allerdings keine Chance auf den Titel. Teamkollege Alonso da schon eher. Williams enttäuscht (fast erwartet) ein kleinwenig, Webber ist allerdings Heidfeld, der meiner Meinung nach an der Kollision einen großen Teil der Schuld trägt, fahrerisch gewiss überlegen. McLaren enttäuscht bis jetzt sehr, waren sie doch nach den Tests mit Renault gleichgesetzt. Und der Motor scheint am Start wiedermal nicht anzuspringen. So gings zumindest Raikkönen, der anschließend aus der Box starten musste. Überraschungsteam ist zweifellos der österreichische Quasineuling Red Bull Racing, der mit dem erfahrenen Schotten Coulthard (4ter) und dem jungen Österreicher Klien (7ter) zwei Topplätze erreichte. Gratulation!

Trotz des misslungenen Auftakts Schumachers ist eins dennoch für mich weiterhin klar: Er ist und bleibt Nummer 1 Anwärter auf die diesjährige Formeleinskrone.

mfg Robert
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Maxine
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PostPosted: 19.03.2005 15:17 Reply with quoteBack to top

Quote:
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Großer Preis von Malaysia - Qualifikation
Alonso trotzt der Hitze am besten

Noch steckt Sand im Getriebe von Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. Im ersten Qualifying zum Großen Preis von Malaysia am Sonntag (20.03.05) in Kuala Lumpur hat der Kerpener nur den 12. Platz belegt.

Der Ferrari-Pilot benötigte bei Temperaturen von 37 Grad Celsius 1:34,072 Minuten für seine schnellste Runde und war damit rund 1,5 Sekunden langsamer als der Spanier Fernando Alonso im Renault, der in 1:32,582 Minuten die Bestzeit vorlegte. Die endgültige Startaufstellung wird ab dieser Saison jeweils sonntags vier Stunden vor dem Rennen in einem zweiten Einzelzeitfahren ermittelt.

Heidfeld auf Rang acht

Zweitschnellster war der Italiener Jarno Trulli im Toyota in 1:32,672 Minuten vor Landsmann und Melbourne-Sieger Giancarlo Fisichella (1:32,765) im Renault. Der Finne Kimi Räiklönen landete in seinem McLaren-Mercedes auf Rang vier (1:32,839), Ralf Schumacher fuhr im zweiten Toyota in 1:33,106 Minuten auf Position fünf. Hinter dem Australier Mark Webber im BMW-Williams und Juan Pablo Montoya aus Kolumbien im zweiten "Silberpfeil" lag der BMW-Williams-Pilot Nick Heidfeld aus Mönchengladbach auf Platz acht.


(sport.ard.de)


'Das wird ein langes und hartes Rennen'; Zitat Schumi

.... is mir klar wenn man die ganze Zeit hinterher fährt und es nicht so gewohnt ist.
Mal sehen ob er wieder jmd anfährt und rausfliegt lach biggrin
Bin aber heute auch wieder fies rolleyes

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PostPosted: 20.03.2005 11:16 Reply with quoteBack to top

    2005 Malaysian Grand Prix
    Pos No Driver Team Laps Time/Retired Grid Points

    1 5 Fernando Alonso Renault 56 Winner 1 10

    2 16 Jarno Trulli Toyota 56 +24.3 secs 2 8

    3 8 Nick Heidfeld Williams-BMW 56 +32.1 secs 10 6

    4 10 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes 56 +41.6 secs 11 5

    5 17 Ralf Schumacher Toyota 56 +51.8 secs 5 4

    6 14 David Coulthard Red Bull Racing 56 +72.5 secs 8 3

    7 1 Michael Schumacher Ferrari 56 +79.9 secs 13 2

    8 15 Christian Klien Red Bull Racing 56 +80.8 secs 7 1

    9 9 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes 56 +81.5 secs 6

    10 12 Felipe Massa Sauber-Petronas 55 +1 Lap 14

    11 19 Narain Karthikeyan Jordan-Toyota 54 +2 Lap 17

    12 18 Tiago Monteiro Jordan-Toyota 53 +3 Lap 18

    13 21 Christijan Albers Minardi-Cosworth 52 +4 Lap 20

    Ret 2 Rubens Barrichello Ferrari 49 +7 Lap 12

    Ret 6 Giancarlo Fisichella Renault 36 +20 Laps 3

    Ret 7 Mark Webber Williams-BMW 36 +20 Laps 4

    Ret 11 Jacques Villeneuve Sauber-Petronas 26 +30 Laps 16

    Ret 3 Jenson Button BAR-Honda 2 +54 Laps 9

    Ret 4 Anthony Davidson BAR-Honda 2 +54 Laps 15

    Ret 20 Patrick Friesacher Minardi-Cosworth 2 +54 Laps 19


So, jetzt ist wohl klar, daß der "alte" Ferrari nicht mitkommt! Hoffe mit dem neuen wird das besser! Hat jemand das Rennen gesehen? Maestro?



Spiegel.de wrote:
FAHRER-BESCHLUSS

Schumacher muss sich bei Heidfeld entschuldigen


Die Fahrer der Formel 1 haben Weltmeister Michael Schumacher für den Unfall mit Nick Heidfeld beim Saison-Auftakt in Melbourne verantwortlich gemacht. Nach einem klaren Votum während des Fahrer-Briefings vor dem Grand Prix von Malaysia wurde der Ferrari-Pilot zu einer Entschuldigung gedrängt.

Michael Schumacher: Thema mit der Entschuldigung ad acta gelegt
Sepang - Schumacher, der den Crash beim Saisonstart in Melbourne verursachte, hatte sich bis zuletzt uneinsichtig gezeigt, alle Schuld von sich gewiesen und war deshalb heftig kritisiert worden.

Auf Drängen der beiden Wortführer Jacques Villeneuve (Kanada) und David Coulthard (Großbritannien) wurde beim Fahrer-Briefing vor dem Großen Preis von Malaysia etwa 30 Minuten über diesen Vorfall gesprochen. Danach mussten alle Fahrer über die Schuldfrage abstimmen. Schumacher wurde mit 19:1 Stimmen für die Karambolage verantwortlich gemacht.

Auch Barrichello votierte gegen Schumacher

Selbst Ferrari-Teamkollege Rubens Barrichello und Bruder Ralf Schumacher stimmten gegen den Rekord-Weltmeister. Das vermeldete die französische Nachrichtenagentur afp und beruft sich dabei auf einen namentlich nicht genannten Formel-1-Fahrer, der bei der Abstimmung dabei war. Nur Schumacher selbst beharrte darauf, dass er nicht der Alleinschuldige des Unfalls gewesen sei.


"Wir haben mit 19:1 dafür gestimmt, dass Schumacher im Unrecht war und sich deshalb bei Heidfeld auch entschuldigen sollte", sagte ein anwesender Fahrer. Schumacher habe die Entscheidung akzeptiert, sei aufgestanden, habe sich vor seine Kollegen gestellt und dann entschuldigt, schilderte Pilot.

Kein Grollen bei Heidfeld

Heidfeld bestätigte hinterher nur, dass im Briefing über dieses Thema geredet worden sei, wollte aber nicht näher ins Detail gehen. "Die Sache ist endgültig gegessen. Unsere Freundschaft ist ohnehin stark genug selbst ohne diese Aussprache hätte es keine Probleme mehr gegeben", wird der Mönchengladbacher von der "Bild"-Zeitung zitiert.


Schumacher selbst hatte bereits am Tag zuvor den ersten Schritt zur Versöhnung gemacht. Abseits des ganzen Formel-1-Trubels habe er Nick Heidfeld beim Gala-Dinner anlässlich der Tsunami-Hilfe in Kuala Lumpur getroffen. "Wir haben natürlich miteinander gesprochen damit dürfte dieses Thema dann vielleicht endlich ad acta gelegt werden", sagte Schumacher, der Heidfeld beim ersten Saisonrennen abgedrängt und dadurch den Unfall verursacht hatte.




Hat sich auch dann entschuldigt der Schummi wink

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PostPosted: 20.03.2005 11:21 Reply with quoteBack to top

Quote:
Alonso siegt beim GP von Malaysia

Renault deklassiert Ferrari

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher ist auch beim zweiten Saisonrennen nicht richtig in Schwung gekommen. Nach einer schwachen Vorstellung seines Ferrari-Teams landete der Kerpener beim Großen Preis von Malaysia in Kuala Lumpur nur auf Rang sieben.


Nach dem Ausfall beim Saisonauftakt in Melbourne waren es für Schumacher die ersten beiden WM-Punkte des Jahres. Beim überlegenen zweiten GP-Sieg des Spaniers Fernando Alonso, der nach dem Ausfall seines Renault-Teamkollegen Giancarlo Fisichella (Italien) auch die WM-Führung übernahm, war der 36 Jahre alte Kerpener nur drittbester Deutscher. Hinter dem überraschend starken Italiener Jarno Trulli im Toyota holte der Mönchengladbacher Nick Heidfeld als Dritter seinen ersten Podiumsplatz bei BMW-Williams und den zweiten seiner Karriere.

Ralf Schumacher belegte hinter McLaren-Mercedes-Pilot Juan Pablo Montoya aus Kolumbien im zweiten Toyota Rang fünf. Red Bull brachte beide Autos in die Punkte und lieferte erneut ein hervorragendes Ergebnis ab.

Jarno Trulli hatte vor dem Rennen einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten. Einer seiner besten Freunde war kurz zuvor als Hubschrauberpilot bei einem Rettungseinsatz verunglückt und ums Leben gekommen.

1 Fernando Alonso Renault Spanien 1:31:33,736
2 Jarno Trulli Toyota Italien 24,3 Sekunden zurück
3 Nick Heidfeld BMW-Williams Deutschland 32,1 Sekunden zurück
4 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes Kolumbien 41,6 Sekunden zurück
5 Ralf Schumacher Toyota Deutschland 51,8 Sekunden zurück
6 David Coulthard Red Bull Racing Schottland 1:12,5 Minuten zurück
7 Michael Schumacher Ferrari Deutschland 1:19,9 Minuten zurück
8 Christian Klien Red Bull Racing Österreich 1:20,5 Minuten zurück
9 Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes Finnland 1:21,5 Minuten zurück
10 Felipe Massa Sauber-Petronas Brasilien 1 Runde zurück
11 Narain Karthikeyan Jordan Grand Prix Indien 2 Runden zurück
12 Tiago Monteiro Jordan Grand Prix Portugal 3 Runden zurück
13 Christijan Albers Minardi-Cosworth Niederlande 4 Runden zurück
DNF Rubens Barrichello Ferrari Brasilien 51. Runde
DNF Giancarlo Fisichella Renault Italien 38. Runde
DNF Mark Webber BMW-Williams Australien 38. Runde
DNF Jacques Villeneuve Sauber-Petronas Kanada 3. Runde
DNF Anthony Davidson BAR-Honda England 3. Runde
DNF Jenson Button BAR-Honda England 3. Runde
DNF Patrick Friesacher Minardi-Cosworth Österreich 3. Runde


(sport.ard.de)

Tja, war kein schlechtes Rennen. Das Meiste war ja so zu erwarten. Ferrari wird aber wohl schon nächsten Rennen mit dem neuen Boliden zurückschlagen können, erst dann kann man den weiteren Saisonverlauf zuverlässig abschätzen. Wir werden sehen. Toyota war sicher stärker als erwartet, Red Bull konnte ein weiteres Mal überzeugen und beide Fahrer in den Punkterängen platzieren. Gratulation!

mfg Robert
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Robert
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PostPosted: 20.03.2005 22:23 Reply with quoteBack to top

Für alle, die's nicht gesehen haben. Hier ein Interview mit Michael Schumacher nach dem Rennen und Antworten, warum es im Moment einfach noch nicht so läuft.

Quote:
Das Interview zum Rennen mit Michael Schumacher
Nach dem Grand Prix von Malaysia, in dem er chancenlos Siebenter wurde, stellte sich Michael Schumacher im Fahrerlager den Fragen der Journalisten. Dabei nahm er Bridgestone in Schutz, gab aber zu, dass Ferrari im Moment nicht schnell genug ist. Selbst am WM-Titel kommen ihm bereits Zweifel.

Frage: "Michael, sehnst du nach diesem Rennen das neue Auto herbei?"
Michael Schumacher: "Das kann man schon herbeisehnen, aber das macht keinen Sinn. Solange es nicht fertig ist, ist es eben nicht fertig."

Frage: "Du hast vor dem Rennen gesagt, du möchtest heute Punkte holen. Überwiegt nach Platz sieben die Zufriedenheit über das Erreichen des Ziels oder der Frust?"
Schumacher: "Das ist nicht Frust und auch nicht Freude, sondern ein Ergebnis, das wir so hinnehmen müssen."


Frage: "Was könnt ihr schon in Bahrain erreichen?"
Bildergalerie
Schumi - König der Rennfahrer
Eine Bildstrecke des besten Formel-1-Piloten aller Zeiten. mehr
Schumacher: "Ich glaube nicht, dass wir in Bahrain schon Luftsprünge machen können. Es wird dort zwar etwas besser laufen als hier, aber ich gehe davon aus, dass wir erst in Imola wieder recht gut aussehen werden."

Frage: "Woran lag es denn heute deiner Meinung nach?"
Schumacher: "Wir waren zu langsam. Ich sage das bewusst, weil es nicht einen speziellen Grund gibt."

Frage: "Es wird viel über die Reifen diskutiert. Wie kritisch siehst du die Rolle von Bridgestone?"
Schumacher: "Ich glaube, wir müssen alle Punkte bei uns kritisch sehen, nicht nur einen. Wir haben in der Vergangenheit nicht nur wegen Bridgestone Meisterschaften gewonnen und wir werden jetzt auch nicht nur wegen Bridgestone Siebenter. Das gibt es nicht. Wir sind eine Einheit. Für das Resultat sind viele Punkte verantwortlich."

Frage: "Wie schwierig wird es jetzt, Renault in der Meisterschaft noch einzuholen?"
Schumacher: "Alonso hat 16 Punkte, ich habe zwei Punkte, also fehlen mir nur 14 Punkte. Das ist glaube ich noch kein Weltuntergang. Andererseits ist Renault im Moment schneller als wir. Man darf aber nicht vergessen, dass Sepang für uns immer schon ein schwieriges Pflaster gewesen ist."

Frage: "Du hast doch hier schon dreimal gewonnen..."
Schumacher: "Das ist richtig, aber wenn man sich überlegt, wie sehr wir letztes Jahr in Australien dominiert haben und wie eng es hier ausgegangen wäre, wenn das Rennen normal verlaufen wäre, dann kommt man zu dem Schluss, dass uns die Strecke nicht unbedingt liegt. Es gibt gewisse Dinge, die man von außen nicht sieht, die wir als Team aber natürlich erkennen. Wir wissen genau, wie wir den Misserfolg von heute einschätzen müssen. Man darf das nicht überbewerten. Ich glaube schon, dass wir dieses Jahr noch Rennen gewinnen werden. Das wird vielleicht ein bisschen dauern, was schwierig zu verstehen ist, wenn man bedenkt, dass wir 2004 15 von 18 Rennen gewonnen haben. Es fehlt uns in der Gesamtheit, aber ich glaube daran, dass wir die Kompetenz haben, das wieder gerade zu biegen."

"Ob wir das in punkto Meisterschaft noch hinbekommen, das muss man im Moment in Frage stellen, gar keine Frage. Der Abstand ist schon sehr groß. Ich habe aber von Anfang an betont, dass 19 Rennen zu fahren sind, von denen wir erst zwei hinter uns haben. Malaysia war für uns das schwierigste. Wenn einmal fünf oder sechs Rennen vorbei sind und wir immer noch keine Chance haben, brauchen wir von der Meisterschaft nicht mehr zu reden, aber nach zwei Rennen ist es vielleicht schwierig, jedoch nicht hoffnungslos."


Frage: "Ein Wort zu Toyota, bitte!"
Schumacher: "Gar keine Frage, das war eine gute Leistung. Die sind nach den Wintertests nicht als Favoriten angetreten und haben sich erstaunlich nach vorne gearbeitet. Ein Superresultat heute! Ich lasse mich aber überraschen, ob das jetzt ständig so sein wird, denn es gibt manchmal Autos, die nur auf bestimmten Strecken außergewöhnlich gut funktionieren. Sepang ist eine außergewöhnliche Strecke, aber das Resultat kann man ihnen nicht wegnehmen."

Frage: "Und was sagst du zum dritten Platz von Nick Heidfeld?"
Schumacher: "Sehr schön! Wir haben früher zusammen auf der Kartbahn trainiert - und jetzt fährt er mir um die Ohren! Nick hat ein tolles Rennen gezeigt und das ist eine tolle Platzierung. Es ist der zweite dritte Platz in seiner Karriere. Ich denke aber, dass er noch ein bisschen mehr zeigen wird."



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PostPosted: 25.03.2005 11:08 Reply with quoteBack to top

Quote:
Nach Testfahrten im F2005

"Schumi" gibt in Bahrain im neuen Auto Gas

Beim kommenden Formel-1-Rennen am 3. April in Bahrain wird Ferrari erstmals mit dem neuen F2005 antreten.

Zufrieden: Ferraris Teamchef Jean Todt

Das bestätigte Teamchef Jean Todt am Donnerstag (24.03.05): "Im nächsten Rennen haben wir das neue Auto auf der Strecke." Schumacher hatte am Mittwoch in Mugello erstmals den neuen F2005 gefahren und sich nach den Tests positiv geäußert. "Die Tests in Mugello haben das große Potenzial des F2005 bestätigt", erklärte Todt. "Ich bin sehr zufrieden damit, wie unsere Partner und das Team auf der Suche nach mehr Wettbewerbsfähigkeit reagiert haben", so der Teamchef.

Schumacher war zum Saisonauftakt in Melbourne ausgeschieden und hatte beim zweiten Rennen in Malaysia nur Rang sieben belegt.

"Dass wir das neue Auto schon beim nächsten Rennen einsetzen werden, kann ich nur begrüßen. Schon gestern bei meinem ersten Test war ich sehr zufrieden damit", erklärte der siebenmalige Weltmeister, der am Mittwoch (23.03.05) in Mugello den aerodynamisch völlig überarbeiteten Wagen erstmals getestet hatte, auf seiner Internetseite. "Ich konnte viele Runden abspulen, im Lauf des Tages kam das Auto immer besser in Schwung, und am Abend hatten wir sehr viele aussagekräftige Daten. Ich freue mich jedenfalls auf den ersten Einsatz des F2005."

Tücken beim Testen

Allerdings offenbarte der F2005 bei dem Test-Marathon in der Toskana auch noch seine Tücken. Am Dienstag (22.03.05) hatte der Brasilianer Rubens Barrichello, in Australien immerhin Zweiter, den Wagen nach 95 Runden und 500 Testkilometern mit Motorschaden auf der Strecke stehen lassen. Dennoch geht Ferraris technischer Direktor Ross Brawn davon aus, dass der F2005 im Vergleich zum Vorgänger pro Runde eine Sekunde schneller sein wird.

Renault-Chef Flavio Briatore freut sich unterdessen auf das Duell mit den neuen roten Rennern: "Ich werde sehr froh sein, wenn sie ihr neues Auto bis Bahrain fertig haben. Das würde bestätigen, dass wir sie unter Druck setzen."






(sport.ard.de)

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PostPosted: 26.03.2005 00:01 Reply with quoteBack to top

Das ist ja wirklich auch das einzige was sie machen können. Ich hoffe ja das der F2005 die Wende bringt, aber dran glauben tue ich nicht. Denke mal das es diese Saison für MSC nicht reichen wird.

MfG

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PostPosted: 26.03.2005 01:55 Reply with quoteBack to top

Naja, es liegt imo nicht unbedingt am Wagen, dass Schumacher, oder Ferrari allgemein, diese Saison bisher so schlecht abschneidet...

Hauptsächlich liegt das wohl an den Regeländerungen. Wenn man sie sich mal anschaut, merkt man, das sie eigentlich nur aus einem Grund geschaffen wurden: Um Schumacher/Ferrari zu stoppen.

Aber jetzt meckere ich schon wieder über die Regeländerungen...

Naja, die letzten Saisons waren langweilig, da Schumacher immer gewann, die jetztige ist langweilig, da es immer weniger Überholungen während des Rennens gibt: Keine harten Kämpfe um den ersten Platz, keine dramatischen Überholmanöver...
Mit Hakkinen hatte Schumacher noch einen guten Gegener, seit er aufgehört hat ist mein Intresse für die F1 merklich zurückgegangen...

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PostPosted: 02.04.2005 15:29 Reply with quoteBack to top

Quote:
Dritter nach dem ersten Qualifying

Schumacher meldet sich zurück

Michael Schumacher ist mit seinem neuen Formel-1-Rennwagen in die Weltspitze zurückgefahren. Der amtierende Weltmeister beendete das erste Qualfying zum Großen Preis von Bahrain als Dritter.

Michael Schumacher fährt wieder vorne mit.


Damit ist Michael Schumacher im neuen Ferrari fast schon wieder ganz der Alte. Der Formel-1-Weltmeister, der nur zwei Punkte in den ersten beiden Saisonrennen im Übergangsauto gewann, belegte im ersten Qualifying zum Großen Preis von Bahrain am Sonntag (03.04.05) den dritten Platz.

Der 36-Jährige war in 1:30,237 Minuten nur rund 0,4 Sekunden langsamer als der spanische WM-Spitzenreiter Fernando Alonso, der im Renault in 1:29,848 die Bestzeit vorlegte. "Wir sind zurück in der Spitze, das fühlt sich sehr gut an", meinte der glückliche Weltmeister nach seiner bisher besten Saisonkeistung und nahm seinen 100. Podestplatz für Ferrari ins Visier: "Jetzt hoffen wir, dass wir auch im Rennen unter die Top 3 fahren können."

In 1:29,848 Minuten verwies das "blaue Wunder" im Renault wie schon beim Rennen in Malaysia den Toyota-Piloten Jarno Trulli (Italien/1:29,993) auf Platz zwei. Schumacher gewann in 1:30,237 unter dem Jubel in der Ferrari-Box die "deutsche Meisterschaft" knapp vor dem viertplatzierten Mönchengladbacher Nick Heidfeld im BMW-Williams (1:30,390).

Bei Toyota ist nichts mehr unmöglich

Toyota-Pilot Ralf Schumacher landete in 1:30,952 Minuten nach einem Schnitzer nur auf Platz elf und war gegen den Teamkollegen Trulli erneut nur zweite Wahl. "Ich bin enttäuscht", sagte "Schumi II", lobte zugleich die Leistung seines Bruders: "Ferrari hat den Rückstand überraschend schnell aufgeholt. Die fahren um den Sieg mit."

"Die harte Arbeit des Teams hat sich gelohnt"

Michael Schumacher war wegen des "aufholbaren Rückstandes" von nicht mal vier Zehntelsekunden zu Alonso sehr zufrieden: "Die harte Arbeit des Teams für das neue Auto hat sich gelohnt. Wir sind besser als erwartet. In Malaysia war die Lücke zur Spitze riesig, doch jetzt haben wir das meiste aufgeholt, und im Rennen waren wir ja eigentlich bislang immer besser als in der Qualifikation."

Alonso zeigt trotzdem keinen Respekt vor dem siebenmaligen Weltmeister: "Der neue Ferrari verspricht viel, aber es waren zwei Autos vor Michael. Ich muss am Sonntag noch ein bisschen schneller fahren, damit ich im Rennen wieder ganz oben stehe." 16 Punkte hat Alonso nach zwei Rennen auf dem Konto, Schumacher nur zwei.

Die Aufholjagd soll nach dem schlechtesten Saisonstart der Geschichte schon in Bahrain beginnen, auch wenn Teamkollege Rubens Barrichello nach einem Verbremser nur auf Platz 15 fuhr. Der Brasilianer konnte den ganzen Morgen wegen Getriebeproblemen nicht testen, weil für den brandneuen F2005 schlicht und einfach die nötigen Ersatzteile fehlten.

Die Chancen des F-2005

Unzufrieden war McLaren-Mercedes nach Platz sieben des Finnen Kimi Räikkönen, der derzeit wegen angeblicher Alkohol-Eskapaden für reichlich Wirbel sorgt. "Kimi hat in der letzten Kurve rund eine halbe Sekunde verloren", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Abseits der Piste schreiben die Silberpfeil-Piloten weiter Negativ-Schlagzeilen.

Ein französisches Gericht entzog Pedro de la Rosa, der in der Wüste für den bei einem mysteriösen Unfall verletzten Juan Pablo Montoya (Kolumbien) einspringt, den Führerschein. Der Spanier war am 3. Juli 2004 auf einer vierspurigen Straße in der Nähe von Moulins mit 174 Stundenkilometern unterwegs, erlaubt waren nur 110. In der Qualifikation von Bahrain landete de la Rosa nur auf Rang acht.




(sport.ard.de)

Schumi ist wieder back!!!!! ja

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PostPosted: 04.04.2005 00:30 Reply with quoteBack to top

Schumacher hat zwar wieder nicht das Ziel erreicht, aber sein Wagen konnte bis zum Ausfall gut mithalten.
Es scheint sich zu bestätigen: Der neue Ferrari ist wieder konkurenzfähig, so wird Schumacher in den nächsten Rennen sicher wieder auf die führenden Fahrer aufschliessen... da können sie so viele Regeln aufstellen wie sie wollen, Schumacher schafft es doch^^

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PostPosted: 04.04.2005 23:21 Reply with quoteBack to top

Genau deiner Meinung Eyesonlyfan! Hierzu mal ein kleiner Artikel:

Quote:
Nach dem Großen Preis von Bahrain

Schumacher bleibt bei allen auf der Rechnung

Michael Schumacher glaubt auch nach dem Auuscheiden im Großen Preis von Bahrain daran, seinen Weltmeistertitel verteidigen zu können. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat den Champion auch noch auf der Rechnung.

Bernie Ecclestone hat Michael Schumacher weiter auf der Rechnung.


"Natürlich geben wir nicht auf, sondern arbeiten noch härter", sagte der so schlecht wie noch nie in eine Saison gestartete Weltmeister nach einer Serie von Krisensitzungen: "Wir werden in den nächsten Wochen weiter ausgiebig testen, und dann freue ich mich auf das Ferrari-Heimspiel in Imola. Wir kämpfen uns zurück, das neue Auto ist sehr schnell."

Am Montag (04.04.05) flog Schumacher aus der Wüste zurück zu seiner Familie, bereits ab Freitag (08.04.05) wird Ferrari in Barcelona testen. In der Woche darauf sollen mit Sonderschichten auf den Teststrecken in Italien die Probleme mit der Zuverlässigkeit des F2005 und den Reifen abgestellt werden.

Durchhalteparolen für Ferraristi

Nach Schumachers erstem technisch bedingten Ausfall seit dem 29. Juli 2001 in Hockenheim beträgt der Rückstand in der WM bereits 24 Punkte auf den überlegenen Bahrain-Sieger Fernando Alonso (Spanien). Einen derart großen Rückstand hat Schumacher auf dem Weg zu seinen sieben WM-Titeln noch nie aufgeholt; vier Rennen in Folge nicht auf dem Podest stand er zuletzt in seinem Ferrari-Anfängerjahr 1996. Trotzdem glauben alle Experten noch an Schumachers Chance. "Für die Formel 1 ist es schön, dass mal andere Fahrer gewinnen", meinte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone: "Aber es sind noch 160 Punkte in 16 Rennen zu gewinnen. Michael kommt zurück. Garantiert."

Teamchef Jean Todt fordert die Ferraristi zum Durchhaltenauf: "Ich rufe die Tifosi auf, uns weiterhin zu unterstützen. Wir werden sie nicht mehr enttäuschen und schon in Imola angreifen." Davon ist auch Ex-Weltmeister Niki Lauda überzeugt. Die Geschwindigkeit des neuen Autos sei da, jetzt müsse man die Schwachstellen des Gefährts beheben: "Das ist mit Tests relativ einfach. Ich bin sicher, dass Michael wieder gewinnt. Um die WM muss er diesmal hart kämpfen, aber er hat sicher noch eine Chance."


Selbst WM-Spitzenreiter Alonso, der von Ecclestone schon als "kommender Superstar" gelobt wird, fürchtet im Titelkampf vor allem Michael Schumacher. "Michael war bis zu seinem Ausfall schneller als ich. Die haben wirklich ein gutes neues Auto, aber sie scheinen noch Probleme mit den Reifen zu haben." Bridgestone-Technikchef Hisao Suganuma verspricht jedoch in den drei Wochen bis zum Rennen in Imola am 24. April einen Supergummi: "Wir bringen einen ganz neuen Reifen. Wir werden unsere Tests noch mal ausweiten."

Auch Ralf Schumacher, als Vierter in Bahrain und in der WM der bestplatzierte Fahrer des deutschen Trios, wird in Barcelona testen. Sein in Köln ansässiges Toyota-Team - und nicht die deutschen Autobauer Mercedes und BMW - sind momentan der erste Jäger von Branchenführer Renault. Das Ziel ist nach zwei zweiten Plätzen seines Teamkollegen Jarno Trulli (Italien) und Rang zwei in der Konstrukteurs-WM nun der erste Sieg. "Wir können besser sein als Renault. Wir werden weiter hart arbeiten, irgendwann passt es dann. Vielleicht stehe ich dann ganz oben", sagt "Schumi II".



Na da glaub ich doch bei weitem eher an Schumi I beim nächsten GP in Imola, dem Heimrennen, das Ferrari schon immer gelegen hat.

mfg Robert
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PostPosted: 13.04.2005 09:11 Reply with quoteBack to top

Quote:
Maßnahme gegen Zuschauer-Schwund

Nürburgring senkt die Ticket-Preise

Der Zuschauer-Schwund in der Formel 1 hat Konsequenzen: Beim Großen Preis von Europa am Nürburgring am 29. Mai werden die Tickets billiger.

Im vorigen Jahr hatte die Besucherzahl mit 106.000 Fans am Rennsonntag und 216.000 Fans am Wochenende (Freitag bis Sonntag) einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht, nachdem es 2002 noch mit 353.000 Besuchern den Rekord gegeben hatte. Eine erhebliche Reduzierungen der Ticketpreise soll nun wieder mehr Zuschauer zum Saisonhöhepunkt in die Eifel locken.

Stehplatztickets für das gesamte Wochenende sind in diesem Jahr bereits ab 60 Euro zu haben (2004 ab 135 Euro), Sitzplätze gibt es schon für 150 Euro, eine Familie kann für 300 statt zuvor 470 Euro Karten für zwei Erwachsene und ein Kind bekommen.
Dazu wurde die Altersgrenze für Kinder und Jugendliche von 12 auf 17 Jahre hoch gesetzt.

"Taxi-Fahrt" mit Nick Heidfeld

Alle Käufer von Wochenendtickets haben zudem die Chance auf attraktive Preise wie eine Mitfahrt im Renn-Taxi auf der Grand-Prix-Strecke mit Formel-1-Stars wie BMW-Williams-Pilot Nick Heidfeld.

"Es ist interessant, die Fans nach einer solchen Runde zu beobachten. Einige reden ganz viel, andere sind ein bisschen bleich", beschreibt "Quick Nick" die Reaktionen auf dieses einmalige Erlebnis: "Und auch uns Fahrern macht es Spaß, mal ganz normale Autos auf einer Rennstrecke am Limit zu bewegen."




Wo sind hier die Formel 1 Freaks? Tickets werden billiger! Also, nichts wie hin mit euch! wink

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PostPosted: 24.04.2005 15:47 Reply with quoteBack to top

Wow, das war ja rein Rennen, schade das Schumi nicht ne Runde länger drausbleiben konnte (dumme Toyota), dann hätte es gereicht! Aber das war wirklich wieder mal Spannung³. gut

MfG

Maestro

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PostPosted: 24.04.2005 22:41 Reply with quoteBack to top

Schumi hat mit Platz 2 zwei weitere Punkte auf Alonso verloren, aber etwas wesentlich wertvolleres gewonnen. Er hat gezeigt, dass Ferrari im Rennen momentan wesentlich schneller ist als die Konkurrenz, was mich für die nächsten Rennen sehr positiv stimmt. Würde mich nicht wirklich überraschen, würde im nächsten GP genau in Barcelona zum ersten Mal die Deutsch-Italienische Hymne gespielt.

mfg Robert
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PostPosted: 24.04.2005 23:01 Reply with quoteBack to top

Quote:
1 Fernando Alonso Renault Spanien 1:27:41,921
2 Michael Schumacher Ferrari Deutschland 0,02 Sekunden zurück
3 Jenson Button BAR-Honda England 10,4 Sekunden zurück
4 Alexander Wurz McLaren-Mercedes Österreich 27,5 Sekunden zurück
5 Takuma Sato BAR-Honda Japan 38,0 Sekunden zurück
6 Jacques Villeneuve Sauber-Petronas Kanada 1:04,4 Minuten zurück
7 Jarno Trulli Toyota Italien 1:10,2 Minuten zurück
8 Nick Heidfeld BMW-Williams Deutschland 1:11,2 Minuten zurück
9 Mark Webber BMW-Williams Australien 1:23,2 Minuten zurück
10 Vitantonio Liuzzi Red Bull Racing Italien 1:23,7 Minuten zurück
11 Ralf Schumacher Toyota Deutschland 1:35,8 Minuten zurück
12 Felipe Massa Sauber-Petronas Brasilien 1 Runde zurück
13 David Coulthard Red Bull Racing Schottland 1 Runde zurück
14 Narain Karthikeyan Jordan Grand Prix Indien 1 Runde zurück
15 Tiago Monteiro Jordan Grand Prix Portugal 2 Runden zurück
DNF Christijan Albers Minardi-Cosworth Niederlande 21. Runde
DNF Rubens Barrichello Ferrari Brasilien 19. Runde
DNF Patrick Friesacher Minardi-Cosworth Österreich 9. Runde
DNF Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes Finnland 9. Runde
DNF Giancarlo Fisichella Renault Italien 6. Runde


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Gelungenes Comeback für Alexander Wurz mit dem vierten Platz. Vielleicht bekommt er ja noch eine Chance in Spanien, wenn Nummer 1 Pilot Montoya weiter ausfallen sollte.

Nicht gerade tolles Ergebnis für Red Bull. Weder Couldhard noch Liuzzi haben an diesem Wochenende die von ihnen erwartete Leistung erbracht. Fordere Klien aufs Schärfste zurück ins Cockpit!!!!!!! ja

mfg Robert
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