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KrazyKraut
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Armstrong foult Mayo
Jean-Patrick Nazon hat die dritte Etappe der Tour de France gewonnen, Lance Armstrong dagegen Sympathien verloren. Der US-Postal-Kapitän brach ein ungeschriebenes Gesetz und verschärfte nach dem Sturz des Rivalen Iban Mayo das Tempo. Nazon triumphierte im Schlussspurt knapp vor Erik Zabel und Robbie McEwen.
Tempoverschärfung: Lance Armstrong (r., mit Jan Ullrich)
Hamburg - Euskaltel-Profi Mayo, der seit seinem Sieg bei der Dauphiné Libéré als einer der großen Armstrong-Konkurrenten gilt, war kurz vor der ersten Kopfsteinpflaster-Passage zu Fall gekommen.
Unmittelbar nach dem Sturz des Spaniers gab der fünffache Tour-Sieger Armstrong dann das Zeichen an seine Teamkollegen, das Tempo zu verschärfen. Der US-Postal-Attacke fielen neben Mayo auch Illes Balears-Banesto und Crédit Agricole mit dem bisherigen Träger des Gelben Trikots, Thor Hushovd, zum Opfer.
Im Ziel hatte Mayo, den bei der letztlich erfolglosen Aufholjagd fünf Teamkollegen unterstützen, 3:53 Minuten auf den Tour-Favoriten verloren - ein Rückstand, der selbst für einen Bergspezialisten wie Mayo schwer aufzuholen sein wird. "Damit habe ich die Tour verloren", erklärte er völlig frustriert, selbst ein Platz auf dem Podium ist jetzt kaum noch zu schaffen. Eigentlich kann mein Ziel nur noch ein Etappensieg sein", sagte Mayo.
Bei Jan Ullrich, selbst einer der Favoriten dieser Tour, hielt sich das Bedauern über den Absturz des Spaniers auf Platz 101 der Gesamtwertung in Grenzen: "Das war natürlich Pech für Mayo, aber wir mussten die Chance nutzen. In den Bergen kann man ihm kaum Zeit abnehmen, deshalb war es wichtig, das hier zu tun", sagte der T-Mobile-Kapitän im Ziel. Sein Team hatte nach der ersten Offensive von Armstrong eine Allianz mit US Postal und Phonak gebildet.
Den Etappensieg holte sich Jean-Patrick Nazon. Der Franzose vom Team Cofidis setzte sich mit einer Radbreite gegen Erik Zabel (T-Mobile) durch. Dritter wurde der Australier Robbie McEwen, der sich morgen dank der Zeitgutschrift das Gelbe Trikot überstreifen darf.
Auch Jens Voigt hatte lange Zeit Hoffnung auf den ersten deutschen Etappensieg bei dieser Tour gemacht. Bereits fünf Kilometer nach dem Start ergriff der CSC-Profi zusammen mit Bram de Groot (Rabobank) die Flucht - sie dauerte insgesamt 160 Kilometer. Unterwegs gewann der Deutsche zwei Sprintwertungen und fuhr zeitweise sogar im virtuellen Gelben Trikot; in der Gesamtwertung verbesserte sich Voigt trotz des missglückten Ausreissversuchs auf den dritten Platz.
Quelle: [url]Spiegel-online.de[/url]
Oha, was war das für ne Etappe, viele Stürze, viele sind ausgeschieden, Iban Mayo, einer der Favoriten schon abghängt, wegen seinem schweren Sturz, und das US-Postal Team (Amstrong) verschärft das Tempo, ein direktes Foul gegenüber Mayo, der ja als Kletterspezialist bekannt ist, wahrscheinlich wollte man nicht auf ihn warten, da woll zu viel Gefahr von Mayo ausgeht...
Damit hat sich US-Postal doch einiges an Symphatien verloren, sowas macht man nicht, nicht mit so einer rasanten Tempoverschärfung!
Heute das Mannschaftszeitfahren, bin mal gespannt...
Übersicht Gesamtstand
1.
Robbie McEwen (Lotto)
13:42:34 Stunden
2.
Fabian Cancellera (Fassa Bortolo)
+1 Sek.
3.
Jens Voigt (CSC)
+9 Sek.
4.
Jean-Patrick Nazon (Cofidis)
+12 Sek.
5.
Lance Armstrong (US-Postal)
+16 Sek.
6.
Danilo Hondo (Gerolsteiner)
+22 Sek.
7.
Erik Zabel (T-Mobile)
+23 Sek.
8.
Jose Gutierrez (Phonak)
+23 Sek.
9.
Levi Leipheimer (Rabobank)
+24 Sek.
10.
Oscar Pereiro (Phonak)
+25 Sek.
18.
Jan Ullrich (T-Mobile)
+31 Sek.
23.
Andréas Klöden (T-Mobile)
+33 Sek.
30.
Bert Grabsch (Phonak)
+37 Sek.
K.K. |
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Woody
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Sport
Blut und Schreie - versinkt die Tour de France im Chaos?
Rad: Eine fatale Serie von Massenstürzen lichtet das Feld zusehends - neue Dopingvorwürfe gegen Topfavorit Lance Armstrong
Von Lutz Wagner
Angers - Spätestens seit der Zielankunft in Angers ist klar, warum die "Flamme Rouge", jenes Fähnchen, das die letzten 1000 Meter jeder Etappe der Tour de France anzeigt, im Deutschen Teufelslappen genannt wird. Just in dem Moment, da am Freitag der letzte Ausreißer, der Spanier Juan Antonio Flecha, eingefangen ist, legt ein Massensturz fast das gesamte Hauptfeld lahm. In Sekundenbruchteilen verwandelt sich der Parcours in ein großes Schlachtfeld: Räder fliegen durch die Luft, Fahrer krümmen sich auf dem Pflaster, Schreie und Flüche überall. Dass der Belgier Tom Boonen den Spurt vor dem Vortagssieger Stuart O'Grady (Australien) und Erik Zabel gewinnt, interessiert nur noch am Rande. Versinkt die Tour im Chaos?
Besonders schlimm traf es René Haselbacher. Der Österreicher aus dem deutschen Team Gerolsteiner blieb regungslos liegen und musste ins Hospital eingeliefert werden, wo ein Nasenbeinbruch, drei doppelte Rippenbrüche und damit das Tour-Aus diagnostiziert wurden. Bereits im Vorjahr war Haselbacher bei einem spektakulären Sturz zu Fall gekommen und quälte sich dann, gepflastert wie eine Mumie, noch einige Tage durch die Tour.
Nach der erneuten Sturzorgie, die auch Topfavorit Lance Armstrong zweimal aus dem Sattel zwang - sein Rückstand im Ziel wurde wie der von Jan Ullrich wegen des Chaos neutralisiert -, gibt es zunehmend Kritik. So bezeichnete Jens Voigt die Zielpassage des Mannschaftszeitfahrens in Arras als "schlechten Witz". Nur weil ein Bürgermeister die Zielgerade vor seinem Rathaus haben wolle, würden die Fahrer Gefahren ausgesetzt. Die TV-Zeitlupen bewiesen, wie das nasse Kopfsteinpflaster die letzten Meter zu einer kreuzgefährlichen Holperpiste gemacht hatte.
Auch die Überquerung der Pavés während der dritten Etappe war von vielen Fahrern kritisiert worden. "Vier Favoriten haben wegen dieser Kopfsteinpflasterpassagen Zeit verloren, die für meine Begriffe in einer Tour nichts zu suchen haben", hatte der US-Amerikaner Tyler Hamilton deutliche Worte gefunden.
Für Diskussionen sorgen auch die oft sehr verwinkelten Anfahrten zur Zielgeraden mit vielen Richtungsänderungen und Verkehrsinseln. "Das ist Berufsrisiko", meint T-Mobile-Profi Andreas Klöden. Er sei aber froh, dass Teamsprecher Olaf Ludwig jede Anfahrt genau studiere und die Fahrer auf Gefahren hinweise.
Etappensieger Boonen hat seine ganz eigene Erklärung für die vielen Stürze im Zielbereich. "Da treiben sich zu viele Fahrer rum, die mit dem Spurt nichts zu tun haben. Dieses Tempo ist eben nicht für jeden geeignet." Früher hätten nur die Teamkollegen von Lance Armstrong gestört, jetzt kämen auch noch die Fahrer von Phonak und Liberty Seguros hinzu. Italiens Topsprinter Alessandro Petacchi und Mario Cipollini hatten bereits vor der Etappe entnervt das Handtuch geworfen.
Unterdessen sieht sich Armstrong nach seinem Olympia-Verzicht neuen Dopingvorwürfen ausgesetzt. Philippe Gaumont, von seinem Team Cofidis wegen der Verstrickung in eine Dopingaffäre suspendiert, bezweifelte in der Zeitung "Le Monde", dass die von US Postal beim Teamzeitfahren erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit von 53 km/h ohne verbotene Substanzen möglich sei. "Da ist alles sauber? Einfach lächerlich!", so Gaumont.
erschienen am 10. Juli 2004 in Sport
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Woody
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Eine Willensleistung von Richard Virenque
14.07.2004 18:22
RAD - In der Tour de France hat Richard Virenque den Franzosen an ihrem Nationalfeiertag ein Geschenk gemacht. Der 35-jährige Radprofi entschied die mit 237 km längste Etappe von Limoges nach Saint-Flour als Solosieger für sich. Thomas Voeckler blieb Leader.
Neun Bergpreise im Zentralmassiv bildeten für Richard Virenque das ideale Terrain für eine bemerkenswerte Leistung. Nach den ersten Scharmützeln legte Virenque zusammen mit Axel Merkcx (Be) 130 km an der Spitze zurück. Nachdem der Sohn des legendären Eddy Merckx am Puy-de-Mary, der bis anhin höchsten Erhebung der Tour, das Tempo nicht mehr mitzuhalten vermochte, zögerte Virenque keine einzige Sekunde. Im Alleingang strebte er seinen siebenten Tour-Etappenerfolg innert zehn Jahren an. Erstmals aber war Virenque am "quatorze juillet" erfolgreich.
Nicht gelb, sondern weiss mit roten Punkten hiess es in Saint-Flour für Richard Virenque. Der Franzose übernahm die Führung in der Bergpreiswertung und wird mit einiger Wahrscheinlichkeit zum siebenten Mal in Paris als Bergkönig der Tour Einzug halten. Vor ihm hat dies noch kein anderer Fahrer geschafft.
Unter den Anwärtern auf eien gute Schlussklassierung herrschte entgegen den Erwartungen Funkstille. Keiner wollte zu diesem Zeitpunkt schon die Karten auf den Tisch legen. Einzig Iban Mayo (Sp) geriet wegen eines Materialproblems kurzzeitig ins Hintertreffen. Dank der Unterstützung durch vier Teamkollegen gelang es Thomas Voeckler (Fr) relativ problemlos, seine Führung im Gesamtklassement zu verteidigen. Richard Virenque war auch in der Gesamtwertung ein Sieger. Er stiess vom 55. auf den 4. Platz vor.
Tour de France. 10. Etappe, Limoges - Saint-Flour (237 km): 1. Richard Virenque (Fr) 6:00:24 (39,5 km/h), 20 Sekunden Bonifikation. 2. Andreas Klöden (De) 5:19, 12 Sek. Bon. 3. Erik Zabel (De), 8 Sek. Bon. 4. Francisco Mancebo (Sp). 5. Thomas Voeckler (Fr). 6. Lance Amrstrong (USA). 7. Georg Totschnig (Ö). 8. Kim Kirchen (Lux). 9. Michele Scarponi (It). 10. Pietro Caucchioli (It).
11. Iban Mayo (Sp). 12. Michael Rasmussen (Dä). 13. Ivan Basso (It). 14. Carlos Sastre (Sp). 15. Jan Ullrich (De), alle gleiche Zeit. 16. Denis Mentschow (Russ) 5:26. 17. Levi Leipheimer (USA). 18. Bobby Julich (USA). 19. Gilberto Simoni (It). 20. Inigo Landaluze (Sp).
21. Santos Gonzalez (Sp). 22. José Azevedo (Por). 23. Stuart O'Grady (Au). 24. Oscar Pereiro (Sp). 25. Aitor Gonzalez (Sp). 26. Tyler Hamilton (USA). 27. Christophe Moreau (Sp). 28. Sandy Casar (Fr). 29. Laurent Brochard (Fr). 30. Oscar Sevilla (Sp).
Ferner: 33. Laurent Dufaux (Sz). 44. Roberto Heras (Sp). 47. José Enruqie Gutierrez (Sp). 50. Santiago Perez (Sp), alle gleiche Zeit. 73. David Loosli (Sz) 11:50. 86. Nicolas Jalabert (Fr) 24:24. 88. Fabian Cancellara (Sz). 96. Bert Grabsch (De). 103. Martin Elmiger (Sz). 126. Pierre Bourquenoud (Sz), beide gleiche Zeit. -- 172 gestartet, 169 klassiert. Aufgegeben: Angel Vicioso (Sp), Sébastien Hinault (Fr), Mirko Celestino (It).
Gesamtklassement: 1. Voeckler 42:42:14. 2. O'Grady 3:00. 3. Casar 4:13. 4. Virenque 6:52. 5. Jakob Piil (Dä) 7:31. 6. Armstrong 9:35. 7. Zabel 9:58. 8. Azevedo 10:04. 9. Gutierrez 10:09. 10. Mancebo 10:18.
11. Hamilton, gleiche Zeit. 12. Gonzalez 10:19. 13. Klöden 10:20. 14. Sevilla 10:26. 15. George Hincapie (USA), gleiche Zeit. 16. José Luis Rubiera (Sp) 10:27. 17. Ullrich 10:30. 18. Julich 10:42. 19. Leipheimer 10:50. 20. Basso 10:52.
21. Floyd Landis (USA) 10:53. 22. Daniele Nardello (It), gleiche Zeit. 23. Michele Bartoli (It) 10:59. 24. Igor Gonzalez de Galdeano (Sp) 11:11. 25. Rasmussen 11:17. 26. Heras 11:27. 27. Carlos Sastre (Sp) 11:37. 28. Caucchioli 11:50. 29. Jewgeni Petrow (Russ) 12:00. 30. Andrea Noé (It) 12:01.
Ferner: 31. Dufaux 12:03. 40. Simoni 13:04.45. Pereiro 13:35. 50. Mayo 15:02. 64. Perez 22:01. 66. Loosli 23:31. 76. Grabsch 29:21. 88. Cancellara 31:24. 139. Jalabert 41:01. 141. ELmiger 41:20. 150. Bourquenoud 44:00.
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Jo, noch nix passiert atm, die Favs bleiben cool und halten sich noch bedeckt, hoffe ich jedenfalls bei "Ulle"^^
hf Woody  |
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Woody
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16.07.2004 - 17:53 Uhr
Tour de France: Ullrich erlebt Debakel
LA MONGIE (Dow Jones-VWD)--Auf der 12. Etappe der Tour de France erlebte Olympiasieger Jan Ullrich am Freitagnachmittag ein regelrechtes Debakel. Der Kapitän des Radrennstalls T-Mobile verlor 2:30 Minuten auf seinen schärfsten Widersacher Lance Armstrong aus den USA. Der Kapitän von US Postal erreichte nach 197,5 km mit Start in Castelsarrasin das Ziel in La Mongie in 1.715 m Höhe zeitgleich mit Tagessieger Ivan Basso aus Italien als Zweiter. Einen hervorragenden dritten Platz errang auf dem schweren Pyrenäen-Abschnitt der Deutsche Meister Andreas Klöden (T-Mobile) mit 18 Sekunden Rückstand auf das Siegerduo.
Ullrich überfuhr als 20. die Ziellinie und hat nun als Gesamt-16. 3:40 Minuten Rückstand auf den Texaner und 9:01 Minuten auf den Gesamtführenden. Thomas Voeckler verteidigte indes überraschend das Gelb Trikot und damit die Führung im Gesamtklassement. Der Franzose rangiert nun 5:24 Minuten vor Armstrong, auf Rang drei folgt Voecklers Landsmann Sandy Casar mit 5:50 Minuten Rückstand. Klöden belegt 6:33 Minuten hinter Voeckler Position fünf. Der Franzose Richard Virenque behält das Bergtrikot, der Australier Robbie McEwen fährt weiter im Grünen Dress des besten Spurters.
Am Samstag fährt der Tour-Tross erneut durch die Pyrenäen. Auf den 205,5 km der 13. Etappe zwischen Lannemezan und Plateau de Beille mit Gipfelankunft in 1.780 m Höhe sind sieben Bergwertungen zu meistern. In der derzeitigen Verfassung dürfte Armstrong ein sechster Triumph beim härtesten Radrennen der Welt kaum zu nehmen sein.
Dow Jones Newswires/16.7.2004/flf
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yo yo..habe den Schluß gesehen, Ulle sah nicht wie ein Sieger aus heute,
redete beim Interview danach auch seltsam: "notfalls fahre ich für jemand
andren im Team". Klingt nicht gerade nach Siegermentalität, er war wohl ganz schön down...morgen gehts ja weiter in die Berge, mal sehen ob Ulle noch Power hat oder die Luft schon raus ist.
hf Woody  |
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Etappensieg für Armstrong
Favorit dominiert 13. Teilstück -
Klöden Vierter, Ullrich Sechster
Jan Ullrich hat auch das zweite Pyrenäen-Duell der 91. Tour de France gegen Titelverteidiger Lance Armstrong deutlich verloren und sich damit schon nach der 13. Etappe wohl aus dem Kreis der Herausforderer verabschiedet.
Bei Armstrongs 17. Tour-Tagessieg zeigte sich Ullrich als erbitterter Fighter, hatte aber wie 24 Stunden zuvor in La Mongie bei der Schlussoffensive von Armstrong auf den letzten 16 der 205,5 km von Lannemezan und Plateau de Beille nichts entgegen zu setzen. Ullrich kam 2:42 Minuten hinter Armstrong als Sechster ins Ziel.
"Eine kolossale Zusammenarbeit der Mannschaft. Ich habe ein Dream Team. Deshalb war es im Grunde eine recht einfache Sache", sagte Armstrong. In einer Neuauflage des Vortagesfinales drehte der Texaner den Spieß um und verwies dieses Mal den Italiener Ivan Basso (CSC) auf den zweiten Platz.
Andreas Klöden wurde im Finale des Schlussanstiegs mit durchschnittlich 7,8 Prozent Steigung über rund 1200 Höhenmeter mit 1:27 Minuten Rückstand auf Armstrong Vierter hinter dem Österreicher Georg Totschnig (1:05) vom Team Gerolsteiner. Etwas überraschend verteidigte der Franzose Thomas Voeckler (La Boulangere) das Gelbe Trikot zum achten Mal erfolgreich.
"Jan hat Kampfgeist gezeigt. Er war besser als gestern. Aber so schnell kann man sich nicht erholen. Andreas Klöden hat großartig gekämpft", sagte T-Mobile-Teamleiter Mario Kummer. Sein Gerolsteiner Kollege Christian Henn war überglücklich: "Platz drei für Totschnig ist super. Das war sein Berg."
1 129 VOECKLER Thomas FRA BLB in 58h 00' 27"
2 001 ARMSTRONG Lance USA USP at 00' 22"
3 061 BASSO Ivan ITA CSC at 01' 39"
4 017 KLÖDEN Andréas GER TMO at 03' 18"
5 071 MANCEBO Francisco ESP IBB at 03' 28"
6 081 TOTSCHNIG Georg AUT GST at 06' 08"
7 002 AZEVEDO José POR USP at 06' 43"
8 011 ULLRICH Jan GER TMO at 07' 01"
9 134 CAUCCHIOLI Pietro ITA ALB at 07' 59"
10 162 CASAR Sandy FRA FDJ at 08' 29"
11 171 SIMONI Gilberto ITA SAE at 09' 50"
12 067 SASTRE Carlos ESP CSC at 10' 03"
13 027 PEREIRO SIO Oscar ESP PHO at 10' 13"
14 151 LEIPHEIMER Levi USA RAB at 10' 47"
15 029 SEVILLA Oscar ESP PHO at 10' 54"
16 051 MOREAU Christophe FRA C.A at 11' 49"
17 144 GOUBERT Stephane FRA A2R at 12' 44"
18 158 RASMUSSEN Mickael DEN RAB at 13' 03"
19 101 VIRENQUE Richard FRA QSD at 13' 06"
20 009 RUBIERA José Luis ESP USP at 13' 57"
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hm, das wird wohl nix mehr mit Ulle?! Sieht nicht so aus als wäre er ein
"comeback kid"...
hf Woody  |
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Maestro
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Jan Ullrich zeigt sich, Bjarne Riis rächt sich
Ausreißer Ullrich nicht belohnt
Zwei Aktionen prägten die erste Alpenetappe der Tour 2004: Ein entschlossenes Solo des wiedererstarkten Jan Ullrich und eine fragwürdige Taktik des CSC-Teams. Zwei Deutsche Fahrer landeten unter den ersten Vier des Tagesklassements. Damit liegen Andreas Klöden und Jan Ullrich auf den Plätzen drei und fünf der Gesamtwertung. Thomas Voeckler trug zum letzten Mal das Gelbe Trikot - zumindest in diesem Jahr.
Um 15.04 Uhr, rund 70 Kilometer vor dem Ziel der 15. Etappe nach Villard-de-Lans, begann Jan Ullrich sein Mini-Comeback. Der 30-Jährige startete eine Attacke aus einer Gruppe um Lance Armstrong und fuhr in beeindruckender Manier zwischenzeitlich mehr als eine Minute Vorsprung auf den Amerikaner heraus. Ullrich sah deutlich besser aus als in den Pyrenäen, fuhr kleinere Gänge als am Wochenende und hatte einen sehr flüssigen Rhythmus. "Wir waren ein bisschen besorgt heute", musste sogar Lance Armstrongs Trainer Chris Carmichael zugeben, "denn Ullrich sah sehr gut aus und hat eine wirklich starke Attacke gefahren." Bjarne Riis aber, der Sportliche Leiter von CSC, pfiff den an der Spitze fahrenden Jens Voigt zurück in die Armstrong-Gruppe, in der auch seine Fahrer Carlos Sastre und Ivan Basso fuhren.
Fragwürdige CSC-Taktik
Jens Voigt übernahm die Führungsarbeit in der Gruppe, während Jan Ullrich zwar einen Ausreißer nach dem anderen einholte, aber keinen Mitstreiter fand, der mit ihm gemeinsam den Vorsprung hätte ausbauen können. Folgerichtig wurde er eingeholt. Die große Frage war schon zu diesem Zeitpunkt, warum CSC für US Postal das Tempo übernahm. Es passt so gar nicht zu Bjarne Riis, einen zweiten Platz zu konsolidieren. Das aber tat er, indem er Lance Armstrong und seinen Teamkollegen die Nachführarbeit abnahm. Die Alternative wäre gewesen, US Postal sich aufreiben zu lassen und am Ende mit Voigt, Sastre und Basso selber eine Attacke zu lancieren. Warum er dies seinen Fahrern nicht zutraute, ist schleierhaft.
"Ich habe gesehen, dass Jan sehr stark war heute", begründete Bjarne Riis seine Entscheidung, "das konnte sehr gefährlich werden. Wir wollten ihn aber kontrollieren." Ob er dem T-Mobile-Kapitän einen kleinen Denkzettel verpassen wollte, weil sich dieser schon zweimal gegen einen Wechsel zu seiner Mannschaft entschieden hatte? Wie auch immer: Riis und Co. gelang es, einige Konkurrenten wie Francisco Mancebo, Georg Totschnig und Thomas Voeckler zu distanzieren, und CSC hat in der für den Dänen so wichtigen Mannschaftswertung die Führung von T-Mobile übernommen. Beim Zieleinlauf nahm Lance Armstrong jedoch Ivan Basso durch die Zeitgutschrift weitere acht Sekunden ab.
Voigt fühlte sich fast als "Vaterlandsverräter"
Für den deutschen Radsport war es trotz allem eine großartige Etappe. Drei deutsche Fahrer dominierten das Rennen, schade nur, dass sie nicht den verdienten Lohn in Form eines Etappensieges einfahren konnten. Jens Voigt, Rekordhalter in Sachen Solofahrten, bedauerte seine Aufholjagd nach der Etappe ein wenig: "Ich habe das Tempo verlangsamt, um auf die Gruppe mit Ivan (Basso) zu warten, als plötzlich Ulli an mir vorbeigeflogen kam. Da habe ich mir gedacht, Mann, das wird aber schwer, den zurückzuholen. Es tut mir leid für Ulli – ich komme mir fast wie ein 'Vaterlandsverräter' vor."
Andreas Klöden, besser platziert als Ullrich, aber wie man heute sah "nur" Kapitän Nummer zwei, half Ullrich bei dessen Attacke und versuchte auch am Ende, Ullrich den Etappensieg vorzubereiten. Nur T-Mobile war am Ende mit zwei Fahrern vorne vertreten, Armstrong-Helfer José Azevedo, Carlos Sastre, Jens Voigt, Levi Leipheimer und Richard Virenque fielen kurz vor dem Ziel zurück. Die Magenta-Fahrer konnten ihre zahlenmäßige Überlegenheit jedoch nicht nutzen. Es war deutlich zu sehen, dass Lance Armstrong, der am Ende der verbliebenen Vierergruppe fuhr, etwas im Schilde führte.
Armstrongs Etappensieg ehrenvoll?
So kam es wenig überraschend, als er kurz vor dem Ziel aus dem Windschatten Ivan Bassos antrat und die Etappe vor dem Italiener gewann. Jan Ullrich wurde Dritter, Andreas Klöden Vierter. Mancher hatte vielleicht erwartet, Armstrong, der das Gelbe Trikot zu diesem Zeitpunkt bereits sicher hatte, würde einem anderen Fahrer den Tagessieg überlassen. Das Gegenteil war der Fall. Es ist erlaubt zu diskutieren, ob dies eine Verletzung des Ehrenkodex' war oder nicht.
Am meisten hätte an diesem Tag ohne Zweifel Jan Ullrich den Etappensieg verdient gehabt. "Ich habe angekündigt, dass ich niemals aufgeben werde und dass ich alles versuchen werde, was ich kann", meinte er. Locker an den Mannschaftsbus gelehnt gab er nach dem Rennen Interviews und war froh, dass man endlich keinen Grund mehr hatte, ihn zu kritisieren. Ullrichs Mission zur Rettung seiner Ehre war auf der 15. Etappe erfolgreich, sie war dem 30-Jährigen auch wichtiger als Kräfteschonen vor dem Bergzeitfahren nach L'Alpe d'Huez. Außerdem verbesserte er sich vom achten auf den fünften Rang und wird nun bei den verbleibenden beiden Zeitfahren versuchen, auch Francisco Mancebo zu überholen. Auch sein Freund und Kollege Klöden profitierte von der Attacke.
Wenn auf den nächsten Etappen für T-Mobile alles perfekt läuft, dann könnten am Ende zwei deutsche Fahrer in Paris auf dem Podium stehen. Bei aller Enttäuschung über die Schwäche Jan Ullrichs in den Pyrenäen wäre das einer der größten Erfolge in der Geschichte des deutschen Radsports.
(tour.ard.de) |
Fand die Aktion von Ullrich cool, was ich von Armstrong halten soll weiss ich nicht so recht, klar will er für sein Team gewinnen, aber ist es nicht er der immer auf diese Ehrenkodeks pocht?!
MfG
Maestro |
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Woody
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Lance Armstrong
„Er hört auf“ - „Er macht weiter“
23. Juli 2004 Lance Armstrong, Patron der Tour, viermaliger Etappensieger allein in diesem Jahr und am Sonntag sechsmaliger Gewinner der Frankreich-Rundfahrt - wird er seine Konkurrenten auch im nächsten Jahr in Grund und Boden fahren?
Noch ist nicht klar, ob der große Dominator, der gerade erst die Etappen 15, 16 und 17 mit beängstigender Überlegenheit gewonnen hat, seine Tour-de-France-Mission schon am Sonntag als beendet betrachtet, oder auch im nächsten Jahr am Start steht. „Das einzige, was zum jetzigen Zeitpunkt feststeht ist, daß er 2005 Mitglied in unserem Team sein wird. Ein Rennprogramm haben wir aber noch nicht“, sagte Armstrongs Team-Chef Johan Bruyneel vorsichtig.
„Er wird sagen: Ich habe genug gelitten“
Jens Voigt ist allerdings überzeugt davon, daß Armstrong nach dem Tour-Finale am Sonntag in Paris nicht mehr aufs Fahrrad steigt, obwohl ein Dreijahresvertrag mit dem US-Postal-Nachfolger Discovery Channel mit einem Wert von rund elf Millionen Dollar pro Saison unter Dach und Fach ist. „Niemand von uns kennt doch die genauen Vertragsinhalte. Ich bin sicher, daß Lance aufhört. Er wird sich sagen: Ich habe genug gelitten“, vermutet der Berliner Radprofi vom Konkurrenz-Unternehmen CSC.
Rudy Pevenage, Betreuer von Jan Ullrich, glaubt dagegen an eine Fortsetzung von Armstrongs Karriere: „Er macht weiter“. Damit müßte sich Ullrich auch keine Gedanken über einen geringeren Wert eines etwaigen zukünftigen Toursieges machen. Der Olympiasieger hatte mehrmals erklärt, ein Tourerfolg ohne Armstrong als Konkurrenten hätte für ihn weniger Bedeutung. Jan Ullrich hat Armstrong bereits in L'Alpe d'Huez zum sechsten Toursieg in Folge gratuliert, und damit die vierte Niederlage gegen die „Siegmaschine“ aus Austin in Texas akzeptiert.
Bedrängt und beschimpft
Zuletzt hatte der in Scheidung lebende Armstrong zumindest schon einmal seinen Verzicht auf die Olympischen Spiele in Athen bekanntgegeben: „Ich steige nach der Tour sofort ins Flugzeug und fliege nach Hause zu meinen Kindern.“ Gut möglich, daß es ein Abschied für immer wird. Denn Frankreich ist, abgesehen von der Tour, nicht das Land seiner Träume. Das Publikum liebt ihn und seine Art nicht. Auf der Straße seines Triumphzuges durch die Alpen standen Schmähschriften mit Anspielungen auf Doping („Lance EPO“), er wurde bedrängt und beschimpft.
„Ich hatte Angst“, sagte der Mann im Gelben Trikot. In jedem Hotel seines Teams US Postal frage laut Armstrong ein Reporter-Team eines französischen Senders auf Doping-Recherche nach dem genauen Inhalt der Abfalleimer aus den Fahrerzimmern.
Text: dpa
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Platz Trikotnummer Nachname Vorname Nation Team Rueckstand:
1 001 ARMSTRONG Lance USA USP 74h 04' 56"
2 061 BASSO Ivan ITA CSC 04' 09"
3 017 KLÖDEN Andréas GER TMO 05' 11"
4 011 ULLRICH Jan GER TMO 08' 08"
5 002 AZEVEDO José POR USP 10' 41"
6 071 MANCEBO Francisco ESP IBB 11' 45"
7 081 TOTSCHNIG Georg AUT GST 12' 56"
8 067 SASTRE Carlos ESP CSC 15' 14"
9 151 LEIPHEIMER Levi USA RAB 16' 25"
10 134 CAUCCHIOLI Pietro ITA ALB 16' 33"
11 027 PEREIRO SIO Oscar ESP PHO 17' 52"
12 051 MOREAU Christophe FRA C.A 19' 57"
13 158 RASMUSSEN Mickael DEN RAB 20' 20"
14 171 SIMONI Gilberto ITA SAE 20' 41"
15 129 VOECKLER Thomas FRA BLB 21' 12"
16 101 VIRENQUE Richard FRA QSD 21' 53"
17 075 KARPETS Vladimir RUS IBB 21' 57"
18 162 CASAR Sandy FRA FDJ 23' 08"
19 009 RUBIERA José Luis ESP USP 29' 10"
20 144 GOUBERT Stephane FRA A2R 29' 33"
Naja, 2 Germans auf Platz 3 und 4! Not bad...
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Woody
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| www.dolomiten.it wrote: |
Radsport: Profis stehen hinter Armstrongs Strafaktion gegen Simeoni
Die Strafaktion Lance Armstrongs gegen den italienischen Radprofi Filippo Simeoni auf der 18. Etappe der Tour de France hat am Samstag heftige Reaktionen ausgelöst. Armstrong war Simeoni, der mit einer achtköpfigen Spitzengruppe ausgerissen war, persönlich nachgefahren und hatte den Italiener gezwungen, seinen Ausreißversuch zu stoppen.
Der US Postal-Kapitän befahl Simeonis Fluchtgefährten, seinen Intimfeind in das Hauptfeld zurückzuschicken. Andernfalls hätte Armstrongs Mannschaft Tempo gemacht und die gesamte Attacke verhindert.
Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion des fünfmaligen Tour-Siegers ist ein Rechtsstreit mit Simeoni, der in einem Doping-Prozess gegen den umstrittenen Mediziner Michele Ferrari aussagte und damit Armstrong indirekt der Einnahme unerlaubter Mittel beschuldigte. Ein Großteil des Fahrerfeldes identifizierte sich mit dem Vorgehen des Amerikaners.
T- Mobile-Profi Daniele Nardello soll nach Aussagen seines Landsmannes Simeoni Armstrong beigepflichtet haben: „Der spuckt in die Suppe, die wir alle löffeln.“ Einzig Ex-Profi Laurent Jalabert, der als Kommentator der französischen Sportzeitung „L·Equipe“ im Einsatz ist, warf dem Träger des Gelben Trikots „Sheriff-Methoden“ vor. „Ich tat das, um die Fahrer zu schützen“, rechtfertigte sich Armstrong. „Nur zehn Prozent des Fahrerfeldes akzeptieren mich, der Rest ist gegen mich“, klagte der Domina Vacanze-Fahrer Simeoni.
Der Italiener, der im bisherigen Tour-Verlauf schon öfters bei Ausreißversuchen gescheitert war, hatte in einem Doping-Prozess gegen den Armstrong-Betreuer Ferrari gestanden, gedopt zu haben und außerdem den Seriensieger der Tour einen „Lügner“ genannt. Simeoni selbst verklagte Armstrong, weil der ihn weiterhin des Dopings beschuldigt und
Samstag, 24. Juli 2004
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Radsport: Armstrong auch im Zeitfahren souverän
Der US-Amerikaner Lance Armstrong hat mit einem Sieg beim Einzelzeitfahren in Besancon seinen insgesamt sechsten Etappen-Erfolg bei der 91. Tour de France gefeiert.
Der Rad-Profi aus dem US-Postal-Team fuhr die 55 Kilometer in 1:06:49 Stunden und baute seine Gesamtführung weiter aus. Jan Ullrich belegte mit einem Rückstand von 61 Sekunden Rang zwei.
Andreas Klöden (Kreuzlingen/Schweiz) schob sich als Etappen-Dritter an dem Italiener Ivan Basso (CSC) vorbei auf den zweiten Gesamtrang.
Georg Totschnig belegte den 15. Rang (+ 5:49 Minuten) verteidigte im Gesamtklassement den siebenten Platz.
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War ein spannendes Rennen, wie Klöden den Basso abgefahren hat war schon toll, auch Ulle hat alles gegeben, aber Armstrong fuhr dann Titanen gleich ALLES und JEDEN in Grund und Boden!! Wahnsinn!!
hf Woody  |
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Woody
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Tour de France
Die zweite Reihe wird für Klöden zur Lieblingsposition
Von Michael Reinsch
25. Juli 2004 Ein Helfer im Radsport muß wissen, wann er sich vor seinen Kapitän spannt und wann er hinter ihm zurücktritt. Andreas Klöden, der 29 Jahre alte Radprofi vom Team Telekom, könnte an diesem Samstag Schwierigkeiten mit seinem Selbstverständnis bekommen.
Wenn er nur 59 Sekunden auf den Italiener Ivan Basso gutmacht im Zeitfahren von Besancon, wenn er nur ein bißchen mehr als eine Sekunde pro Kilometer schneller ist, fährt er an diesem vorletzten Tag der Tour de France von Platz drei auf zwei. Erst zwei deutschen Rennfahrern ist ein solcher Erfolg gelungen: Kurt Stöpel 1932 und Jan Ullrich fünfmal in den Jahren vor und nach seinem Tour-Sieg 1997. Ob sein Kapitän Ullrich es überhaupt aufs Treppchen schafft, ist ungewiß.
„Lance ist halt Lance“
"Meine Zeit als Helfer ist nicht vorbei", sagt der 1,83 Meter lange und bei 63 Kilo recht schmale Klöden dennoch entschieden. "Ich möchte auch weiterhin für T-Mobile fahren und Jan Ullrich unterstützen. Er ist der stärkste deutsche Rennfahrer." Doch es ist kein Zufall, daß nun er mit den Besten der Welt mithalten konnte und dabei, auf der Etappe nach St. Flour und am Donnerstag auf der Alpenetappe nach Le Grand-Bornand, zweimal Zweiter wurde. "Ein Fahrer wie Miguel Indurain wäre sicher nicht um den Etappensieg gespurtet", sagt Klöden dazu, daß Lance Armstrong ihn mit einem mächtigen Antritt noch auf der Ziellinie abfing. "Er sagt, er mache keine Geschenke mehr. Lance ist halt Lance. Und ich bin noch stolz auf einen zweiten Platz."
Die zweite Reihe scheint die Lieblingsposition von Klöden zu sein: vor Ullrich, wenn es gilt, im Fahrtwind Tempo zu machen, hinter Ullrich, wenn es um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit geht. Seit er nach dem Gewinn der Niedersachsen-Rundfahrt 1998 Profi beim Team Telekom wurde, hat Klöden sein Leben und Arbeiten auf Ullrich ausgerichtet. In Cottbus geboren, nahm er in Merdingen eine Wohnung gegenüber dem Haus von Ullrich. Seit dieser sich in Scherzingen in der Schweiz niedergelassen hat, wohnt Klöden in Kreuzingen, fünf Kilometer entfernt. Wenn sie sich nicht sehen, telefonieren sie miteinander; wenn die Saison vorüber ist, fahren sie gemeinsam in Urlaub.
"So lange Jan da ist, werde ich in seinem Windschatten bleiben"
Der Ring im Ohr, wie sie ihn tragen, symbolisiert wohl mehr als beabsichtigt, wie sehr sich der eine am anderen orientiert. Freund, Trainingspartner und Helfer Ullrichs zu sein macht Klöden stolz. "So lange Jan da ist, werde ich in seinem Windschatten bleiben", sagte er vor Jahren.
Seinem Team ist Klöden dafür dankbar, daß er sich auch einmal verstecken darf. Zwei Bandscheibenvorfälle und Knieprobleme haben ihn immer wieder zurückgeworfen. Dabei schien er schon im Jahr 2000 den Durchbruch geschafft zu haben, als er mit überragenden Einzelzeitfahren die Etappenrennen Paris-Nizza und Katalanische Woche gewann. "Klöden, der aufsteigende Stern" titelte "L'Equipe" damals. Der Druck danach habe ihm enorm zu schaffen gemacht, hat Klöden einmal verraten. Er braucht die Anonymität nicht nur zur körperlichen Regeneration, sondern auch zur inneren Stabilisierung. Nun ist es Zeit für ein Dankeschön: "Ich will dem Team das Vertrauen zurückzahlen, das es immer in mich hatte."
Derselbe Manager wie Ullrich
Auch Armstrong und sein Sportlicher Leiter Johan Bruyneel hatten das Potential des Deutschen in guter Erinnerung. "Die Postals sind immer sofort gefahren, wenn Klöden in einer Gruppe war", erzählt der Sportliche Leiter von T-Mobile, Mario Kummer. "Wir haben es auf den Flachetappen ein paarmal versucht." Klöden darf die Aufmerksamkeit des amerikanischen Teams wohl als Kompliment verstehen. Am Interesse anderer Arbeitgeber ist er, da sein Vertrag ausläuft, angeblich nicht interessiert. "Ich telefoniere am Abend mit meiner Freundin, dann schalte ich mein Handy aus", sagt er. Ums Geschäft kümmert sich der Manager. Es ist derselbe, der auch Ullrich betreut.
Bei aller Bescheidenheit: Seiner Fähigkeiten ist sich Klöden bewußt; schließlich arbeitet er hart genug daran. Seit Jahren ist er überzeugt, bei der Tour in die Top ten fahren zu können, und über das Zeitfahren sagt er: "Das kann man nicht lernen. Das muß man im Blut haben." Er hat den kraftvollen Tritt in der Lausitz hinterm Auto der Mutter trainiert - mit Tempo hundert. "Ich erwarte, daß er Basso einholt", sagt Ullrichs Betreuer Rudy Pevenage. Der Italiener startet zwei Minuten vor Klöden.
Klöden kann leiden
Das weiße Trikot mit dem schwarzrot-goldenen Brustring des deutschen Meisters und die passende weiße Hose signalisieren, daß hier einer kommt, der sich nicht versteckt. Noch beim Endspurt in Villard-de-Lens, als Klöden für Ullrich den Spurt anfahren wollte, haben die beiden alles falsch gemacht und gegen Armstrong verloren. In Le Grand-Bornand haben sie auf den letzten Metern alles richtig gemacht: Klöden attackierte, Ullrich blieb am Hinterrad von Armstrong. Daß wieder der Amerikaner gewann, erzählt Klöden, lag daran, daß er einen Krampf im rechten Oberschenkel erlitt am Ende des schweren Ritts durch die Alpen. "Ich habe mich umgedreht, um zu gucken, ob ich weitertreten muß", erzählt Klöden.
Er trat weiter in einer Situation, in der nicht nur Untrainierte, sondern sogar Fußballprofis sich vor Schmerzen am Boden winden würden. Klöden kann leiden; das weiß man spätestens, seit er sich im vergangenen Jahr bei einem Sturz auf der Tour das Steißbein brach. Er fuhr noch einige Etappen. Auch an diesem Samstag wird Klöden bereit sein, sich weh zu tun - für den größten Erfolg seiner Laufbahn.
Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.07.2004 / Nr. 170
Bildmaterial: dpa/dpaweb
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Tour: 20. Etappe
Belgier Boonen siegt beim Finale der Tour in Paris
25. Juli 2004 Ein Amerikaner hat in Paris Radsport-Geschichte geschrieben. Lance Armstrong feierte am Sonntag bei der Tour de France seinen sechsten Sieg nacheinander und sorgte damit für einen Rekord in der 101jährigen Historie des bedeutendsten Radrennens der Welt. Am Ende seiner unvergleichlichen Triumphfahrt hatte der 32jährige Texaner nach insgesamt 3391 Kilometern die große Tour-Überraschung Andreas Klöden mit 6:38 Minuten Rückstand auf den sonst für Jan Ullrich reservierten zweiten Platz verwiesen.
Der 30jährige Olympiasieger, der gemessen an seinen hohen Ansprüchen und Möglichkeiten enttäuschte, belegte den vierten Rang (9:09) hinter dem Italiener Ivan Basso (6:59 zurück). In den Geschichtsbüchern ließ Armstrong die Fünffach-Sieger Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain mühelos hinter sich. „Mit diesem Sieg gehe ich in die Geschichte ein“, sagte Armstrong.
Zabel blieb ohne Etappensieg
Die letzte Etappe der 91. Tour de France über 163 Kilometer von Montereau auf die von über 100.000 Zuschauern gesäumten Champs Elysees in Paris gewann der Belgier Tom Boonen vor Jean-Patrick Nazon (Frankreich) und Danielo Hondo (Cottbus). Der Gewinner des Grünen Trikots, Robbie McEwen (Australien), hatte im finalen Spurt ebenso keine Chance wie Erik Zabel. Der Berliner, sechsfacher Gewinner des Grünen Trikots und insgesamt zwölffacher Etappengewinner, wurde am Sonntag Fünfter und ging damit wie im Vorjahr leer aus. Richard Virenque schaffte wie Armstrong auch einen Tour-Rekord: Der umstrittene Franzose holte sich zum siebten Mal das Bergtrikot.
Zwölf von 15 deutschen Tour-Startern überstanden die Tortur Tour de France. Neben Klöden und Ullrich - zuletzt waren 1932 mit Kurt Stöpel als Zweitem und Oskar Thierbach als Siebtem zwei Deutsche unter den ersten zehn - schob sich der nimmermüde Kämpfer Jens Voigt vom Team CSC in den Vordergrund. Der Berliner hatte großen Anteil am drittem Platz seines Kapitäns Basso. Das Team Gerolsteiner brachte bei seiner zweiten Tour-Teilnahme doppelt so viel Fahrer wie im Vorjahr ins Ziel. Für das Top-Resultat sorgte der Österreicher Georg Totschnig mit dem siebten Platz in Paris. „Von mir aus könnte es noch weiter gehen - es war super“, freute sich Ronny Scholz am Ende über sein Tour-Debüt.
Text: FAZ.NET mit Material von dpa und sid
20. Etappe, Montereau - Paris (163 km): 1. Tom Boonen (Belgien) 4:08:26 Stunden; 2. Jean-Patrick Nazon (Frankreich); 3. Danilo Hondo (Lugano/Schweiz); 4. Robbie McEwen (Australien); 5. Erik Zabel (Unna); 6. Jimmy Casper (Frankreich); 7. Stuart O'Grady (Australien); 8. Baden Cooke (Australien); 9. Massimiliano Mori (Italien); 10. Bram de Groot (Niederlande); ...32. Jan Ullrich (Scherzingen/Schweiz).
Endstand: 1. Lance Armstrong (USA) 83:36:02 Stunden; 2. Andreas Klöden (Kreuzlingen/Schweiz) + 6:19 Minuten; 3. Ivan Basso (Italien) + 6:40; 4. Jan Ullrich (Scherzingen/Schweiz) + 8:50; 5. Jose Azevedo (Portugal) + 14:30; 6. Francisco Mancebo (Spanien) + 18:01; 7. Georg Totschnig (Österreich) + 18:27; 8. Carlos Sastre (Spanien) + 19:51; 9. Levi Leipheimer (USA) + 20:12; 10. Oscar Pereiro (Spanien) + 22:54; ...35. Jens Voigt (Berlin) + 1:07:07 Stunden; 53. Ronny Scholz (Herrenberg) + 1:42:44; 55. Jörg Ludewig (Steinhagen) + 1:44:57; 59. Erik Zabel (Unna) + 1:50:21; 65. Grischa Niermann (Hildesheim) + 1:57:25; 69. Rolf Aldag (Ahlen) + 2:02:55; 78. Sebastian Lang (Erfurt) + 2:15:31; 81. Bert Grabsch (Hürth) + 2:17:14; 106. Danilo Hondo (Lugano/Schweiz) + 2:46:54; 125. Uwe Peschel (Scheidegg) + 3:01:36.
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Na das wars nun, mit Armstrong als Superhero oder als cleversten Doper,
das hat man ja nun leider immer im Hinterkopf! War trotzdem ein tolle
Tour, schade das Ulle sein Talent nicht so umsetzen kann wie wir Fans uns
das wünschen! Mal sehen wie nächstes Jahr so läuft, auch mit "supi" Andi Klöden! Nochma GRATU an "the man" Lance Armstrong! *Respekt*
hf Woody  |
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Mrs Guevara
Maskenbildner
Gender:
Joined: 10 May 2003
Posts: 47
Location: Zeuthen
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mensch, ich freu mich immer noch riesig, dass armstrong die tour wieder gewonnen hat. es ist einfach der hammer, was der mann leistet. zu ullrich muss ich sagen, dass er einfach noch besser trainieren muss, (vielleicht auch mal bei schlecht wetter, wie es andere fahrer machen,) wenn er gegen armstrong gewinnen will. |
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Neo
Guest
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| Mrs Guevara wrote: |
| mensch, ich freu mich immer noch riesig, dass armstrong die tour wieder gewonnen hat. es ist einfach der hammer, was der mann leistet. |
was er leistet? lol. er schmeißt sich paar pillen rein und gewinnt die tour. das ist nicht leistung, sondern betrug. du kannst mir nicht erzählen, dass der nicht dopt. schau dir mal an, wie der nach alpe d'huez aussah. keine spur von anstrengung. hallo?! sowas geht gar net! oder auch wie er ullrich mal eben im zeitfahren ne minute abnimmt, auch sehr komisch, denn ulles form in den alpen war top. |
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Ben Kenobi
Guest
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| Neo wrote: |
| Mrs Guevara wrote: |
| mensch, ich freu mich immer noch riesig, dass armstrong die tour wieder gewonnen hat. es ist einfach der hammer, was der mann leistet. |
was er leistet? lol. er schmeißt sich paar pillen rein und gewinnt die tour. das ist nicht leistung, sondern betrug. du kannst mir nicht erzählen, dass der nicht dopt. schau dir mal an, wie der nach alpe d'huez aussah. keine spur von anstrengung. hallo?! sowas geht gar net! oder auch wie er ullrich mal eben im zeitfahren ne minute abnimmt, auch sehr komisch, denn ulles form in den alpen war top. |
Hast du auch irgend welche Beweise für deine Anschuldigungen oder ist es für einen Jan Ullrich-Fan unvorstellbar, dass ein anderer Fahrer einfach besser ist? Glaubst du wirklich, dass man durch das "Schmeißen von ein paar Pillen" die Konkurrenz derart deklassieren und die Tour sechsmal gewinnen kann?
Ich kann mich Mrs Guevara nur anschließen und Lance Armstrong zu dieser gigantischen Leistung gratulieren. Imo hat der bessere und sympathischere Fahrer gewonnen. |
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Neo
Guest
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| Ben Kenobi wrote: |
| Hast du auch irgend welche Beweise für deine Anschuldigungen oder ist es für einen Jan Ullrich-Fan unvorstellbar, dass ein anderer Fahrer einfach besser ist? Glaubst du wirklich, dass man durch das "Schmeißen von ein paar Pillen" die Konkurrenz derart deklassieren und die Tour sechsmal gewinnen kann? |
beweise nicht, bin ja auch kein doping komissar, aber ich habe zumindest anhaltspunkte, die meine theorie bestätigen.
also schau dir mal an was die us postal fahrer während der ganzen tour so geleistet haben. die waren alle ziemlich gut und im klassement vorne platziert. jetzt schau dir mal an wo ehemalige us postal fahrer rumgurken. heras, hamilton, ... alle kriegen nix mehr zustande und jetzt sag mir mal warum! ich kanns dir erklären, weil das ganze team gedopt ist!
und warum armstrong dabei nie erwischt wird ist klar, unangekündigte trainingskontrollen gibts in den usa nie oder ganz selten. wer macht sich denn schon die mühe und fliegt darüber um armstrong und sein team zu checken? keiner! die können da in aller ruhe pillen einwerfen und keiner merkts!
dann hätten wir noch millar, der auch nie positiv getestet wurde, und bekanntlich die einnahme von epo zugegeben hat.
und zu guter letzt hätten wir noch ehemalige team-gefährten von armstrong, die immer wieder davon berichten, dass armstrong dopt. hat denn schon jemand von denen ne klage bekommen? ne! hm... komisch die amis sind doch ganz schnell bei klagen, aber vielleicht is ja was dran?!
außerdem ist armstrongs arzt dr. ferrari, der ja im allgemeinen als epo-arzt bekannt ist. also mehr muss ich glaube ich nicht mehr sagen! es gibt genug punkte, die einen zumindest stutzig werden lassen sollten!
und dass es als ullrich fan unvorstellbar ist, dass ein anderer fahrer besser ist, ist absoluter unsinn! lass doch solche dummen kommentare! es gibt fahrer, die dieses jahr besser waren, wie klöden oder basso, nur darf man nicht vergessen, dass die beiden, ohne ulles schwäche in den pyrenäen hinter ihm wären. also so schlecht war ulle dieses jahr nicht!
und zu guter letzt, um die frage zu beantworten, ob ich es glaube, dass man durch einnahme von doping andere fahrer deklassieren kann und 6mal die tour zu gewinnen: absolut, ja! was wäre denn sonst der sinn von doping?! dadurch verspricht man sich einen vorteil und der ist bei armstrong wirklich eingetreten.
| Ben Kenobi wrote: |
| Imo hat der bessere und sympathischere Fahrer gewonnen. |
rofl, der sympathischere? also für mich ist lance einfach nur unsympathisch durch seine perfekte art. und das ist nicht nur weil ich ein ullrich fan bin! |
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Woody
Regisseur
Gender:
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Location: The Matrix
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Hi Ihr
bitte lasst das hier nicht ausufern. THX im voraus. Fakt ist es gibt
keine Beweise! Und von den andren Fahrern und Teams hat man
keine Beschwerden deswegen gehört! Also ist alles weitere Spekulation!
hf Woody  |
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Ben Kenobi
Guest
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| Neo wrote: |
| und dass es als ullrich fan unvorstellbar ist, dass ein anderer fahrer besser ist, ist absoluter unsinn! lass doch solche dummen kommentare! |
Vielleicht unterlässt du dann auch derart arrogante Aussagen oder woher nimmst du dir das Recht die Kommentare anderer User zu beurteilen und für dumm zu befinden?
| Neo wrote: |
Imo hat der bessere und sympathischere Fahrer gewonnen.
rofl, der sympathischere? also für mich ist lance einfach nur unsympathisch durch seine perfekte art. und das ist nicht nur weil ich ein ullrich fan bin! |
Du magst Armstrongs "perfekte Art" nicht? Dann frage ich mich, wieso du Schumi-Fan bist? Armstrong verkörpert im Radsport genau das was Schumacher in der F1 oder Brasilien im Weltfußball ist.
Zu deinen angeblichen Beweisen für Armstrongs Schuld möchte ich mich nicht weiter äußern, da ich herzlich wenig auf derartige Verschwörungstheorien gebe. |
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Neo
Guest
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| Woody wrote: |
bitte lasst das hier nicht ausufern. THX im voraus. Fakt ist es gibt keine Beweise! Und von den andren Fahrern und Teams hat man keine Beschwerden deswegen gehört! Also ist alles weitere Spekulation! |
hat ja auch keiner bestritten, dass es spekulationen, allerdings spekulationen die auf fakten basieren und meiner ansicht nach ziemlich gut begründete fakten! mindestens zweifel an der perfekten leistung sollte man schon haben!
| Ben Kenobi wrote: |
| Du magst Armstrongs "perfekte Art" nicht? Dann frage ich mich, wieso du Schumi-Fan bist? Armstrong verkörpert im Radsport genau das was Schumacher in der F1 oder Brasilien im Weltfußball ist. |
netter vergleich, aber leider ziemlich unpassend! mir passt nicht nur amstrongs perfekte art, sondern auch seine arrogante art nicht. wie er z.b. die sache mit der einen führungsgruppe bei der tour, in der er nur mitrollte oder auch seine ganzen siege, die absolut unnötig waren (klöden überspurtet oder der sieg an dem tag, als er in gelb fuhr -> verstoßt gegen ein ungeschriebenes gesetz im radsport, auf das er immer pocht!). |
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Woody
Regisseur
Gender:
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| Neo wrote: |
| hat ja auch keiner bestritten, dass es spekulationen, allerdings spekulationen die auf fakten basieren und meiner ansicht nach ziemlich gut begründete fakten! mindestens zweifel an der perfekten leistung sollte man schon haben!. |
Trotzdem Spekulatius..äh...Spekulationen!! Punkt!
Und bitte immer schön sachlich bleiben, die Meinung anderer achten.
Auch wenn sie nicht mit der eigenen einher geht! Pls! Will hier nicht rummoden müssen!
hf Woody  |
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Woody
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| http://www.netzeitung.de wrote: |
Tour de France über Karlsruhe und Pforzheim
13. Okt 12:51
Vertreter aus Karlsruhe und Pforzheim wurden zur Präsentation der Tour de France 2005 eingeladen. Die Städte hoffen auf eine Zeitfahr-Etappe bei der «Großen Schleife».
Karlsruhe und Pforzheim haben gute Chancen, Etappenorte der Tour de France 2005 zu werden. Das meldet der Sport Informations-Dienst am Mittwoch. Beide Städte erhielten Einladungen zur Präsentation am 28. Oktober in Paris, wenn der Streckenverlauf der 92. Frankreich-Rundfahrt vorgestellt wird. Absagen gab es dagegen für Freiburg und Stuttgart, die sich ebenfalls beworben hatten.
Karlsruhe und Pforzheim hatten bereits 1987 einmal die Tour zu Gast, Karlsruhe allerdings nur zum Start der Etappe nach Stuttgart. Letzter deutscher Etappenort bei der «Großen Schleife» war 2002 Saarbrücken.
Enger Vertrauter von Leblanc
Wie die Einbindung diesmal erfolgt, ist auch für Eugen Rösinger noch offen, der die Kandidatur beider Städte bei Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc unterstützt hatte. «Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Zeitfahren zwischen Pforzheim und Karlsruhe gibt, aber das muss man abwarten.» Rösinger, der in jedem Jahr ein großes Paarzeitfahren kurz nach der Tour veranstaltet (2004 in Bühl, zuvor in Karlsruhe), gilt als enger Vertrauter von Leblanc.
Die 92. Tour beginnt am 2. Juli 2005 in Fromentine mit einem Einzelzeitfahren über 19 Kilometer zur Mündung der Loire. Auch die nächsten beiden Etappen werden an der französischen Westküste gefahren. Die weitere Streckenführung bis nach Paris wird erst am 28. Oktober bekanntgegeben. (nz)
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hf Woody  |
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Robert
Regisseur
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Posts: 3364
Location: Kapfenberg
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Heute geht's los! Die Tour 05, das größte Radsportereignis des Jahres, geht in die erste Runde. Wie immer gibt es mehr offene Fragen, als Antworten, der Favouritenkreis ist groß. Das heutige Zeitfahren über 19 Kilometer wird uns aber schon mal einen kleinen Einblick verschaffen, auf wen heuer wirklich zu achten sind wird.
mfg Robert
PS: Alles über die Tour kommt jetzt in diesen seperaten Thread. |
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Eine Welt die verblödet ist/
Sollt' ich jemals anzeichen zeigen so zu werden dann tötet mich!
(Prinz Pi - Höhlenmensch)
London, Berlin und New York sind Fassaden/
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(Prinz Pi - Handeln) |
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Maestro
Produzent
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Location: GOG
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Also meiner einer glaubt nicht das Jan gewinnen wird, und auch bei Lance habe ich so meine Zweifel. Darum werde ich erst am letzten Tag abstimmen!
MfG
Maestro
PS: Ulle hatte ja richtig Glück gehabt, was bei dem Unfall gestern hätte passieren können.  |
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Robert
Regisseur
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Location: Kapfenberg
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Na ja, für Armstrong sieht's im Moment wohl ein bisschen besser aus als für Ulle
Armstrong vielleicht stärker denn je! Der für ihn wohl schönste zweite Platz seiner Karriere, 3 Sekunden hinter dem amerikanerkollegen Zabriske von CSC. Am Start noch mal kurz aus der Pedale gerutscht, war er 4 Kilometer vor Schluss mal kurz zeitlich vor seinem Landsmann, doch schlussendlich reichte es nicht ganz. Dritter wurde mit Respektabstand von 53 Sekunden der Kasache Alexandre Vinokourov. Schock für Jan Ullrich: Er kam nicht mal unter die Top Ten mit einem Rückstand von 1:08, noch weit schlimmer war für ihn allerdings wohl der Moment, als Lance Armstrong in unantastbarer Manier an ihm vorbeifuhr.
| Quote: |
92.Tour de France - 1.Etappe
Das Duell endet nach 15km: Ein Debakel für Ullrich
NOIRMOUTIER, 02.07.05 (rsn) - Jan Ullrich hat die Tour de France schon verloren, bevor sie richtig begonnen hat. Das Duell mit Lance Armstrong, das viele Beobachter nach der wenig überzeugenden Tour de Suisse des Deutschen schon als erledigt ansahen, endete nach 15 der 3600 Kilometer. Beim 19km langen Auftaktzeitfahren zwischen Fromentier und der Insel Noirmoutier erlebte der T-Mobile-Star ein Debakel und wurde von dem nach ihm gestarteten Amerikaner überholt. Ullrich kam nicht über Platz 12 hinaus und ist nun sogar die Kapitänsrolle im Magentateam los. Später mehr.
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(www.radsportnews.com)
mfg Robert... der seine Abstimmung schon vor dem Zeitfahren abgegeben hat!  |
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Robert
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Kurze Berichtigung: Der gerade zuvor von mir reinkopierte Artikel ist sicherlich ein wenig überspitzt, Jan hat die Tour noch nicht verloren. Schließlich liegt er nur 15 Sekunden hinter Alexandre Vinokourov, nur Lance ist halt allen bis auf Zabriske davongefahren. Aber auch was die Kapitänsrolle bei Telekom betrifft wird Ulle sie noch nicht an Vino verloren haben. Sowas wäre einfach zu voreilig! In dem Artikel steckt wohl bloß n wenig die Enttäuschung!!!
Da ich kein Ergebnis im Internet noch finde, schreibe ich es mal aus dem Teletext ab:
1 David Zabriske USA 20:51
2 Lance Armstrong USA +0:03
3 Alexandre Vinokourov KAZ +0:53
4 Hincape USA 0:57
5 Bodrogi HUN 0:59
6 Landis USA 1:02
7 Chancellara SUI 1:02
8 Voigt GER 1:04
Weiters
12 Ullrich GER 1:08 |
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Robert
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| Quote: |
92.Tour de France - 1.Etappe
Duell endet nach 15km: Ullrich "demoralisiert"
NOIRMOUTIER, 02.07.05 (rsn) - Jan Ullrich hat die Tour de France schon verloren, bevor sie richtig begonnen hat. Das Duell mit Lance Armstrong, das viele Beobachter nach der wenig überzeugenden Tour de Suisse des Deutschen schon als erledigt ansahen, endete nach 15 der 3600 Kilometer. Beim 19km langen Auftaktzeitfahren zwischen Fromentier und der Insel Noirmoutier erlebte der T-Mobile-Star ein Debakel und wurde von dem nach ihm gestarteten Amerikaner überholt. Ullrich kam nicht über Platz 12 hinaus und ist nun sogar die Kapitänsrolle im Magentateam los, denn Alexander Vinokourov wurde Dritter und gewann überraschend den teaminternen Vergleich in Ullrichs Paradedisziplin.
Den Tagessieg beim Auftakt holte sich der Amerikaner David Zabriskie (CSC), der auch das Gelbe Trikot als Erster übernahm. Zabriskie war bei dem kurzen Zeitfahren, bei dem es schon beträchtliche Abstände gab, zwei Sekunden schneller als ein gut aufgelegter Lance Armstrong. Der sechsfache Toursieger war drei Kilometer vor Schluss an dem eine Minute vor ihm gestarteten Jan Ullrich vorbeigefahren. Das ist die Höchststrafe für Zeitfarspezialisten; dies passierte Ullrich noch nie in seiner Karriere. "Als ich Ullrich vor mir sah, dachte ich: Kein schlechter Tag heute", meinte Armstrong. "Vielleicht lag es ja an seinem Sturz (am Freitag im Training)", meinte der Amerikaner, der Richtung siebten Tourtriumph marschiert.
Ullrich, der auf Armstrong 1:06 Minuten und damit früh schon viel Boden verlor, litt offensichtlich doch mehr an seiner Sturzverletzung vom Vortag, als er selbst und sein Umfeld wahrhaben wollten. Der T-Mobile-Star war in die Heckscheibe seines Begleitwagens gestürzt und hatte sich eine Schnittwunde Milimeter neben der Halsschlagader zugezogen. Er startete mit einem breiten Pflaster über der Wunde. "Natürlich war das heute nicht mein Glückstag. Ich bin schon ein bisschen demoralisiert. Es war nicht schön, von Lance eingeholt worden zu sein, aber das war kein voller Einbruch. Ich habe noch drei Wochen Zeit", sagte Ullrich, der nach dem Rennen einräumte: "Es könnte schon sein, dass mein Sturz eine Rolle gespielt hat. Ich habe ein bisschen Blut verloren."
Allerdings hatten die meisten französischen TV-Experten schon vor Freitag Ullrich nicht mehr auf der Rechnung und tippten auf Vino als Podiumskandidaten. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Vinokourov nach dem Rennen. "Schneller als ich waren nur Armstorng und Zabriskie, ein echter Spezialist. Ich habe zunächst Mühe gehabt, meinen Rhythmus zu finden. Die letzten 6km empfand ich als sehr schwer. Es hat sich nicht wie ein flacher Kurs angefühlt."
Der Mann des Tages war Zabriskie, der bereits beim Giro das Zeitfahren gewonnen hatte. Der 26-Jährige gewann erstmals eine Tour-Etappe. Vier Jahre lang war er Teamkollege von Armstorng bei US Postal, war aber nie für die Tour nominiert worden. Im Winter wechselte er zu CSC. Als einer der ersten Starter stellte er früh die Richtzeit von 20:51 Minuten auf, an denen sich alle die Zähne ausbeißen sollten. Mit dem Schnitt von 54,680 km/h verbesserte Zabriskie den Tour-Rekord seines Landsmanns Greg LeMond, der 1989 beim legendären Abschlusszeitfahren zwischen Versailles - Paris (24,5 km) 54,545 km/h gerollt war und damit am letzten Tag die Tour gewann.
Der Kasache Alexander Vinokourov wurde mit 53 Sekunden Rückstand Dritter und verlor von Armstorngs Rivalen am wenigsten Zeit. Der Italiener Ivan Basso büßte trotz verbesserter Zeitfahrtechnik anderthalb Minuten ein. Andreas Klöden, letztes Jahr Gesamtzweiter hinter Armstorng, kam auf einen indiskutablen 51. Platz und gab zwei Minuten ab. "Ich bin sehr enttäuscht - mit dieser Zeit kann ich nicht zufrieden sein. Mir lag der Kurs nicht, er war zu flach und zu leicht", sagte ein sichtlich deprimierter Klöden. Die augenblickliche Verfassung des Wahlschweizers dürfte Ullrich und Vinokourov für das Team-Zeitfahren am Dienstag nach Blois nicht unbedingt Mut machen. Die Mitnahme von Erik Zabel wäre vielleicht doch nicht so verkehrt gewesen.
Die erste Etappe, die den sonst üblichen kurzen Prolog ersetzte, führte von Fromentine über eine 583 Meter lange, 35 Meter hohe Brücke auf die Atlantikinsel Noirmoutier. Auf der fast durchweg geraden Strecke war vornehmlich pure Kraft gefordert. Trotzdem kam der bullige Michael Rich (22:04) vom Team Gerolsteiner nicht wie erhofft zum Zug. Der frisch gekürte deutsche Meister und dreifache Vize-Weltmeister im Zeitfahren hatte vergeblich vom Gelben Trikot zum Tour-Auftakt geträumt. Dass einer vor mir war, kann ich akzeptieren, aber nicht, dass es gleich mehrere waren", meinte Rich enttäuscht.
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Ich glaube Lance Armstrong gewinnt nochmal, außer er hat nen größeren Unfall im Verlauf der Tour. Er ist IMO der beste Fahrer, was die Ausdauer über so viele Tage angeht, da sagen ein paar Sekunden im Zeitfahren nicht viel aus. |
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