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Woody
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Naja, Punkte verloren hin oder her, das Rennen war klasse, vor allem die Schlußphase! WOW!
hf Woody
SCHUMMI/FERRARI IS BACK!!! |
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eyesonlyfn
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| Woody wrote: |
| SCHUMMI/FERRARI IS BACK!!! |
Joha^^
Letzte Saison fing es für Schumi ähnlich an, den WM-Titel holt er locker  |
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Robert
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BAR-Honda mit einem blauen Auge davongekommen
Zwei Rennen Sperre, nachträgliche Disqualifikation vom Grand Prix von San Marino, Bewährungsstrafe - BAR-Honda muss für den vor knapp zwei Wochen publik gewordenen Betrugsskandal einen hohen Preis zahlen. Dennoch ist FIA-Präsident Max Mosley der Ansicht, dass noch härtere Maßnahmen angebracht gewesen wären.
BAR-Honda verliert die Punkte von Imola und muss zwei Rennen zuschauen
"Die Fakten in diesem Fall sind sehr klar", erklärte der Brite heute Nachmittag nach dem Urteilsspruch der vier Richter Xavier Conesa, Vassilis Koussis, Erich Sedelmayer und Pierre Tourigny. "Das Team wurde in Imola gebeten, das Benzin aus dem Auto zu pumpen. Sie haben 15 Liter im Tank gelassen und uns gesagt, der Tank sei leer. Unter diesen Umständen sind wir der Meinung, dass das Team relativ mild behandelt worden ist."
Vorsätzlicher Betrug konnte nicht nachgewiesen werden
Für einen Weltkonzern wie Honda freilich ist ein derart spektakulärer Schuldspruch einem moralischen Todesstoß gleichzusetzen, zumal die japanische Mentalität auf Werten wie Integrität und Aufrichtigkeit basiert. Umso verwunderlicher, dass sich das Team überhaupt in einen solchen Betrugsskandal verwickeln ließ, wenngleich der Urteilsspruch eine Passage enthält, wonach BAR-Honda immerhin kein vorsätzlicher Betrug nachzuweisen sei.
Stattdessen berufen sich die vier Richter des Berufungsgerichts der FIA auf Verstöße gegen die Artikel 1.9, 4.1, 4.2 und 2.6 des Sportlichen Reglements sowie Artikel 151-c des Internationalen Sportkodex. Außerdem wurde BAR-Honda in zehn verschiedenen Anklagepunkten für schuldig befunden. Der Nachweis, dass Jenson Button und Takuma Sato in Imola tatsächlich untergewichtig gefahren sind, wurde aber nicht erbracht.
Vielmehr habe BAR-Honda nachlässig gehandelt und vor allem nicht voll mit den Technischen Delegierten der FIA vor Ort kooperiert. Als einer dieser Delegierten einen Mechaniker des Teams bat, den Tank komplett zu leeren, wurde lediglich eine kleine Menge Benzin abgetankt. Bei der anschließenden Inspektion fanden die Delegierten dennoch mehr als zehn Kilogramm Benzin im viel zitierten Zusatztank, deren Existenz seitens BAR-Honda geleugnet wurde.
BAR-Honda-Comeback erst Ende Mai am Nürburgring
Abgesehen davon, dass das Team mit Sitz im britischen Brackley seine Zelte in Barcelona, wo am kommenden Wochenende der Grand Prix von Spanien stattfinden wird, wieder abbrechen muss, weil die vorläufige Sperre erst vor dem Grand Prix von Europa am 29. Mai am Nürburgring wieder abläuft, steht man nun auch wieder ohne WM-Punkte da - als eines von nur drei Teams neben Jordan-Toyota und Minardi-Cosworth.
Außerdem darf sich BAR-Honda in den nächsten zwölf Monaten keine weiteren Regelverstöße erlauben, weil vom Berufungsgericht der FIA zusätzlich zu den sofortigen Konsequenzen eine Bewährungsstrafe ausgesprochen wurde. Sollten der FIA in diesem Zeitraum weitere Ungereimtheiten in Zusammenhang mit dem britisch-japanischen Rennstall auffallen, droht sogar ein Ausschluss aus der Formel-1-Weltmeisterschaft für die Dauer von sechs Monaten.
Button könnte nun zum BMW WilliamsF1 Team wechseln
Für Jenson Button selbst hat das drakonische Urteil - so paradox es auch klingen mag - zumindest einen positiven Beigeschmack, denn einem Wechsel zum BMW WilliamsF1 Team für kommende Saison steht damit formell nichts mehr im Weg. Der Brite muss nur bei BAR-Honda bleiben, wenn er Ende August mehr als 75 Prozent der Punkte des WM-Führenden auf seinem Konto hat, doch angesichts der neuen Situation ist dies praktisch nicht mehr möglich.
Schon jetzt hat der 25-Jährige 36 Punkte Rückstand auf Renault-Pilot Fernando Alonso - ein Abstand, der in Spanien und Monaco, wo BAR-Honda aufgrund der Sperre nicht am Start sein wird, weiter anwachsen kann. Button wird also an der anvisierten 75-Prozent-Marke mit Sicherheit vorbeischrammen, wodurch das BMW WilliamsF1 Team eine Option auf seine Dienste ziehen kann. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass er überhaupt wechseln will.
Die 'F1Total.com'-Leser waren im Vorfeld der heutigen Ereignisse übrigens zu 46,04 Prozent für eine nachträgliche Disqualifikation BAR-Hondas in Imola, zu 29,15 Prozent für einen Ausschluss aus der Weltmeisterschaft und zu 12,82 Prozent für eine hohe Geldstrafe. Nur 9,14 Prozent waren der Ansicht, dass keine Strafe notwendig sei. Die Umfrage wurde von 'F1Total.com' bei mehr als 2.300 abgegebenen Stimmen erhoben.
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Hätte nicht gedacht, dass BAR wirklich gesperrt wird. Die Disqualitfikation war aber angesichts der belastenden Tatsachen nur Formsache. Damit rückt McLaren Mercedes Ersatzpilot auf Rang 3 vor. Beim kommenden Rennen von Barcelona wird allerdings laut jüngsten Meldungen wieder Juan-Pablo Montoya hinter dem Steuer des silbernen Boliden sitzen.
mfg Robert |
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Maestro
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Naja, etwas widersprüchlich ist die Strafe aber schon, denn das Gericht hat gesagt, dass sie das ganze Wochenende lang LEGAL unterwegs waren. Wieso wurden sie also so hart bestraft? Nur weil sie einen Tank haben der nicht angemeldet war? Da hätte es auch gereicht wenn sie aus der Wertung von Imola genommen wurden wären. Das jetzt war wohl eher ein Machtspiel und sollte Abschrecken.
MfG
Maestro |
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Robert
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Stimme dir da zu, dass dieses Urteil vor allem der Abschreckung dient. Aber es gab dennoch zwei schwere Verstöße gegen die FIA Regeln, weswegen es durchaus zu verstehen ist. Erstens darf einfach NUR ein Tank im Auto sein, zweitens wurde ausdrücklich das Auspumpen des Sprits aus dem gesamten Auto angeordnet. BAR ließ aber weitere 15 Liter im Tank und verstieß somit noch gegen eine direkte Anordnung. Folge: Befehlsverweigerung! Das macht die Angelegenheit natürlich wesentlich schwerwiegender.
mfg Robert |
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Robert
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Schau grad das Rennen und muss sagen dass ich nicht mehr genau weiß, was ich sagen soll. Mir hat's komplett die Sprache verschlagen. Geniales Rennen von Schumacher, perfekte Strategie, ein sicher scheinender zweiter Platz hinter Raikönen, und dann sowas. Reifenschaden und ein zusätzlicher Boxenstopp. Und bloß eine Runde später ein weiterer. Sch*** Bridgestonereifen. Sowas darf nicht passieren. Nur Reifen dürfen nicht die WM entscheiden und doch haben sie es heuer von Beginn aus getan.
mfg Robert |
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Woody
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So M.Schumacher auf Pos 5 morgen. R.Schumacher nicht dabei, auf ärztlichen Rat. Birdgestone hat eine Reifenproblem! Könnte morgen lustig werden!
hf Woody  |
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Maestro
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Noe, Michelin hat nen Reifenproblem! War wohl Macht der Gewohnheit, was?
MfG
Maestro |
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Woody
Regisseur
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| Maestro wrote: |
Noe, Michelin hat nen Reifenproblem! War wohl Macht der Gewohnheit, was?
MfG
Maestro |
Argl! Ure rigth!
hf Woody  |
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Robert
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Und wenn's keine plötzliche Regeländerung gibt, könnten morgen nur die 3 Bridgestoneteams am Start stehen.
mfg Robert |
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Maestro
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Tja, momentan steht noch nicht fest ob die Michelin-Teams an den Start gehen werden. So langsam sollten die mal in die Pötte kommen, sind nur noch 90 Minuten bis zum Start. Ich hoffe nur stark das es zu keinen Benachteiligungen für die Bridgestone-Teams kommen wird.
MfG
Maestro |
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Robert
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Wird es nicht! Ferrari müsste einer solchen Änderung zustimmen, das werden sie nicht tun. Die Michelinteams werden (zumindest teilweise) an den Start gehen und die Steilkurve nicht voll fahren. Und solange auf der Strecke bleiben wie es gefahrenlos möglich ist. Natürlich ist das bloß meine Meinung!
mfg Robert |
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Maestro
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Oh man, ich denk mal der GP wird ne richtige Farce werden. Bin mal gespannt wie lange die M-Teams fahren werden.
MfG
Maestro |
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Woody
Regisseur
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Immerhin scheint es aber ein Rennen zu geben^^ Mal sehen, was passiert...
hf Woody  |
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Blauling
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hat der Haug grad gesagt,dass sämtliche Michelin Autos nach der Einführungsrunde an die Box fahren und das wars dann?
rofl... ich seh da schon alle Autos in der Box stehen und jeder pocht auf seinen XY-Vertrag mit XYZ aber fahren tut keiner  |
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Robert
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6 Autos fahren! BIG LOL!!!!!!!!!!
mfg Robert |
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Blauling
Regisseur
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ich lach immernoch,oder soll ich lieber heulen?
mir tun jetzt nur die ~150.000 Zuschauer da leid,die Unmengen für nen Ticket gezahlt haben und jetzt das...
aus reiner Neugier,ob da nu doch noch was passiert läuft der TV nu aber immernoch *grins* |
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Robert
Regisseur
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Bei mir auch! Außerdem könnte Patrick Friesacher heute mit dem Minardi mal punkten. Das lass ich mir doch nicht entgehen!
mfg Robert |
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Robert
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Riesenüberraschung!!!
1. Michael Schumacher FER GER
2. Rubens Barrichello FER BRA
3. Tiago Monteiro JOR POR
4. Narain Karthikeyan JOR IND
5. Christijan Albers MIN NED
6. Patrick Friesacher MIN AUT
mfg Robert |
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Maestro
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Oh man, was ein Rennen.
MfG
Maestro |
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eyesonlyfn
Tontechniker
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Ein interessantes Rennen^^
Wenn man bedenkt, dass nur 6 Autos auf der Strecke waren, sogar recht spannend...
Naja, bin mal gespannt, wer in der Presse jetzt als Schuldiger dargestellt wird... |
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Robert
Regisseur
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Hm, das ist meiner Meinung nach ganz klar Michelin. Schließlich haben die keinen rennfähigen Reifen an den Start gebracht. Aber sicher wird es auch Stimmen geben, die Ferrari oder die FIA als die Schuldigen hinzustellen versuchen.
mfg Robert |
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Woody
Regisseur
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| Robert wrote: |
Hm, das ist meiner Meinung nach ganz klar Michelin. Schließlich haben die keinen rennfähigen Reifen an den Start gebracht. Aber sicher wird es auch Stimmen geben, die Ferrari oder die FIA als die Schuldigen hinzustellen versuchen.
mfg Robert |
Michelin! Wer sonst! Warum ne Schikane bauen und damit die Teams mit guten Reifen benachteiligen!?
hf Woody  |
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Maestro
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!
MfG
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KrazyKraut
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RTL drängt den Zuschauern "ihre" Sicht der Dinge auf, ohne Hintergründe...
Tja, was nen toller Grand Prix, aber dennoch war das alles sehr interessant, wenn man die Chance hatte, Premiere und RTL zusehen, denn was RTL und seine "Experten" da ablieferten war wiedereinmal so typisch. Während man versuchte auf Premiere in neutraler Sichtweise das ganze Chaos dem Zuseher verständlich zu machen und auch zu erklären, was es für mögliche Lösungen gab und woran es scheiterte, dazu noch Fans und Teambesitzer zu Wort kamen und man dem Zuseher hier nichts vorgaukeln wollte, da griff RTL mal wieder, in seiner bekannt dreisten Meinungsmache, in die tiefste Schublade... Es wurde dem Skanadal zwischen FIA, den Michelin Teams und Ferrari keinerlei Beachtung geschenkt. Sogar die Wortmeldung von Ralf Schumacher per Telefon, der sich über das Verhalten der Herren Kommentatoren doch beschwerte, brachte die nicht von ihrer eingleisigen Meinung ab und endete vor laufender Sendung in einem Streit. RTL, versuchte nicht mal Reaktionen einzuholen, sondern blieb stur dabei und verfolgte das Rennen und dann noch die peinliche Aktion, wo man den Bridgestone Leuten gartulierte, für die tollen Reifen. Es ist ja klar, RTL=Schumacher=Ferrari, aber ein bisschen Objektivität wäre auch wünschenswert gewesen.
Man kann nur immer wieder betonen, Premiere zeigt wirklich jedesmal, wie eine perfekte F1 Übertragung auszusehen hat. Tolle Bilder, gute Kommentatoren, schnelle ausführliche Interviews und Hintergrundwissen und vor allem Neutralität.
DWDL hat mal was zum Grand Prix geschrieben, über die zwei Sichtweisen, von RTL und Premiere...
| DWDL wrote: |
Der Große Preis der USA war kein sportliches Highlight und für die Formel 1 eine blamable Darbietung. Spannend war es dennoch - zumindest für diejenigen, die durch Zappen die Berichterstattung von RTL und Premiere verglichen haben. DWDL hat mitgezappt. Ein Kommentar von Thomas Lückerath.
Schon seit Samstag wurde in den Medien, anfangs noch sehr leise, über Probleme beim eigentlichen Rennen zum Großen Preis der USA gemunkelt, nachdem Ralf Schumacher bereits am Freitag spektakulär von der Strecke flog. Wirklich vorstellen konnte sich aber offenbar selbst bei den Sport-Experten kaum einer, dass die Formel 1 sich am Ende so blamabel darstellen würde.
Es waren nur Randnotizen in den Vorschauen der Nachrichtenagenturen und Redaktionen zum Rennen, die auf die Problematik mit den Reifen hinwiesen. Erst als in Amerika am Sonntag die Sonne aufging, wurde gegen Mittag deutscher Zeit klar, dass es alles andere als klar ist, ob überhaupt gefahren wird in Indianapolis.
Kurz vor dem Start passierte dann das, was offenbar zuvor in Verhandlungen zwischen den Teams und der FIA nicht verhindert werden konnte: Alle Fahrerteams die auf Michelin-Reifen setzen, riefen ihre Fahrer noch vor dem Start zum Großen Preis der USA zurück in die Box. Eine Sicherheitswarnung des Reifenherstellers war der Grund dafür.
Was dann bei RTL und Premiere zu verfolgen war, war aus jounalistischer Sicht spannender als das Rennen aus sportlicher Perspektive. Ganz überrascht von der Situation begann die Analyse aus dem Stegreif. Bei RTL war plötzlich völlig klar, dass es nur so kommen konnte. Eine andere Lösung wäre auch gar nicht logisch gewesen. Diese eindeutige Darstellung der Sachlage kam für RTL-Zuschauer schlagartig. In den Stunden und Minuten vor dem Rennen machte man noch mit der Darstellung des totalen Chaos an der Rennstrecke Quote.
Für die Kommentatoren Christian Danner und Heiko Wasser war dann auch schon vor Beendigung der ersten Runde klar: Dass die Fans kein vernünftiges Rennen zu sehen bekommen und sich die Formel 1 bei ihrem Gastaufenthalt in Amerika in diesem Jahr keine Freunde macht, sei Schuld von Michelin. Im Sinne des Sportes und der Zuschauer wäre es doch, so hörte man bei RTL, schöner gewesen, alle Fahrer würden fahren. Von Sicherheitsbedenken bei den Kommentatoren keine Spur.
Es hätte ein Rennen mit allen Fahrern geben können. Dazu hätten Ferrari und die FIA allerdings der Einrichtung einer Schikane auf der Strecke zustimmen müssen, die die Geschwindigkeit der Fahrer an der gefährlichen Stelle drosseln sollte. Dass von Ferrari und der FIA kein Krompromiss möglich gemacht wurde, wurde allerdings bei RTL nicht kritisiert.
Richtig ist natürlich, dass Michelin mit den fehlerhaften Reifen die ursprüngliche Wurzel allen Übels ist. Aber, so erfuhren immerhin Premiere-Zuschauer, angesichts des drohenden Imageschadens für den gesamten Sport und des Unmutes der Zuschauer und Fans hätten sich Ferrari und die FIA in Verhandlungen über eine Lösung für das Problem zuvor im Sinne des Sportes kompromissbereiter zeigen müssen.
Ein per Telefon zugeschalteter Ralf Schumacher war mit der Darstellung der beiden RTL-Kommentatoren ebenfalls nicht einverstanden. Live bekamen die Fernsehzuschauer so ein Streitgespräch mit, welches mehr Schärfe und Aufregung zum Fernsehvergnügen beitrug als das eigentliche Rennen.
Kritik an Ferrari und der FIA lag den RTL-Kommentatoren auch nach der Standpauke Ralf Schumachers das gesamte Rennen über fern. Abgesehen von der sportlichen Beurteilung dieser Tatsache, die in einem Medienmagazin fehl am Platz wäre, enttäuschte der Kölner Sender einfach durch die unvollständige Berichterstattung. So schickte Premiere sein Personal vor Ort mehrfach auch während des Rennens auf Stimmungsfang und lieferte damit eine aufschlussreichere Berichterstattung.
RTL gratulierte, um den Vogel offenbar völlig abzuschießen, nach dem Rennen dann auch noch Bridgestone dazu, dass die Reifen durchhielten. Nicht-zahlende Formel 1-Fans blieben am Sonntag, beim wohl spektakulärsten Formel 1-Rennen seit Jahren, auf der Strecke. RTL hielt die Kamera stur auf der Strecke und blieb bei der sehr verengten Schuldzuweisung auf Michelin. Der Skandal, der der Formel 1 durch die offensichtliche Unfähigkeit gemeinsam Kompromisse zu finden, jetzt erst noch ins Haus steht, wurde lediglich bei Premiere umfangreich thematisiert. |
K.K. |
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Meine Straße, mein Dorf, meine Dekadenz, yo!
Es gibt Nutoka & Nutella, öffentliche Schulen & private. Dinge zerfallen in teuer und billig.
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