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Forum: Sportplatz · Replies: 203
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Crna Gora
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PostPosted: 11.07.2007 23:01 Reply with quoteBack to top

Scheint wirklich so zu sein: Die Tour ist unberechenbar geworden. Bis jetzt keiner der sie dominiert. Jetzt nur mal von den Sprintern gesprochen. Denn die Klassement-Fahrer, fahren ja bei den Flachetappen nur mit dem Strom und schauen, dass sie sich möglichst aus jeder brenzligen Situation raushalten. Darunter selbstverständlich vor allem Stürze.

Mittelgebierge? Warum klingt das für mich so, als ob sich eine Ausreißergruppe finden wird? lach Naja... Das mit diesen Ausreißergruppen ist ja nichts neues. Nur meine ich im Gefühl zu haben, dass sich morgen diese auch durchsetzen wird. Die Frage dürfte nur sein, ob CSC dann auch für die Nachführungsarbeit sorgt. Denn mit Sastre haben sie ja auch noch ein Eisen im Feuer für das Gesamtklassement. Und da Cancellara kein Mann für eben dieses Klassement ist, wird man sich zweimal überlegen, ob man dort schon wertvolle Helferkräfte verpulvert.

Edig by Robert: Ich frage mich wann du draufkommst dass du dir diese sinnlosen Zusätze sparen kannst da sie ohnehin von mir gelöscht werden...

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Robert
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PostPosted: 12.07.2007 19:36 Reply with quoteBack to top

Quote:
94.Tour de France - 5.Etappe
"Pippo" der Sieger und "Vino" der Verlierer


AUTUN, 12.07.07 (rsn) - "Ich erinnere mich, als ich noch ein Kind war, da ist in der ersten Tourwoche immer etwas passiert", sagte Tour de France- Direktor Christian Prudhomme zur Begründung, warum er schon beim fünften Teilstück das Peloton über einen anspruchsvollen Kurs schickte. Und "passiert" ist dann am Donnerstag in der Tat einiges, auch wenn nach 182,5 km und acht Anstiegen im Morvan- Massiv die Entscheidung in Autun wieder im Massensprint fiel. Tour-Topfavorit Alexandre Vinokourov verlor nach einem Sturz im Finale über eine Minute - und vielleicht sogar die Tour. Das Missgeschick des Kasachen überschattete den Tagessieg des Italieners Filippo Pozzato (Liquigas) und die erneute Verteidigung des Gelben Trikots durch Fabian Cancellara (CSC).

Der 25 Jahre alte Pozzato, der vor drei Jahren in Saint- Brieuc schon einmal eine Touretappe gewonnen hatte, setzte sich im Sprint eines dezimierten, 74-köpfigen Feldes durch vor dem Spanier Oscar Freire (Rabobank) und dem Italiener Daniele Bennati (Lampre). Milram-Veteran Erik Zabel aus Unna kam auf Rang fünf bei dem Teilstück, das lange im Zeichen eines Ausreißerduos mit dem Franzosen Sylvain Chavanel und dem Belgier Philippe Gilbert stand und bei dem es zahlreiche Stürze gab.

In der Abfahrt hinunter in den Zielort hatte Fabian Cancellara eine Schrecksekunde zu überstehen, als er sich in einer Kurve verschätzte. Der Schweizer konnte gleich weitermachen und verteidigte das "Maillot Jaune", das er seit dem Auftakt in London trägt, erneut. Verhängnisvoller war ein Sturz von Vinokourov 25km vor Schluss. Der Astana-Star, der mit einem Motorrad-Kameramann kollidiert war, berappelte sich und fuhr mit blutendem Knie und aufgerissener Hose weiter. Fünf Teamkollegen warteten auf ihn, doch sie konnten ihrem Kapitän nur bedingt helfen. Vinokourov musste am Schluss allein versuchen, den Schaden zu begrenzen. 1:19 Minuten nach Tagessieger - und seinem Teamkollegen Andreas Klöden - erreichte der als Topfavorit ins Rennen gegangene Kasache das Ziel.

Klöden erlebte ebenfalls einen vorgezogenen Freitag, den 13., als er bei KM 107 Bekanntschaft mit dem Asphalt gemacht hatte. Die Astana-Profis Daniel Navarro und Paolo Savoldelli warteten auf den Deutschen, der bald wieder den Anschluss ans Feld schaffte. Unklar war aber zunächst, ob er sich nicht doch schwerer verletzt hat. Bei seinem Team fürchtete man, dass sich der 33-Jährige wie schon vor vier Jahren erneut das Kreuzbein gebrochen hat. (s.MELDUNG).

Rund 32 Kilometer vor dem Ziel der turbulenten Etappe musste auch Erik Zabel eine unliebsame Unterbrechung seiner Dienstfahrt durch einen Defekt in Kauf nehmen. Der Berliner wurde von seiner kompletten Milram- Mannschaft wieder an das rasende Hauptfeld herangefahren und konnte den ersten Platz des besten Sprinters von Tom Boonen ergattern. "Jetzt ist noch viel zu früh, an das Grüne Trikot in Paris zu denken", sagte Zabel, der die Punktewertung 1996 bis 2001 sechs Mal hintereinander gewonnen hatte. "Nach meinem Dopinggeständnis dachte ich, meine Karriere sei vorbei. Und jetzt habe ich das Grüne Trikot. Ich bin glücklich, im Peloton dabei zu sein", sagte Zabel.

Sylvain Chavanel hatte 13km nach dem Start in der Weinstadt Chablis im Burgund das Rennen eröffnet. Seine Attacke gingen Gilbert und ein weiterer Franzose, William Bonnet, dann auch noch der Italiener Gianpaolo Cheula mit. Das Feld ließ die Gruppe bis auf 15 Minuten (KM 55) wegfahren, bevor man dort eine Reaktion zeigte. Chavanel sammelte unterwegs fleißig Punkte für die Bergwertung, die er nach der Etappe nun anführt. Während der Rest der Gruppe die Beine hochnahm, versuchten der Franzose und Gilbert ihre Flucht bis ins Ziel zu bringen, doch 11km vor Schluss war Chavanel als Letzter "Überlebender" eingeholt. Die folgenden Attacken (Lefèvre, Popovych, Millar) führten zu nichts und die Entscheidung fiel im Sprint, in dem sich Pozzatto mit seinen Landsleuten Bennati und Ballan ins Gehege kam.

"Die letzten 50km waren schnell und sehr schwer", sagte Etappensieger Pozzato. "CSC entschied, nicht das Gelbe zu verteidigen und die Ausreißer fahren zu lassen. Wir haben dann mit den anderen Teams gesprochen. Mit den Teams von Freire und Valverde (Caisse d'Epargne) haben wir dann die Verfolgung organisiert. Ich habe mich im Finale sehr gut gefühlt und morgen werde ich es wieder versuchen", so der elegante "Pippo", der einer der besten Puncheurs ist und bereits einige große Eintagesrennen (San Remo, Hamburg, Het Volk) gewann.

"Wir sind heute ein Risiko eingegangen. 21 Teams wollen Etappen gewinnen, da haben wir nichts gemacht in der Verfolgung der Ausreißer. Ich glaube, ich muss mich heute bei Pozzato bedanken, dass ich das Trikot noch habe", meinte Cancellara. Ironischerweise übernahm CSC bei der Etappe, bei der das Team am wenigsten machte, die Führung im Mannschaftsklassement.

Am Freitag folgt die letzte Sprintetappe vor den Alpen. Es geht über 199,5km von Semur-in-Auxois nach Bourg-en-Bresse.


(www.radsportnews.com)

Aufregendere Etappe als vermutet. Mir tut Vino leid, aber die Tour hat er noch lange nicht verloren. Allerdings ist seine Ausgangssituation vor den Alpen nicht mehr so rosig wie noch einen Tag zuvor. Zu Klöden hab ich bislang noch keine News die eine schwere Verletzung bestätigen oder dementieren würden. Wäre auf jeden Fall schade wenn er sich hier schwerer verletzt hätte. Wäre ein vollendeter schwarzer Tag für Astana. Also gute Besserung an der Stelle an Klödi!

Aja, Gratulation natürlich an Filippo Pozzato für seinen Sieg auf Ankündigung! ja

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Crna Gora
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PostPosted: 12.07.2007 20:19 Reply with quoteBack to top

Robert wrote:
Ich frage mich wann du draufkommst dass du dir diese sinnlosen Zusätze sparen kannst da sie ohnehin von mir gelöscht werden...


Och... Keine Sorge. Ich bin schon beim erstem Mal darauf gekommen. Man mag es zwar kaum glauben, aber ich bin so einer der sich seine Beiträge öfter durchliest. Ich steh wohl darauf meinen Nick zu sehen und daneben meine geistlichen Ergüsse zu bewundern. rolleyes

Woran könnte es also liegen, dass ich es nicht lassen kann? Welcher Grund könnte das denn sein? Ist es die Enttäuschung darüber, dass mir die Illusion an saubere Radsprotler genommen wurde? Ist es die Enttäuschung, dass mir die Illusion genommen wurde, dass mein absoluter Lieblingsfahrer keine illegalen Substanzen zu sich nimmt? Sind es vielleicht die ganzen Dopinggeständnisse die es in letzter Zeit gab, die aber nur deswegen zustande gekommen sind, weil die Akteure keine andere Wahl mehr hatten? Liegt es vielleicht daran, dass ich ein sehr großer Radsport-Fan war, dass Radsport zeitweise meine Lieblingssportart Nummer 2 war? Liegt es vielleicht daran, dass ich den Radsport immer noch sehr gerne mag und nicht möchte, dass das Thema Doping unter den Tisch gekehrt wird? Liegt es vielleicht daran, dass sich hier einige (wohl nur einer wink ) gerne die Illusion vom sauberen Radsport bewahren möchten, ich das aber nicht zulassen kann, weil es schlicht und ergreifend jeglicher Logik entbehrt?

Oder ist es vielleicht einfach nur eine Form des Protests. Etwas damit ich selbst nicht noch daran glaube, dass der Radsport sauber ist. Glaube es oder glaube es nicht, aber ich schaue mir die Rennen wohl immer noch mit der gleichen Freude wie früher an. Denn rein optisch hat sich ja nichts verändert. Aber ich muss einfach kundtun, dass ich es nicht für gut heißen kann was da passiert ist. Du magst deinen Frieden mit den Dopern gefunden zu haben, ich eben noch nicht. Von daher können wir das Spielchen sehr gerne weiter fortführen. wink

Zur heutigen Etappe: Leider musste ich länger arbeiten, sodass ich nicht alles mitbekommen habe. Scheint aber wirklich eine spannende Etappe gewesen zu sein. Der geständige Erik Zabel hat sich auf seine alten Tage nochmal das Grüne Trikot übergestreift. eek Freut mich, dass Cancellara immer noch das Gelbe inne hat. Mal schauen wie lange er es noch behalten kann. Und wie sich Winokourov nach seinem Sturz wieder aufrappeln wird, werden wir spätestens beim nächsten Tagesabschnitt sehen können. Laut den Astana-Verantwortlichen bleibt Vino weiterhin der Kapitän des Teams. Aber mit dem Ullrich-Freund und Kascheschkin hat man ja noch zwei weitere Eisen im Feuer. Das konnte man daran sehen, dass die zwei die einzigen waren die nicht zu Vino zurückbeordert wurden.

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Robert
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PostPosted: 13.07.2007 00:33 Reply with quoteBack to top

Crna Gora wrote:
Liegt es vielleicht daran, dass sich hier einige (wohl nur einer wink ) gerne die Illusion vom sauberen Radsport bewahren möchten, ich das aber nicht zulassen kann, weil es schlicht und ergreifend jeglicher Logik entbehrt?


Bitte lies mal meine Beiträge hier von vor 2-3 Jahren durch. Schon damals war ich mir des Dopings bewusst und hab die Meinung vertreten dass wahrscheinlich so ziemlich alle davon in gewissem Maße betroffen waren. Nun hat sich das herausgestellt und die Öffentlichkeit (du inklusive) übertreibt. Seltsamerweise nur in Deutschland. In allen anderen Ländern geht es um das Überthema Radsport und das Unterthema Doping. Bei euch ist Doping das Hauptthema und der Sport die Nebensache. Wahrscheinlich weil euer Radsportstolz mit dem Fall von Ullrich auch gefallen ist, aber schlussendlich ist das doch nur übertrieben und krank. Und ich sage nochmal: Ich verstehe jeden einzelnen von den Radfahrern die dopen sehr gut! Denn wenn nur ein einziger im Feld dopt muss der Rest auch dopen, um Chancengleichheit herzustellen. Das ist einfachste Logik!

Quote:
Du magst deinen Frieden mit den Dopern gefunden zu haben, ich eben noch nicht. Von daher können wir das Spielchen sehr gerne weiter fortführen. wink


Wenn es dir nicht zu blöd ist was zu schreiben was ohnehin gelöscht wird... wink

Achja wenn Vino das tun wird dann vermutlich nicht sooo blöd wink

PS: Achja, Entwarnung für alle Klöden Fans, er hat nicht wie befürchtet einen Steißbeinbruch sondern das Steißbein ist 'nur' leicht angebrochen. Keine extrem schwere Verletzung also, auch wenns sicher nicht sehr bequem am Rad sein wird. Vino ist hingegen wohl etwas schwerer Verletzt, das Cut an seinem Knie und Oberschenkel könnte ihn durchaus für den weiteren Tourverlauf sehr stören. Wäre schade!

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Crna Gora
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PostPosted: 13.07.2007 19:12 Reply with quoteBack to top

Na da hat es Boonen dann doch geschafft. Es schien wirklich so, als ob er nicht mehr mithalten kann. neutral Klöden und Vino sind ja schon mal in Ziel gekommen. Wie zu erwarten war hat sich in der Gesamtwertung nicht sonderlich viel getan. Die Zeitbonifikationen sind ja wohl kaum der Rede wert.

Robert wrote:
Nun hat sich das herausgestellt und die Öffentlichkeit (du inklusive) übertreibt. Seltsamerweise nur in Deutschland. In allen anderen Ländern geht es um das Überthema Radsport und das Unterthema Doping. Bei euch ist Doping das Hauptthema und der Sport die Nebensache. Wahrscheinlich weil euer Radsportstolz mit dem Fall von Ullrich auch gefallen ist, aber schlussendlich ist das doch nur übertrieben und krank. Und ich sage nochmal: Ich verstehe jeden einzelnen von den Radfahrern die dopen sehr gut! Denn wenn nur ein einziger im Feld dopt muss der Rest auch dopen, um Chancengleichheit herzustellen. Das ist einfachste Logik!


Bei sowas läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Wo bitte ist denn der Sport, wenn jemand unerlaubte Mittel zu sich nimmt um seine Leistung zu steigern? Was genau hat das mit der sportlichen Leistung zu tun? Man täuscht alle über seinen sportlichen Möglichkeiten. Da ist es mir scheiß egal, ob das nun alle machen oder nicht. Wenn ich mit den Mitteln die mir legal zur Verfügung stehen eben fünf Minuten länger zum Ziel brauche, als mit unerlaubten, dann ist das eben so. Warum kann das keiner akzeptieren? Sicher mag deine Logik einfach sein. Aber sie ist für mich einfach nur ignorant. Nur, weil alle es machen, muss ich es auch machen. So ein Unsinn. Soll ich mal mit dem berühmten Spruch "Wenn jemand von einem Hochhaus springt..." kommen?

Ich bin dem Sport schon seit Ewigkeiten verbunden. Aktiv spiele ich in einem Tischtennis-Verein. Fußball spiele ich sehr, sehr, sehr oft. Früher bin ich auch gerne mit dem Fahrrad kürzere Strecken gefahren. Ich spiele im Schwimmbad sehr gerne Beachvolleyball. Und im TV schaue ich mir eigentlich jeden Sport an, wirklich jeden. Und ich kann es einfach nicht ab, wenn jemand zu Doping greift. Ich kann es einfach nicht ab, es überkommt mich jedes Mal ein Übelkeitsgefühl.

Ich kann mir gut vorstellen, dass in Italien das Thema Doping unter den Tisch gekehrt wird und der Sport im Vordergrund steht. rolleyes Ich weiß nicht, ob du dich im Fußball ein wenig auskennst aber informiere dich mal über den Manipulationsskandal letztes Jahr in Italien. Harte Sanktionen wurden angekündigt, jeder war dafür. Die Strafen wurden dann von Instanz zu Instanz immer mehr und mehr gemildert bis sie im Grunde an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten waren. Hat das auch nur irgendeiner erwähnt? Nicht einer. Und sowas kann ich einfach nicht ausstehen. Sollen die die im Sport betrügen wollen doch bleiben wo der Pfeffer wächst. Aber man soll aufhören mich als großen Sportfan zu verhöhnen. Denn genau das machen sie. Und da die Deutschen (ich bin übrigens keiner wink ) wohl auch dem Sport sehr verbunden sind, diskutieren sie eben über das Doping, weil es ihnen wohl genau so das Herz bricht wie mir. Klingt zwar ein wenig rührselig, ist aber wohl eine Tatsache.

Sicher hat mich die Sache mit Ullrich hart getroffen. Er war auch der Auslöser dafür, dass ich nicht mehr an den sauberen Radsport glaube. Dennoch sollte man nicht alles darauf schieben. Es ist und bleibt Fakt, dass so einiges unter den Tisch gekehrt wird. Die Topfahrer äußern sich zu nichts was mit Doping zu tun hat. Die ertappten (Ullrich) lügen weiterhin, sodass sich die Balken biegen. Die Geständigen (Zabel) fahren bei der diesjährigen Tour munter mit. Und da nützt mir so eine Unterzeichnung der Erklärung sauber die Tour bestreiten zu wollen wirklich recht wenig. Denn es wird gelogen, dass es kaum mehr auszuhalten ist.

Robert wrote:
Wenn es dir nicht zu blöd ist was zu schreiben was ohnehin gelöscht wird... wink


Hm... Ich bin eben ein wenig verrückt. Obwohl? Nicht nur ein wenig, sondern arg viel. Von daher ist es mir im Grunde schnuppe. Und auch weiß ich die Annehmlichkeiten gewisser Foren-Rechte sehr zu schätzen und da wäre es doch unfair von mir dich diese nicht gebrauchen zu lassen. wink

Aber nun gut... Ich kann dir zuminest versprechen, dass ich unseren Zweier-Thread in Zukunft von solchen ellenlangen Beiträgen zum Thema Doping verschonen werde. Es gibt ja noch den anderen Radsport-Thread. Ist ja auch was. wink

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Crna Gora
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PostPosted: 14.07.2007 20:49 Reply with quoteBack to top

Hervorragende Etappe heute. Ich habe extra meinen 'Stadtaufenthalt' unterbrochen um mir den Schluss anzuschauen. Es war wirklich geil zu sehen wie der gerade mal drei Jahre eek ältere Linus Gerdemann seinen Ausreißversuch erfolgreich durchgezogen hat. Da hat es Landaluze vom Kletter-Team Euskaltel nicht ganz vermocht ihn noch zu überflügeln. Da könnte man jetzt wirklich das Träumen anfangen, wenn ich mich da an den jungen Ullrich (rolleyes) erinnere wie der damals im Jahre 1996 aufgetrumpft hat. Sicher wäre es jetzt vermessen zu sagen, dass Gerdemann für das Gesamtklassement ernsthaft in Frage kommt, aber so unmöglich scheint es nicht zu sein. Man weiß halt nicht wie sich Rogers bei den anstehenden Bergetappen machen wird. Es kann durchaus sein, dass er es nicht packt und Gerdemann 'einspringen' muss. Aber Gerdemann hat erstmal vorbildlich sein eigenes Wohl hintendran gestellt und gesagt, dass er für Rogers fahren will. Mal sehen, ob das nicht bald anders aussehen wird.

Wie schaut's bei den anderen aus? Das 'Krüppel-Duo' wink von Astana kämpft sich weiterhin durchaus ansehnlich durch die Tour, sodass man schon Zweifel bekommen könnte, wenn man nicht wüsste, dass die beiden rein gar nichts mit Doping zu tun haben. rolleyes Klöden ist nun mit knapp vier Minuten auf den ersten sechster der Gesamtwertung. Für mich hat er schon einen guten Eindruck gemacht, sodass er wohl der größte Favorit auf den Toursieg ist. Es sei denn natürlich Gerdemann dreht auf. lach Schade, dass, dennoch erwartungsgemäß, Cancellara eingebrochen ist. Es war aber wie gesagt klar, dass er einfach nichts mit Bergen am Hut hat.

Morgen wird sich zeigen was der Sieg von Gerdemann heute zu bedeuten hat. Die erste Bergankunft steht auf dem Programm. Ich glaube nicht, hoffe aber, dass er mithalten kann. Ich erwarte aber eher Klöden/Vino und die üblichen Verdächtigen weit vorne. Morgen wird das Klassement woh sein erstes 'Bild' bekommen das auch was auszusagen hat.

Wollen wir mal hoffen, dass Vino und Klöden durch ihre Verletzungen nicht auf falsche Gedanken kommen. Waren sie doch die ganze Zeit so ehrlich. rolleyes

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Robert
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PostPosted: 15.07.2007 18:05 Reply with quoteBack to top

Sensationelle Etappe. Im Jahr 2 nach Armstrong gibt es noch mehr Tourfavouriten als letztes Jahr. In einer enorm spannenden Etappe setzte sich Rasmussen als Ausreißer im Alleingang durch und kann sich nun bei der Siegerehrung auch noch das gelbe und rotgepunktete Trikot überziehen. Trotz eines jetzt recht schönen Vorsprungs in der Gesamtwertung sollte er schlussendlich wahrscheinlich nichtmal fürs Podest in Paris eine Rolle spielen.

Vino und Klöden haben nicht viel verloren, dennoch verabschiedet sich vor allem der Kasache immer mehr aus dem Kreis der engeren Favouriten. Vor allem Moreau der heute vierter wurde zeigt sich wie bei der Dauphinee enorm stark, ein wiedererstarkter Iban Mayo holt sich den zweiten Etappenrang und distanzierte damit alle engeren Tourfavouriten im direkten Duell.

Wer nun wirklich Topfavourit auf den Toursieg ist kann ich inzwischen echt nicht mehr sagen, Moreau und Valverde rücken sicher immer weiter in richtung Topfavouriten.

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Crna Gora
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PostPosted: 15.07.2007 19:18 Reply with quoteBack to top

Robert wrote:
Sensationelle Etappe. Im Jahr 2 nach Armstrong gibt es noch mehr Tourfavouriten als letztes Jahr. In einer enorm spannenden Etappe setzte sich Rasmussen als Ausreißer im Alleingang durch und kann sich nun bei der Siegerehrung auch noch das gelbe und rotgepunktete Trikot überziehen. Trotz eines jetzt recht schönen Vorsprungs in der Gesamtwertung sollte er schlussendlich wahrscheinlich nichtmal fürs Podest in Paris eine Rolle spielen.


Und täglich grüßt das Murmeltier Rasmussen. Genau im gleichen Stil hat er auch seine anderen beiden Etappensiege verbucht. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen wie er immer wieder alleine das Tempo macht, sich dann absetzt, und letztendlich auch alleine den Gipfel erstürmt. Ich würde es nicht als so abwägig abtun, dass Rasmussen auf dem Podest in Paris landen kann. Am Berg ist er sensationell. Sicher ist er im Zeitfahren übelst schlecht, dennoch kann er meiner Meinung nach was reißen.

Robert wrote:
Vino und Klöden haben nicht viel verloren, dennoch verabschiedet sich vor allem der Kasache immer mehr aus dem Kreis der engeren Favouriten. Vor allem Moreau der heute vierter wurde zeigt sich wie bei der Dauphinee enorm stark, ein wiedererstarkter Iban Mayo holt sich den zweiten Etappenrang und distanzierte damit alle engeren Tourfavouriten im direkten Duell.

Wer nun wirklich Topfavourit auf den Toursieg ist kann ich inzwischen echt nicht mehr sagen, Moreau und Valverde rücken sicher immer weiter in richtung Topfavouriten.


Moreau ist sicher enorm stark. Das konnte man an seinen unzähligen Attacken sehen. Ihn reihe ich schon weit vorne ein. Valverde konnte aber immer wieder kontern. Erstaunlich ist auch wie der Discovery-Mann Contador am Berg ausgesehen hat. Es gibt sicherlich viele Favoriten. Die von mir gerade genannten plus Mayo, eventuell Rasmussen, Leipheimer und als Geheimtipp Gerdemann wink der heute wirklich gezeigt hat, dass er kämpfen kann. Vielleicht tut ihm ja der eine Ruhetag so gut, dass er wieder ganz vorne landen kann.

Die Entscheidung von den Astana-Verantwortlichen ist ja wohl an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Klöden liegt über eine Minute vor Vino in der Gesamtwertung. Klöden hat die letzten Tage einen viel, viel, viel besseren Eindruck hinterlassen als Vino und dennoch soll er ihn den Berg hochschleppen? Sicher ist Vino der Kapitän von Astana und Klöden hat gesagt, dass er für ihn fährt, aber das ist dennoch nicht nachvollziehbar. Da will das kasachische Team wohl auch einen Kasachen vorne sehen. rolleyes

Warum deutet alles darauf hin, dass es genau so wie im Fall Landis letztes Jahr nun auch so bei Vino laufen könnte? Wenn er übermorgen einen Husarenritt hinlegt, dann werden wir mehr wissen. Für mich ist Klöden eindeutig der stärkere Mann. Nicht nur am Berg, sondern auch im Zeitfahren.

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Cagas
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PostPosted: 16.07.2007 00:15 Reply with quoteBack to top

Crna Gora wrote:
Die Entscheidung von den Astana-Verantwortlichen ist ja wohl an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Klöden liegt über eine Minute vor Vino in der Gesamtwertung. Klöden hat die letzten Tage einen viel, viel, viel besseren Eindruck hinterlassen als Vino und dennoch soll er ihn den Berg hochschleppen? Sicher ist Vino der Kapitän von Astana und Klöden hat gesagt, dass er für ihn fährt, aber das ist dennoch nicht nachvollziehbar. Da will das kasachische Team wohl auch einen Kasachen vorne sehen. rolleyes

Warum deutet alles darauf hin, dass es genau so wie im Fall Landis letztes Jahr nun auch so bei Vino laufen könnte? Wenn er übermorgen einen Husarenritt hinlegt, dann werden wir mehr wissen. Für mich ist Klöden eindeutig der stärkere Mann. Nicht nur am Berg, sondern auch im Zeitfahren.


WORD WORD WORD !
Ich habe mich schon gewundert, dass sich Klöden nochmal als "Edelhelfer" verpflichten lässt...WTF ? 2. und 3. der Tour geworden und das war nicht anno Pocahontas, sondern vor 3 und einem Jahr. Wenn sein Freund Ulle jetzt Kapitän wäre, hätte ich das ja verstanden aber so.....? Als ich dann jedoch hörte, dass Kummer sportlicher Leiter wird, dachte ich: ok, dann werden sie doch hoffentlich gleichgestellt. Und ich war auch beruhigt, dass man Hilde nicht zurückbeordert hat nach Vinos Sturz; seit vorhin bin ich aber der Meinung, dass Hilde sogar Glück hatte, dass er sich übern lenker verabschiedet hat, sonst hätte er am Freitag auch 1.30 min verloren.
Es ist zum auswachsen ! Vino wird keinen Husareritt hinlegen, eher fährt Gerdemann übermorgen wieder in Gelb.
Vino hat das Team mit seinen kasachischen Sponsoren aufgebaut, es ist nicht verwunderlich, dass er das Aushängeschild sein muss. Er muss sehen, dass er ne Top 10 Platzierung bekommt.
Es ist echt schade für Hilde. Alleine hätte er Sastre vielleicht folgen können und er hätte ne Minute weniger liegengelassen. Es is echt zum auswachsen.
Wenn man Hilde am Mittwoch am Galibier wieder ausbremst, schalte ich ab !

Zum Rest:
Moreau: Top-Form, zeitfahrtechnisch gut, aber nicht prickelnd
Sastre: Irgendwie sehr spät angegriffen, zeitfahrtechnisch weniger gut
Rasmussen: Er wird auf Polka-Dot fahren und Menchov bleibt Kapitän. Über letzteren kann ich noch wenig sagen.
Leipheimer: sag ich auch mal noch nix festes
Klöden: s.o., zeitfahrtechnisch halt der beste der Favouriten, von daher arrrrrgh tot tot tot
Vino: Sorry, aber: nein, er kommt nicht aufs Podium. Wirklich !
Evans: stark und kein schlechter Zeitfahren. Geheimtipp ? Aber den besten Antritt hat er nicht !
Valverde: traue ich auch noch einiges zu !
Schleck: Hätte seinen Bruder mitgenommen. Der ist am Berg genauso gut und besser im Zeitfahren
Contador: wird noch zurückfallen.Ist nicht so stark.
Kashechkin:. Mein Vorschlag bei guten Beinen: Mit Klöden am Galibier angreifen !
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Robert
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PostPosted: 17.07.2007 22:43 Reply with quoteBack to top

Quote:
94.Tour de France - 9.Etappe
Soler-Solo und ein paar offene Fragen weniger


BRIANÇON, 17.07.07 (rsn) - Der Kolumbianer Juan Mauricio Soler hat sich am Dienstag bei den Tour de France-Organisatoren mit einem Etappensieg für die schon ein wenig überraschende Einladung seines obskur anmutenden Baloworld-Teams bedankt. Der 24-Jährige, dessen größter Erfolg bisher der Gewinn der kleinen Lothringen-Rundfahrt war, feierte in Briançon nach 159,5km einen Solosieg unter den Augen des président de la République Nicolas Sarkozy, der bei der letzten Alpenetappe Zeuge eines Ausscheidungsrennens der Favoriten wurde, aus dem Alejandro Valverde als Gewinner und Alexandre Vinokourov als Verlierer herausging. Der dänische Kletterer Michael Rasmussen verteidigte sein Gelbes Trikot, das er nun voraussichtlich mindestens bis zum Zeitfahren am Samstag behalten wird.

"Eine Etappe zu gewinnen, das ist ein Traum", jubelte Soler, der die Tradition seines Landes fortsetzte, die Lucho Herrera 1984 in Alpe d'Huez begonnen hatte. Es war der 13.Etappensieg eines Kolumbianers bei der "Großen Schleife" (s.STATISTIK). "Ich habe nicht erwartet, dass ich so jung einen Sieg bei der Tour de France hole Mir gings die letzten Tage nach einigen Stürzen schlecht, aber ich habe mich am Ruhetag etwas erholt. Jetzt hoffe ich, die Champs-Elysées zu sehen", so Soler. Seine Liebe zum Radsport hatte er 1995 entdeckt, als die Straßen-WM in Bogota stattfand. "Ein Jahr später habe ich mit ciclismo begonnen", erzählte Bauernsohn Soler (s.SIEGER-PORTRAIT).

Der Tourdebütant erreichte das Ziel der Etappe, die über die Alpenriesen Iseran und Galibier führte und mit einem kurzen, aber knackig steilen Schlussanstieg endete, mit 40 Sekunden Vorsprung. Valverde führte die kleine Favoritengruppe an vor Cadel Evans und dem jungen Spanier Alberto Contador, der zu den Protagonisten des Rennens gehörte.


Am Galibier, der sich für den angeschlagenen Vinokourov, aber auch für den Luxemburger Frank Schleck und den Russen Denis Menchov als zu schwer erwies, attackierte Contador und lag oben, 37,5km vor dem Ziel, zwei Minuten hinter Soler. Der Kolumbianer hatte zuvor am Telegraph, 65km vor Schluss, angegriffen und war zu einer früheren Ausreißergruppe (Popovych, Clément, Vaugrenard, Gutierrez, Gusev) aufgefahren. In der Abfahrt fand Contador Unterstützung von seinem ukrainischen Teamkollegen Yaroslav Popovych, doch das Discovery-Duo konnte nicht zu Soler aufschließen. Im Gegenteil, sie wurden von der Favoritengruppe um Valverde und das Gelbe Trikot gestellt.

"Es war ein guter Tag. Ich bin stolz darauf, was wir heute versucht haben", sagte Contador, der sich im Gesamtklassement auf Rang 5 verbesserte und damit auch Linus Gerdemann (6:48 Minuten Rückstand)) das Weiße Trikot abnahm. "Wir haben ein Spektakel geliefert und das braucht der Radsport nach allem, was war. Eine Etappe wie heute kann neue Sponsoren anlocken. Ich würde unheimlich gern in Paris auf dem Podium stehen, aber ich bin noch jung und die dritte Woche wird hart", so der junge Spanier.

Am Schlussanstieg in Briançon konnte die französische Podiumshoffnung Christophe Morau, dem Sarkozy im Auto von Tourdirektor Prudhomme die Daumen drückte, nicht den Kontakt zur Favoritengruppe halten und verlor 15 Sekunden auf seine direkten Rivalen. Andreas Klöden hielt sich dagegen trotz Riss im Steißbein gut und wurde Tagesneunter. Der Wahlschweizer aus Cottbus wird nun bei Astana die Leaderrolle bekommen müssen, nachdem der als Tourtopfavorit ins Rennen gegangene Vinokourov weitere zwei Minuten einbüßte. "Für mich ist Klöden jetzt der Favorit Nummer 1", sagte der zweifache Toursieger Laurent Fignon, der Experte des französischen Fernsehens.

"Das war ein sehr harter Tag. Ich habe mich am Col du Telegraph gut gehalten, aber am Galibier, da hatte ich überall Schmerzen", sagte Vinokourov "Gut, ich habe getan, was ich konnte, die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet, wir haben versucht, den Schaden zu begrenzen. Aber es war schon ein Sch...-Tag für mich", sagte der Kasache und brach in Schluchzen aus, übermannt von Schmerzen, Erschöpfung und Enttäuschung.

"Es geht von Tag zu Tag besser. Ich erhalte Strom-Therapien bis in die Nacht. Natürlich bleibt der Toursieg mein Traum", hatte Klöden, vor dem Start der Etappe offiziell die Nummer zwei hinter Vinokourov, am Dienstagmorgen erklärt. Bei seinem Sturz am vergangenen Donnerstag hatte er sich einen Haarriss im Steißbein und zahlreiche Prellungen zugezogen. Wegen Knie-Problemen - nach seinem Sturz mussten tiefe Fleischwunden genäht werden - musste sich Vinokouov am Telegraphe 60 Kilometer vor dem Ziel von Tour-Arzt Gerard Porte behandeln lassen. "Ich gab ihm ein entzündungshemmendes Medikament, das auch die Schmerzen lindert", sagte Porte.

Der Galibier wurde Vinokourov zum Verhängnis. Nach einer Tempoverschärfung von Valverde 44km vor dem Ziel kam er in Bedrängnis. "Ich habe attackiert, als ich sah, dass Vinokourov in Schwierigkeiten kommt", sagte Valverde nach dem Rennen. Vinokourovs Teamkollegen Maxim Iglinskiy und später Andrey Kashechkin opferten sich für ihren Kapitän. Klöden, der am Sonntag erstaunlicherweise auf den Kasachen gewartet hatte, blieb diesmal vorne. Oben an der Passhöhe lag Vinokourov zwei Minuten zurück hinter seinen Gegnern. Um den als Topfavorit gestarteten Astana-Star bildete sich die Gruppe der Geschlagenen. Alpe d'Huez-Sieger Frank Schleck kam nicht gut aus dem Ruhetag und beendete das Rennen ebenso wie der Vorjahreszweiter Oscar Pereiro in der Vino-Gruppe. Der Kasache sorgt allerdings bei seinen Gegnern immer noch für Furcht. "Diesen Mann darfst Du nie abschreiben", sagte der Australier Cadel Evans, der jetzt Gesamtvierter ist.

"Mein Ziel ist es, das Gelbe solang wie möglich zu verteidigen - und warum nicht bis Paris?", fragte Gesamtleader Rasmussen, der allerdings große Schwächen im Zeitfahren hat und daran auch im Winter nach eigenen Angaben nicht gearbeitet hat. "Wenn das Gelbe weg sein sollte, fahre ich konzentriere ich mich aufs Bergtrikot", so der dänische Kletterer, der auch die Bergwertung (98 Punkte) anführt vor Soler (79), der an Iseran (Dritter) und Galibier (Erster) viele Punkte sammelte. Rabobanks ursprünglicher Klassementfahrer Denis Menchov ist dagegen aus dem Rennen. Der Russe verlor noch eine Minute mehr als Vinokourov.

Im Gesamtklassemet führt Rasmussen jetzt 2:35 Minuten vor Valverde. Klöden ist Achter (+ 3:51 Minuten). T-Mobile-Youngster Linus Gerdemann verlor das Weiße Trikot des besten Jungprofi an Contador und rutschte in der Gesamtwertung vom zweiten auf den 17.Platz. "Ich bin platt und habe heute die vergangenen Tage gemerkt. Nach einem solchen Ritt wie Samstag und Sonntag bekommt man die Rechnung", sagte Gerdemann, für den die Tour nach seinem Triumph von Grand-Bornand aber ohnehin schon ein Erfolg ist. Ein Tag in Gelb ist sicherlich ein größeres Erlebnis, als drei Wochen Weißes Trikot.

Der größte Gewinner der Alpen-Etappen war Alejandro Valverde, der zwar kein so guter Zeitfahrer ist wie Klöden, der aber in den Pyrenäen vor eigenem Publikum sicherlich voller Tatendrang sein wird. "Ich habe heute gezeigt, dass ich nicht nur defensiv fahre. Als die Gelegenheit da war, habe ich attackiert", sagte der Caisse d'Epargne-Star, der nach dem schwachen Tag von Pereiro auch der alleinige Leader seines Teams ist. Die Spanier haben dennoch weiterhin viele Eisen im Feuer. Iban Mayo etwa, der endlich an seine Klasse von 2003 und 2004, als er Tourmitfavorit war, wieder anknüpfen kann. "Ich bin glücklich, auf diesem Platz aus den Alpen zu kommen", sagte der baskische Gesamtdritte. Nach den Alpen ist vor den Pyrenäen.


(www.radsportnews.com)

Der Favouritenkreis ist heute nur unwesentlich geschrumpft. Allerdings hat Klöden heute bewiesen dass er stark genug für den Toursieg ist während Vino entgültig aus dem Rennen ist. Achja bitte schön, Contador jetzt bitte nicht vergessen. Der ist ganz heiß!!!

@Cagas: Schön dass sich hier noch ein Dritter beteiligt wink Aja zu den Schlecks: Andy ist wohl einer der talentiertesten jungen Profis der letzten Jahre ich selbst bin seit dem Giro ein großer Fan von ihm. Allerdings sollte man einen so jungen Fahrer nicht gleich anfangs seiner Karriere bei der Tour verheizen. Außerdem war er beim Giro in Topform, das hätte er wohl kaum in die Tour retten können. Dennoch: Andy Schleck hat das volle Paket und gute Chancen in den nächsten Jahren um den Toursieg mitkämpfen zu könne.

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PostPosted: 18.07.2007 00:21 Reply with quoteBack to top

Ich hatte heute leider zu viel zu tun, sodass ich die Etappe nicht mitvervolgen konnte. sad

Robert wrote:
Der Favouritenkreis ist heute nur unwesentlich geschrumpft. Allerdings hat Klöden heute bewiesen dass er stark genug für den Toursieg ist während Vino entgültig aus dem Rennen ist.


Heute erst? Für mich hat er das schon vor dem Ruhetag. Ich hoffe doch wirklich, dass sich die Astana-Verantwortlichen nun in den Hintern beißen, dass sie ihn auf Vino haben warten lassen. Also für mich ist und war es immer offensichtlich, dass Klöden sich in Topform befindet. Er hat die letzten Jahre, ausgenommen die Handverletzung wo er aussteigen musste, bei der Tour immer bestens abgeschnitten.

Robert wrote:
Achja bitte schön, Contador jetzt bitte nicht vergessen. Der ist ganz heiß!!!


Crna Gora wrote:
Erstaunlich ist auch wie der Discovery-Mann Contador am Berg ausgesehen hat.


Ihn hab ich auch schon seit vorgestern auf der Rechnung. Das weiße Trikot wird er wohl für sich beanspruchen. Mal schauen was er noch leisten kann.

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PostPosted: 18.07.2007 13:12 Reply with quoteBack to top

Crna Gora wrote:

Ihn hab ich auch schon seit vorgestern auf der Rechnung. Das weiße Trikot wird er wohl für sich beanspruchen. Mal schauen was er noch leisten kann.


Stimmt, damit warst eh nicht du gemeint wink

Achja, laut A-Probe ist der inzwischen ausgeschiedene Patrick Sinkewitz positiv auf Testosteron getestet worden. Das Verhältnis von 24:1 liegt weit über dem Grenzwert (von 4:1) und ist damit weit zu hoch. Die Dopingprobe wurde beim Trainingslager in den Pyränen entnommen. Jetzt heißts auf die B-Probe warten.

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PostPosted: 18.07.2007 14:25 Reply with quoteBack to top

ARD und ZDF stellen nach dem neuen Dopingfall Sinkewitz die Tour-Übertragungen (vorläufig) ein. Krank, idiotisch und blindeugig sag ich da nur. Ich hab daheim leider kein Eurosport, muss für die Etappen also jetzt ins Gartenhaus ausweichen. Die öffentlich rechtlichen Sender können mich also echt am A**** lecken sauer

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PostPosted: 18.07.2007 14:31 Reply with quoteBack to top

Du zahlst doch garnicht dafür. tongue Aber ich kann die Sender verstehen, sie haben vorher mehrfach betont das sie das machen werden, und nun haben sie ihr Wort
gehalten.

MfG

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PostPosted: 18.07.2007 16:12 Reply with quoteBack to top

rolleyes

Leute das kann's doch nicht mehr sein. Nun ist überschattet das Doping auch meine schönes Fulda. Was, sagt mir bitte was, geht denn in so einem Trottel vor, dass er dopt, und danach eine Erklärung unterschreibt sauber zu fahren? Ich kann's so langsam einfach nicht mehr ertragen. Es ist einfach nur zum Kotzen. Glaubt es oder glaubt es nicht, aber gestern habe ich irgendwie folgendes gedacht: "Hm... Irgendwie scheinen sie ja doch alle sauber zu sein." Wie man sieht ist es der größte Schwachsinn sowas anzunehmen. rolleyes

ARD/ZDF machen das einzig Richtige. Es wurde vorher so beschlossen und so soll es auch sein. Ich komme gerade vor zehn Minuten nach Hause, schalte den Fernseher ein und sehe den Bericht auf ARD. Da sagt der Kommentator, dass die ARD-Sendestelle von den ausländischen Fernsehanstalten belagert wird, weil sie wissen wollen warum die das machen. Bei sowas bleibt mir echt die Luft weg. Haben die anderen Fernsehanstalten alle einen Schlag? Denn: Es kann nur so gehen. Nehmt den Radsportlern die Präsenz im Fernsehen. Nehmt ihnen das Geld durch das Fernsehen. Vielleicht werden sie dann vernünftig, diese Penner. rolleyes

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PostPosted: 18.07.2007 16:56 Reply with quoteBack to top

Crna Gora wrote:


[...] Nun ist überschattet das Doping auch meine schönes Fulda. [...]


ach ja... wollt dich deswegen schon dissen aba das hat sich ja nu erledigt biggrin wink

ich kann dir weiterhin nur zustimmen... ard und zdf ham auch meine unterstützung... die tour de france is doch seit den ganzen dopinggeschichten sowieso nur noch eine "witzveranstaltung"... motz *snooty*

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PostPosted: 18.07.2007 20:47 Reply with quoteBack to top

Mir ging es da ähnlich wie Crna Gora. Anfangs wollte ich die Tour nicht schauen, aber in den letzten Tagen hatte ich immer regelmässiger wieder reingeschaut, weil man eben diese Doping-Sache doch vergisst und innerlich die Hoffnung hat das sie doch sauber sind. Tja, man wird halt immer wieder eines besseren belehrt, und nun werde ich definitiv nicht mehr einschalten.

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PostPosted: 18.07.2007 21:43 Reply with quoteBack to top

Ich versteh die Verständnislosigkeit der anderen Sender;) By the way ists der Tour vollkommen egal ob ARD/ZDF nun überträgt oder nicht, die sind doch nur ein gaaaaaanz kleiner Teil der Fernsehanstalten die die Tour übertragen. Und über Eurosport kann eh fast jeder Deutsche und Österreicher ausweichen.

Aja, zum Sinkewitz Fall. Wie heißts so schön (Ich zitiere hier Doktor Michele Ferarri): Was man nicht nachweisen kann ist kein Doping. So ists ja mit Testosterondoping auch, wenn mans richtig anstellt. Bei Tests auf Testosteronmissbrauch wird ja nur auf das Verhältnis Testosteron zu Epitestosteron geschaut. Dieses Verhältnis darf nur maximal 4 zu 1 betragen. Also muss man halt beide Faktoren entsprechend erhöhen dann kann man gefahrlos (zumindest was die Entdeckung betrifft) dopen. Es scheint dabei halt was schief gelaufen zu sein wie bei Landis und Kessler.
By the way: Die Ehrenerklärung gilt glaub ich nur für die Tour selbst und nicht für davor, also glaub ich kaum das er sein Jahresgehalt wirklich zurückzahln muss.

Meiner Meinung nach schneidet sich das öffentliche Fernsehen bei euch sowieso nur selbst ins Fleisch. Gegen die Privatsender verlieren sie doch schon seit Jahren schwer an Boden und für jüngere Leute ist der Sender sowieso zu 95% total uninteressant. Und jetzt haben sie ihre Hauptsportveranstaltung im Sommer verloren. Sehr clever wink

War trotz ARD Boykott eine nette Übertragung (ein Hoch auf die intelligenten Leute bei Eurosport ja ) Mein Liebling Jens Voigt konnte sich im Endsprint der Spitzengruppe leider nicht durchsetzen. Der Franzose Frederic Vasseur setzte sich im Sprint einer 5 köpfigen Spitzengruppe durch.

PS @ Big M: Ich zahl zwar nicht bei euch aber bei uns wink

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PostPosted: 19.07.2007 15:29 Reply with quoteBack to top

Überraschung: Sat.1 zeigt ab sofort Tour de France

Bereits ab Donnerstag wird der Berliner Sender Sat.1 in die Berichterstattung
einsteigen. Beginn ist um 15.00 Uhr. Zu den Übertragungen hat die Pro7Sat.1
Gruppe die Rechte am Donnerstag erworben. Für Sat.1 kommentieren N24
Sportchef Timon Saatmann und Mike Kluge.


Die Tour bei Sat.1

"Wir haben gestern die Verhandlungen mit der Tour de France aufgenommen.
Diese waren heute Morgen abgeschlossen", sagte ein Sprecher des Senders.
Die Entscheidung von ARD/ZDF, nach dem Dopingfall Sinkewitz auszusteigen
sei nicht nachvollziehbar. "Nach dieser Logik darf man auch keine Olympischen
Spiele übertragen. Die Zuschauer müssen sich selbst ein Bild machen können",
hieß es bei Sat.1. [...] Begeisterung über den Sat.1-Coup herrschte bei den ÖR
verständlicherweise nicht. Bei einigen aus dem Team der ARD flossen Tränen.


eek

Am Samstag überträgt übrigens ProSieben, da bei SAT.1 Fussball läuft.

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PostPosted: 19.07.2007 16:29 Reply with quoteBack to top

die machen ez profit mit leuten wie dir: die dies nur schaun weil sie die hoffnung noch nich aufgegeben haben dass einer von denen nich gedopt is... (post gelesen grosse augen ..... wink )

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PostPosted: 19.07.2007 17:06 Reply with quoteBack to top

Maestro wrote:
Am Samstag überträgt übrigens ProSieben, da bei SAT.1 Fussball läuft.


Gegen den Fußball, auch wenn es nur der Ligapokal ist, kommt diese Betrügerveranstaltung niemals an. rolleyes

Zu Sat 1: Nennt man sowas nicht Streikbrecher?

Robert wrote:
By the way ists der Tour vollkommen egal ob ARD/ZDF nun überträgt oder nicht, die sind doch nur ein gaaaaaanz kleiner Teil der Fernsehanstalten die die Tour übertragen. Und über Eurosport kann eh fast jeder Deutsche und Österreicher ausweichen.


Sei dir da mal nicht so sicher. Du vergisst, dass ARD/ZDF von eigentlich jedem Haushalt in Deutschland empfangen werden. Bei Eurosport ist das mitnichten der Fall. Und sooooooooooo klein ist der Teil den ARD/ZDF da haben auch nicht. Glaube mir: Wenn Sat 1 sich nicht eingemischt hätte, ARD/ZDF das weiter durchgezogen hätten, dann hätte das schon seine Auswirkungen gehabt. Positive für den Sport wohlgemerkt. rolleyes

Robert wrote:
Wie heißts so schön (Ich zitiere hier Doktor Michele Ferarri): Was man nicht nachweisen kann ist kein Doping.


Wenn ich so deine Aussagen lese, komme ich immer mehr und mehr zu dem Entschluss, dass du kein Sport-Fan bist. Dir ist es also egal, ob jemand unerlaubte Mittel nimmt um seine Leistung zu steigern. Oh, ich vergaß: Wenn auch nur einer dopt, dann müssen alle anderen auch dopen, damit es auch gerecht bleibt. Eine wirklich schöne Theorie. Nur schade, dass sie mit dem fairen Wettkampf rein gar nichts am Hut hat. rolleyes

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PostPosted: 19.07.2007 22:10 Reply with quoteBack to top

Sehr schön dass nicht jeder Sender in Deutschland blind durch den Fall einiger eurer Nationalhelden geworden ist. Sat 1 sieht die Sache wie ich! Ich hoffe es ist aufgefallen dass ZDF/ARD die einzigen Sender waren die rund um die Welt ausgestiegen sind, und dass sicher auch nur weil es einen deutschen getroffen hat. Wärs ein anderer gewesen wärn die Konsequenzen sicher weit geringer ausgefallen.
By the way: Was für 'positive Auswirkungen' solls denn für den Sport haben wenn immer alles nur schlecht geredet wird. Zum Thema 'betrügen': Habt ihr nie in der Schule geschummelt? Na aufgepasst, das war dann auch betrogen wink Jeder Mensch nutzt die Möglichkeiten die sich einem bieten um bestmögliche Leistung zu bringen. In der Arbeit, in der Schule, im Sport. Man wiegt Nutzen/Risiko/Chancen ab und trifft dann eine Entscheidung. Ob die dann ethisch richtig ist oder nicht ist eine andere Frage. Und streng gesehen ethisch richtig war Schummeln in der Schule ja auch nicht wink

Quote:
Wenn ich so deine Aussagen lese, komme ich immer mehr und mehr zu dem Entschluss, dass du kein Sport-Fan bist.


Irrtum, ich scheine hier eher der Einzige zu sein dem der Sport noch etwas bedeutet. Doping existiert eben und man muss es bekämpfen, aber man darf nicht immer alles gleich vertäufeln wenns nicht von heute auf morgen funktioniert. Man muss die Kontrollen verschärfen und verbessern und den Sport auf langsame Weise langfristig verändern. Etwas dass über 50 Jahre existiert ist nicht einfach schwubbdiwupps weg. Von heute auf morgen gehts eben nicht, dass solltest du auch einsehen.

mfg Robert... der dafür dass er nicht mehr über Doping diskutieren wollte es jetzt doch wieder viel zuviel tut.

PS: Die heutige Etappe holte sich übrigens der Südafrikaner Hunter im Sprint. Tourmitfavourit Moreau (3 Minuten Rückstand) wurde Opfer der sogenannten Windkante und einer aggressiven Fahrt des Astana Teams.

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PostPosted: 19.07.2007 22:21 Reply with quoteBack to top

Robert wrote:
[...] Ich hoffe es ist aufgefallen dass ZDF/ARD die einzigen Sender waren die rund um die Welt ausgestiegen sind, [...]

Tja, ist halt schade, dass nicht alle Sender weltweit kollektiv ausgestiegen sind. Man stelle sich das mal vor: Dann hätten wir nicht nur einen Doping-Skandal, sondern glatt eine neue Krise. Daraus hätten sich dann eventuell ernste Konsequenzen gegen das Doping ergeben können. Aber so hat die Aktion von ARD/ZDF leider nichts bewirkt. Trotzdem genießt diese Entscheidung als Signal gegen Doping meinen vollsten Respekt. ja

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PostPosted: 19.07.2007 22:24 Reply with quoteBack to top

Nein Stevie das hätte nicht das Doping sondern den Radsport an sich beendet.

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PostPosted: 19.07.2007 22:31 Reply with quoteBack to top

Robert wrote:
Nein Stevie das hätte nicht das Doping sondern den Radsport an sich beendet.

Nun, vorerst vielleicht ja. Und deshalb bliebe dann nur noch eine Wahl: Entweder ziehen alle Teams und Fahrer die Konsequenzen und zeigen fortan fairen Sportsgeist oder das Spiel ist halt vorbei - für alle. tongue

Im Übrigen finde ich das Wort "Streikbrecher" von Crna Gora für SAT.1/ProSieben gut gewählt. Die nutzen jetzt die Situation unverblümt für ihre eigenen Quoten aus. rolleyes

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