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PostPosted: 23.11.2004 08:19 Reply with quoteBack to top

Maestro wrote:
Naja, bei der Grundschule die derzeit in Deutschland ist, kein Wunder das die in der 5. Klasse nichts peilen. Ich bin ganz froh das ich doch schon zu den Älteren gehöre, aber ich muss sagen man merkt irgendwie das das Niveau nachlässt.



Amen!
In Deutschland schneiden die Bundesländer verschieden ab. Bayern und Baden-Würtemberg, die regelmäßig von anderen Bundesländern gerügt werden, weil sie nach der 4. Klasse aussieben, wer auf Realschule und Gymnasium darf und höhere Ansprüchere stellen, landen immer ein ganzes Stück weiter vorn in den Studien als die Bundesländer, die das Motto "alle Schüler sind gleich" vertreten.

Die Kritik an den Kindergärten finde ich nur zum Teil berechtigt. Gut, die Engländer lernen schon mit 4 Jahren im KiGa Lesen, Schreiben und Rechnen, aber ein normal entwickeltes Kind lernt das mit 6 Jahren in der Grundschule auch rucki-zucki.
In dem Artikel fehlt IMO der Hinweis auf das zum Teil verblödende TV-Programm. Es gibt eine Studie, die zeigt, daß viele Kinder schlechter sprechen seit die Teletubbies gesendet werden. Die reden doch so ein schlechtes Deutsch und viele Kinder machen das halt dann nach; anscheinend redet im RL fast keiner mit denen gescheites Deutsch *grusel*.

Was ist Zentralabi? Davon habe ich noch nichts gehört.

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PostPosted: 23.11.2004 09:08 Reply with quoteBack to top

Zentralabi bedeutet, dass der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben oder sogar die Aufgaben gleich sind. Somit ist eine 2.0 überall gleich viel Wert, denn es war oftmals so das ein ABI in Bayern anspruchsvoller war als eines in z.B. Sachsen-Anhalt.

MfG

Maestro

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PostPosted: 23.11.2004 11:29 Reply with quoteBack to top

Maestro wrote:
Zentralabi bedeutet, dass der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben oder sogar die Aufgaben gleich sind. Somit ist eine 2.0 überall gleich viel Wert, denn es war oftmals so das ein ABI in Bayern anspruchsvoller war als eines in z.B. Sachsen-Anhalt.

MfG

Maestro


Heißt das dann auch, daß man als Bayer keinen Malus mehr bekommt, wenn man in einem anderen Bundesland studiert? Das hat mich immer tierisch aufgeregt boese .

Was mir noch zur PISA-Studie eingefallen ist: da wurden zum Teil Sachen abgefragt, die deutsche Schüler dieser Jahrgangsstufe noch nicht hatten; zB in Mathe die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das haben Gymnasiasten hier in Bayern bisher in der 12. Klasse und wenn man das bei 9. oder 10. Klässern abfragt, dann können die das halt nicht. Solche wichtigen Details liest man aber leider kaum irgendwo über diese Studien rolleyes .

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Maestro
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PostPosted: 23.11.2004 16:22 Reply with quoteBack to top

Wenn du noch übersetzt was ein Malus ist, dann könnte ich die Frage sogar beantworten! lach

MfG

Maestro

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schwarzweiss
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PostPosted: 23.11.2004 16:31 Reply with quoteBack to top

Fan wrote:
Es gibt eine Studie, die zeigt, daß viele Kinder schlechter sprechen seit die Teletubbies gesendet werden. Die reden doch so ein schlechtes Deutsch und viele Kinder machen das halt dann nach; anscheinend redet im RL fast keiner mit denen gescheites Deutsch *grusel*.


Da muss ich dir voll und ganz zustimmen, meine kleine Cousine hat einen Schon richtig mit Hall o begrüßt, aber als sie dannoft Telletubbies angeschaut hatte hieß es nur noch ao und winke-winke

Zur Pisa Studie: Teilweise halten uns unsere Lehrer vor, wir wären so schlecht in der Pisastudie, aber andersrum bringen sie uns die Sachen auch nicht gescheit bei, wie sollen wir da besser werden?

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Fan
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PostPosted: 23.11.2004 18:59 Reply with quoteBack to top

Maestro wrote:
Wenn du noch übersetzt was ein Malus ist, dann könnte ich die Frage sogar beantworten! lach

MfG

Maestro



lach kA, ob es das überhaupt noch gibt. Als ich Abi gemacht habe, bekam man als Bayer (obwohl man eh schon das schwerere Abi geschrieben hatte!), wenn man in einem anderen Bundesland studieren wollte, einen Malus, d.h. die Abinote wurde ein paar Zehntel schlechter gerechnet. Wenn einer aus einem anderen Bundesland in Bayern studieren wollte, bekam der andererseits einen Bonus, also seine Abinote wurde verbessert.

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Blauling
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PostPosted: 23.11.2004 19:45 Reply with quoteBack to top

und jetzt sag ma noch einer die bayern sind was anderes.... wenn man das ließt,dann gehört "ihr" ja wirklich nich zu gog biggrin wink
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x5-452
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PostPosted: 23.11.2004 20:23 Reply with quoteBack to top

Maestro wrote:
Naja, bei der Grundschule die derzeit in Deutschland ist, kein Wunder das die in der 5. Klasse nichts peilen. Ich bin ganz froh das ich doch schon zu den Älteren gehöre, aber ich muss sagen man merkt irgendwie das das Niveau nachlässt.

MfG

Maestro


ja, das mit der grundschule is schon schlimm.... die is hier auch nciht so der hammer, war ne ganz schöne umstellung zur Ori, deshalb halt ich die prientierungsstufe für sinnvoll, weil man nach "soeiner" grundschule nciht sagen kann, ob ein schüler ein gymnasist oder ein realschüler is.... aber die msuste ja unbedingt weg, weils 2 verschenkte jahr sind rolleyes

und zum zentralabi, das geht doch nur in jedem hundesland oder?? ich habs nu so verstanden, das ich das gleiche abi schreibe wie jeder andere schüler in niedersachsen auch.... naja, das is noch gerade ok...
aber das mit den zentralen überprüfungsarbeit is quatsch.... wenn wir unsere 10überprüfung zentral geschrieben hätten, wäre da echt was daneben gegangen, da wir sowas wie exponentiellen wachstum gut behandelt hatte (also unsere klasse, aber sowys wie logarithmus (naja, ihr wisst was ich meine^^) oder monotonie so gut wie gar nicht.... da reichts wenn die überprüfung zentral an der schule geschrieben wird, dann können die lehrer die arbeit zusammen aufbauen und dann komt nxi was an nciht hatte..... beim abi is klar, müssen alle das gleich gemacht haben, aber in der mitte der 1o is das durhcaus unterschiedlich....

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eilien
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PostPosted: 23.11.2004 23:30 Reply with quoteBack to top

Maestro wrote:
Naja, bei der Grundschule die derzeit in Deutschland ist, kein Wunder das die in der 5. Klasse nichts peilen. Ich bin ganz froh das ich doch schon zu den Älteren gehöre, aber ich muss sagen man merkt irgendwie das das Niveau nachlässt.


Ich war auf einer Montessori-Grundschule. Das heißt, dass die meisten Stunden aus "Freiarbeit" bestehen. In jeder sind von jedem Jahrgang 1 - 4 ca. 7 oder 8 Leute vertreten und so sitzen alle Jahrgänge in einer Klasse. Bei der Freiarbeit kann man halt durch die Klasse laufen (oder auf den Flur gehen) und dann das machen was man will. In der Klasse stehen halt an den Wänden überall Regale mit allen möglichen Arbeiten und Übungen für's rechnen, schreiben etc. Und so beschäftigt man sich dann halt so, wie man will. Natürlich gab es auch sowas wie Kunst, Sport oder Sachunterricht, aber die meiste Zeit halt "Freiarbeit".
Als ich dann Ende der vierten Klasse auf die weiterführende Schule gehen sollte, konnte ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man 45 Min. still in einer Klasse sitzen und über ein Thema reden kann.

Der große Nachteil an dieser Schulform ist einfach, dass man manche essenziell wichtige Sachen wie zB die vier Fälle (Nominativ etc) einfach verpasst zu lernen und auf der weiterführenden Schule dann blöd da steht und nix weiss. So war es bei mir zumindest ua.

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Woody
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PostPosted: 01.12.2004 12:42 Reply with quoteBack to top

www.welt.de wrote:
Heute ist Welt-Aidstag

Frauen und Mädchen seien besonders gefährdet, berichten Hilfsorganisationen. Die Weltgesundheitsorganisation fordert gleichberechtigten Zugang zu Medikamenten

Berlin - Am diesjährigen Welt-Aidstag machen Hilfsorganisationen weltweit auf das Schicksal HIV-infizierter Frauen und Mädchen aufmerksam. Nach Angaben von UNAIDS, die Aids-Organisation der Vereinten Nationen sind rund die Hälfte aller mit dem Aids-Virus infizierten Menschen weiblich.

In Deutschland leben nach Angaben der Deutschen Aidshilfe (DAH) rund 43.000 Menschen mit HIV. Etwa ein Fünftel davon sind Frauen. Dennoch seien hierzulande Mädchen und Frauen nach den Erfahrungen der Aids-Organisationen in besonderer Weise von der Immunschwäche betroffen und durch sie gefährdet, heißt es in der Mitteilung der DAH zum 1. Dezember.

Zu den besonders gefährdeten Gruppen zählen nach Informationen der Aids-Aufklärer Migrantinnen aus Ländern, in denen HIV besonders verbreitet ist, Drogenkonsumentinnen und Partnerinnen von Drogenkonsumenten oder Frauen in der Armuts- und Drogenprostitution.

"Umso wichtiger ist es, daß Frauen und Mädchen ermutigt und unterstützt werden, um ihre Gesundheit wirksam schützen zu können", heißt es weiter. Gemeinsames Ziel der Hilfsorganisatonen sei es , die Lebens- und Liebesbedingungen von Frauen – und Männern – so zu verbessern, daß sich alle vor HIV schützen könnten und sich safer sex für alle Beteiligten leichter praktizieren lasse.

WHO fordert erleichterten Zugang zu Medikamenten für alle

Anläßlich des internationalen Welt-Aidstages hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gefordert, daß alle inifizierten Frauen und Mädchen Zugang zu virenhemmenden Medikamenten gegen Aids haben müssen. Die Erhebungen über Aids in den einzelnen Ländern müßten neben Infektionen außerdem darüber Aufschluß geben, wie viele Männer, Frauen und Kinder Zugang zu Aufklärung und Behandlung haben. "Um den gleichberechtigten Zugang zu Vorbeugung und Behandlungangeboten für Frauen und Mädchen zu sichern, ist es entscheidend, daß Länder sich ihre eigene Ziele setzen", sagte WHO-Generaldirektor Lee Jong-Wook.

Vatikan fordert Hilfe aus Industrieländern

Bei diesen Aufgaben müßten die Industrieländer die am schlimmsten betroffenen Länder unterstützen, sagte Kardinal Javier Lozano Barragan, Vorsitzender des Gesundheitsrats im Vatikan. Die Preise für Aids-Medikamente müßten soweit wie möglich gesenkt werden. Barragan forderte: "Für einen effektiveren Kampf gegen HIV und Aids müssen alle Formen der Diskriminierung im Umgang mit Erkrankten vermieden werden."

Der Vorsitzende des Gesundheitsrats des Vatikan zitierte indes Papst Johannes Paul II. mit den Worten, Aids sei eine "Pathologie des Geistes", die mit der richtigen Sexualpraxis und Erziehung in den heiligen Werten bekämpft werden müsse. Der tödlichen Krankheit könne durch die "Heilkraft der Abstinenz" Einhalt geboten werden.

Die Vereinten Nationen (hatten einen Bericht veröffentlicht, nach dem die Zahl der weltweit mit dem HI-Virus infizierten Menschen 2004 auf 39,4 Millionen gestiegen ist. Vor drei Jahren waren es 35 Millionen Menschen. WELT.de/oht/rtr


Artikel erschienen am Mi, 1. Dezember 2004


*grml* Also, aufpassen! Verhüterli nutzen!!!

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Woody
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PostPosted: 08.12.2004 21:55 Reply with quoteBack to top

spiegel.de wrote:
FRIST VERSÄUMT

Ernst August legt doch Revision ein

Eigentlich ist Ernst August Prinz von Hannover seit vergangener Woche rechtskräftig wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Nun hat er doch Revision eingelegt - obwohl die Frist längst verstrichen ist. Seinem Anwalt war eine entsprechende Änderung der Strafprozessordnung entgangen.

Ernst August von Hannover: Urteil wegen gefährlicher Körperverletzung nicht akzeptiert

Hannover - Seinen Antrag, das Fristversäumnis ungeschehen zu machen, habe der Anwalt damit begründet, dass er die gesetzliche Neuregelung nicht gekannt habe, sagte eine Gerichtssprecherin. Anders als im Zivilrecht gingen im Strafrecht Versäumnisse von Anwälten nicht automatisch zu Lasten ihrer Mandanten.

Möglicherweise muss der Prozess jetzt neu aufgerollt werden. Über den Antrag wird das zuständige Oberlandesgericht Celle aber frühestens im Februar entscheiden. Bis dahin bleibt der Prinz einstweilen vorbestraft.

Die Änderung, durch die sich die Revisionsfrist für den Prinzen verkürzte, war Anfang September in Kraft getreten. Bis zu der Änderung begann nach Prozessen, in denen der Angeklagte nicht anwesend war, die einwöchige Revisionsfrist erst nach Zustellung des schriftlichen Urteils. Mittlerweile beginnt sie auch bei solchen Prozessen mit der mündlichen Urteilsverkündung, wenn zumindest der Verteidiger des Angeklagten am Prozess teilgenommen hat.

Der Prinz von Hannover wurde am 25. November vom Landgericht Hannover verurteilt. Nach dem Richterspruch hatte der Adelige in Kenia in alkoholisiertem Zustand einen Hotel- und Discobesitzer mit einem Schlagring verprügelt und ihn schwer verletzt. Ernst August musste nicht persönlich vor Gericht erscheinen, weil das Verfahren auf Strafbefehle zurückging, gegen die der Welfenprinz Einspruch eingelegt hatte.




Also dem sollten ma die Leviten gelesen werden! Der gutste haut doch auf alle und jeden ein, davon das er es nicht nötig ein WC aufzusuchen, siehe Weltausstellung, ganz zu schweigen! Von wegen Adel!

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Woody
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PostPosted: 10.12.2004 17:06 Reply with quoteBack to top

www.golem.de wrote:
Studie soll klären: Schüler dumm durch Fernsehen und Spiele?
"Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen?"

Dass zu langes Fernsehglotzen und Computer- bzw. Videospielen Schüler ebenso vom Lernen abhält wie andere exzessive Tätigkeiten, ist nichts Neues. Ein von der Volkswagenstiftung finanziertes Forscherteam um Professor Dr. Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen soll nun ermitteln, in welchem Zusammenhang ein erhöhter Medienkonsum und in den vergangenen Jahren verstärkt zu beobachtende Leistungsdefizite von Schülern, insbesondere von Jungen, stehen.

Der Jugendforscher Pfeiffer hatte bereits im Jahr 2002, anlässlich des Amoklaufs eines Schülers in Erfurt, Maßnahmen gegen den frühzeitigen und unbeaufsichtigten Umgang von Kindern mit Fernsehen, Internet und Videospielen gefordert. Gegenüber dem ZDF-Morgenmagazin sagte er damals, dass Deutschland mehr Ganztagsschulen brauche, da dann die von ihm als "Medienverwahrlosung" bezeichnete exzessive, unreglementierte Mediennutzung erst ab 17.00 oder 18.00 Uhr beginnen könne - dann aber die Eltern zu Hause seien.

Ende November 2004 kam Pfeiffer in einem Frontal21-Bericht um die verführerische Wirkung des Fernsehbildes und von Computer- und Videospielen zu Wort und betonte, dass die Ersatzbefriedigung den normale Erfolgsweg - "Lernen, lernen und dann eine gute Note schreiben, üben, üben und dann einen Elfmeter zielsicher oben links versenken" - nicht mehr interessant mache.

In der Ankündigung zur Studie heißt es, dass die Schulleistungen von Jungen in Deutschland seit den 1990er-Jahren stark nachgelassen haben und nun geklärt werden soll, ob dies mit dem Medienkonsum zu tun hat, der bei einem großen Teil der Jungen mehr als vier Stunden pro Tag umfasse. Dabei würden vor allem "Filme und Computerspiele mit emotional belastenden Gewaltszenen" konsumiert. Das interdisziplinäre Wissenschaftlerteam hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, erstmals systematisch zu klären, ob die vermuteten Zusammenhänge zwischen Medienkonsum und Lernleistungen von Schülern tatsächlich bestehen.

Am Vorhaben mit dem Titel "Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen?" beteiligt sind neben Pfeiffer die Professorin Dr. Beate Schneider vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Professor Dr. Hans-Jochen Heinze von der Klinik für Neurologie II der Universität Magdeburg, Professor Dr. Dr. Gerhard Roth, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst, und Professorin Dr. Elsbeth Stern vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Nachgegangen werden soll unter anderem der Frage, ob extreme Gewaltdarstellungen in den Medien die langfristige Speicherung und Verarbeitung aufgenommener Lerninhalte behindert oder ob durch lange Mediennutzung lediglich die für Lernen und Hausarbeiten erforderliche Zeit fehlt. Nachgegangen werden soll auch der Frage, ob Entwicklung und Ausbau von Intelligenz möglicherweise durch eine "stimulusarme Beschäftigung" mit den Medien behindert wird und ob eine hohe Mediennutzung zu einer schwachen sozialen Vernetzung, fehlender sozialer Kompetenz und auffälligem, vielleicht sogar delinquentem Sozialverhalten und somit in Folge auch schlechteren Schulleistungen führt.

Um den von Pfeiffer vermuteten Zusammenhängen zwischen dem Konsum gewalthaltiger Medienangebote und nachlassenden Lernleistungen auf die Spur zu kommen, sind sowohl experimentelle neurobiologische als auch gedächtnispsychologische Studien geplant. Es geht darum, Zusammenhänge aufzuspüren zwischen Emotionen und Aufmerksamkeit sowie zwischen Emotionen und langfristiger Speicherung von gelernten Inhalten und deren Beeinflussung durch den Konsum von Gewaltfilmen im Unterschied etwa zu Dokumentarfilmen. Über die gedächtnispsychologischen Untersuchungen wollen die Wissenschaftler herausfinden, ob bei der Nutzung gewalthaltiger Computerspiele ähnliche Effekte zu beobachten sind wie bei der Betrachtung gewalthaltiger Filme. Verglichen werden soll entsprechend, wie sich völlig andere Freizeitaktivitäten wie Gesellschaftsspiele oder Sport auf die Gedächtnis- und Schulleistungen auswirken.

Weiterhin sollen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Schulen anhand der Ergebnisse medienpädagogische Unterrichts- und Beratungsangebote entwickelt und die langfristigen Effekte einer Reduktion des Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersstufen systematisch untersucht werden. Untersucht werden soll entsprechend, wie sich eine Reduktion der Fernsehnutzungs- und Computerspieldauer erreichen lässt und welche Resultate sie erbringt. Einbezogen in die Untersuchung sind in Niedersachsen 2.000 Schüler, in Berlin und Sachsen-Anhalt jeweils 400. Als Kontrollgruppe dienen Schüler vergleichbarer Klassen.

Eine - nicht von der Volkswagenstiftung geförderte - bildungspsychologische Untersuchung der Forscher soll ergänzend den Einfluss der Mediennutzung auf die Entwicklung von Intelligenz und Schulleistungen bei Grundschulkindern klären helfen. Hier gehe es darum herauszufinden, wie sich - bei vergleichbarer Ausgangslage der Intelligenz - im Alter von vier Jahren die weitere geistige Entwicklung in Abhängigkeit von Medienkonsum und anderen Aktivitäten vollzieht. (ck)


Aha, na was da wohl rauskommt? Wie lange hockt und zockt/guckt Ihr denn so?

hf Woody megacool

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PostPosted: 10.12.2004 18:45 Reply with quoteBack to top

Naja, das mit der Mediennutzung ist IMO zu pauschal in dem Artikel abgehandelt. Wenn man sich nur mit Schrott berieseln läßt, dann ist es doch egal aus welchem Medium der kommt; es gibt ja auch so unglaublich schlechte Bücher/Zeitschriften/Zeitungen. Auf der anderen Seite gibt es tolle Filme und sonstige Fernsehsendungen und auch gute PC-Spiele. Daß eine "stimulusarme Beschäftigung" sich negativ auf die kognitiven Fähigkeiten auswirkt braucht nicht mehr erforscht zu werden, da gibt es doch schon reichlich Studien, zB über Leute, die länger im Krankenhaus liegen. Bei denen geht der IQ meßbar pro Tag ein Stück runter. Durch Rätselspiele, anspruchsvolle Lektüre etc. konnte dem erfolgreich entgegen gewirkt werden.


Ich meine, das deutsche TV-Programm ist ja echt zT unter aller Sau, aber trotzdem sollten sich mal die Politiker an die eigene Nase greifen, bevor sie die Eltern verdammen, die ihre Kinder zuviel TV gucken lassen. Wenn die Steuern/Abgabenlast so gering wäre, daß nicht beide Elternteile in vielen Familien arbeiten müßten, wäre halt nachmittags auch jemand zuhause bei den Kindern. Außerdem gibt es viel zu wenige Hort- und KiGAplätze. Wo sollen Stadtkinder eigentlich Fußball spielen (darauf wird in dem Artikel ja angespielt)? Die wenigsten haben einen eigenen Garten und die Grünanlagen sind nur als Hundeklo in Benützung rolleyes .

Ich selber gucke nicht so viel TV und spiele auch kaum am PC. Vielleicht liegt das ja auch dran, daß ich noch aus einer Generation komme, die mit 3 Fernsehsendern und ohne PC aufgewachsen ist biggrin, vielleicht liegt es auch dran, daß ich nicht so viel Zeit dafür habe. Meine Kiddies sind, bis sie 9, bzw. 7 Jahre alt waren ohne TV aufgewachsen. Geschadet hat ihnen das bestimmt nicht. lach

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PostPosted: 18.12.2004 12:10 Reply with quoteBack to top

www.zofingertagblatt.ch wrote:
Abhöranlage am Uno-Sitz

Genf Geräte sollen aus dem Ex-Ostblock stammen
In einem der Räume, dem «Salon Français», am europäischen Sitz der Vereinten Nationen in Genf ist im Rahmen von Renovationsarbeiten eine Abhöranlage gefunden worden. Der Raum befindet sich neben der «Salle de Conseil», wo jeweils die Abrüstungskonferenz stattfindet. Er wird unter anderem für Sitzungen der einzelnen Delegationen während dieser Verhandlungen benutzt.
Im September 2003 wurde der Raum auch während einer Sitzung zu Irak der Aussenminister der fünf permanenten Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates von den Delegationen benutzt. Bei dem Gerät handle es sich um ein raffiniertes Abhörsystem, welches aus Russland oder einem anderen osteuropäischen Land stamme.

(sda)


Wer war da denn wieder so gierig?...Neugierig!

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PostPosted: 02.01.2005 12:25 Reply with quoteBack to top

de.news.yahoo.com wrote:
Deutschland weiterhin Exportweltmeister

Berlin (AP) Trotz des Euro-Höhenflugs ist Deutschland wohl auch 2004 Exportweltmeister vor den USA geblieben. «Der deutsche Außenhandel blickt auf ein glänzendes Jahr 2004 zurück. Beflügelt von der auf hohen Touren laufenden Weltwirtschaft legen unsere Exporte um zehn Prozent zu und erreichen ein Volumen von rund 728 Milliarden Euro», erklärte der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, Anton Börner, am Donnerstag in Berlin. Damit dürfte Deutschland auch in diesem Jahr Exportweltmeister bleiben.

Da die Einfuhren nur um 7,5 Prozent stiegen, sei zugleich auch ein Außenhandelsüberschuss in Rekordhöhe von rund 156 Milliarden Euro erzielt worden, der die deutsche Konjunktur stütze. Für 2005 zeigte sich Börner allerdings skeptischer: «Dieser Erfolg wird sich so nicht wiederholen lassen.» Die Exporte würden zwar immerhin noch um rund fünf Prozent zulegen können. Aber die abflauende Weltwirtschaft und der weiter steigende Wechselkurs des Euro erschwerten das Geschäft im nächsten Jahr. Hinzu kämen die Unsicherheit über das Defizit in den USA sowie eine leichte Abschwächung der Nachfrage aus China.

Zwar sei die Binnenkonjunktur weiter schwach. «Die Erfolge im Außenhandel geben uns in Deutschland jedoch allen Grund, optimistischer zu sein», sagte Börner weiter. «Von der Politik wünschen wir uns im neuen Jahr den Mut zu den weiteren notwendigen Reformschritten», erklärte der BGA-Präsident.


Ist ja gut, unser Außenhandelsüberschuß, ich finde es wäre aber langsam an der Zeit auch mal unseren Binnenmarkt zu beleben! Was nützt unser Exporterfolg, wenn hier unsere Leute keinen Job haben! Atm bauen auch die Firmen die dick verdienen Stellen ab! Es muß jetzt weitergehen mit Reformen! Die Leute müssen endlich eine Verbessering sehen und auch mal SPÜREN! Was meint Ihr da draussen??? rolleyes

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PostPosted: 08.01.2005 11:42 Reply with quoteBack to top

www.ksta.de wrote:

„Den Genozid an den Juden nicht relativiert“

VON MATTHIAS PESCH, 08.01.05, 09:04h

Predigt des Erzbischofs zur Abtreibung hat heftige Kritik ausgelöst.

Köln - Das Erzbistum Köln hat am Freitag die Kritik an der Predigt von Kardinal Joachim Meisner zum Dreikönigsfest (6. Januar) im Kölner Dom zurückgewiesen, in der der Kölner Erzbischof Abtreibungen mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Verbindung gebracht hatte. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, hatte dem Kölner Erzbischof anschließend vorgeworfen, mit diesen Äußerungen Millionen von Opfern des Holocaust beleidigt zu haben.

Möglicherweise habe Spiegel die Predigt nicht genau gelesen, sagte Erzbistums-Sprecher Manfred Becker-Huberti dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Kardinal Meisner habe „in keiner Weise die Einzigartigkeit des Genozids an den Juden unter Hitler relativiert“ und auch die Taten Hitlers nicht mit denen Stalins verglichen. Der Erzbischof habe nicht die Juden verunglimpft, sondern die Verbrechen von Hitler und Stalin angeprangert. Dem Kardinal sei es darum gegangen, aufzuzeigen, dass unter den beiden Diktatoren wie auch unter König Herodes das Bewusstsein verloren gegangen sei, „dass sich der Mensch allein Gott verdankt“. Das habe dazu geführt, dass Einzelne sich anmaßten, über das Leben anderer Menschen zu entscheiden. Auch heute sei es so, dass bei einer Abtreibung über das Leben ungeborener Kinder verfügt werde. Diese Position habe Meisner immer schon vertreten, erklärte Becker-Huberti, insofern überrasche ihn die Empörung.

Unter anderem hatte der Kardinal in seiner Predigt im Kölner Dom am Donnerstag gesagt: „Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen lässt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht.“

Die Grünen und die „Initiative Kirche von unten“ verlangten eine Entschuldigung Meisners. Der Kardinal habe die Holocaust- Opfer beleidigt und auch Frauen, die sich in einer schwierigen existenziellen Notsituation befänden, sagte Grünen-Chefin Claudia Roth. Paul Spiegel forderte: „Meisner muss sich unverzüglich von diesem unzulässigen Vergleich distanzieren.“ Es habe schon Personen des öffentlichen Lebens gegeben, „die haben auf Grund solcher Äußerungen von ihren Ämtern zurücktreten müssen“.

Die nordrhein-westfälische nannte Kardinal Meisners Worte am Freitag „eine schlimme Entgleisung“. Generalsekretär Christian Lindner kritisierte, dass die Kirche Trost und Halt spenden sollte, wenn sich Frauen in einer individuellen Notlage dazu entschlössen, einen legalen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. (mit dpa)
(KStA)


Schwupps, schon stellt die kath. Kirche Frauen auf die gleiche Stufe wie Hitler und Stalin, nur weil Frauen über sich und Ihren Körper selber bestimmen wollen! Na, danke Herr Bischof! zunge

Finde ich eh seltsam, daß Leute die von Sexualtät keine Ahnung haben, sich dazu berufen fühlen anderen vorzuschreiben wie diese auch diesbezüglich zu leben haben! Wäre besser ALLE würden "ehrliche" Aufklärung betreiben. Außerdem sollte sich eine Organisation, die Verhütung verteufelt, sich nicht über ungewollte Schwangerschafften wundern! Imo! Was meint Ihr denn da dazu, liebe TVC´ler???

hakuna matata Woody cool

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PostPosted: 09.01.2005 11:47 Reply with quoteBack to top

n-tv.de wrote:
Sonntag, 9. Januar 2005
Sturm über Nordeuropa-"Erwin" fordert 8 Tote

Ein Sturm mit Orkanböen und heftigen Regengüssen über Nordeuropa hat am Samstag mindestens acht Menschenleben gefordert. Auf dem Brahmsee in Schleswig-Holstein werden seit Samstagnachmittag zwei Paddler vermisst. Der Zugverkehr im nördlichsten Bundesland wurde bis Sonntagmorgen eingestellt. Orkantief "Erwin" fegte mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 181 Stundenkilometern über den Norden und die deutschen Mittelgebirge.

In Schweden, Dänemark, Großbritannien und Irland waren etwa eine halbe Million Haushalte zeitweise ohne Strom. Außerdem gab es Überschwemmungen, der Straßen-, Schiffs- und Bahnverkehr wurde erheblich behindert. Zahlreiche Fährlinien von Nord- und Ostsee stellten ihren Dienst ein. Tausende Menschen mussten in Großbritannien ihre Wohnungen verlassen. Nordwestengland wurde am Samstag von den schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren getroffen.

Im dänischen Assens in Nordjütland wurden nach Angaben der Polizei zwei Männer von einem herabstürzenden Hausdach erschlagen. Die beiden anderen Opfer sowie drei Schweden waren jeweils in ihren Autos unterwegs und wurden von umstürzenden Bäumen getroffen. Ein Schwede starb auf seinem Bauernhof. Überall im südlichen Skandinavien wurden Fähr-, Zug- und Busverbindungen eingestellt sowie Brücken gesperrt.

Auf der Ostsee wurden alle Fahrten zwischen Rostock und Gedser in Dänemark bis Sonntagmorgen abgesagt. Auch die Ostseefähre zwischen Sassnitz auf der Insel Rügen und dem südschwedischen Trelleborg sowie weitere kleinere Fährlinien vom Festland zu den Inseln Rügen und Hiddensee stellten den Betrieb ebenso ein wie die Linie zwischen dem schwedischen Ystad und der dänischen Ferieninsel Bornholm. Auf der Nordsee blieben die Fähren zwischen Hirtshals in Dänemark und Larvik in Norwegen im Hafen.

In List auf Sylt, wo Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 181 Stundenkilometern tobten, wurden nach Angaben der Polizei Dächer abgedeckt, in vielen Teilen Schleswig- Holsteins Bäume umgerissen. Ein umgestürzter Baum blockierte die Bahnstrecke Hamburg-Flensburg. An der Nordseeküste wurde mit Überflutungen der Strände und des Deichvorlandes gerechnet.

Nordwestengland wurde am Samstag von den schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren getroffen. Die Stadt Carlisle wurde durch das Hochwasser von der Außenwelt abgeschnitten; alle Zufahrtsstraßen waren überflutet. Autos schwammen durch die Straßen. Die über 100 000 Einwohner mussten die Nacht ohne Strom verbringen.

Militärhubschrauber holten mindestens 15 Einwohner von den Dächern ihrer Häuser, darunter eine Familie mit Baby und einen 90- jährigen Mann. Andere Menschen brachten sich mit Booten in Sicherheit.

Vor der Küste Westschottlands lief im Sturm eine Fähre auf Grund. Die 43 Passagiere und 57 Crewmitglieder müssten auch über Nacht an Bord bleiben, kündigte eine Sprecherin der Reederei P&O an. Das schlechte Wetter erlaube es vorerst nicht, die aus Nordirland kommende Fähre mit Schleppern frei zu ziehen. Erst am Sonntag könne ein solcher Versuch unternommen werden. Es sei aber niemand in Gefahr.

Auf einer nordenglischen Autobahn warfen Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von 140 Kilometern in der Stunde 25 Lastwagen um. Eine Reihe von Autobahnen und Brücken wurde gesperrt.


Wow, habt Ihr davon was gemerkt? Bei uns war es eher ruhig...

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PostPosted: 09.01.2005 15:14 Reply with quoteBack to top

joar,war ganz schön windig wink aber Baugerüst vorm Haus steht noch,Autos sind auch noch alle ganz,n paar Äste liegen unten,aber sonst ok,schätz ma weiter nördlich bzw nordwestlich vorallem siehts schlimmer aus
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PostPosted: 18.01.2005 22:04 Reply with quoteBack to top

Quote:
Europa feiert A380 als Triumph
Streit mit USA: Schröder fordert Selbstbewusstsein

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Großer Bahnhof für das größte Passagierflugzeug der Welt: Die Staats- und Regierungschefs der vier Partnerstaaten haben den neuen Airbus A380 als Triumph der europäischen Hochtechnologie gefeiert. Der Luftfahrtkonzern Airbus stellte den "Giganten der Lüfte" am Dienstag in einem Festakt in Toulouse der Öffentlichkeit vor. Das Gemeinschaftsprojekt von Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland soll ab 2006 die Vorherrschaft des Jumbojets 747 vom US-Konkurrenten Boeing brechen.

Bundeskanzler Gerhard Schröder betonte, es seien die Traditionen des "guten alten Europas", die Airbus weltweit zur Nummer eins in der Luftfahrtindustrie gemacht hätten. "Unser Europa ist immer noch in der Lage, großartige Impulse für die Moderne im 21. Jahrhundert zu geben." Der Kanzler appellierte zugleich an den Airbus-Mutterkonzern EADS, sich nach Russland zu öffnen. Man müsse begreifen, dass "das Boot noch nicht voll" sei.

40.000 Jobs in Deutschland in der Bauphase

Der französische Staatspräsident Jacques Chirac, der britische Premierminister Tony Blair und Spaniens Ministerpräsident José Luis Zapatero würdigten das zwölf Milliarden Euro teure Projekt als wegweisend. Chirac äußerte die Hoffnung, dass dies erst der Anfang einer großen Serie von Erfolgen sei. Der A380 werde genauso Geschichte schreiben wie der Überschalljet Concorde. Zugleich sei der Superjet aber auch eine der saubersten Maschinen der Welt. Chirac forderte, endlich internationale Emissionsgrenzwerte für den Luftverkehr festzulegen.

Zapatero betonte: "Noch nie ist ein Projekt solchen Ausmaßes auf friedlichem Weg verwirklicht worden." Blair hob hervor, dass der neue Airbus allein in Großbritannien 100.000 neue Jobs schaffe. Zugleich seien milliardenschwere Exporterlöse zu erwarten. In Deutschland, wo nicht nur die vorderen und hinteren Rumpfteile gebaut werden, sondern der fertige Airbus auch lackiert wird, sollen in der Hauptbauphase um 2006 bis zu 40.000 Arbeitsplätze von dem Projekt abhängen.

Erstflug in wenigen Wochen

Schröder rief die EU zu Selbstbewusstsein im Streit mit den USA über Subventionen für zivile Flugzeugbauer auf. Die europäischen Interessen müssten in den Verhandlungen über die Abschaffung staatlicher Beihilfen für Airbus und Boeing fair, aber nachdrücklich zum Ausdruck gebracht werden. Die EU und die USA hatten einen neuen Handelsstreit um die Subventionen vergangene Woche knapp abgewendet und vereinbart, Verhandlungen aufzunehmen.

Die Präsentation des ersten fertig montierten A380 wurde betont selbstbewusst in Szene gesetzt. Fast 5.000 geladene Gäste verfolgten in der Montagehalle in Toulouse, wie das Großraumflugzeug in einer Multimediashow enthüllt wurde. Dabei wurden die Vorstandschefs der 14 Airlines eingeblendet, die den Airbus A380 schon bestellt haben. Sie sagten dem Superjet eine große Zukunft voraus. Zum Abschluss des Roll-Outs tauften die vier Staats- und Regierungschefs die Maschine.

Der doppelstöckige Passagierjet bietet in seiner Standardversion 555 Passagieren Platz und kann bis zu 15.000 Kilometer nonstop fliegen. Die erste Maschine soll bereits in wenigen Wochen ihren Erstflug absolvieren. Der erste Linieneinsatz soll 2006 bei Singapore Airlines folgen. Bei Airbus sind bisher 149 feste Bestellungen eingegangen.

(N24.de, AP)


Bin ja mal gespannt ob das Teil auch fliegt wenn es soweit ist! wink

MfG

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PostPosted: 22.01.2005 23:08 Reply with quoteBack to top

Samstag 22. Januar 2005, 14:43 Uhr

Eurofighter angeblich nur bedingt einsatzfähig

Berlin (AP) Der Eurofighter kann wegen der Kürzungen bei der Beschaffung angeblich nicht alle geforderten Leistungen bringen. Das berichtete der «Spiegel» am Samstag unter Berufung auf einen Bericht des Verteidigungsministeriums an den Bundestag. Wichtige Alarmgeräte sollten «erst einmal wegfallen», einige Bordwaffen dürften beim Training nicht eingesetzt werden.

Entweder müssten die Beschaffungsländer Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien «etliche Millionen» mehr für das Kampfflugzeug ausgeben, oder die Luftwaffen erhielten nur ein bedingt einsatzfähiges Fluggerät, schrieb das Magazin. Die mit den Herstellern vereinbarte Obergrenze der Entwicklungskosten - allein 4,39 Milliarden Euro für den deutschen Anteil von 33 Prozent - reichten nicht aus, um alle verabredeten Leistungsanforderungen zu erfüllen.

Unter anderem werde der Schutz der Piloten geschmälert, weil wichtige Alarmgeräte, die vor gegnerischen Abwehrraketen und Laser-Strahlen warnen, erst einmal wegfielen. Auch Bord-Radar und Autopilot würden nur eingeschränkt arbeiten. Die bisher ausgelieferten Jäger dürften zurzeit ihre wichtigsten Waffen nicht einsetzen: «Das Schießen mit der Bordkanone ist verboten.» Nicht einmal die Zusatztanks und Hitzefackeln zum Täuschen feindlicher Raketen seien gegenwärtig zur Nutzung freigegeben.

Die Luftwaffe habe im April 2004 acht Eurofighter erhalten, die aber «wegen diverser Probleme» bisher nur knapp 300 Flugstunden absolviert hätten. Nur mit fünf dieser Maschinen könnten die Piloten zurzeit üben.

Quell: de.news.yahoo.com

*grrrrml* Frage mich wozu wir SOVIELE Milliarden dafür opfern, wenn das Ding dann nichts taugt!!! Da hätte man auch billiger und bessere Modelle wo anders einkaufen können!!!!

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PostPosted: 26.01.2005 18:49 Reply with quoteBack to top

Quote:
Fünf Länder wollen sofort abkassieren
Studiengebühren: Situation in den Bundesländern

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"Keine Studiengebühren" - Vergeblicher Protest? (dpa)

Die fünf unionsgeführten Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und das Saarland wollen nach Aufhebung des bundesweiten Verbots durch das Verfassungsgericht möglichst schnell Studiengebühren einführen. Fast alle SPD-geführten Länder wollen hingegen weiter ein gebührenfreies Erststudium innerhalb einer gewissen Zeitspanne garantieren. Die Planungen und der gegenwärtige Rechtszustand im Länder-Überblick.

Baden-Württemberg ist Vorreiter bei der Einführung von Studiengebühren. Als erstes Bundesland hatte es bereits vor Jahren Strafgebühren für Langzeitstudenten in Höhe von 510 Euro pro Halbjahr eingeführt. Solche Langzeitgebühren waren nach dem alten Recht schon immer möglich.

Bayern will ebenfalls sofort Gebühren für alle einführen. Bisher werden diese erst bei Überschreitung der Regelstudienzeit von mehr als drei Semestern verlangt. Für bedürftige Studenten werden - ähnlich wie in Baden-Württemberg - verschiedene Kreditmodelle und Stipendiensysteme geprüft. Im Bundestagswahlkampf 2002 hatte sich Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) als Kanzlerkandidat der Union noch gegen Studiengebühren ausgesprochen.

Berlin erhebt derzeit keine Studiengebühren. Die Einführung von Langzeitgebühren war 2004 am Widerstand der PDS gescheitert. In der Landes-SPD gibt es Rufe nach Studiengebühren für alle.

Brandenburg will das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss weiter gebührenfrei lassen - auch in den aufeinander aufbauenden Bachelor- und Masterstudiengängen.

Bremen plant wie die meisten SPD-Länder ein Studienkontenmodell. Das heißt: Das Erststudium bleibt bis zum Masterabschluss in der Regelstudienzeit plus einige weitere Semester gebührenfrei. Dann werden Langzeitgebühren von etwa 500 Euro pro Semester fällig.

Hamburg will Studiengebühren für alle möglichst schnell einführen und strebt zugleich eine Darlehensregelung an, bei der auch Bafög nur noch als Vollkredit mit Zinsen gewährt wird.

Hessen möchte zwar Gebühren einführen, stößt aber auf rechtliche Probleme. Laut Landesverfassung sind Schul- und Hochschulbesuch "unentgeltlich". Die Erhebung eines "angemessenen Schulgeldes" setzt nach der Verfassung ein ausreichendes Einkommen der Eltern voraus.

Mecklenburg-Vorpommern will das Erststudium bis zum Master weiter gebührenfrei lassen. Die Hochschulen dürfen nur für die Weiterbildung Gebühren erheben.

Niedersachsen möchte künftig vom ersten Semester an Gebühren erheben. Bisher gilt das nur bei Überschreitung der Regelstudienzeit von mehr als vier Semestern.

Nordrhein-Westfalen will an dem Studienkontenmodell festhalten: grundsätzlich Gebührenfreiheit bis zum Masterabschluss, allerdings Langzeitgebühren bei deutlicher Überschreitung der Regelstudienzeit. SPD und Grüne werben im Landtagswahlkampf für diese Regelung.

Rheinland-Pfalz will ebenfalls bei diesem Studienkontenmodell bleiben - das auch dort entwickelt wurde. Erwogen wird eine Beschränkung auf Landeskinder, weil ein Run auf die Landeshochschulen aus Gebührenländern befürchtet wird.

Saarland hat bereits in seinem neuen Hochschulgesetz Gebühren für alle vorgesehen und kann diese nach dem Karlsruher Urteil jetzt auch erheben.

Sachsen prüft die Einführung des Studienkontenmodells. Für die Weiterbildung sollen aber weiterhin Gebühren verlangt werden.

Sachsen-Anhalt ist für Studiengebühren vom ersten Semester an grundsätzlich offen. Bisher werden nur von Langzeitstudenten vom fünften zusätzlichen Semester an Gebühren verlangt.

Schleswig-Holstein hat bisher Gebühren nur für Weiterbildung erhoben, die den Hochschulen zufallen. Ein Modell mit Garantie für ein gebührenfreies Erststudium ist im Gespräch.

Thüringen ist zwar grundsätzlich für Studiengebühren vom ersten Semester an offen. Eine Einführung ist aber frühestens in der nächsten Wahlperiode von 2009 an geplant.

(N24.de, dpa)


Cool, bald gibt es Bildung nur noch für Reiche Leute, was ein Fortschritt! motz

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PostPosted: 26.01.2005 21:00 Reply with quoteBack to top

Maestro wrote:
Cool, bald gibt es Bildung nur noch für Reiche Leute, was ein Fortschritt! motz

MfG

Maestro


Das glaube ich nicht. Es wird, wie bei fast allem, bestimmt Regelungen für Geringverdiener geben. Ich hoffe bloß, daß die Gebühren wirklich gut benützt werden an den Unis und daß deren Angestellte dann auch mehr "kundenorientiert" werden. Zum Teil hatte ich als Studentin den Eindruck die Professoren nur zu stören, wenn ich glatt mal in die Sprechstunde wollte. Mannomann, hat mich das immer aufgeregt.

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PostPosted: 05.02.2005 16:57 Reply with quoteBack to top

Spiegel.de wrote:
GESUNDHEIT

Rauchfreies Deutschland


Schlechte Nachrichten für Raucher: Im Bundestag zeichnet sich eine große Koalition für ein umfassendes Rauchverbot ab. In Italien, Irland und Norwegen gelten bereits ähnliche Gesetze.

Zigarettenkippen: Verpflichtung, Nichtraucher zu schützen

Berlin - Ein solches Verbot sei in Deutschland nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch in Restaurants notwendig, sagt die SPD-Gesundheitsexpertin Marlies Volkmer. "Wir haben die Verpflichtung, Nichtraucher und Restaurantangestellte zu schützen", so die Politikerin gegenüber dem SPIEGEL. Auch die Drogenbeauftragte der Unionsfraktion, Gerlinde Kaupa, will den Tabakqualm strikt eindämmen.

Eine freiwillige Selbstverpflichtung für Hotels und Gaststätten auf die Einrichtung von Nichtraucherzonen, wie sie die Bundesregierung anstrebt, reiche nicht aus. "Wenn selbst in Ländern wie Italien oder Irland ein Rauchverbot durchsetzbar ist, sollte dies auch bei uns möglich sein", so Kaupa.

In Italien gilt seit dem 10. Januar ein striktes Rauchverbot in Restaurants und Bars. Seither ist es Restaurant-Besuchern nur noch in abgeschlossenen Raucherräumen mit einer separaten Lüftung gestattet, das Mahl mit Zigaretten oder Zigarren ausklingen zu lassen. Das Rauchen ist auch in allen italienischen Zügen verboten, ebenso am Arbeitsplatz, in allen Geschäften sowie in öffentlichen und privaten Büros mit Publikumsverkehr. Wer in Italien dennoch zum Glimmstängel greift, muss mit 25 bis 250 Euro Bußgeld rechnen. Auf Rauchen neben Schwangeren oder Kindern steht die doppelte Strafe. Auch die Wirte sind verpflichtet, für saubere Luft zu sorgen: Sie müssen jeden rauchenden Gast anzeigen. Tun sie das nicht, drohen Strafen zwischen 220 und 2200 Euro.

Irland hatte im vergangenen März als erstes Land der Welt Zigarettenkonsum in sämtlichen Restaurants und Kneipen verboten. Bei Nichtbeachtung des Verbots drohen dort Geldbußen von bis zu 3000 Euro. In Norwegen ist ein vergleichbares Verbot seit 1. Juni 2004 in Kraft. Rauchen in Bars, Restaurants und Clubs ist dort seither verboten.

In New York gilt seit 1995 ein Anti-Raucher-Gesetz in Restaurants. Seit März 2003 herrscht auch in Bars, Clubs und allen Büros Rauchverbot. Überall mussten Schilder mit dem Rauchverbot angebracht und die Aschenbecher weggeschlossen werden. Wer das Gesetz einmal verletzt, muss 200 bis 400 Dollar Strafe zahlen, beim zweiten Mal 500 bis 1000, beim dritten 1000 bis 2000. Danach kann das Geschäft geschlossen werden.


Tja, es wird eng bzw. Rauchfrei, je nach Standpunkt, was meint Ihr dazu?
Von mir aus kann ruhig Lokale Qualmfrei machen, nur finde ich etwas verlogen vom Staat auf der einen Seite "dicke" Kohle mit der Tabaksteuer zu machen und andererseits Raucher zu verteufeln!? lach


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PostPosted: 05.02.2005 23:56 Reply with quoteBack to top

Äh...in Restaurants könnte ich ein Rauchverbot ja noch verstehen, aber in Bars?! Hallo, dass ist doch dämlich. Sowas lässt sich nur sehr schwer durchsetzen meiner Meinung nach. Und was soll der Spruch denn von Hr. (Fr.?) Kaupa: "Wenn selbst in Ländern wie Italien oder Irland ein Rauchverbot durchsetzbar ist, sollte dies auch bei uns möglich sein",
Was ist das, Gruppenzwang für Europa oder was... tot

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PostPosted: 06.02.2005 09:59 Reply with quoteBack to top

Die dicke Kohle kommt ja nicht mehr so rüber für Herrn Eichel, Woody. Vielleicht rauchen die Leute weniger oder vielleicht kaufen auch immer mehr Leute eingeschmuggelte Zigaretten.

Von mir aus könnte das hier sein wie in Italien. Ich hasse diese rauchige Luft, wenn ich fortgehe. Passiv rauchen ist sehr ungesund, da gibt es gute Langzeitstudien dazu und ich sehe nicht ein, wieso ich mich von Leuten vergiften lassen soll, bloß weil die meinen, sie hätten ein Recht dazu! Ich würde viel öfter weggehen, wenn die Luft in Bars, Discos etc. besser wäre, aber so wie das jetzt ist, Nein Danke tot .

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