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PostPosted: 18.10.2004 19:53 Reply with quoteBack to top

Es ist ja nicht nur der Treibstoff, Woody! Hast du neulich mal Heizöl gekauft? Ich schon .... cry .....


Meine Spritspar-Strategie besteht aus weniger Fahren und Pflanzenöl dem Diesel beimischen. Also ich meine damit nicht Biodiesel, sondern unverestertes Rapsöl, das kostet 68 ct/l smile . Ansonsten spart es wirklich Sprit, wenn man Vollgas gibt und gleich weiter hoch schaltet.

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Woody
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PostPosted: 20.10.2004 14:12 Reply with quoteBack to top

www.ftd.de wrote:
ftd.de, Mi, 20.10.2004, 12:36

EU-Kommission verlangt von Deutschland weitere Briefmarkt-Öffnung

Die EU-Kommission geht gegen Deutschland wegen unzureichender Liberalisierung des Postmarktes vor. Die Behörde sieht eine Benachteiligung von Konkurrenten der Deutschen Post.

Die Kommission eröffnete nach eigenen Angaben am Mittwoch in Brüssel ein Verfahren wegen Verletzung des EU-Vertrags durch Deutschland. Nach Ansicht der Kommission werden private Konkurrenten der Deutschen Post beim Sammeln, Sortieren und Frankieren von Sendungen benachteiligt. Dabei geht es um Postsendungen von weniger als 100 Gramm, den sogenannten Standardbrief. Hier besitzt die Post bis 2007 ein gesetzlich geschütztes Monopol. Die Kommission reagiert mit der Entscheidung auf eine Beschwerde des Verbandes privater Post-Konkurrenten, BdKEP.

Kernpunkt ist das Vorsortieren von Briefen durch Großkunden. Die Deutsche Post räumt Großkunden Rabatte ein, wenn diese ihre Massensendungen, zum Beispiel Werbebriefe, vorsortiert an die Sammelstellen der Post geben. Kommerzielle Post-Vorbereitungsunternehmen, die ebenfalls Briefsendungen vorsortieren, seien von diesen Rabatten aber ausgeschlossen. Dies stellt nach Ansicht der EU-Wettbewerbsbehörde einen Wettbewerbsnachteil dar.

ZoomEU-Wettbewerbskommissar Mario Monti sieht im Postgesetz einen Nachteil für private Postunternehmen.

"Das deutsche Postgesetz bewirkt, dass die Deutsche Post ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht und private Anbieter einem erheblichen Wettbewerbsnachteil aussetzt", sagte Wettbewerbskommissar Mario Monti. Die Bundesregierung hat nun zwei Monate Zeit, die EU-Wettbewerbsbehörde über ihre geplanten Schritte zur weiteren Liberalisierung des Postmarktes zu informieren. Nach Informationen aus Regierungskreisen will man in Berlin aber erst ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Zulässigkeit der vollständigen Postliberalisierung abwarten, das nicht vor 2006 erwartet wird.

Klage vor dem EuGH ist möglich

Bisher hatte sich die Bundesregierung geweigert, den Markt der so genannten postvorbereitenden Dienstleistungen für Konkurrenten der Post zu öffnen. Das Vertragsverletzungsverfahren kann in letzter Konsequenz zu einer Klage der Kommission gegen die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) führen. Die Kommission hatte die Bundesregierung bereits im Frühjahr aufgefordert, das Post-Gesetz entsprechend zu ändern.


Also ich hätte nichts dagegen, wenn es mehr Anbieter geben würde, die Post ist immer noch sehr Kundenunfreundlich! Und Monopole sind nie gut für uns Verbraucher! Was meint Ihr?

hf Woody megacool

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PostPosted: 21.10.2004 07:39 Reply with quoteBack to top

Quote:
Die Geschichte eines Mißbrauchs
Von Stefan Niggemeier

Image

20. Oktober 2004 Am 8. Oktober war der Fernsehkomiker Oliver Pocher zu Gast in der Talkshow von Johannes B. Kerner. Man plauderte über dies und das, und nach gut zehn Minuten erkundigte sich Kerner, ob es auch ein Thema gebe, bei dem der Witzbold ernst wäre. Ja, sagte Pocher, beim Thema Kindesmißbrauch sei er "extrem sensibilisiert".

Der Sechsundzwanzigjährige berichtete dann von einem Fall, der sich in seiner Jugend in seinem Heimatort zugetragen habe. Was konkret passierte, ließ er offen, er habe es auch erst "viel später mitbekommen". Man habe versucht, dem Mädchen zu helfen. Aber der Fall sei kompliziert, weil die Betroffene offensichtlich nicht bereit war, eine Aussage zu machen. "Man kann nicht einfach nur hingehen und sagen: Der macht das. Es ist schwieriger, das vor Gericht auch durchzubringen", sagte er. Wütend mache ihn, daß der Verdächtige immer noch frei herumlaufe. Pocher sagte, auch aufgrund dieser Erfahrung engagiere er sich für ein Kinderhaus in Nepal, das ein Freund gegründet habe.

Er muß zum Verhör

An diesem Mittwoch griff die "Bild"-Zeitung den Fall bundesweit auf. Sie zeigte auf ihrer ersten Seite ein Foto von Pocher mit der Schlagzeile: "Oliver Pocher - TV-Star schützt Kinder-Schänder". Sie sprach von einem "Skandal": "Der Komiker gab zu, von einem Kindesmißbrauch zu wissen. Den Täter zeigte er aber nicht an!" Sein Zitat, daß man nicht einfach jemanden beschuldigen und damit vor Gericht Erfolg haben könne, wird von "Bild" mit den Worten kommentiert: "Was denkt sich der TV-Star bloß bei solchen Aussagen - in Zeiten, wo fast täglich Kinder in Deutschland geschändet werden?" Pocher müsse jetzt "zum Polizeiverhör".

"Bild" erwähnte nicht, daß es um keinen aktuellen Fall geht: Nach Angaben Pochers hat er als Vierzehnjähriger davon erfahren; der Mißbrauch liege noch weiter zurück. Der Artikel erweckt den Eindruck, Pocher decke einen Kinderschänder und verharmlose das Thema, obwohl Pochers Auftritt keinen Zweifel daran ließ, daß seine Absicht das Gegenteil war.

Unverhohlene Drohungen

Pochers Managerin Nina Brkan sagte, man werde mit allen juristischen Mitteln gegen die "böswillige Verleumdung" vorgehen. Weder Pocher noch sie seien vor der Veröffentlichung von der Zeitung angesprochen worden. Dafür habe sich gestern eine "Bild"-Redakteurin telefonisch bei ihr gemeldet und unverholen damit gedroht, weitere belastende Infos zu veröffentlichen, die sie recherchiert habe, wenn Pocher nicht bereit sei, mit "Bild" zu reden.

Tatsächlich sei Pocher von der Polizei als Zeuge vorgeladen worden, sagte Brkan. Auch das Opfer des Mißbrauchs-Falls, über den Pocher berichtete, habe sich nun dazu durchgerungen, gegenüber einem Notar Angaben zu machen, um der Darstellung der Zeitung zu widersprechen. Warum "Bild" in dieser Form gegen Pocher vorgeht, wisse sie nicht, sagte Brkan. Es gebe "keine Vorgeschichte" - außer daß der Komiker grundsätzlich keine Boulevardgeschichten mache.

"Bild"-Sprecher Tobias Fröhlich sagte, die Zeitung habe die Fakten korrekt wiedergegeben. Daß Pocher nichts gegen den vermeintlichen Täter unternommen habe, sei ein Skandal, daß er dann noch bei Kerner darüber rede, ein weiterer. "Das ist doch nicht okay, da müssen wir doch drüber schreiben!"

(faz.net)


Die BILD kann sich wohl alles erlauben! nein

MfG

Maestro

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Woody
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PostPosted: 21.10.2004 09:24 Reply with quoteBack to top

Das ist doch wieder typisch! Ich hoffe der Pocher schleppt die Bild mal so richtig vor Gericht! Die werden es nur lernen, wenn sie mal richtig blechen müssen!

hf Wody cool

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PostPosted: 21.10.2004 09:30 Reply with quoteBack to top

Ich glaube nicht, daß die BILD vor Gericht landen wird. Die haben doch eine Rechtsabteilung, die sich nur damit beschäftigt, ob das, was sie veröffentlichen im rechtlichen Sinne unbedenklich ist.

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Blauling
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PostPosted: 21.10.2004 10:42 Reply with quoteBack to top

Woody wrote:
Das ist doch wieder typisch! Ich hoffe der Pocher schleppt die Bild mal so richtig vor Gericht! Die werden es nur lernen, wenn sie mal richtig blechen müssen!


hehe..für mich klingt der artikel eher als wenn sie den Pocher vor Gericht schleppen wollen und nich andersrum,klingt als ob die Bild ihn noch kA,wegen unterlassener Hilfeleistung drankriegen will oder son Käse (nicht dass jetzt noch jmd auf die bescheuerte Idee kommt,und das auch wirklich tut,omg)

die Aussage der Bild "dass alle Fakten korrekt wiedergegeben sein worden" das kann ich ja so nich untreschreiben,aber das ist schließlich die Bild und nich der Focus,Spiegel und Co. bei der Bild muss man einfach von ausgehen,dass sie nur die Hälfte drucken,Hauptsache es bringt ne _skandalöse_ Überschrift und damit ne schön hohe Auflage
wall (p.s. ich sag jetzt nich dass bei der Bild nur solche Leute arbeiten,aber bei solchen Geschichten,kommt man ins Zweifeln,ob da nen qualifizierter Journalist hinterm Schreibtisch sitzt *ausmFensterlehn*)
@ Fan,ich glaub nich dass deren Rechtsabteilung sich da jetzt ran setzt um das untern Tisch zu kehren,jetzt bauschen sie das doch erst recht auf (wegen Polizei ist informiert,bla_und_keks) würd mich überraschen wenn sich da wer außergerichtlich einigt,ich hoffe jedoch für O.Pocher,dass er da wieder raus kommt,das hat er nicht verdient nein
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PostPosted: 21.10.2004 12:16 Reply with quoteBack to top

BD, ich meinte nicht, daß die Rechtsabteilung was unter den Tisch kehren will, sondern daß vor der Veröffentlichung eines "grenzwertigen" Artikels die hausinternen Juristen ihr OK dazu geben, sprich, daß die BILD dafür nicht verklagt werden kann.

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PostPosted: 21.10.2004 12:25 Reply with quoteBack to top

öhm,also unantastbar quasi? oder wie darf ich das "darf nich verklagt werden" sonst verstehen? gruebel

hab ja schließlich nix jura studiert *g* aber eigentlich is das niemand,oder fällt das dann unter "pressefreiheit" ?
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PostPosted: 21.10.2004 13:37 Reply with quoteBack to top

Ich hab auch nix Jura studiert, aber ich nehme an, daß die BILD bei der Gratwanderung zwischen Verleumdung und Pressefreiheit immer haarscharf noch auf der richtigen Seite bleibt. Hat jemand was in Erinnerung, daß die BILD wegen sowas mal Schadensersatz zahlen mußte oder so? Mir fällt da nix ein.

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PostPosted: 21.10.2004 13:46 Reply with quoteBack to top

Na, nur weil man sich nicht mehr daran erinnert,muß das nicht heißen, daß das noch nie der Fall war. Außerdem werden die Bild Leute immer auf außergerichtliche Vergleiche setzen, um Urteile zu vermeiden. Das ist doch Usus in den Medien!

hf Woody cool

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PostPosted: 21.10.2004 18:01 Reply with quoteBack to top

Naja, um eine Anklage abzuwenden druckt die Bild ja auch desöfteren 'Gegendarstellungen' in ihrer Zeitung. Da können die Stars, über die geschrieben wurde, dann erzählen 'blah, in dem Artikel zum 20.10.04 blah blah, zu unrecht gedruckt blah blah' So zieht die Bild mit Sicherheit auch ein paar mal ihren Kopf aus der Schlinge.

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PostPosted: 23.10.2004 15:47 Reply with quoteBack to top

Hier nochmal was interessantes zum Thema Bild: Die Geschichtenmacher!

MfG

Maestro

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PostPosted: 02.11.2004 17:10 Reply with quoteBack to top

web.de wrote:
Bestürzung in Kommunen über Bundeswehr- Abzug


Image

Berlin - Mit Bestürzung und Verärgerung haben Bürgermeister am Dienstag auf den Abzug der Bundeswehr aus ihren Städten reagiert.

Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) bezeichnete die Schließung von 105 Standorten unterdessen in Berlin als "ausgewogen".

Er habe aber "volles Verständnis" für Proteste in den betroffenen Kommunen, sagte er vor einer Sondersitzung des Verteidigungsausschusses im Bundestag. Für Anfang Januar will er die betroffenen Bürgermeister nach Berlin einladen.

Der CSU-Verteidigungsexperte Christian Schmidt sagte, mit der Reduzierung besonders des Heeresumfangs könne die Bundeswehr ihrem Auftrag nicht mehr gerecht werden. "Beim Heimatschutz findet eine Plattmacherei ohne gleichen statt." Die Union fordert finanzielle Hilfen für die betroffenen Kommunen. Das lehnt die SPD ab.



Die Bundeswehr generell interessiert mich eigentlich sehr, deswegen verfolge ich das hier auch stetig. Und jetzt mal ne etwas blöde Frage vielleicht, aber, was wird aus den ganzen Soldaten, deren Kasernen geschlossen werden? Werden diese umstationiert (was ja unlogisch wäre, da ja woanders nicht massig Platz für diese ist) oder einfach "vor die Tür gesetzt"? Geht sowas??

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PostPosted: 02.11.2004 17:21 Reply with quoteBack to top

Nein, Eilien, das nicht. Aber anders gruppiert, das heißt "umziehen" für die meisten.

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PostPosted: 03.11.2004 09:48 Reply with quoteBack to top

Die Leute in den betroffenen Kommunen tun mir echt leid; da gehen soviele (zivile) Arbeitsplätze verloren. Abgesehen davon, finde ich, daß die Bundeswehr nicht zu stark abgebaut werden sollte, weil man sie halt vielleicht/wahrscheinlich doch mal plötzlich braucht tot .

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Blauling
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PostPosted: 03.11.2004 23:37 Reply with quoteBack to top

wo sie hinkommen? tjo,bei uns stand heut in der Zeitung dass se beim Bundi-Stützpunkt hier noch 80 weitere Leute stationieren wollen.. also noch mehr Y-Autos in der Gegend biggrin
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Kurt
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PostPosted: 03.11.2004 23:42 Reply with quoteBack to top

Bei Katastrophen braucht die Bundeswehr dann halt ein bischen länger bis sie vorort ist und ihr Gerät falls sie es verwenden kann braucht dann noch länger

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PostPosted: 06.11.2004 12:26 Reply with quoteBack to top

Bei mir in der Nähe wirs auch einer geschlossen, zum Glück ist meine Verwandschaft fertig bei der Bundeswehr, sodass alle daheim beleiben dürfen, kenn allerdings auch einen der soweit wegvesetzt wird, dass er vielleicht noch an 5-6 Wochenenden im Jahr nach Hause kommt.
Und sowas finde ich dann schon heftig....

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landen sie als schwarzer Schatten der uns quält
und nehmen Rache
an den Menschen, die gefallen sind wie sie.
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PostPosted: 08.11.2004 15:23 Reply with quoteBack to top

n-tv.de wrote:
Montag, 8. November 2004
Hochgiftige Bombe bei Energie
Auer Fans in Verdacht

Die Polizei in Cottbus vermutet den oder die Bastler der acht Kilogramm schweren Rauchbombe, die im Stadion des FC Energie Cottbus gefunden wurde, bei Fußballfans aus Aue. Der Fundort der Bombe sowie Hinweise von "szenekundigen Beamten" deuteten darauf hin, dass die höchstgefährliche und mit Schwarzpulver angereicherte Bombe aus dem Umkreis der Auer Fußballanhänger stammt. Auch bei einem vorherigen Spiel gegen Erfurt hätten Auer-Fans derartige Bengalische Feuer gezündet, sagte der Cottbuser Polizeisprecher Berndt Fleischer am Montag.

Tags zuvor war durch einen Artikel im Energie-Stadionheft bekannt geworden, dass vor der Partie gegen Aue am 28. Oktober eine selbst gebastelte Bombe in einem Stadionblock des FC Energie Cottbus von einem Polizeihund aufgespürt wurde. Es hatte sich dabei um eine Routinekontrolle gehandelt, die immer vor Meisterschaftsspielen durchgeführt wird.

Das 30 mal 40 Zentimeter große Sprengstoffpaket war etwa 20 Zentimeter tief im Gäste-Fanblock vergraben. Aus "ermittlungstaktischen Gründen" sei man mit dem Vorfall zunächst nicht an die Öffentlichkeit gegangen, meinte der Polizeisprecher.

Nach Angaben von Fleischer würden es Fans immer wieder einmal schaffen, pyrotechnische Substanzen in ein Stadion zu bekommen. Jedoch sei der Vorfall in Cottbus in seiner Größenordnung bislang einmalig. Laboranalysen hätten ergeben, dass die hochgiftige Substanz bei einer Zündung Leber- und Nierenschäden sowie starke Verätzungen verursacht hätte. "Wir sind natürlich froh, dass die Polizei einen möglichen Schaden vermeiden konnte", erklärte Energie-Manager Klaus Stabach, der selbst erst am Dienstag vergangener Woche von dem Vorfall informiert worden war.


Meine Güte! Sind die blöd?! Was soll der Scheiß, das ist doch "nur" Fußball! Bin auch Fan, aber das geht eindeutig zu weit!!! Hammer das!

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PostPosted: 15.11.2004 14:51 Reply with quoteBack to top

dw-world.de wrote:
15.11.2004
Iran will bei Atomprogramm einlenken

Unter dem Druck der internationalen Gemeinschaft hat der Iran im Streit um sein Atomprogramm eingelenkt. Das Land hat eigenen Angaben zufolge die Uran-Anreicherung gestoppt.

"Wir haben der Aussetzung der Urananreicherung zugestimmt", sagte der iranische Chefunterhändler für Atomfragen, Hassan Rowhani, dem iranischen Nachrichtendienst "Mehr" am Sonntag (14.11.2004). Ein entsprechendes Schreiben sei an die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) in Wien geschickt worden. Der vollständige Text werde am Montag gleichzeitig in Teheran und Wien veröffentlicht, sagte Rowhani. Mit seinem Einlenken reagierte der Iran auf eine drohende Einschaltung des UN-Sicherheitsrates.

Rohani sagte in Teheran, sein Land habe "praktisch alle" Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Uran-Anreicherung gestoppt. Dies entspreche den Forderungen, welche die IAEA im September erhoben habe. Die Anreicherung von Uran werde solange ausgesetzt, wie eine Langzeitregelung verhandelt werde, ergänzte Hossein Mussawian, ein Mitarbeiter Rohanis. Diese Verhandlungen würden am 15. Dezember beginnen und markierten "den Beginn der Normalisierung von Irans Dossier bei der IAEA".

Nach Angaben Mussawians entsprach Teheran nicht nur der Forderung nach einem Stopp der Uran-Anreicherung, sondern erklärte sich auch zur Einstellung anderer Prozesse des Brennstoffkreislaufs bereit wie der Umwandlung von Roh-Uran in das Gas Uranhexafluorid und der Herstellung von Zentrifugenteilen.

Vorausgegangen waren zähe Verhandlungen mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die europäisch-iranischen Verhandlungen waren Ende Oktober wieder aufgenommen worden. Deutschland, Großbritannien und Frankreich hatten Teheran einen umfangreichen Wirtschaftsaustausch für den Fall angeboten, dass sich das Land zu einem Verzicht auf die Anreicherung von Uran bereit erklärt. Unter anderem wurde Hilfe beim Kauf eines Leichtwasser-Forschungsreaktors sowie bei der Brennstoff-Versorgung iranischer Anlagen in Aussicht gestellt.



Die US-Regierung äußerte sich zunächst nicht zur iranischen Position. Eine Sprecherin sagte lediglich, das Weiße Haus habe von dem angeblichen iranischen Einlenken gehört und sehe einer detaillierten Unterrichtung durch die Europäer erwartungsvoll entgegen. Bereits Anfang November hatte US-Außenamtssprecher Richard Boucher erklärt, es komme nicht auf das an, was Teheran sage, sondern wie es sich in der Praxis verhalte. Das gelte zum Beispiel für die Frage, inwieweit der Iran bereit sei, Inspektionen zuzulassen. Besonders die USA und Israel hegen Zweifel an der von Teheran erklärten ausschließlich friedlichen Natur des Atomprogramms und werfen der iranischen Führung vor, durch Uran-Anreicherung waffenfähiges Material für Atombomben herstellen zu wollen.

Die IAEA hatte dem Iran eine Frist bis zum 25. November zur Offenlegung seines Atomprogramms gesetzt, andernfalls drohte die Einschaltung des UN-Sicherheitsrates, wie sie von Washington gefordert wurde. Am 25. November tagt der Gouverneursrat der IAEA und soll in dieser Frage nun entscheiden.

Bei der EU in Brüssel wurde das Einlenken Teherans begrüßt. "Das ist eine sehr gute Nachricht", sagte ein EU-Diplomat. Damit könne ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen dem Iran und der Europäischen Union aufgeschlagen werden. Zwar müssten die Details der Absprache noch geprüft werden, doch spreche vieles dafür, dass nun ein Weg aus der Sackgasse gefunden worden sei. (mas)


Na, das hört sich ganzn gut an! Hoffe Bush sucht jetzt keinen andren Vorwand!

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PostPosted: 21.11.2004 13:21 Reply with quoteBack to top

Quote:
Bundeswehr: Ausbilder quälen Rekruten mit Elektroschocks

Beteiligt sind laut "Spiegel" ein Hauptmann und 17 Unteroffiziere einer Ausbildungseinheit. Das ganze geschah während einer inszenierten „Geiselbefragung“ in der Grundausbildung

Hamburg/Koblenz - In der Bundeswehr ist ein neuer Fall von Schikane an Untergebenen öffentlich geworden. Laut „Spiegel“ sollen ein Hauptmann und 17 Unteroffiziere einer in Coesfeld stationierten Ausbildungskompanie mehrere Rekruten unter anderem mit Stromstößen gequält haben. Wie das Magazin am Samstag berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft Münster gegen die Beschuldigten wegen „Mißhandlung“ und der „entwürdigenden Behandlung von Untergebenen“. 16 Beschuldigte wurden inzwischen vom Dienst suspendiert.

Ein Militärsprecher vom zuständigen Heerestruppenkommando in Koblenz bestätigte den Bericht. Der Vorfall sei truppenintern bereits am 20. Oktober bekannt geworden. Dem Bericht zufolge sollen mehrere Vorgesetzte, darunter Feldwebel, zwischen Juni und September dieses Jahres vier Mal mit Rekruten zum Abschluß der Grundausbildung eine „Geiselbefragung“ durchgeführt haben. Dabei seien die Soldaten auf Nachtmärschen in einen Hinterhalt gelockt, überfallen, mit Kabelbinder gefesselt und auf einem Lastwagen - über die Köpfe graue Stiefelbeutel gestülpt - in die Kaserne gekarrt worden.

In einem Dusch- und einem Kellerraum hätten sie dann kniend vor einer Wand verharren müssen und seien mit Wasser bespritzt worden. Zwei Soldaten sollen dem Bericht zufolge mit S
tromstößen, die die Induktionsspannung eines Feldfernsprechers lieferte, „im Hals-, Leisten- und Bauchbereich“ gequält worden sein. Die Ermittler hätten auch Hinweise darauf, daß die Exzesse gefilmt und fotografiert wurden, ein Bild soll einen Rekruten mit entblößtem Unterleib zeigen.

Solch „grobe Pflichtwidrigkeiten“, die wohl einmalig seien, rührten „an Grundlagen unseres Dienstes“, sagte der Kommandeur des zuständigen Heerestruppenkommandos in Koblenz, Generalmajor Ernst Heinrich Lutz, dem Blatt. Die gesamte Rechtsordnung sei geschädigt worden. „Menschen wurden Objekte“, fügte der General hinzu. Das Wehrstrafgesetz sieht für solche Delikte Haftstrafen von bis zu fünf Jahren vor.

Wie der Militärsprecher sagte, seien die staatsanwaltschaftlichen und disziplinarrechtlichen Ermittlungen noch im Gange. Er fügte hinzu, der Vorfall sei durch Zufall ans Tageslicht gekommen. So habe ein Soldat nach seiner Versetzung einem Vorgesetzten „beim Kaffee trinken“ von der Geschichte erzählt. Der Vorgesetzte habe dann die Ermittlungen eingeleitet. Von den betroffenen Rekruten habe sich keiner offiziell beschwert, sagte der Sprecher. Die Ausbilder in der Einheit hätten die inszenierte Geiselhaft „selbstständig“ als Teil der Grundausbildung eingeführt. WELT.de/ddp



Na bravo, wird immer besser, unsre "Bundeswehr", die haben wohl zuviel "Akte Jane" gesehen oder wie? Wer von unsren männlichen Members hatte den schon das BW Vergnügen und kann uns was dazu erzählen...

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PostPosted: 22.11.2004 16:14 Reply with quoteBack to top

www.welt.de wrote:
Konsequenzen aus schlechtem PISA-Ergebnis gefordert

In der zweiten weltweiten Schulstudie landet Deutschland wieder nur in der unteren Hälfte der Leistungstabelle. Politiker verlangen eine kostenlose Kinderbetreung und intensive Sprachförderung
In keinem anderen Industriestaat ist der Schulerfolg so abhängig von Bildung und Einkommen der Eltern wie in Deutschland

Frankfurt/Main - Nach dem erneut schlechten Abschneiden deutscher Schüler im internationalen PISA-Vergleich wird der Ruf nach Konsequenzen in der Bildungspolitik lauter. Deutschland investiere zu viel Geld in Beton und zu wenig in die Köpfe, sagte der Berliner Bildungssenator Klaus Böger (SPD) am Montag. Die FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper forderte eine Kindergarten-Pflicht für Ausländer-Kinder.

Böger sagte im ZDF-“Morgenmagazin“, die Bundesländer hätten nach der ersten PISA-Studie den Unterricht verbessert und mehr Betonung auf die vorschulische und die Grundschulausbildung gelegt. „Wir haben gehandelt“, fügte er hinzu. Böger appellierte an Gesellschaft und Eltern, an Bildung und Integration mitzuwirken. Vor allem den Eltern der Einwandererkinder müsse klar gemacht werden, daß die Chancen im Leben und Beruf ihrer Kinder vom Beherrschen der deutschen Sprache abhingen.

Der PISA-Koordinator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Andreas Schleicher, kritisierte das deutsche Bildungssystem scharf. „Das dreigliedrige System ist gescheitert“, sagte er dem Wirtschaftsmagazin „Capital“. Mit der Teilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium würden schwache Schüler abgeschoben. Außerdem sei die Spitze aus guten Schülern schmaler als in anderen Ländern.

Pieper erklärte in Berlin, der Verfall des Bildungswesens bedrohe die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik. „Wir fangen viel zu spät damit an, unsere Kinder mit dem Handwerkszeug für die Welt von morgen auszustatten“, sagte die Politikerin. Kindertagesstätten müßten Bildungseinrichtungen sein und nicht bloße „Verwahranstalten“.

„Für Ausländer-Kinder sollte der Kindergarten-Besuch zur Pflicht werden“, hieß es weiter. Pieper forderte einen Rechtsanspruch auf Kita-Plätze. Sie müßten zumindest halbtägig kostenlos sein. „Daß derzeit der Kindergarten kostet, das Studium allerdings gratis ist, kann nicht hingenommen werden.“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) regte ein Förderprogramm für Schüler aus einkommensschwachen Elternhäusern und Einwanderer-Familien an. Durch sinkende Schülerzahlen frei werdende Lehrer könnten in Ganztagsschulen und zur individuellen Förderung eingesetzt werden. „Das kostet die Länder keinen Cent“, erklärte GEW-Chefin Eva-Maria Stange.

Viele hessische Kindergarten-Kinder auffällig

Die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) stellte am Montag eine Studie vor, nach der jedes zweites Kindergarten-Kind mit ausländischer Muttersprache Verzögerungen und Störungen in der Sprachentwicklung aufweist. Unter den Kindern mit Deutsch als Muttersprache ist es demnach jedes fünftes.

Lautenschläger nannte die Ergebnisse besorgniserregend. „Der Sprachförderung muß angesichts der erkennbaren Lücken und Verzögerungen bereits im Vorschulalter mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden“, sagte die Sozialministerin. Sprachdefizite müßten frühzeitig behoben werden, damit das Kind unbelastet seine schulische Laufbahn beginnen könne.

Medienberichten zufolge schnitt Deutschland auch bei der zweiten weltweiten PISA-Studie schlecht ab. Demnach landeten die Schüler in allen drei Disziplinen in der unteren Hälfte. Offiziell soll die Studie am 7. Dezember von der Kultusministerkonferenz und der OECD veröffentlicht werden. WELT.de/ddp


Na bravo! Das mehrgliedrige Schulsystem ist gescheitert, aber die Betonköpfe der CDU/CSU werden das wohl erst zugeben, wenn die nächste Pisa Studie auch wieder mies ausfällt! Hey, moment mal, das nehme ich zurück! Selbst dann werden die das ignorieren! boese


hf Woody cool

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PostPosted: 22.11.2004 21:35 Reply with quoteBack to top

*lol* die verändern doch gerade so viel im schulsystem (zumindest bei uns), dass ich glücklich bin,d ass ich zumindest in 2 jahren damit durch bin (hoffentlich^^)... beim zentralabi muss ich ja leider schon mitmachen, aber die Orientierungsstufe durfte ich noch genießen, leistungskurse bekomme ich noch und ich darf auch noch 13 jahre hin... die kleinen müssen nur noch 12 jahre, irgendwelche in der mittelstufe haben keine leistungskurse mehr (klassen bis zu 13, damit man immer eine klassengemeinschaft hat *lol* ) und die orientierungsstufe is nu abgeschafft, dann das zentralabi,das die da ab nächstes jahr haben.... und nu wollen die dieses dreigliedrige schulsystem vermutlich noch abschaffen... wie bitteschön soll man ein zentralabi in 12 jahren schaffen, wenn man bis zur 9. klasse mit allen zusammen in ner klasse ist... es is doch nix neues, dass an gymansien, realschulen udn hauptschulen ein unterschiedliches lernniveau herrscht, da kann man doch nciht alles in einen pott schmeißen, das würd keinem was bringen. die die schlechter lernen können, würden doch in ner gemischten kalsse auch vernachlässigt, da sie im stoff nciht mitkommen würden, oder die die besser lernen können, würden sich langweilen. Man soll in der Mittelstufe doch schon auf die Oberstufe vorbereitet werden, das geht nciht so gut in ner gemischten Klasse. Gleichzeitig muss die Orientierungsstufe abgeschafft werden, weil da die "guten" unterfordert sind und die "schlechten" überfordert sind. Das macht alles ekinen Sinn, in der Orientierungsstufe haben sich so langsam größere Unterschiede zwischen den einzelnen gezeigt (zumidnest bei uns), nach der Grundschule waren wir fast ale gleich. Aber alles nur weil die in Finnland ja so toll sind rolleyes
boah, kann mich so schön drüber aufregen,wa s die da machen, jedes Jahr was neues, keiner hat mehr ne Ahnung wies eigentlich läuft und die Schüler sind momentan auch gearscht weil auch kein Lehrer bescheid weiß wie nu läuft, bzw. weils in jeder Klasse anders läuft.

PS: Zentrale überprüfungsarbeit ab Klasse 4 in 2Jahresabständen sind doch auch noch geplant lol wie will man denn viertklässler zentral überprüfen?? tot

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PostPosted: 22.11.2004 21:54 Reply with quoteBack to top

Ja, ich gehöre auch zum ersten AbiJahrgang 2007 der das Zentralabitur erleben darf... meine LEhrer sagen ja, dadurch wird es für uns einfacher. Ich lass mich mal überraschen, erstmal bis zum Abi kommen, ne happy
Das wir bei der PISA Studie so schlecht abschneiden betrübt mich ja doch irgendwie. Schade das wir Deutschen "so schlecht" sind sad

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PostPosted: 22.11.2004 21:59 Reply with quoteBack to top

Naja, bei der Grundschule die derzeit in Deutschland ist, kein Wunder das die in der 5. Klasse nichts peilen. Ich bin ganz froh das ich doch schon zu den Älteren gehöre, aber ich muss sagen man merkt irgendwie das das Niveau nachlässt.

MfG

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